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    <title>Zugschlusbeobachtungen - Hosting und Internet</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Hosting und Internet - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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<item>
    <title>Domain, Zone, Web- und Nameserver, Ägypten?</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/962-Domain,-Zone,-Web-und-Nameserver,-AEgypten.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Aus aktuellem Anlass hier ein aus den wegen dummer Software derzeit unerreichbaren &amp;#8220;Zugschlus&amp;#8217; manchmal
nützlichen Antworten&amp;#8221; schnell reingepasteter Artikel
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ungenaue Terminologie wird im Internet oft von Leuten verwendet, die
zwar ungefähr wissen, wie die Dinge funktionieren, sich aber nicht im
hinreichenden Maße mit den Hintergründen beschäftigt haben. Dies
erschwert die Kommunikation und ist oft dafür verantwortlich, dass ein
Auftragnehmer nicht das ausführt, was sein Auftraggeber eigentlich
möchte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein besonders von diesem Problem geplagter Bereich der
Internet-Technik ist der Domain Name Service (DNS), da hier in
besonderem Maße die Kommunikation zwischen verschiedenen
Leistungsträgern in unterschiedlichen Unternehmen notwendig ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit diesem Text will ich versuchen, etwas Klarheit in die Terminologie
zu bringen.
&lt;/p&gt;
 &lt;H3&gt;Was ist ein Nameserver?&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Nameserver sind im Internet erreichbare Computer, die an der
Namensauflösung beteiligt sind. Diese Rolle können die Rechner in
verschiedenen Formen wahrnehmen:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein für eine Domain &lt;strong&gt;authoritativer&lt;/strong&gt; Nameserver kann Anfragen für
diese Domain authoritativ, also mit endgültiger Sicherheit,
beantworten, weil er die Informationen für die Domain selbst vorliegen
hat und sich hierbei nicht auf die Antworten anderer Nameserver
verlassen muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein authoritativer Nameserver, der als &lt;strong&gt;Master&lt;/strong&gt; (auch als &lt;strong&gt;&amp;#8220;primary&amp;#8221;&lt;/strong&gt;
bezeichnet) konfiguriert ist, ist ein Nameserver, der die
Informationen für seine Domains von ausserhalb des Domain Name System
erhält. Gängig sind hier beispielsweise Zonefiles oder Datenbanken. Ein Master, an den die Zone selbst nicht
delegiert ist , wird als &amp;#8220;hidden master&amp;#8221; bezeichnet und kommt vor
allen Dingen dort zum Einsatz, wenn der Domaininhaber zwar die Zone
selbst unter eigener Kontrolle haben möchte, aber nicht hinreichend
gut angebunden ist, um die Zone selbst zu sich delegieren zu lassen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein authoritativer Nameserver, der als &lt;strong&gt;Slave&lt;/strong&gt; konfiguriert ist,
erhält die Informationen für seine Domains mit DNS-Mechanismen (Zone Transfer, AXFR oder neumodische IXFR) von einem
als Master
konfigurierten authoritativen Nameserver, der in der Konfiguration des
Slaves festgelegt ist. Der Slave holt sich die aktuellen Daten für die
Domain in regelmässigen Abständen oder auf explizite Anforderung vom
Master und kann fortan auch dann für &amp;#8220;seine&amp;#8221; Domains authoritative
Auskünfte erteilen, wenn der Master gerade nicht erreichbar ist. Wenn
der konfigurierte Master für eine bestimmte Zeit nicht erreichbar war,
stellt der Slave die Erteilung authoritativer Auskünfte für die
betreffende Domain ein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Erhalten die DNS-Server ihre Daten über andere Wege (z.B. über eine replizierte SQL-Datenbank), ist auch der Server,
dessen DNS-Server auf einen SQL-Slave als Datenquelle zugreift, im DNS-Sinne ein Master.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
An einen authoritativen Nameserver ist eine Zone &lt;strong&gt;delegiert&lt;/strong&gt;, wenn
dieser Nameserver in einem auf diese Zone zeigenden NS-Record in der
&amp;#8220;Parent Zone&amp;#8221; auftaucht. Die in der Parent Zone eingetragenen
NS-Records müssen mit denen in der Zone selbst übereinstimmen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein &lt;strong&gt;Full Resolver&lt;/strong&gt; oder auch &lt;strong&gt;Recursor&lt;/strong&gt; ist ein Nameserver, der auch Anfragen
entgegennimmt, für deren Domains er nicht authoritativ ist. Er bemüht
sich dann, die benötigten Informationen aus dem DNS herbeizuschaffen
und liefert eine nicht authoritative, &amp;#8220;best effort&amp;#8221; Antwort an den
Anfragenden aus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Nameserver, die ein Endbenutzer in seinem Rechner eintrögt oder (z.B. per PPP, DHCP oder DNSSD) zugewiesen bekommt,
sind Full Resolver. Die von Endbenutzern
beim Full Resolver ankommenden Anfragen sind sogenannte &amp;#8220;rekursive&amp;#8221;
Anfragen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anstelle des Begriffs &amp;#8220;Full Resolver&amp;#8221; sind auch die Begriffe Full
Service Resolver, Recursive Server, Recursive Resolver und Forwarder
in Verwendung. Im Zusammenhang mit dynamischen Updates geniesst der
Begriff Forwarder aber eine Sonderbedeutung, so dass dieser Begriff im
Allgemeinen nicht korrekt verwendet wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Oft findet man bei kleineren Installationen die Funktionen eines
authoritativen Nameservers und eines Full Resolvers auf einer Maschine
vereint. Für die dort liegenden Zonen wird dem gesamten Internet
authoritativ Auskunft erteilt, und zusätzlich werden rekursive
Anfragen aus dem &amp;#8220;eigenen&amp;#8221; Netz beantwortet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Vereinigung von Aufgaben ist nach meiner Meinung nur in den
seltensten Fällen sinnvoll, da sie nichts miteinander zu tun haben,
die sachgerechte Konfiguration des Nameservers unnötig verkomplizieren
und im Falle von Konfigurationsfehlern sehr leicht dazu führen können,
dass die Benutzer des fehlkonfigurierten eigenen Nameservers eine
andere Sicht auf das Internet haben als der Rest der Welt.
&lt;/p&gt;

&lt;H3&gt;Was ist eine Domain, was ist eine Zone?&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Der DNS ist eine verteilte, hierarchische Datenbank, in der die Namen
und IP-Adressen aller im Internet sichtbaren Systeme hinterlegt sind.
Ein Beispiel für die Hierarchie sieht man in der Abbildung.
&lt;/p&gt;
&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;827&quot; height=&quot;583&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/zone-domain.png&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;
&lt;p&gt;
Jeder Knoten im abgebildeten Baum ist eine Domain. Eine Domain, die im
Baum unterhalb einer anderen Domain liegt, wird eine Subdomain
genannt. Die Blläter des Baumes sind ebenfalls Domainnamen, wobei
dieser Sonderfall auch als Hostname bezeichnet werden kann.
mail.at.example.com ist also ein Hostname, eine Domain und eine
Subdomain von at.example.com.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Wurzel des Baumes wird in der Literatur als &amp;#8220;.&amp;#8221; bezeichnet; die
direkt darunter liegenden Domains (z.B. de, com, net, org) als
&amp;#8220;Top-Level-Domains&amp;#8221; oder &amp;#8220;First-Level-Domains&amp;#8221;. Die &amp;#8220;höchsten&amp;#8221;
Domains, die man als Unternehmen oder Privatmensch mit vertretbarem Aufwand selbst registrieren kann, sind die
&amp;#8220;Second-Level-Domains&amp;#8221; wie zum Beispiel example.com.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Manche First-Level-Domains vergeben sogenannte &quot;generische
Second-Level-Domains&quot;. In diesen First-Level-Domains kann man dann
erst Third-Level-Domains selbst registrieren lassen, die dann wie zum
Beispiel in Grossbritannien unterhalb von co.uk oder or.uk liegen
können.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Glücklicherweise ermöglicht der DNS, die Verteilung der Daten etwas
von der Hierarchie unabhängig zu gestalten. Das ist insbesondere dann
praktisch und wichtig, wenn Subdomains einer Domain unter
unterschiedlicher Verwaltung stehen oder auch nur ihre Größe
ungleichmäßig verteilt ist. Die Einheit für die Verteilung der Daten
ist die Zone. Im Beispiel ist die Domain example.com und ihre
Subdomains auf zwei Zonen verteilt. example.com ist an die im Beispiel
rechts eingezeichnete Zone delegiert, die die Resource Records für
www.example.com, at.example.com und die Domains unterhalb von
at.example.com direkt selbst enthält. de.example.com ist an die im
Beispiel links eingezeichnete Zone delegiert, die auf einem ganz
anderen Nameserver liegen kann und von anderen zuständigen Personen
verwaltet werden kann. Bei der weit verbreiteten Nameserver-Software
bind liegen die Daten einer Zone stets in einer Datei, dem sogenannten
Zone File.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Zone File werden schlussendlich die eigentlichen Einträge gemacht,
die den DNS mit Leben füllen. Diese Einträge erfolgen in Form von
Resource Records (RR), die einen Domainnamen mit Informationen
verschiedenster Art verknüpfen. Wegen der Wichtigkeit dieses Stoffes
wird es hierfür einen eigenen ZMNA-Artikel geben.
&lt;/p&gt;

