Ich erinnere mich ganz genau, was ich vor zwei Jahren genau um diese Zeit getan habe: Ich habe telefoniert. Mit einer
blonden Frau, die mich knapp zwei Stunden zuvor im ICQ angesprochen hatte. Wir hatten uns relativ schnell darauf
geeinigt, aufs Telefon zu wechseln und haben knapp drei Stunden miteinander telefoniert.
Zwei Tage später haben wir uns persönlich kennengelernt, und noch einmal zwei Tage später hatten wir was
miteinander. Dieses “was miteinander haben” hält nun schon zwei Jahre - das ist länger, als es jede andere
Frau zuvor mit mir ausgehalten hat.
Und ich hoffe, dass das noch laaaaaaaaaaaaaaange so weitergeht. Sandra, mein Schatz, ich liebe Dich, Du bist mein
größtes Glück. Danke für die letzten zwei Jahre, und danke für die Jahre, die noch kommen werden.
Es ist vollbracht. Neuer Mietvertrag ist unterschrieben, die alte Wohnung gekündigt, die andere alte Wohnung ab 01.06.
vermietet.
Der in Neue Brille III bereits angekündigte
weitere Augenarzttermin hat inzwischen stattgefunden, mit erwartungsgemäß wenig Überraschendem. Eine Entscheidung,
was mit meiner neuen Brille wird, habe ich freilich noch nicht.
Nachdem vor inzwischen vier Wochen eine Augenoptikerin in meinem Leben aufgetaucht ist, die bezüglich meiner Fehlsichtigkeit durchaus anderer Meinung ist
als der Augenarzt, habe ich heute die Notbremse
gezogen und die Anfang April in Stuttgart
gekaufte Brille drei Tage vor Ende der sechswöchigen Kulanzrückgabefrist wieder abgegeben.
Ein halbwegs vollständiges Profil im ICQ zu haben, ist zwar manchmal lästig, hat aber auch seine guten Seiten: Vor
einigen Tagen hat mich eine 30jährige Pfälzerin angesprochen, und wir haben die Chatbekanntschaft relativ schnell in
das wirkliche Leben transportiert.
Sie hat - genau wie ich - zwei Katzen und war ganz begeistert, als ich ihr erzählt habe, dass ich mich schon seit
meinem Umzug mit dem Gedanken trage, wieder mit “richtigem” Tanzen anzufangen. Dafür hat sie mich gleich
verhaftet, und wir waren am Sonntag gemeinsam auf dem “Tanz in den Mai” in der Tanzschule in ihrem Wohnort.
Ich schrieb letztens ja schon über meine Erfahrungen mit meiner neuen Brille. Nun der Bericht über den eigentlichen
Brillenkauf.
Momentan funktioniert meine innere Uhr relativ gut: Ich werde morgens zur passenden Zeit um viertel nach sieben wach.
Das reicht für den normalen Tagesablauf relativ gut.
Relativ schlecht reicht das allerdings, wenn ich Mittwochs zum Tanzen in Stuttgart war, und zum Erreichen des Zuges
in Richtung Büro die entscheidende halbe Stunde früher aufstehen muss. Unterstützt wird das dann noch dadurch, dass
meiner achtpfotigen Wecker in Mannheim sitzen und deswegen in Stuttgart relativ schlecht wecken, und die Uhr im als
Wecker missbrauchten Mobile noch nach Winterzeit läuft.
Da kann man von Glück reden, dass die schnellen Züge von Stuttgart nach Heidelberg morgens im ungefähren
Halbstundentakt fahren und ich deswegen am letzten Donnerstag nur die halbe Stunde zu spät bei der Arbeit war die ich
auch verschlafen habe.
Rince
bloggte darüber schneller als ich.
Nachdem meine Brille schon seit Jahren einen fiesen Kratzer genau im Fokuspunkt eines Auges hat, habe ich mir vor ein
paar Wochen endlich die Zeit genommen und bin zum Augenarzt gegangen. Ergebnis war eine neue Brille, die der Gegenstand
dieses Blogartikels ist.
