Aufgabe: Transportiere Daten von einem Host auf den anderen über eine ssh-Verbindung. Dafür kann man scp oder sftp
verwenden, wenn der eigene Account auf der anderen Seite die Daten lesen darf:
myuser@$TRGHOST$ scp $SRCHOST:$PATH/file .
Interessanter wird das dann, wenn die Daten auf der anderen Seite vom eigenen Account nicht gelesen werden können, man
also erst einmal sudo bemühen muss, um die Daten lesen zu können. An dieser Stelle versagt scp bereits - es sei denn,
man kann sich auf der anderen Seite als anderer User einloggen:
myuser@$TRGHOST$ scp $ANDERER_USER@$SRCHOST:$PATH/file .
Nur, das scheitert oft daran, dass man das Passwort von $ANDERER_USER nicht kennt, nicht neu setzen kann und/oder seinen
ssh-Key nicht in $ANDERER_USER/.ssh/authorized_keys fallen lassen kann oder darf.
Aus aktuellem Anlass hier ein aus den wegen dummer Software derzeit unerreichbaren “Zugschlus’ manchmal
nützlichen Antworten” schnell reingepasteter Artikel
Ungenaue Terminologie wird im Internet oft von Leuten verwendet, die
zwar ungefähr wissen, wie die Dinge funktionieren, sich aber nicht im
hinreichenden Maße mit den Hintergründen beschäftigt haben. Dies
erschwert die Kommunikation und ist oft dafür verantwortlich, dass ein
Auftragnehmer nicht das ausführt, was sein Auftraggeber eigentlich
möchte.
Ein besonders von diesem Problem geplagter Bereich der
Internet-Technik ist der Domain Name Service (DNS), da hier in
besonderem Maße die Kommunikation zwischen verschiedenen
Leistungsträgern in unterschiedlichen Unternehmen notwendig ist.
Mit diesem Text will ich versuchen, etwas Klarheit in die Terminologie
zu bringen.
In den letzten 24 Stunden habe ich endlich mal wieder was für Debian gemacht: dnstop und sipcalc vom bisherigen
Maintainer übernommen, auf Vordermann gebracht und uploaded, und immerhin einen Alibi-Upload von pdns-recursor, damit
auch der recursor mit der neuen Maintainer-Mailingliste im Maintainerfeld und dem korrekten Alioth-Vcs-Link im
debian/control nach Wheezy kommt.
I have published PowerDNS version 3.1-1.0 on https://ivanova.notwork.de/~mh/debian/pdns/
This is a preliminary package and a release candidate to be 3.1-2 in Debian. If you’re interested in PowerDNS on
Debian, please test this package.
I plan to upload next week. This package will vanish from the web server once the package is visible in Debian.
SWR3 hat anlässlich des World IPv6 Launch Days einen Artikel über IPv6 veröffentlicht.
Und gemessen an dem, was sonst so in der Presse über IPv6 geschrieben wird, war dieser Artikel nicht so, dass man ihn
neu schreiben müsste, um ihn mit der Realität in Verbindung zu setzen. Nach einer kurzen Twitter-Diskussion mit @SWR3
habe ich mich entschlossen, nicht das Kommentierspielchen auf der SWR3-Webseite zu spielen, sondern einen Blogartikel
darüber zu schreiben
Eight days ago, I uploaded atop 1.26-1 to DELAYED/8, listing me as new maintainer. This means that the package has in
the mean time appeared in unstable, and I hope that it’ll swiftly migrate to testing.
Alle Leute sagen, btrfs sei die Zukunft. Es gibt Leute, die einen schon mitleidig angucken, wenn man ihnen sagt, dass
man immer noch ext4 einsetzt, wie ich das tue. Aber ich hatte neulich einen Grund, btrfs auszuprobieren. Mit btrfs kann
man nämlich Snapshots innerhalb einer verschlüsselten LV einsetzen. Mit ext4 muss man vom Cryptodevice einen Snapshot
machen und dann den Snapshot gesondert aufschließen. Damit ist schroot derzeit noch überfordert (#639105).
Also habe ich mal btrfs ausprobiert und musste feststellen, dass es mindestens beim Anlegen eines chroot massiv
langsamer ist als ext4. Hier meine Messergebnisse für das Anlegen eines sid-chroot mit debootstrap mit und ohne
eatmydata:
| fs | eatmydata | Laufzeit |
| ext4 | nein | 4:40 |
| ext4 | ja | 4:17 |
| btrfs | nein | 8:50 |
| btrfs | ja | 8:46 |
Ich muss sagen, ich bin entsetzt. Sowohl darüber, dass btrfs so viel langsamer ist, als auch darüber, dass eatmydata
so gut wie nix bringt. Habe ich etwas falsch gemacht? Braucht btrfs beim Erstellen des Dateisystems bzw. beim Einhängen
desselben irgend eine magische Option, um in die gleiche Performanceregion wie ext4 zu kommen?
Testumgebung war Debian GNU/Linux sid auf einer KVM VM.
Schon im neunten Eintrag in diesem Blog im Jahr 2005 ging es um munin. Es ist jetzt schon sieben Jahre her, dass ich dieses Tool einsetze. An vielen Stellen nervt es,
aber die schlimmsten Macken sind mit der hoffentlich bald erscheinenden (aber auch als beta schon stabil laufenden) 2.0
abgestellt.