&lt;H3&gt;Der Weg vom Registrar zum Webserver&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Eigentlich ist das alles ganz einfach. Gehen wir Schritt für Schritt
vor für den üblichen Fall, dass K unter dem Namen www.example.com eine
Webseite ins World Wide Web stellen möchte:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
K bittet seinen Provider P, für ihn die Domain example.com zu
registrieren.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
P legt auf seinen Nameservern N1 und N2 eine Zone an, die die
gewönschten Nameservice-Daten für die Domain example.com enthält.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
P sucht sich einen der für die von K gewählte Top-Level-Domain
(hier: .com) zuständigen Registrare R heraus und registriert über diesen
die Domain example.com.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
R trägt K als kaufmännischen Ansprechpartner (admin-c) und P als technischen Ansprechpartner (tech-c, zone-c) in der
Domainregistrierungsdatenbank ein und sorgt dafür, dass in den für com
zuständigen Nameservern die Zone für example.com an N1 und N2
delegiert wird.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
Somit ist P nun in der Lage, weltweit sichtbare Resource Records
für die Domain example.com im DNS bekannt zu machen.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;P legt einen Webserver W für www.example.com an und gibt K die
Möglichkeit, auf diesen Webserver die gewünschten Inhalte zu
hinterlegen.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
P trägt in der Zone für example.com die passenden Resource Records
(hier: einen A- oder einen CNAME-Record) an, damit die IP-Adresse von
W mit dem Domainnamen www.example.com verknüpft sind.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Von der Idee bis zum benutzbaren Webserver führten also die folgenden
Schritte:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Registrierung der Domain.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorbereitung der Nameserver.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Delegation der Domain.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorbereitung des Webservers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinterlegung der Inhalte auf dem Webserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eintragung des Hostnamens www auf dem Nameserver
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Diese Schritte können in den verschiedenen Geschäftsmodellen auf
unterschiedliche Beteiligte verteilt werden. Oben beschrieben ist
eine der üblichsten Vorgehensweisen, bei der der Kunde sowohl die Domain selbst, den DNS und den Webserver beim
gleichen Liferanten bestellt.
&lt;/p&gt;

&lt;H3&gt;Was für Einträge brauche ich in meiner frisch delegierten Zone?&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Die Antwort auf diese Frage ist wie so häufig &amp;#8220;es kommt darauf an&amp;#8221;,
nämlich darauf, was man mit der Zone eigentlich machen möchte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine Zone muss immer und zwingend mindestens zwei Einträge enthalten:
Einen SOA- und mindestens einen NS-Eintrag. Die NS-Einträge müssen mit
den Einträgen in der &amp;#8220;Parent Zone&amp;#8221; (z.B. .com für .example.com)
übereinstimmen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Weitere Einträge sind nur dann notwendig, wenn die Domain wirklich
benutzt werden soll:

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wenn die Domain im E-Mail-Verkehr verwendet werden soll, so sind
MX-Records notwendig, die den Mailservern draussen im Internet bekannt
geben, wo Mail an die Domain abzuliefern ist.
&lt;p&gt;
Hier sind wiederum andere Dinge zu beachten:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ein MX-Record sollte immer nur auf einen Rechnernamen zeigen, der
wiederum als A-Record eingetragen sein muss. Insbesondere
funktionieren hier keine IP-Adressen, und auf CNAMEs zeigende
MX-Records sind mindestens umstritten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein MX-Record ist mit einer Priorität versehen. Ein externer
Mailserver wird zuerst versuchen, Mail für die Domain bei dem Rechner
abzuliefern, auf den der MX-Record mit der kleinsten Priorität zeigt.
Erst wenn dieser nicht erreichbar ist, kommen die mit höherer
Priorität zum Zuge.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Mailserver muss dafür konfiguriert sein, Mails für eine Domain
anzunehmen. Blosses Eintragen eines MX-Records funktioniert in aller
Regel nicht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In vielen Fällen soll eine Domain nicht am Mailverkehr teilnehmen.
In diesen Fällen ist es zweckmässig, den MX-Record einfach
wegzulassen. Einen MX-Record auf 127.0.0.1 oder auf einen anderen
beliebigen Host zu setzen, der keine Mail für die Domain annehmen
kann, ist unhöflich und sollte unterbleiben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Mail an einen Domainnamen, für den ein A-Record, aber kein MX-Record
eingetragen ist, wird an die IP-Adresse zugestellt, die im A-Record
genannt ist. Dieses Verhalten ist eine Altlast aus längst vergangenen
Zeiten, in denen jeder Rechner sein eigenes unabhängiges Mailsystem
hatte und ist heute in vielen Fällen ist dies unerwünscht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Besonders lästig ist es in dem Fall, in dem eine Domain nicht am
Mailverkehr teilnehmen soll, aber ein Webserver ohne vorangestelltes
www erreichbar sein soll. Somit werden nämlich Mails an die Domain
beim Webserver zugestellt, was heutzutage in den meisten Fällen nicht
sinnvoll ist. Dieses Problem ist wirklich befriedigend nicht zu lösen.
Unter Umständen ist es ratsam, einen MX-Record auf einen Mailserver zu
setzen, der Mails für den Domainnamen mit &quot;550 no e-mail service for
this recipient domain&quot; ablehnt.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die allermeisten Domains werden registriert, um einen Webserver
anzubieten. Hierfür hat sich eingebürgert, den Hostnamen &amp;#8220;www&amp;#8221; in
der registrierten Domain zu wählen, was zu Hostnamen wie
&amp;#8220;www.example.com&amp;#8221; führt. Um dies zu erreichen, wird im Zonefile ein
A-Record eingetragen, der den Hostnamen &amp;#8220;www&amp;#8221; mit der IP-Adresse des
Webservers verknüpft. Die explizite Reservierung einer weiteren Domain ist hierfür nicht notwendig; der Inhaber einer
Domain hat die Kontrolle über alle Domain- und Hostnamen unterhalb dieser Domain.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, für einen Webserver den
Hostnamen &amp;#8220;www&amp;#8221; zu verwenden. Webserver können unter beliebigen
Hostnamen angelegt werden, und es ist selbstverständlich auch möglich,
innerhalb einer Domain oder innerhalb einer Zone mehrere Webserver
anzulegen. Sie müssen nur unterschiedliche Namen haben, damit sie
unterschieden werden können.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;H3&gt;Die gängigsten Terminologiefehler im DNS&lt;/H3&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Lieber Provider, bitte registriere für mich die Domain
www.example.com.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das kann der Provider nicht tun. Der Kunde will in diesem Fall die Domain example.com
registriert haben, und in der Zone für diese Domain einen Eintrag
&amp;#8220;www&amp;#8221;, für den der Provider zusätzlich zum Domainnamen auch noch eine
IP-Adresse braucht.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Lieber Provider, ich möchte bitte die Zugangsdaten, um die
Webseiten auf meine Domain www.example.com hochzuladen.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Anfrage ist Unsinn. Eine Domain ist ein
Begriff aus dem DNS. Im DNS gibt es weder Webseiten noch Zugangsdaten.
Was der Kunde möchte, sind die Zugangsdaten zu dem Webserver, der in
der Domain example.com mit dem Hostnamen www eingetragen ist.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8220;Lieber Provider, meine Domain www.example.com ist nicht erreichbar.&amp;#8221;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch hier meint der Kunde meist, dass anstelle der Domain sein Webserver
nicht erreichbar ist. Das kann eine Störung im Netz, eine Störung im
Webserver, oder wirklich eine Störung im Domain Name Service sein.
Dies korrekt zu diagnostizieren, überfordert die meisten
Netzteilnehmer, und führt den Support des Providers in die Irre, weil
jeder, der täglich mit Internetsystemen zu tun hat, bei einer
gemeldeten Domainstörung immer zuerst und sofort den Nameserver prüfen
wird, wenn auch die häufigsten Ursachen für die hier besprochenen
Störungen nicht dort zu finden sind.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Lieber Provider, bitte route die Domain www.example.com auf die
IP-Adresse a.b.c.d&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Anfrage ist - wie so oft - aus der Verwechslung zwischen Domain
und Webserver entstanden, gemischt mit dem Halbwissen, dass
IP-Adressen geroutet werden. Das ist natürlich auch terminologisch
falsch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit diese Anfrage möchte der Kunde dem Provider in aller Regel
mitteilen, dass er auf der IP-Adresse a.b.c.d einen Webserver
bereitgestellt hat, der in der Lage ist, http-Anfragen für Webseiten
unter http://www.example.com/ zu beantworten. Der Provider soll nun,
damit dieser Webserver auch über den Namen erreichbar wird, einen
A-Record im DNS eintragen, der den Namen www.example.com mit der
IP-Adresse a.b.c.d verknöpft.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ganze hat mit Routing noch weniger zu tun als mit Domains.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Oct 2012 07:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>delegation</category>
<category>dns</category>
<category>domain</category>
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<category>webspace</category>
<category>zone</category>

</item>
<item>
    <title>fail2ban andersrum</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/752-fail2ban-andersrum.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Auf einem Webserver möchte ich nicht, dass phpmyadmin, das Dokumentations-Wiki und das awstats von überall verfügbar
sind. Andererseits möchte derjenige, der das CMS auf eben dieser Maschine betreut, genau diese Webapplikationen
jederzeit und von überall benutzen können.
Was tun?
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die erste Idee ist, dem Webmenschen auf der Shell des Servers ein Script bereitzustellen, dass den virtuellen Host für
die Utilities per sudo aktiviert und ihn aus dem cron regelmäßig wieder zu deaktivieren. Dann kommt mir die Idee, das
ganze beim Login aus dem ~/.profile zu automatisieren. Und wenn wir schon dabei sind, sollen die Utilities auch nur für
den Host freigegeben werden, von dem sich der Benutzer gerade eingelogged hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das #!/usr/bin/perl -w, use strict ist schon geschrieben und ich mache mir gerade Gedanken darüber, wie ich das
auth.log zur Gewinnung der Quell-IP-Adresse des Logins am besten durchforsten kann (denn dieses File kann potenziell
groß sein), da kommt mir der Geistesblitz. Wir haben doch schon einen Daemon, der beim (gehäuften) Auftreten eines
bestimmten Logeintrags eine Aktion durchführen kann und diese nach einiger Zeit auch automatisch wieder rückgängig
macht: fail2ban macht dies, mit der Intention, eine IP-Adresse zu blockieren, sobald von dieser Adresse zu oft
fehlerhafte Loginversuche ausgehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diesmal wollen wir es gerade umgekehrt: Wir wollen einen Dienst für eine IP-Adresse temporär &lt;u&gt;freigeben&lt;/u&gt;, sobald
&lt;u&gt;ein&lt;/u&gt; &lt;u&gt;erfolgreicher&lt;/u&gt; Login von dieser Adresse verzeichnet werden konnte. fail2ban widersetzt sich dieser,
seiner eigentlichen Intention diametral entgegengesetzten Aufgabe kaum, so dass mit der folgenden Konfiguration das Ziel
erreicht wird:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
/etc/fail2ban/jail.local:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
[ssh-success]

enabled = true
port    = https
filter  = sshd-success
logpath  = /var/log/syslog/auth.log
maxretry = 1
action = iptables-allow[name=%(&lt;u&gt;_name_&lt;/u&gt;)s]
bantime = 7200
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
/etc/fail2ban/action.d/iptables-allow.conf:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
[Definition]
actionstart = iptables --new-chain fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt;
              iptables --append fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt; -j DROP
              iptables --insert INPUT -m state --state NEW --protocol &lt;protocol&gt;  --dport &amp;lt;port&amp;gt; -j
fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt;
actionstop = iptables --delete INPUT -m state --state NEW -p &amp;lt;protocol&amp;gt; --dport
&amp;lt;port&amp;gt; -j fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt;
             iptables --flush fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt;
             iptables --delete-chain fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt;
actioncheck = iptables --list INPUT | grep -q fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt;
actionban = iptables -I fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt; 1 -s &amp;lt;ip&amp;gt; -j ACCEPT
actionunban = iptables -D fail2ban-&amp;lt;name&amp;gt; -s &amp;lt;ip&amp;gt; -j ACCEPT

