merlix berichtet darüber, wie sich ein Dieb als
telefonierendes Anhängsel eines Hardwaretechnikers in eine Firma eingeschlichen hat und - zum Glück “nur”
- Portemonnaies und Wertgegenstände eingesammelt hat. Man möchte gar nicht wissen, was für ein Schaden hätte
entstehen können, wenn der Eindringling nach den Geschäftsgeheimnissen des Unternehmens aus gewesen wäre.
Ich persönlich finde es zwar superlästig, erstmal am Empfang seitenlang Formulare mit persönlichen Angaben
ausfüllen zu müssen, um dann meinen Ausweis gegen einen offen zu tragenden Hausausweis eintauschen zu dürfen und den
ganzen Tag als “Auswärtiger” gebrandmarkt herumzulaufen, kann aber immer mehr verstehen, dass Unternehmen
ab einer gewissen Größe gerne kontrollieren wollen, wer sich auf dem Gelände bewegt.
Um so mehr verwundert es mich, dass manche, auch gerade große Firmen, solche Verfahren zwar in den Ansätzen
realisiert haben, aber in die Prozesse Sicherheitslücken eingebaut haben, durch die man mit einem ganzen Möbelwagen
durchfahren könnte. Nicht selten erlebt man Verfahren, die die Nachteile genauer Zugangskontrolle
(“lästig”) mit den Nachteilen nicht stattfindender Zugangskontrolle (“wir wissen weder, ob der
Besucher wirklich dort war wo er behauptete hinzuwollen, noch ob er schon wieder gegangen ist”) verbindet.
In Deutschland scheint es diesbezüglich besonders hohen Beratungsbedarf zu geben. Ob man diesbezügliche
Bratungsleistungen in den Rundum-Sorglos-Securityservice mit aufnehmen sollte?
Comments