So wie es ausschaut, geht meine Bettdecke mit großen Schritten auf ihr Ende zu: In einer Kassette ist ein etwa 2 cm
langer Schnitt, der wohl von einer Katzenkralle kommt. Ich hab das allerdings erst bemerkt als ich heute morgen den
Bettbezug tauschen wollte. Jetzt ist mein ganzes Schlafzimmer voller Daunen, und gestern war gerade die Putzfrau
da. Mist! Und ich muss mir dann noch überlegen, ob ich die Bettdecke flicken lassen will, oder ob ich die
Gelegenheit beim Schopfe greife und eine neue Daunendecke beschafft. Die alte wäre eh mal wieder reif für die
Reinigung, ist knapp zehn Jahre alt. Nachteil: Daunendecken in 155x220 kosten bedauerlicherweise richtiges Geld.
Scheißübergrößen.
Nach den niederschmetternden Erfahrungen im Rhein-Neckar-Zentrum habe ich einen
neuen Versuch des Klamottenkaufs gewagt, diesmal im gewohnten Terrain in Karlsruhe. Mit nur marginal weniger
frustrierendem Ergebnis.
Über Weihnachten hat meine Mutter mir eröffnet, dass sie sich im nächsten Jahr einen TFT-Fernseher (“so
einen großen flachen”) kaufen möchte und hat mich gebeten, ihr beim Aussuchen zu helfen.
Ich bin mit der Thematik nicht vertraut, und mit meiner ersten Spontanantwort (“achte darauf, dass das Gerät
einen eingebauten DVB-T-Tuner hat, kauf ihn im kleinen Fachgeschäft das liefert, das Gerät einstellt und Dir auch
erklärt wie man es benutzt, und achte ansonsten darauf dass Dir die Gehäusefarbe gefällt und Du mit der Fernbedienung
klar kommst”) war Mum nicht wirklich zufrieden.
Also, worauf muss ich beim Aussuchen achten?
Ich habe in meinem leben bisher zweimal eine Jeans von B*ss gekauft. Und auch erst zweimal eine Jeans wegwerfen
müssen, weil sie aufgrund der normalen Benutzung löchrig geworden sind. Normalerweise gehen Jeans bei mir dadurch
kaputt, dass sie nicht mehr rauszubekommende Flecken oder durch “Unfälle” Löcher bekommen.
Beide wegen normaler Benutzung weggeworfene Jeans waren die von B*ss. Bei der aktuellen sitzt man auf dem Fahrrad
buchstäblich mit dem nackten Hintern auf dem Sattel, weil der Stoff an den charakteristischen Sattelstellen einfach nur
noch ein Zehntel der Dicke hat. Und das bei mir, der doch höchstens 20 Minuten pro Werktag auf dem Rad sitzt, und
durchaus noch andere Hosen trägt als diese eine Jeans.
Wir folgern daraus: In Zukunft keine B*ss-Jeans mehr.
Nachdem der Wintereffekt schon wieder nachlässt,
sitze ich hier im Büro, es ist 16.39 Uhr, und draußen ist es stockdunkel. Und ich fühle mich, als wäre es weit nach
19.00 Uhr, und ich gehörte nach Hause.
Irgendwie hab ich diese Verschiebung zwischen tatsächlicher und gefühlter Uhrzeit in den letzten Jahren nicht
sooo deutlich bemerkt.
Das find ich ja richtig nett, dass der Nylon-Strumpfhosen-Shop Ernst Mende mir meine Sockenclips “in neutraler
Verpackung” zuschicken wird.
So werden meine Vermieter und Nachbarn halt doch nix von meinem Fetisch erfahren. Wie schade.
Dort zu bestellen kann eventuell ein Fehler gewesen sein: Der erste unverlangte Newsletter war noch vor der Ware da.
Schaunmermal, ob der Unsubscribelink funktioniert.
Der Frühstücksbringservice, der uns im Büro jeden Morgen verpflegt (lecker, billiger als die Bäckerei um die
Ecke, prima), hat inzwischen Mohrenkopfbrötchen im Angebot. Das hat mich dazu veranlasst, zu erzählen, was bei uns in
der Schule der Renner war: Milchschnittenbrötchen.
Ins Brötchen beißen, mit dem Finger die Watte aus dem Brötchen rauspulen, Milchschnitte reinstecken, guten
Appetit.
Wat warn wir damals pervers. Geschmeckt hat’s aber.
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