[Init]
name = default
port = https
protocol = tcp
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
/etc/fail2ban/filter.d/sshd-success.conf:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
[Definition]
failregex = Accepted publickey for \w+ from &lt;HOST&gt; port \d+ ssh2$
ignoreregex =
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dabei kommt mir zu gute, dass ich die Utilities als einzige https-Dienste auf dem System angeboten werden und ich somit
radikal mit dem Port arbeiten kann. Theoretisch könnte ich mir aber vorstellen, dass das Verfahren auch dazu geeignet
ist, eine .htaccess-Datei mit den entsprechenden allow-Klauseln zu füllen bzw. diese nach einiger Zeit wieder zu
entfernen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das einzige, was etwas verwirrend ist, ist die Terminologie von fail2ban, das in Konfigurationsdateien und Logs
natürlich davon ausgeht, nach &lt;u&gt;fehlgeschlagenen&lt;/u&gt; Zugriffen eine &lt;u&gt;Sperre&lt;/u&gt; durchzuführen und nach dem Ablauf
der Zeit wieder aufzuheben, während es in der Praxis auf einen &lt;u&gt;erfolgreichen&lt;/u&gt; Zugriff mit einer &lt;u&gt;Freigabe&lt;/u&gt;
reagiert:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
2008-08-30 11:46:01,544 fail2ban.actions: WARNING [ssh-success] Ban 85.214.68.41
2008-08-30 11:46:08,553 fail2ban.actions: WARNING [ssh-success] Ban 92.227.69.188
2008-08-30 13:46:02,041 fail2ban.actions: WARNING [ssh-success] Unban 85.214.68.41
2008-08-30 13:46:09,049 fail2ban.actions: WARNING [ssh-success] Unban 92.227.69.188
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
Wenn man sich einmal an die verwirrende Sprache gewöhnt hat, macht fail2ban auch seinen umgekehrten Job ganz gut.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 Aug 2008 15:36:08 +0200</pubDate>
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    <category>debian.fail2ban</category>
<category>security</category>

</item>
<item>
    <title>ping ist boese?</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/533-ping-ist-boese.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Vermieter von dedizierten Mietservern sind offensichtlich nicht daran interessiert, dass ihre Kunden im Störungsfall in
der Lage sind zu diagnostizieren, wo die Störung liegt. Denn sonst wäre es nicht so üblich, auf den Coreroutern nicht
auf ICMP echo requests zu antworten. Das ist doof, denn so erzeugt mein Nagios viel mehr Alarme als er müsste.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bleibt also nur, im Störungfall stets sofort den Anbieter zu nerven - denn er will es offensichtlich so.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
P.S. Ich will ein Nagios-Plugin das traceroutes auswerten kann. TTL exceeded verschicken die Corerouter der
Serveranbieter nämlich immer.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 31 Mar 2007 20:17:47 +0200</pubDate>
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    <category>monitoring</category>
<category>nagios</category>
<category>provider</category>
<category>rootserver</category>

</item>
<item>
    <title>DSL and E-Mail providers</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/531-DSL-and-E-Mail-providers.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2238&amp;amp;entry_id=531&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://lambdaman.blogspot.com/2007/03/on-emailing-me.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;external link to Daniel Burrows&#039;
blog&quot;&gt;Daniel,&lt;/a&gt; why do you insists on having your e-mail service with the ISP who serves your home IP connection? In
my opinion, it would be a much better idea to separate IP and mail services to different companies - it is much easier
to change one of them if no other services depend on it.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
And, btw, it is a pain to have an uncommentable blog.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 29 Mar 2007 16:16:00 +0200</pubDate>
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    <category>debian-english</category>

</item>
<item>
    <title>First Dedicated Power Server S Limited Edition</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/525-First-Dedicated-Power-Server-S-Limited-Edition.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich habe damals entgegen meiner Ankündigung meinen &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2230&amp;amp;entry_id=525&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/468-Hetzner-DS-3000.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
 title=&quot;Link zu meinem Blogartikel über Hetzner&quot;&gt;Hetzner DS1000&lt;/a&gt; nicht gekündigt und das System als
torres.zugschlus.de in Betrieb genommen. Dabei wäre es geblieben, wenn nicht Hetzner zum 1. April 2007 den Preis für
den DS1000 von 19,90 auf 29,90 Euro erhöhen würde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das habe ich zum Anlass genommen, einkaufen zu gehen und bin diesmal bei First Dedicated gelandet. Dort gibt es - nach
Anwendung eines Einkaufstricks - einen Celeron 2400 mit 512 MB und 80 GB Platte für 19,90 Euro im Monat. Das ist eine
ganz ähnliche Maschine wie der Strato-Powerserver, für den ich 29 Euro im Monat bezahle. Für zehn Euro weniger Geld
gibt es auch eine ganze Menge weniger Leistung. You get what you pay for.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Bei der Webhostlist ist der Power Server S Limited Edition für 19,90 Euro im Monat aufgeführt; auf der Webseite von
First Dedicated kostet dieser Server ohne &amp;#8220;Limited Edition&amp;#8221; 29,00 Euro, und die Limited Edition finde ich
nicht. Kurzes googeln nach &amp;#8220;site:firstdedicated.de power server limited edition&amp;#8221; findet das
Neunzehn-Euro-Angebot dann doch, und ich bestelle für eine Vertragslaufzeit von 18 Monaten bei Null Euro
Einrichtungsgebühr.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als Mobilfunknummer, auf deren Eingabe das System besteht, gebe ich die Nummer von Frank geht ran ein, was sich kurz
danach als Fehler erweist: Das Bestellsystem schickt einem per E-Mail einen Link, und auf der verlinkten Webseite muss
man einen Aktivierungscode eingeben, den man per SMS zugestellt bekommt. Hmpf.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Also schnell beim Callcenter angerufen (01805, gut erreichbar, kompetent, hilfsbereit) und versichern lassen, dass ein
nicht bestätigter Auftrag sich selbst automatisch rückstandsfrei entsorgt. Dann das ganze nochmal mit richtiger
Mobilfunknummer.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schon eine knappe Stunde später ist der Server betriebsbereit übergeben. Alle Passworte, inklusive dem nicht
veränderbaren Passwort für das Rescuesystem, kommen in einer einzigen Mail.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Hardware&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Rechner ist ein Celeron 2,4 GHz mit 128 KB Cache. Er hat 512 MB Speicher und eine per PATA angebundene 80-GB-Platte.
Als Netzwerkinterface ist ein VIA Rhine II eingebaut, der mit dem via-rhine Modul neuerer Kernel funktioniert. Das ganze
ist meinem Strato PowerServer S nicht unähnlich.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Webinterface&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das Webinterface ist eher spartanisch: Es ist nur per http erreichbar, und außer der Systemauswahl
(&amp;#8220;Normal&amp;#8221;, &amp;#8220;Rettungssystem&amp;#8221;, &amp;#8220;Eigener Kernel&amp;#8221;), dem Resetknopf, dem Eingabefeld für
den Reverse DNS und dem Knopf für die automatische Neuinstallation kann man nicht mehr viel einstellen.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Standardimage&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das im Default auf dem System installierte Image habe ich - wie üblich - vergessen anzugucken. Nur, dass ich die
Maschine so schnell in den Produktivbetrieb prügeln müsste, dass leider auch keine Zeit war, es zur Begutachtung
nochmal aufzuspielen. Was ich gesehen habe, war ein sarge direkt aus der Box, mit einem 2.4-Kernel. Nun denn.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bemerkenswert ist vielleicht, dass das Firstdedicated-System auch im Normalbetrieb den Kernel aus dem Netz bootet. Auf
dem System liegt ein viel älterer Kernel als der, der dann wirklich läuft. Das bedeutet auch, dass man im Webinterface
&amp;#8220;Eigener Kernel&amp;#8221; auswählen muss, wenn man ein eigenes System installiert hat - denn der Kernel aus dem Netz
passt wirklich nur zum vorinstallierten System.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Netzwerkkonfiguration&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Server steht mitten in einem /24 und wird ohne Klimmzüge direkt per DHCP konfiguriert. Das bedeutet allerdings
auch, dass es mit der Sicherheit nicht so weit her ist: Da alle Server dieses IP-Netzes in derselben Broadcastdomain
liegen, ist es relativ einfach, Man-in-the-Middle zu spielen und die IP-Adresse eines Nachbarn zu übernehmen oder durch
ARP-Tricks dessen Traffic mitzulesen. Zum Test konfiguriere ich eine weit entfernte, aber frei scheinende IP-Adresse als
zweite Adresse auf meinem Interface, und kann meine Maschine sofort erreichen. Nicht schön, das ist nicht mehr
zeitgemäß und bietet einige fiese Einfallstore. Dass diese auch schon in der Vergangenheit ausgenutzt wurden, zeigt,
dass mein Host im IRCnet restricted ist, und das System somit nicht zum uneingeschränkten Chatten geeignet ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In diesem Punkt kommt First Dedicated also nochmal eine Nummer schlechter weg als Hetzner im letzten Herbst, die
inzwischen auch bezüglich ihrer Netzarchitektur nachgebessert haben.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Rescuesystem&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das Rescuesystem ist zweifellos einer der Tiefpunkte im Produkt von First Dedicated. Es handelt sich hierbei um ein sehr
arg abgespecktes Debian, das auch wieder nur einen 2.4-Kernel hat. Der Kernel kommt aus dem Netz, und /usr wird -
read/write! - per NFS eingehängt. Der Versuch, Software nachzuinstallieren, scheitert jedoch an &amp;#8220;read-only file
system&amp;#8221;. Da ist also wohl noch ein Sicherheitsmechanismus dazwischen. Trotzdem sind manche Dinge, die man im
Rescuesystem macht, persistent - so bleibt zum Beispiel das Home-Directory des root-Accounts über Rescuesystem-Aufrufe
hinweg enthalten. Das ist gut, denn der PATH enthält im Default keins der sbin-Verzeichnisse, so dass meine Scripte
erst nach Installation einer .bashrc laufen, die einen für root angemessenen PATH setzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da im Userspace des Rescuesystems jegliche LVM-Tools fehlen, installiere ich zunächst einen normalen zgserver in die
Partition, die später swap werden soll. Das dabei auftretende Fußschußpotenzial nutze ich voll aus: Man kann eine
Partition mit Partitionstyp &amp;#8220;Linux swap&amp;#8221; zwar problemlos mit einem ext3-Filesystem formatieren, mounten und
mit Daten betanken, grub legt sich dann aber bei der Installation erstmal königlich auf die Schnauze. Weiterhin möchte
man - siehe oben - den Kernel im Webinterface wirklich auf &amp;#8220;Eigener Kernel&amp;#8221; setzen, denn sonst geht gar
nichts.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nachdem diese Unwägbarkeiten umschifft sind, kann ich endlich den LVM bauen. Eine erneute Installation meines zgservers
kann ich mir sparen, denn die neue Maschine soll ein bereits existierendes und derzeit auf einem Strato-Server laufendes
System übernehmen, damit meine torres von dem derzeitigen Hetzner-Server auf den dann freiwerdenden Strato-Server
umziehen kann. Ich verbringe also den guten Teil des Resttages damit, einem 30-GB-rsync mit vielen Maildirs zuzugucken.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nachdem das neue System erstmal nicht starten will, stelle ich fest, dass die auf einer LVM-LV liegenden Systemlogs aus
dem Firstdedicated-Rescuesystem nicht einsehbar sind und rate eine mögliche Fehlerursache: udev. Kurzer Blick nach
/etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules bestätigt den Verdacht: Der Name eth0 ist noch von der MAC-Adresse des
&amp;#8220;alten&amp;#8221; Interfaces belegt, so dass das einzig vorhandene Interface der &amp;#8220;neuen&amp;#8221; Maschine auf eth1
landet - für das keine Konfiguration in der /etc/network/interfaces vorhanden ist. Ein beherztes rm
/etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules und folgender Reboot löst das Problem und das System kommt brav ans Netz.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Fazit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Ein billiges Angebot. Mit Haupt- (Netzwerkstruktur) und Nebenleistungen (Rescuesystem) weit unter dem Durchschnitt. Aber
dem Preis angemessen. Ich werde mein Entwicklungs- und Testsystem, das sowieso fast ausschließlich nur verschlüsselt
und kryptografisch authentifiziert mit der Außenwelt kommuniziert, auf der First-Dedicated-Hardware betreiben. Einen
Server bei der derzeitigen Preisentwicklung für 18 Monate für 19 Euro im Monat zu haben, kann praktisch sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es bleibt die Hoffnung, dass im Netz von First Dedicated irgendwann mal so viel Missbrauch geschieht, dass man dort
freiwillig anfängt, eine zeitgemäße Netzwerkstruktur auszurollen. Bis dahin muss man halt aufpassen, was man tut, und
sich darüber im Klaren sein, dass manche Dienste nicht verfügbar sind.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Mar 2007 22:02:21 +0100</pubDate>
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    <category>firstdedicated</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>rootserver-test</category>