Munin 2.0 rechnet die Grafiken nur noch auf Anforderung neu, und mit einer noch mehr im Betastadium befindlichen
weiteren Konfigurationsoption gehört auch munin-html der Vergangenheit an.
Bleibt nur noch das Problem, dass munin bei mehr als einer Handvoll Rechnern die Platte foltert. rrdtool rödelt auf den
Datenfiles herum wie nichts gutes, und die Platte ist die ganze Zeit über beschäftigt. Auf die Dauer macht das keinen
Spaß.
Mit rrdcached kann man die
Datensicherheit gegen Geschwindigkeit oder geringere Systembelastung tauschen. munin 2.0 unterstützt rrdcached direkt,
und nach wenigen Minuten Konfiguration und ein wenig Gefrickel mit den Permissions landen die fünfminütigen Updates
nicht direkt im rrd-File, sondern erstmal im RAM des Munin-Masters. Der rrdcached schreibt die Daten dann auf
Anforderung oder nach Ablauf einer bestimmten Zeit. Die Auswirkung des rrdcached sieht man hier:
Die Bilder sprechen für sich.
Im Jahr 1999 habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit ein Framework entwickelt, das flexibel und leistungsfähig die
Erstellung von - damals noch - ipfwadm-basierten Firewalls erlaubte. Irgendwann wurde es dann auf iptables aktualisiert
und war insgesamt zwölf Jahre lang in zahlreichen Installationen im produktiven Betrieb.
Eben habe ich die letzten zwei Instanzen abgeschaltet. Und ich bin froh darüber.
From the perl DBI manual page:
If you’d like the cache to managed intelligently, you can tie the
hashref returned by “CachedKids” to an appropriate caching module,
such as Tie::Cache::LRU
And what happens when I don’t do this? Will my cache be unintelligently managed then, with the consequence of my
machine exploding when the cache is filled with more than a handful entries?
Dear Lazyweb, for a long time I have been using iproute2’s label feature to assign arbitrary labels to IP
addresses configured on Interfaces:
40: int152@dotqa: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc noqueue state UP
link/ether 00:25:b3:01:e5:6c brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
inet 10.1.152.254/24 brd 10.1.152.255 scope global int152:98fe8
Recently, this has shown to at least confuse both isc-dhcp-relay (#617258) and dhcp-helper (#617264).
As I have never seen interfaces labels used outside my firewalls (which happen to use ifupdown-scripts-zg2 (Debian PTS)) and ifupdown’s rather twisted handling of multiple IP addresses per
interface (using Alias Interfaces), I’d like to know whether my usage is a legitimate one and whether there are
other uses for interface labels.
At the moment, I’m tempted to remove label support from ifupdown-scripts-zg2 in the next release, or to make it
optional. Please comment if you have an opinion.
Als Netzwerker hat man eigentlich immer einen Switch “am Mann”, um sich gegegebenfalls irgendwo mit dem
Notebook anschließen zu können, wo kein Port mehr frei ist. Der von mir bisher dafür benutzte 4-Port-Netgear mit dem
bleischweren riesigen Steckernetzteil ist jetzt von diesem kleinen Stück Hardware abgelöst worden, das
praktischerweise seine Betriebsspannung aus einem USB-Netzteil oder aus dem USB-Port des Rechners erhält.
This document contains my GPG key signing notes. It is not meant to be accessible from the RSS feed or any overview
page of my blog. If it shows up anywhere, please notify me. It is accessible here.
Ich habe heute zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Rechner mit einem BIOS-Update zerstört. Das noch unter DOS
laufende Flashprogramm ist bei “Erasing Flash” stehengeblieben und der Rechner wollte danach natürlich
nicht mehr booten. Glücklicherweise war das ein echt altes Supermicro-Schätzchen und der Kunde ist hinreichend
entspannt, dass er mir nur vorgeweint hat, dass das Heraussuchen der am wenigsten abgetakelten Büchse nun umsonst
gewesen war. Ich krieg jetzt eine neue alte Kiste.
Ehe ich wieder ständig suchen gehe, das steht in RFC5735
Address Block Present Use Reference
------------------------------------------------------------------
0.0.0.0/8 “This” Network RFC 1122, Section 3.2.1.3
10.0.0.0/8 Private-Use Networks RFC 1918
127.0.0.0/8 Loopback RFC 1122, Section 3.2.1.3
169.254.0.0/16 Link Local RFC 3927
172.16.0.0/12 Private-Use Networks RFC 1918
192.0.0.0/24 IETF Protocol Assignments RFC 5736
192.0.2.0/24 TEST-NET-1 RFC 5737
192.88.99.0/24 6to4 Relay Anycast RFC 3068
192.168.0.0/16 Private-Use Networks RFC 1918
198.18.0.0/15 Network Interconnect
Device Benchmark Testing RFC 2544
198.51.100.0/24 TEST-NET-2 RFC 5737
203.0.113.0/24 TEST-NET-3 RFC 5737
224.0.0.0/4 Multicast RFC 3171
240.0.0.0/4 Reserved for Future Use RFC 1112, Section 4
255.255.255.255/32 Limited Broadcast RFC 919, Section 7
RFC 922, Section 7
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