Da macht eine große Kette von Möbelhäusern Radiowerbung damit, dass Leute Urlaub im Möbelhaus machen und sich damit
die Zeit vertreiben, dass sie die tollen Preisschilder fotografieren.
Nur dumm, dass man in den Möbelhäusern dieser Kette nicht fotografieren darf und das Fotografierverbot in den
Häusern dieser Kette auch rigoros durchgesetzt wird. Jedenfalls durfte ich das Sofa, das ich mir vor ein paar Jahren
kaufen wollte, nicht fotografieren, um der edlen Spenderin wenigstens ein Bild der Spende zu übermitteln.
Eventuell hat es Sinn, Werbung und Realität in Zukunft etwas genauer abzugleichen, liebe Agentur.
Liebe Firma Sage, warum bietet Ihr Beratung per Chat an, wenn die erste Reaktion des Chatpartners das Pasten eines
Textbausteins ist, der nach der Telefonnummer fragt, um das Gespräch telefonisch zu führen?
Trotz 900 Hits für “Injektpapier”glaube ich, dass auf diesem Schild besser “Inkjetpapier”
stehen sollte.
Liebes Rhein-Neckar-Zentrum, vielleicht ist es Euch noch nicht aufgefallen, dass Ihr mit Euren Öffnungszeiten
“Mo bis Sa bis 20.00 Uhr” seit etwa anderthalb Jahren mitnichten mehr etwas besonderes seid. Wenn man genau
darüber nachdenkt, seid Ihr damit eigentlich nur noch unterer Durchschnitt.
Selbst schwedische Möbelhäuser und popelige Dorfsupermärkte öffnen wenigstens zwei Tage in der Woche bis 22.00
Uhr.
Unter diesen Umständen ist es doch eher peinlich, Eure Werbestraßenbahnen weiterhin mit dem Slogan “Extra Lang
Geöffnet” herumfahren zu lassen.
Wenn man bei I**A einkauft, möchte man unbedingt, dass die gewünschten Artikel in der Ausstellung einen roten
Anhänger haben: Dann kann man nämlich direkt selbst in die SB-Halle laufen und sich die Ware dort selbst aus dem Regal
nehmen. Das geht üblicherweise schnell genug, es sei denn, man weiß genau was man möchte und spart sich den Umweg
durch die Ausstellung und rennt gleich in die SB-Halle. Dann fehlen einem nämlich die genaueren Koordinaten, und mit
Navigationshilfen in der SB-Halle hält sich der Elch bedauerlicherweise verhältnismäßig deutlich zurück.
Und jetzt wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass ich vor knapp einem Jahr schonmal einen ganz ähnlichen Rant
geschrieben habe, auf den ich jetzt aus Tippfaulheit einfach mal verweise. Zusammenfassung: Wenn man es eilig hat,
möchte man nicht zu I**A Walldorf.
Ich frage mich, warum in Schuhgeschäften Verkäuferinnen rumlaufen, wenn alles, was die äußern können, “Oh,
Größe 46? Das wird aber schwer! Gucken Sie mal da drüben” ist. Denn unter diesen Randbedingungen kann ich auch
gleich zu Humanic oder Deichmann gehen, wo ich mich komplett selbst verarzten kann und die Schuhe dafür dann ein paar
Euros billiger sind.
Außerdem, kann mir bitte mal jemand erklären, warum “normale” Schuhgeschäfte bei Größe 46 aufhören
(wobei “aufhören” heißt, dass das Programm Herrenschuhe schon bei 44 deutlich ausdünnt, und 45 und 46 nur
noch in homöopathischen Mengen vorhanden ist) und Übergrößen-Schuhgeschäfte erst bei 48 überhaupt anfangen, wobei
48 und 49 dort eher unterbesetzt sind? Und warum gerade die großen Schuhe in den Regalen grundsätzlich ganz unten
einsortiert sind?
Leider sind Maßschuhe so richtig eklig teuer, das wird also keine Lösung wie bei Anzügen und Hemden..
Dabei ist 46 doch gar nicht so exorbitant groß. Ich frage mich, was für Männer Herrenschuhe Größe 40 oder
41 tragen?
Eine mir persönlich näher bekannte weibliche Person möchte gerne ein 190 cm langes Bett in ein 191 cm breites
AbstellkammerGästezimmer quetschen und dabei die an der Wand montierte Steckdose nicht verlieren.
Also, vor der Lieferung des Bettes eine Dreifachsteckdose anschließen.
Dazu war ich eben einkaufen.
| Dreifachsteckdose mit Kabel weiß | EUR 0,95 |
| Schukostecker gewinkelt extra flach | EUR 1,95 |
| Aderendhülsen 2,5 mm², kleinstmögliches Gebinde | EUR 4,25 |
Da weiß man wenigstens gleich, wo das Geld hingeht. **hmpf**
Ich bezahle EUR 5,79 mit EUR 5,84 (500+50+10+10+10+2+2 Cent).
Und bekomme fünf einzelne Centstücke zurück.
Lieber McD-Mensch, das war nicht meine Intention.
Seit ich nicht mehr in der Innenstadt von Karlsruhe, sondern in einem nur auf der Landkarte gut angebunden scheinenden
Vorort von Mannheim lebe, regt sich in mir der Wunsch nach einem Auto. Nachdem Carsharing hier draußen in Wallstadt
keine akzeptable Alternative ist, das Fahrrad über Nacht an der Straßenbahn abgestellt zu oft beschädigt wurde und
ich derzeit oft in Heidelberg arbeite, geht es nicht mehr ohne.
Nachdem ich vier Monate lang den Privatwagen eines Kollegen fahren durfte und jetzt seit zwei Monaten einen gemieteten
Fiesta zur Verfügung habe, wird es Zeit für ein “richtiges” Auto, das mir laut meinem Dienstvertrag von
meiner Firma gestellt werden wird. Aufgrund Firmenpolitik soll es ein Neuwagen sein.
Und da fängt die Qual der Wahl an. Relativ schnell landen Skoda Octavia, Ford Focus, Opel Astra (jeweils als Kombi),
Opel Zafira und schließlich der VW Golf Plus in der engeren Wahl. Nun geht es dazu, die Wagen probezufahren.
An meinem Arm lebt kaum ein Armband lange: Metallarmbänder kann ich nicht tragen, weil die sich ständig in den
Haaren verhakeln (**AUA**), und Lederarmbänder haben eine Lebensdauer von maximal einem
Dreivierteljahr. So war das Armband letzte Woche mal wieder fällig, und der obligatorische Griff zur Reserveuhr
förderte nur eine stehende Uhr zu Tage. Also Doppelreparatur. Heute war es endlich soweit.
Der Armbandtausch ging schnell vonstatten. Allerdings zeigte sich die Batterie in der Reserveuhr als “voll”. Ich freundete mich also schon mit einer neuen Reserveuhr an. Beim Wiederzusammenbau fiel dem
Uhrmacher im Kaufhof allerdings auf, dass nur die Krone herausgezogen und die Uhr somit im Stellmodus war. Duh.
Danke.
Und ich <zensiert> laufe eine Woche lang mit völlig zerfetztem Armband rum.
Einkaufen für den täglichen Bedarf (Essen, Trinken, Haushalt etc) hasse ich seit meiner tiefsten Jugend: Elende
Schlepperei, viele Leute auf einem Haufen, ewig anstehen, und ungünstige Öffnungszeiten. Aber zumindest letzteres hat
sich ja in den letzten Jahren erhablich verbessert, und so ist Einkaufen viel weniger anstrengend als früher.
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