</item>
<item>
    <title>New DNS setup getting productive</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/503-New-DNS-setup-getting-productive.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
For nearly two years, I have been pondering about a good and failure-resilient DNS setup to implement for my own
domains. In the last days, I have set the first prototype into use.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
No, I haven&amp;#8217;t dared to touch zugschlus.de, my most important domain, yet. This is planned for the weekend. So, if
you experience difficulties in accessing any of my Internet services, please inform me and allow me to fix the issue.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
However, zugschl.us, marc-haber.de and a number of less important test domains have already been moved to the new,
svn-driven Scheme and delegation has been changed to the new DNS servers, dns1.nosuid.net, dns2.notwork.de and
dns3.mxonly.de. q.bofh.de, my old main DNS server, continues to run as a slave for a transition period, and it continues
to feed the slave servers run by various commercial and non-commercial entities that have kindly been serving the zones
in the last years.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
The new servers are all run by myself. dns1 and dns2 are dedicated servers (&amp;#8220;real&amp;#8221; machines that both have
other duties as well) located at two different ISPs/hosters located in different parts of Germany, while dns3 is a
vServer located in the US (which only does DNS due to its rather severely limited amount of memory). The three domains
the servers are located in are in two different top level domains, are registered through two different registrars and
are not used for anything besides DNS (and providing the host name for ivanova.notwork.de, one of the DNS servers and
the machine hosting this blog).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
The two .de-Domains mxonly.de and notwork.de are MX only domains, which means that they are not delegated outside of the
.de zone but their resource records are directly written to the .de TLD zone. This reduces the chance of the domains
becoming unavailable due to failures in the delegated servers (because there are none), and we depend on .de being
available anyway. A downside of MX only domains is that the number of registrars that support them through their
automatisms is rather limited.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The .net zone is served by the registrar&amp;#8217;s name servers since .de is the only TLD I know of that has reasonable
prices and offers MX only domains. One can argument that the .net zone is a weak point here, but I suspect that
I&amp;#8217;m reasonably safe with the MX only .de domains that the .net domain is only a paranoid safety catch anyway.
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Jan 2007 21:43:44 +0100</pubDate>
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    <category>debian-english</category>
<category>dns</category>
<category>domain</category>
<category>english</category>

</item>
<item>
    <title>Domaintransit</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/482-Domaintransit.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Bei der Einstellung der Dienste von Alturo kommt eine neue kleine Falle auf die ehemaligen Kunden zu: Die Domains wurden
von Alturo in den Transit-Status gegeben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich ging in meinem Domainhalbwissen davon aus, dass Transit bedeutet, dass die Domains an DENIC zurückgegeben werden
und dort, wenn man nicht innerhalb von n Tagen den Transfer zu einem anderen ISP auslöst, verfallen. Genauso wollte ich
mit den beiden zu meinen Ex-Alturo-Servern gehörenden Domains verfahren, die ich niemals genutzt habe und eigentlich
auch nicht haben wollte.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Gestern kam jedoch ein Brief (Snailmail! keine E-Mail!) von DENIC, in dem ich über die wahre Natur des Transferstatus
aufgeklärt wurde: Wenn ich die Domains nicht innerhalb von 30 Tagen zu einem anderen ISP schiebe oder explizit durch
eigene Aktion lösche (Link und Passwort anbei), werde ich Kunde von DENIC Direkt und darf die Domain (die nackte
Domain, ohne Webspace und DNS-Service) für den günstigen Preis von EUR 58,00 pro Jahr weiterbezahlen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das mag zwar sicher in den DENIC-Bestimmungen so stehen, ich bin davon aber überrascht. Nun, ich habe geklickt und bin
die Domains nun los, aber wieviele der ehemaligen Alturo-Kunden werden in diese Falle reintappen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und warum tippe ich immer DENIX, wenn ich DENIC tippen will?
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Nov 2006 11:01:37 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/482-guid.html</guid>
    <category>alturo</category>
<category>denic</category>
<category>domain</category>
<category>transit</category>

</item>
<item>
    <title>Hetzner DS 3000</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/468-Hetzner-DS-3000.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/468-Hetzner-DS-3000.html#comments</comments>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
kju hat mir netterweise einen Server von Hetzner zum Test zur Verfügung gestellt. Der DS 3000 ist ein Athlon 64 3700+
mit 1 GB RAM und zwei 160 GB-SATA-Platten inklusive 6 IP-Adressen, 50 GB Backupspace und einer Trafficflatrate. Das
Spiel kostet 99 Euro Einrichtungsgebühr, 39 Euro im Monat und ist monatlich zu kündigen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Der Server wurde problemlos am 2006-09-30 abends (also schon nach dem Beginn des großen Alturo-Runs) bestellt und am
2006-10-05 gegen 22.00 Uhr geliefert. Den Bestellprozess habe ich bei diesem &amp;#8220;gespendeten&amp;#8221; Server natürlich
nicht selbst durchlaufen. Zum Produkt gehörende Features wie Zusatz-IP-Adressen, Backupspace und Servierüberwachung
müssen gesondert nachbestellt werden. Es gibt keinen &amp;#8220;Firlefanz&amp;#8221; wie Bestätigungsrückrufe, zum Anbieter
zu faxende Papierdokumente etc.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Hardware&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der gelieferte Rechner hat einen ein mit 2.2 wirklichen GHz getakteten Prozessor und entspricht der Spezifikation. Zwei
baugleiche Samsung-Platten hängen per SATA an einem VIA-Chipsatz; als Netzwerkkarte dient eine RTL-8169, die aber nur
mit 100 Mbit am Switch hängt. Letzteres hat ein Geschmäckle, da das Gigabit-Ethernet-Interface in der
Serverbeschreibung ausdrücklich und deutlich beworben wird.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Webinterface&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das Webinterface ist wenig überraschend. Trafficauswertung, Auftragsschnittstelle, Resetservice, Rescuesystem, alles da
was man braucht (wenn auch nicht unbedingt an der Stelle, wo man die einzelnen Menüpunkte erwarten würde). Die
Reaktion von Reverse DNS und Reset sind schnell; die Aktionen finden sofort statt. Beim Reverse DNS kann man beliebige
Werte eintragen; eine Prüfung wie bei der Konkurrenz findet nicht statt. Das finde ich angenehm, weil es die Migration
erleichtert, bietet natürlich aber dem Anfänger jede Menge Möglichkeiten um sich selbst in den Fuß zu schiessen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus dem Rettungssystem kann man per Shellkommando die Neuinstallation anstoßen. Dabei kann man zuerst aus einer recht
reichhaltigen Auswahl wählen, welches System man installieren möchte und wird dann in einen Editor geworfen, in dem
man per Textdatei auf das zu installierende System Einfluss nehmen kann. So kann man auch beeinflussen, wie die Platte
zu partitionieren ist. Hübsch, wenn es ein bisschen fehlertoleranter wäre: Gleich mein erster Versuch mit Partition 2
als root und &amp;#8220;so groß wie möglich&amp;#8221; und 10 GB in Partition 3 für /home geht mit fiesen Scriptfehlern
daneben. Im nächsten Versuch wähle ich dann Debian 3.1 64 bit und belasse die Einstellungen beim Default; diesmal
funktioniert es.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Standardimage&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
In der Defaultkonfiguration besteht das System aus einer großen ext3-Partition, auf der das 328 MB große System
installiert ist. Der einzige nach außen offene Port ist tcp/22; Webserver, Mailserver etc sind nicht installiert. An
überflüssigen Packages finde ich die komplette Suite von Packages für PPP und PPPoE, die auf diesem System sicher
überflüssig sind, hotplug, Tools für CD-ROM- und Floppylaufwerk, rdate, ein dhcp2-client, einige überflüssige
Libraries sowie Teile des gcc verschiedener Versionen. Als root-passwort ist das Passwort des Rescue-Systems gesetzt.
Ein Teil der instalierten Packages ist &amp;#8220;kept back&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das 32-bit-Image ist genauso.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der einkonfigurierte Debian-Mirror ftp.uni-erlangen.de ist aus dem Nürnberger Rechenzentrum via Frankfurt und Hannover
erreichbar.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Netzwerkkonfiguration&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Die Netzwerkkonfiguration ist statisch in der /etc/network/interfaces eingetragen. Im System kommt die folgende
Konfiguration (anonymisiert) an:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
# ip addr
1: lo: &amp;lt;LOOPBACK,UP&amp;gt; mtu 16436 qdisc noqueue
    link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
    inet 127.0.0.1/8 scope host lo
    inet6 ::1/128 scope host
       valid_lft forever preferred_lft forever
2: eth0: &amp;lt;BROADCAST,MULTICAST,UP&amp;gt; mtu 1500 qdisc pfifo_fast qlen 1000
    link/ether 00:16:17:98:42:d7 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    inet a.b.c.208/27 brd a.b.c.223 scope global eth0
    inet6 &amp;lt;snip&amp;gt;/64 scope link
       valid_lft forever preferred_lft forever
3: sit0: &amp;lt;NOARP&amp;gt; mtu 1480 qdisc noop
    link/sit 0.0.0.0 brd 0.0.0.0
# ip route
a.b.c.192/27 via a.b.c.193 dev eth0
a.b.c.192/27 dev eth0  proto kernel  scope link  src a.b.c.208
default via a.b.c.193 dev eth0
#
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
Die IP-Adressen sind aus 88/8. Wir stellen fest, dass das System in einem /27 liegt, wobei durch eine extra eingetragene
Netzwerkroute der Traffic innerhalb des /27 auch über das Defaultgateway geschoben wird. Wie ich später feststelle,
ist das System auch ohne diese Sonderroute uneingeschränkt konnektiert. Das später zugewiesene /29 ist aus einem
anderen /24.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein tcpdump auf dem Interface zeigt schnell, dass hier wie in einem &amp;#8220;normalen&amp;#8221; LAN verschiedene
Kundensysteme in einer Broadcastdomain liegen: Ich sehe ARP-Requests für &amp;#8220;fremde&amp;#8221; IP-Adressen und sogar
vereinzelte Pakete mit Nutzdaten. Darüber bin ich sehr erschreckt, denn ein solches Setup mit vielen verschiedenen,
potenziell bösartigen Systemen ist schon seit Jahren nicht mehr zeitgemäß. Aus dem später beauftragten /29-Netz sind
nur fünf IP-Adressen nutzbar, da unnötigerweise Netz-, Broadcast- und sogar eine Gatewayadresse weggeschnitten sind.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Netzsicherheit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Was ich in diesem Kapitel erwähne, habe ich nicht selbst ausprobiert, da mein Gastgeber mich gebeten hat, derartige
Experimente zu unterlassen. Die Experimente wurden aber von einem anderen Hetzner-Kunden durchgeführt, dem ich
unbedingt vertraue.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei Hetzner liegen mehrere Kundensysteme innerhalb einer Broadcastdomain. Es ist durch einfache Konfiguration einer
fremden IP-Adresse auf das Interface möglich, diese IP-Adresse zu benutzen. Sprich: Will man einen Nachbarn belauschen,
braucht man ihn nur aus dem Netz zu flooden, seine IP-Adresse zu übernehmen und schon hat man seinen Datenverkehr auf
dem Silbertablett. Mit den gängigen ARP-Angriffen dürfte es möglich sein, dies auch unbemerkt durch das eigentliche
Opfer durchzuführen. Sehr unschön.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vor diesem Hintegrund wundert mich nicht, dass Hetzner ständig Ärger mit den Betreibern der großen IRC-Netze hat.
Hetzner hat in seinem Netz den Port tcp/6667 gesperrt, um Botnetze zu verhindern, und behält sich weitere Portsperren
in seinen AGB vor. Trotzdem sind die Netze von Hetzner in vielen IRC-Netzen mit einer &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2112&amp;amp;entry_id=468&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/K-Line_(IRC)&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;externer Link zur Wikipedia&quot;&gt;K-Line&lt;/a&gt; von der Teilnahme
ausgeschlossen. Das wundert mich wenig, da ich von IRC-Experten erfahren habe, dass es wohl inzwischen Bot-Tools gibt,
die größere Netzbereiche rund um die eigene IP nach freien IP-Adressen durchsuchen und dann diese IP-Adressen für
weitere Connections ins IRC-Netz missbrauchen. Das funktioniert natürlich in einem so simpel designten Netz wie bei
Hetzner hervorragend.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da sind die anderen Anbieter im Markt besser, die üblicherweise wenigstens die IP-Adresse statisch mit der MAC-Adresse
verknüpfen, so dass simple ARP-Angriffe oder simple Übernahmen unautorisierter IP-Adressen nicht erfolgreich sind.
Strato und UI gehen sogar so weit, dass die einzelnen Kundensysteme nur /32-&amp;#8220;Netze&amp;#8221; zugewiesen bekommen und
nicht mit anderen Systemen in einer Broadcastdomain liegen. Damit kann man nicht einmal durch die Übernahme einer
fremden MAC-Adresse andere Systeme beeinflussen. So gehört sich das. Die einzige von mir wahrgenommene
Sicherheitsmaßnahme ist die oben erwähnte Sonderroute auf den Systemen selbst, die aber natürlich wirkungslos ist, da
sie einfachst entfernt werden kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Per Mail auf diesen Mißstand hingewiesen, reagierte Hetzner sinngemäß mit &amp;#8220;Ja, das ist in unserem Netz
möglich. Wir kriegen das aber raus und ergreifen dann disziplinarische Maßnahmen.&amp;#8221;. Muß ich extra dazu
schreiben, dass ich diese Politik unangemessen finde?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In das sehr zweifelhafte Bild passt dann auch noch das von Hetzner angebotene User-Web-Forum. Grundsätzlich nehme ich
ein solches Angebot als sehr positiv wahr. Allerdings sind im Hetzner-Forum auch etliche Leute mit mehr oder weniger
gesundem Halbwissen und umgekert proportionaler Überzeugung von der eigenen Kompetenz unterwegs. Es muss echt nicht
sein, dass auf die Frage, warum von einem extra zugewiesenen /29 nur fünf Adressen nutzbar sind, ein Mitglied mit dem
Status &amp;#8220;Lebende Foren Legende&amp;#8221; sinngemäß antwortet mit &amp;#8220;Ja, so ist das beim Subnetting halt. Das
sollte man als Rootserverbetreiber wissen&amp;#8221;. Ich verlange von einem Rootserverbetreiber jedenfalls nicht das
Wissen, dass man bei einem ordentlich designten Netz durchaus alle acht Adressen eines /29 für Dienste nutzen kann,
wenn eine andere IP fürs Routing zur Verfügung steht (was hier ja der Fall ist). Natürlich kam dann auch noch ein
&amp;#8220;Haudegen&amp;#8221; dazu, der eine Aufnahmeprüfung für Rootserverkunden verlangte. Was in diesem Forum passiert,
ist jedenfalls &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; schön. Ob der im Forum aktive Hetzner-Supporter wirklich so wenig von IP weiß wie man aus
seinen Beiträgen vermuten möchte, kann ich freilich nicht beurteilen - ich mache erst seit fünfzehn Jahren IP.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Installation des zgserver-Standardimages&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das klappt problemlos im zweiten Versuch, nachdem der erste Versuch daran gescheitert ist, dass ich zwar daran gedacht
hatte, einen Kernel mit SATA-Unterstützung zu bauen, diesen aber dann nicht installiert hatte. Mein Standardimage ist
allerdings nur i386, also 32 bit, und somit auf diesem Rechner nicht empfehlenswert verwendbar.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Fazit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Ein großer Server zu einem verträglichen Preis. Leider ist das Netzdesign auf dem Stand von 1999 stehen geblieben, so
dass ein Hetzner-Server aus meinem Standpunkt unter der Berücksichtigung des entstehenden Sicherheitsrisikos derzeit
nicht für sicherheitsrelevante Dinge wie DNS oder Mail empfehlenswert ist. Ob die Connectivity für private Streaming-
oder Gameserver gut genug ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich denke aufgrund dieser Testergebnisse derzeit darüber nach, meinen eigenen DS 1000, der bis heute nicht geliefert
ist, grad wieder zu kündigen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Oct 2006 10:52:00 +0200</pubDate>
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    <category>hetzner</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>rootserver-test</category>

</item>
<item>
    <title>STRATO Power-Server S</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/461-STRATO-Power-Server-S.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Als Ersatz für mein Entwicklungssystem nechayev habe ich einen STRATO Power-Server S aus der Alturo-Aktion bestellt. Da
seit meinem &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2098&amp;amp;entry_id=461&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/273-Nochmal-Rootserver,-diesmal-Strato.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;link zum
STRATO-Rootserver-Test aus dem Herbst 2005&quot;&gt;letzten Test eines STRATO-Rootservers&lt;/a&gt; schon wieder fast ein Jahr
vergangen ist, nutze ich die Gelegenheit, meinen Test von damals zu wiederholen und den Testbericht entsprechend
anzupassen.
&lt;/p&gt;
 &lt;h5&gt;Bestellprozess&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Power-Server S ist ein nicht hyperthreadingfähiger Celeron mit 2.4 GHz, 512 MB RAM und einer 80-GB-Festplatte. Der
am Sonntagabend um 20.00 Uhr bestellte Server wird nach Klick auf einen per E-Mail übermittelten Verifikationslink und
Eingabe einer auf Mausklick von einem Telefonroboter übermittelten PIN innerhalb von fünf Stunden kurz nach
Mitternacht betriebsbereit bereitgestellt. Eindrucksvoll.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Vorinstallierte Systeme&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Hier hat man deutlich modernisiert gegenüber früher und bietet nun SuSE 9.3 Professional und Debian 3.1 in jeweils
zwei Versionen an; einmal mit &amp;#8220;ServerAdmin Pro&amp;#8221; und einmal &amp;#8220;für Profis&amp;#8221; (also vermutlich ohne
Webfrontend). Zusätzlich gibt es SuSE 10.0 OSS und Fedora Core 3 &amp;#8220;für Profis&amp;#8221;. Die Neuinstallation mit
Debian 3.1 für Profis dauert eine knappe Stunde.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Vorinstalliertes Debian&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das Debian sarge kommt auf drei Partitionen (hda1 = /boot, hda2 = swap,  hda3 = /) und ist gegenüber dem im letzten
Jahr gesehenen woody in &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; besserem Zustand. Die Packageliste ist bis auf im Zuge von Securityupdates
entfernte, aber nicht gepurgete Kernel-Images sauber. Die sources.list ist sauber konfiguriert; allerdings ist das
System auf dem Security-Update-Stand von vor vier Monaten. So ist zum Beispiel ein root privilege escalation bug in
passwd nicht gefixt und wartet darauf, dass der lokale Admin manuell die aktuellen Security-Updates installiert. Bei der
Installation der Updates entfährt mir spontan ein &amp;#8220;Igitt, das ist ja Deutsch!&amp;#8221;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch auf diesem System verstehe ich nicht, wo die Hostroute für das Defaultgateway herkommt. Im IRC verrät man mir,
dass der dhcpcd automatisch eine Hostroute für das Defaultgateway generiert, um es erreichbar zu machen. Dieses
Verhalten überrascht mich, aber da ich dhcpcd nicht kenne, glaube ich das mal. Weitere Tests habe ich mit dem System
nicht gemacht.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Rescue-System&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Am Rescue-System hat sich leider nichts gebessert: Kein LVM-Support und sehr spartanische Umgebung dank Linux from
Scratch. Ebenso dauert der Start des Rescue-Systems sehr lange. Abzug.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Migration von Alturo&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Die Migration vom Alturo-Server zum neuen Strato-System läuft ähnlich wie die damalige Installation meines
Standard-Images: Grundsystem mit LVM-Support in die Swappartition installiern, dort LVM und Filesysteme bauen und
mounten, und die Daten vom alten System herüber-rsyncen. Dann das &amp;#8220;richtige&amp;#8221; System bootfähig machen (und
in die üblichen Fallen &amp;#8220;serielle Konsole mit unüblicher Baudrate&amp;#8221; und &amp;#8220;DHCP-Client&amp;#8221; fallen).
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Fazit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Strato Power-Server S ist ein gegenüber dem damals getesteten Server vorsichtig modernisiert worden. Die größte
Macke, das viele Wünsche offen lassende Rescuesystem, besteht nach wie vor; die von mir angemäkelten Ungereimtheiten
beim vorinstallierten System wurden größtenteils behoben.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Sep 2006 16:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>rootserver-test</category>
<category>strato</category>

</item>
<item>
    <title>Alturo-Ersatz</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/460-Alturo-Ersatz.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvNzgzNzc=&amp;amp;entry_id=460&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/newsticker/meldung/78377&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Externer Link zum Artikel bei Heise&quot;&gt;Alturo macht
dicht.&lt;/a&gt; Das dürfte sich unter den Mietserverbetreibern inzwischen herumgesprochen haben. Laut der Pressemitteilung
und Kündigung meiner Verträge (die Alturo nach seinen AGB mit einer Frist von 30 Tagen aussprechen zu dürfen meint),
wendet sich die Zielgruppe zunehmend den Markenprodukten zu.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Ich habe ja eher den Verdacht, dass die Marktverdrängungsstrategie, die United Internet mit seiner Billigmarke Alturo
offensichtlich ausprobiert hat, nicht so ganz aufgegangen ist: Zu wenig Konkurrenten haben versucht, dem
Alturo-Serverangebot (z.B. ein Pentium mit 1200 MHz und 256 MB für fünfzehn Euro im Monat) nachzuziehen;
dementsprechend ist kaum einer von Marktrelevanz pleite gegangen. Also macht Alturo zu.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Sonderkonditionen, die Alturo den Bestandskunden beim Wechsel zu 1und1 anbietet, haben zwischen den Zeilen in
großen Lettern &amp;#8220;geh woanders hin&amp;#8221; stehen. Was ich gerne tue, auch und gerade weil die Konzernschwester
1und1 sich vor einigen Monaten mit ihren asymmetrischen Kündigungsfristen vor Gericht einen Dämpfer eingefangen hat
und die Billigschwester trotzdem dieselbe Masche immer noch fährt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Interessant finde ich, was die Konkurrenz nach der Ankündigung der neuen Alturo-Strategie macht. Netdirekt versucht,
aus den Neukunden noch etwas Geld herauszupressen und erhöht den monatlichen Preis des eigenen Billigangebots von
fünfzehn auf achtzehn Euro; Strato im Gegensatz fährt eine spezielle Alturo-Wechsel-Aktion und verbilligt den
vierundzwanzig-Euro-Server für die erste Vertragslaufzeit auf neunzehn Euro. Hetzner führt unterhalb des bisherigen
Einstiegsprodukts DS3000 zwei kleinere Produkte ein, wobei der DS1000 in etwa mit dem kleinen Alturo-Server vergleichbar
ist. Ob hundert Gigabyte Traffic im Monat nicht etwas arg geizig sind, mag der Kunde entscheiden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über den Netdirekt-Server habe ich bereits &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2096&amp;amp;entry_id=460&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/438-dedizierter-Low-Cost-Rootserver-von-Netdirekt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link zu meinem
Artikel &quot;Dedizierter Low-Cost-Rootserver von Netdirekt&quot;&gt;geblogged&lt;/a&gt;, einen Stratoserver habe ich vor zehn Minuten
bestellt und auf die Freischaltung eines Hetzner-DS1000 warte ich bereits seit der Bestellung vom Donnerstag abend.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sollte der &amp;#8220;neue&amp;#8221; Stratoserver maßgeblich von der in &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2097&amp;amp;entry_id=460&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/273-Nochmal-Rootserver,-diesmal-Strato.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link zu meinem Artikel
&quot;Nochmal Rootserver, diesmal Strato&quot;&quot;&gt;Nochmal Rootserver, diesmal Strato&lt;/a&gt; getesteten Maschine abweichen, werde ich
das hierzublog selbstverständlich berichten. Jedenfalls ist zu empfehlen, den Server sofort fristgerecht zum Ende der
ersten Vertragslaufzeit zu kündigen, denn nach den 18 Monaten wird der Server um zehn Euro im Monat teurer und wenn man
die Kündigung (Ein Monat zum Ende der Laufzeit) verpennt, hängt man nochmal 12 Monate drin.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über den Hetzner-Server werde ich natürlich berichten, sobald er freigeschaltet und getestet ist.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Sep 2006 21:07:32 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/460-guid.html</guid>
    <category>alturo</category>
<category>hetzner</category>
<category>netdirekt</category>
<category>rootserver</category>
<category>strato</category>

</item>
<item>
    <title>Call for Server</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/439-Call-for-Server.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nachdem ich letzte Woche den dritten Testbereicht eines &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2079&amp;amp;entry_id=439&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/plugin/freetag/rootserver-test&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link zu allen rootserver-test-Artikeln&quot;&gt;mietbaren
Internetservers mit root-Zugang&lt;/a&gt; gepostet habe, kam weitgehend positives Feedback. Deswegen möchte ich gerne die
Testreihe fortsetzen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Um weitertesten zu können, brauche ich allerdings Systeme, die ich testen kann. Deswegen möchte ich Euch bitten, mir
zu helfen und mir Serversysteme zum Testen zur Verfügung zu stellen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dabei gilt folgendes:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ich teste sowohl Systeme, die von &amp;#8220;richtigen&amp;#8221; Kunden gemietet sind als auch Systeme, die von den
Anbietern zum Test zur Verfügung gestellt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für den Test zahle ich kein Geld.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Test ist nur bei Systemen möglich, für die es ein vom Anbieter gepflegtes auf Linux basierendes Rescue-System
gibt, dessen Leistungsumfang mit in den Test eingeht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für den Test benötige ich Zugriff auf das Administrator-Webinterface (das ist das Webinterface, in dem man das
System resetten und ins Rescue-System booten kann), da sein Umfang Bestandteil des Tests ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn der Bestellprozess mitgetestet werden kann, verliere ich dazu auch das eine oder andere Wort.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Rahmen des Tests installiere ich den Server zwei- bis dreimal komplett neu. Deswegen sollen keine wichtigen Daten
auf dem Server abgelegt sein. Bevorzugt hätte ich gerne Systeme, die frisch angemietet sind und auf denen noch keine
Benutzerdaten liegen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Test selbst dauert etwa drei bis vier Stunden, wobei er sich in meine sonstige Arbeit einfügen muss. Es ist
deswegen davon auszugehen, dass ich für ca. zwei Tage die Verfügungsgewalt über das System benötige.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Manche Anbieter erlauben dem Kunden keine Änderung des Passworts für das Webinterface. In solchen Fällen habe ich
theoretisch nach dem Test weiterhin Zugriff, sage aber zu, diesen nicht mehr zu verwenden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Rückgabe erfolgt mit frisch installiertem Anbieter-Image.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wer einen Server testen lassen will, möchte sich bitte mit &lt;a href=&quot;mailto:mh+rootserver-test@zugschlus.de&quot; 
title=&quot;meine Mailadresse&quot;&gt;mir&lt;/a&gt; in Verbindung setzen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Sep 2006 13:36:57 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/439-guid.html</guid>
    <category>rootserver</category>
<category>rootserver-test</category>

</item>
<item>
    <title>dedizierter Low-Cost-Rootserver von Netdirekt</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/438-dedizierter-Low-Cost-Rootserver-von-Netdirekt.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=438</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Es ist  mal wieder an der Zeit für einen Rootservertest. Was ich zu den Produkten von &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2081&amp;amp;entry_id=438&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/273-Nochmal-Rootserver,-diesmal-Strato.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Strato&quot;&gt;Strato&lt;/a&gt; und dem
inzwischen nicht mehr neu bestellbaren Produkt von &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2082&amp;amp;entry_id=438&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/262-Alturo-Server-aus-Sicht-des-Linuxers.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Alturo&quot;&gt;Alturo&lt;/a&gt; (das
allerdings große Ähnlichkeit zu den Produkten der anderen United-Internet-Firmen hat) geschrieben habe, findet man in
den referenzierten Artikeln.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im heutigen Test geht es um den für fünfzehn Euro im Monat erhältlichen 733-MHz-Server von &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uZXRkaXJla3QuZGUvYy9jbXMvZnJvbnRfY29udGVudC5waHA/aWRjYXQ9MyZpZGxhbmc9MQ==&amp;amp;entry_id=438&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.netdirekt.de/c/cms/front_content.php?idcat=3&amp;amp;idlang=1&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Netdirekt&quot;&gt;Netdirekt.&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Netdirekt bietet einen kleinen Server mit 733-MHz-Prozessor, 256 MB Hauptspeicher und 10 GB Festplatte zusammen mit 500
GB Transfervolumen zum Preis von EUR 15,00 bei 12 Monaten Laufzeit an. Will man monatliche Kündigungsfrist, zahlt man
pro Monat fünf Euro mehr. Backupspace gehört nicht zum Angebot; dafür gibt es auf Anforderung bis zu drei IP-Adressen
und ein 99.5%-SLA. Netdirekt sagt zu, defekte Hardware innerhalb von zwei Stunden zu tauschen - ohne Beschränkung auf
die Geschäftszeiten. Sportlich und mutig.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Bestellprozess und Lieferzeit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Ich bestelle Mitte August per Webinterface und bekomme wenig später den Link zu einem PDF-Dokument, das ich
unterschrieben an Netdirekt faxen soll. Nochmal wenig später kommt am 18. August per Mail die Bestätigung, dass der
Server bis spätestens 04. September freigeschaltet wird. Hm. Über zwei Wochen Lieferzeit? Das geht sicher besser.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Hardware&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Server wird auch tatsächlich erst am 04. September &amp;#8220;geliefert&amp;#8221; und ist ein wenig größer als die
ursprünglich angebotene Maschine: 866 MHz hat der Prozessor und die Platte 15 GB. Als Netzinterface gibt es einen
e100.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Kaufmännisches&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
In der &amp;#8220;Fertigmeldung&amp;#8221; steht auch einiges zur kaufmännischen Abwicklung: Netdirekt liefert auf offene
Rechnung und empfiehlt die Anlage eines Dauerauftrags oder einer Einzugsermächtigung. Finde ich fair, dem Benutzer auf
diese Weise die Wahl zu lassen. Unschön, dass sich das aus dem Webinterface herunterladbade Formular nicht als &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2084&amp;amp;entry_id=438&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/lastschrift.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;externer Link zu
zahlungsverkehrsfragen.de&quot;&gt;Einzugsermächtigung&lt;/a&gt;, sondern als &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2085&amp;amp;entry_id=438&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/abbuchung.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;externer Link zu
zahlungsverkehrsfragen.de&quot;&gt;Abbuchungsauftrag&lt;/a&gt; entpuppt. Auch schade, dass die als PDF versandte Online-Rechnung keine
Signatur hat und es auch keine Möglichkeit gibt, sich die Rechnung gegen Aufpreis zusenden zu lassen. Also nix mit
Vorsteuer ziehen.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Webinterface&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das Webinterface ist schnörkellos und funktional. Man sieht dort - im Gegensatz zu UI und Strato - eine grafische
Trafficauswertung und kann Trafficwarnungen konfigurieren und die Zusatz-IPs ordern. Reset und Rescuesystem findet man
hier genauso wie die Einstellung für den Reverse-DNS. Die kostenlos im Angebot enthaltene Neuinstallation des
Ursprungs-Images stößt man per Konsolenkommando des gebooteten Rescuesystems an. Dort steht ein Minimal-Debian, ein
Debian mit Admin-Webfrontend, Fedore Core 4 minimal, SuSE 9.3 minimal sowie - ausdrücklich als &amp;#8220;Beta Test&amp;#8221;
gekennzeichnet - CentOS und Ubuntu zr Verfügung. Danach kann man dem System in der Konsolensession beim Download und
Auspacken des Images zugucken.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Standardimage&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Das vorgegebene Standardimage belegt 709 MB auf der nur in einer großen Partition hda1 bestehenden Platte und lässt
mich nicht in Begeisterung ausbrechen. Die Packageauswahl ist freundlich gesprochen extrem konservativ, unfreundlich
gesprochen nicht mehr zeitgemäß: apache 1.3, proftpd, sendmail, qpopper, portmapper, mysqld, rpc.dracd (für
smtp-after-pop) sind installiert und lauschen alle auf 0.0.0.0; außerdem ist wie auch bei der Konkurrenz ein gcc
installiert. Die im Laufe der Evolution des Systems herausgeworfenen Packages wurden nur removed und nicht gepurged. So
kann man problemlos sehen, dass auf dem Mastersystem schonmal ein exim4, ein courier-mta und ein postfix installiert
waren. Vom Courier ist sogar die Konfiguration noch vorhanden; die von exim und postfix hat man manuell abgeräumt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Deutlich besser ist das minimale Debian-Sarge-Image. Hier kommt als MTA der Default exim4 zum Einsatz, der dank eines
Tippfehlers in der /etc/exim4/update-exim4.conf.conf unkonfiguriert auf 0.0.0.0 läuft (siehe auch &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2086&amp;amp;entry_id=438&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://bugs.debian.org/386554&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Externer Link ins Debian BTS&quot;&gt;Debian Bug #386554&lt;/a&gt;). Auch hier hat man
viele Packages nicht gepurged, und auch hier ist der gcc installiert. Das Minimalsystem belegt 476 MB.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Rescue-System&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Aufruf des Rescue-Systems ist anders gelöst als bei den beiden großen. Wählt man den entsprechenden Menüpunkt
an, bekommt man eine Mail, in der das neue Rootpasswort steht. Dieses Passwort muss man dann nochmal im Webinterface
eingeben, damit der Reboot ins Rescuesystem eingeleitet wird. Dabei operiert das Webinterface stateless. Sprich: Ein aus
dem Rescuesystem ausgelöster Reboot führt zwingend wieder ins Produktivsystem zurück; wenn man nur das Rescuesystem
rebooten möchte (damit es z.B. Veränderungen an der Partitionierung sicher aufgreift) muss man wieder ins
Webinterface.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieses Verfahren finde ich weniger schön als den rein webbasierten Prozess von Strato und UI. Denn auf diese Weise
werden Passworte unverschlüsselt über das Netz gepustet (der ausgehende Mailserver von Netdirekt benutzt kein TLS),
und man kann die Administration des Servers nicht delegieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das für meinen Server zur Verfügung gestellte Debian-basierende Rescuesystem hatte einen Designfehler, der LVM
unbenutzbar machte: Zum Kernel 2.6 war nur die Userspace-Package für LVM 1 installiert. Also ein Grund um den Support
zu testen, der den Test mit Bravour bestand: Es dauerte nicht einmal 80 Minuten, bis der Fehler im Rescuesystem behoben
und LVM 2 nachinstalliert war. Dabei fand ich heraus, dass das Rescuesystem nicht wie bei den anderen aus dem Netz
kommt, sondern dass der Server wirklich ein physikalisches CD-ROM-Laufwerk hat, in dem eine echte CD liegt. Der Rechner
bootet grundsätzlich von CD; über ein Keyboard-Dongle wird dann entschieden, ob von CD oder von Festplatte
weitergebootet werden soll.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Authentifikation per ssh-Key funktioniert ohne Überraschungen; die Netzwerkkonfiguration fällt &amp;#8220;vom
Himmel&amp;#8221;. Die /etc/network/interfaces des Rescuesystems enthält nur den Abschnitt für lo.
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Installation des zgserver-Standardimages&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Die Installation meines Standardimages läuft wie erwartet problemlos, wobei - wie schon erwartet  - die
Netzkonfiguration Ärger macht: Auch bei Netdirekt muss man zuerst eine Netzwerkroute für das nicht im lokalen IP-Netz
liegende Defaultgateway setzen, bevor man die Defaultroute setzt. Allerdings arbeitet Netdirekt nicht per DHCP, so dass
die /etc/network/interfaces manuell konfiguriert werden muss - was scheitert, wenn man die normale
&amp;#8220;gateway&amp;#8221;-Klausel verwendet (da zu dem Zeitpunkt, zu dem die Defaultroute gesetzt wird das Gateway noch
nicht erreichbar ist). So:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
auto eth0
iface eth0 inet static
        address 84.16.252.249
        netmask 255.255.255.255
        broadcast 84.16.252.249
        up ip route add to 217.20.117.0/28 dev eth0
        up ip route add default via 217.20.117.1
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
funktioniert es jedenfalls.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der Nacharbeit zu diesem Artikel verrät mir Netdirekt, wie man ein Standardimage installiert. In diesem ist das Netz
ganz straightforward mit der IP-Adresse des Servers in einem /24 mit Gateway auf der .1 konfiguriert; ich hätte mir
also den ganzen Zirkus sparen können. Nun ja, hinterher ist man immer schlauer
&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Fazit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;
Der Server von Netdirekt hat nach dem Abgang von Alturo ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die minmalen
Abstriche, die man machen muss, liegen im &amp;#8220;you get what you pay for&amp;#8221; Bereich. Besser als ein vServer ist
dieses &amp;#8220;richtige Blech&amp;#8221; allemal.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieser Artikel wurde nach Eingang einer ausführlichen Stellungnahme von netdirekt überarbeitet. Vielen Dank dafür an
den netdirekt-Support.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Sep 2006 15:02:32 +0200</pubDate>
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    <category>hosting</category>
<category>netdirekt</category>
<category>rootserver</category>
<category>rootserver-test</category>

</item>
<item>
    <title>Alturo-Service gemessen am Preis Top</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/393-Alturo-Service-gemessen-am-Preis-Top.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach dem neulich beobachteten &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1692&amp;amp;entry_id=393&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
&gt;Fehlalarm&lt;/a&gt; hatte mein erster Alturo-Server nechayev in den letzten Tagen eine wirkliche Störung. Unter hoher
CPU-Last gab es Kernel-Oopses und Segfaults.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mit dem Alturo-Service bin ich gemessen an dem, was ich dem Anbieter bezahle, völlig zufrieden. Für professionellen
Einsatz will man allerdings Ausfallsicherungsmaßnahmen vornehmen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Da nechayev meine Testmaschine mit Debian unstable und einem &amp;#8220;blutende Kante&amp;#8221; Kernel ist, war der erste
Gedanke natürlich ein Fehler im lokalen System. Ich habe deswegen die Maschine in das von Alturo bereitgestellte
Rescuesystem gebootet, die Platte gemounted und meine Standardübung &amp;#8220;bzip2 eines unkomprimierten
Kernel-tars&amp;#8221; angeworfen. Kernel-Oops und segfault des bzip2-Prozesses. Damit ist ein Hardwarefehler
Verdachtsmoment Nummer Eins.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Diesmal spare ich mir die 0900-Hotline, sondern sende gleich über die Alturo-Webseite eine Nachricht. Das Webinterface
für Supportnachrichten ist arg versteckt unter &amp;#8220;Support&amp;#8221;, &amp;#8220;Fragen zur Technik&amp;#8221;. Dort muss man
dann eine der vier unpassenden Kategorien (&amp;#8220;E-Mail&amp;#8221;, &amp;#8220;Domain&amp;#8221;, &amp;#8220;FTP-SSH-FrontPage&amp;#8221;
oder &amp;#8220;PHP-Perl-MySQL&amp;#8221; - andere gibt es nicht) auswählen und kann dort dann unter &amp;#8220;keine Antwort
gefunden?&amp;#8221; eine Nachricht hinterlassen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am nächsten Tag meldet sich ein Techniker per Mail, der für einen Lasttest einen relativ offenen root-Zugang auf dem
System haben möchte. Das Rescue-System reicht nicht aus, aber md5sum, wget, bzip2 und screen sind akzeptabel.
Root-Login per Passwort muss von überall her möglich sein, und das Passwort muss auf das im Alturo-Webfrontend
unveränderbar vorgegebene Masterpasswort gesetzt sein. Dabei ist mir überhaupt nicht wohl, aber wenn das der Prozess
ist, muss man da mitspielen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich mache ein rsync-Backup auf torres und nehme mir vor, den Rechner nach Behebung der Probleme neu zu installieren.
Schließlich öffne ich den Server wie gewünscht und melde Vollzug.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Ticket wird einmal am Tag angefasst, und zwar immer vom gleichen Techniker. Ich habe etappenweise den Verdacht, es
hier mit einer Art &amp;#8220;Jennifer Römer&amp;#8221; zu tun zu haben. Die Turnaround-Zeit von 24 Stunden verzögert die
Sache dann doch erheblich.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Schließlich beginnt Alturo mit dem angekündigten Lasttest, der aus je drei im Screen gestarteten tar-bzip2-prozessen
von /mnt nach /dev/null und drei md5sum-Prozessen über das Gesamtsystem besteht. Der Supporter kommt dabei von einem
ganz normalen t-ipconnect.de-Zugang, also vermutlich einem 1und1-DSL-Zugang. Den Lasttest hält der Server gerade mal
eine Stunde durch und verabschiedet sich dann ganz komplett.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am nächsten Tag kommt dann die Mail, dass der Fall an den Vor-Ort-Service weitergegeben wurde, und am gleichen Tag
werde ich informiert, dass &amp;#8220;die Hardware rund um die Festplatte&amp;#8221; komplett getauscht wurde. Was in dieser
Mail nicht drin steht ist, dass nach solchen Arbeiten der Server grundsätzlich im Rescue-System stehen gelassen wird,
damit der Kunde selbst entscheiden kann, wann das System in den Wirkbetrieb zurückkehrt. Ich interpretierte das
&amp;#8220;System steht im Rescuesystem und ich hab das Passwort nicht&amp;#8221; fälschlicherweise als &amp;#8220;es wird noch
gearbeitet&amp;#8221; und hole mir noch einmal die Bestätigung ab, dass ich das System wieder übernehmen kann. Diese
Bestätigung kommt schon nach einer Stunde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich spiele daraufhin das Backup zurück, fixe die dabei entstandenen verdrehten uids und gids und kehre in den
Wirkbetrieb zurück. Der Server arbeitet seitdem wieder im Rahmen der normalen Parameter, ist aber leider nach wie vor
&amp;#8220;nur&amp;#8221; ein 1200-MHz-Celeron mit 256 MB und entspricht somit der Produktbeschreibung.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alturo hat diesen Supportfall vorbildlich behandelt. Defekte Hardware wurde als defekt erkannt, ohne zu versuchen, dem
Kunden die Schuld in die Schuhe zu schieben. Der Tausch ging problemlos und schmerzfrei ohne Datenverlust von sich.
Kritikpunkte bleiben die lange Turnaroundzeit im Mailverkehr und die Forderung, gefährliche Sicherheitslöcher im
System aufzureißen um den Lasttest zu ermöglichen. Diese Kritikpunkte sind aber vor dem Hintergrund, dass es sich um
ein Billigprodukt der untersten Preisklasse handelt, vernachlässigbar.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alles über alles hat die Behebung der Serverstörung drei Arbeitstage gebraucht. Auch das ist vor dem Hintergrund des
Produktpreises völlig in Ordnung. Wenn auf einem Server wichtige Funktionen laufen, sollte man einen zweiten in der
Hinterhand haben, um die Dienst kurzfristiger wieder online zu bekommen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 May 2006 18:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

</item>
<item>
    <title>Rootserver-Anbieter drehen an der Preisschraube</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/381-Rootserver-Anbieter-drehen-an-der-Preisschraube.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/381-Rootserver-Anbieter-drehen-an-der-Preisschraube.html#comments</comments>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Bei Alturo sind die Billigserver &amp;#8220;ausverkauft&amp;#8221; - es klebt ein entsprechendes Banner über den Angeboten.
Strato hat den &amp;#8220;richtigen&amp;#8221; Billigserver noch besser versteckt und einen neuen, großen VServer für 24 Euro
im Monat ins Programm genommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mietserverkomfort auf echter Hardware ist somit ein gutes Stück teurer geworden. Hoffen wir mal darauf, dass Alturo
bald wieder ein paar Racks alter Server findet. Grund zur Hoffnung gibt es: Mein Anfang April ausgelaufener
Alturo-Server ist bis jetzt noch nicht wieder in Betrieb gegangen. Jedenfalls nicht unter der alten IP-Adresse.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;

&lt;p&gt;
Update: Der Artikel wurde korrigiert. kju hat mich netterweise darauf hingewiesen, dass Strato den Server doch noch
anbietet, nur an besser versteckter Stelle.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Apr 2006 10:51:15 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>strato</category>

</item>
<item>
    <title>Ein halbes Gigabyte!</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/363-Ein-halbes-Gigabyte!.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem auf &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2068&amp;amp;entry_id=363&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/360-Strato-oder-Alturo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/360-Strato-oder-Alturo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Strato oder Alturo &lt;/a&gt;ein Hoffnung
machender Kommentar kam, hab ich schließlich den Weg des geringsten Risikos gewählt und habe die neue torres bei
Alturo bestellt. Der Testanruf kam schon nach einer halben Stunde, und zwei Stunden später war der Server verfügbar
und eingerichtet. Und, wie bei El Loco ist meine neue torres ebenfalls ein Pentium III 1.26 GHz mit 512 MB RAM. Das ist
mehr als von Alturo versprochen, und für die geplante Anwendung mit Spamassassin mehr als ausreichend. Ich bin
begeistert. Danke, Alturo!&lt;p&gt;Den Sonntag habe ich dann damit verbracht, mein Install-Script zu modularisieren und zu
perfektionieren, um torres damit zu installieren. Bald ist es soweit, dass man es veröffentlichen kann - ich wurde oft
danach gefragt, bezweifle aber, dass es anderen Leuten was bringt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wermutstropfen ist natürlich, dass das
Bestellfrontend von Alturo nur eine Bankverbindung pro Kunden zulässg und ich die neue torres auf demselben Vertrag
bestellt habe, in dem auch nechayev, mein erster Alturo-Server (Debian sid) untergebracht ist. Und nechayev wird
eigentlich von meiner Mutter bezahlt. Wurde, denn ich musste nach meinem fehler mit torres natürlich die Bankverbindung
ändern und lasse nun das Geld für beide Server von meinem Konto abbuchen.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Mar 2006 20:50:00 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

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