Wie Ihr vielleicht wisst, war Professor
Heinz Haber, der in den 1960ern, 1970er, und 1980ern im Deutschen Fernsehen zum Thema Wissenschaft sehr präsent war
und der sogar ein paar Bestseller geschrieben hat, mein Vater.
Am 15. Mai 1913 geboren, wäre er heute einhundert Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es im Planetarium Mannheim eine kleine Ausstellung mit Gegenständen aus seinem Nachlass. Diese Ausstellung wurde gestern festlich im
Beisein von Bürgermeister Grötsch, dem Chefredaktur von bild der wissenschaft, Wolfgang Hess, und etlichen meiner
Verwandten, festlich eröffnet.
Heute abend ist im Karl-Friedrich-Gymnasium
Mannheim, wo mein Vater sein Abitur gemacht hat, ebenfalls eine Veranstaltung zum Gedenken an
meinen Vater.
Während meine Schwester Cathleen heute abend im KFG ein paar private Worte sagen wird, hatte ich gestern abend die
Ehre, im Kuppelsaal des Mannheimer Planetariums ein paar Geschichten über meinen Vater erzählen zu dürfen.
Wer sich dafür interessiert, was ich gestern gesagt habe, darf auf “Weiter” klicken und mein Manuskript
lesen. Ich habe mich während der Veranstaltung ein bisschen kürzer gefasst als geplant, aber hier veröffentliche ich
das, was ich sagen wollte.
Heute vor fünf Wochen lag ich auf dem Operationstisch in der Tagesklinik in Koblenz. Und wie es da hin kam und wie es
mir nachdem ergangen ist, erzähle ich Euch heute.
Gestern schrieb ich Euch, wie ich zu meiner 33 Gramm schweren Brille mit 20 Prismendioptrien Basis
Außen gekommen bin, und dass mich das Tragen der Brille schon ein wenig genervt hat.
Die Fortsetzung des Artikels von gestern
Bei einer meiner letzten Serverstörungen kam zusammen mit der Nachricht, man hätte die Hardware getauscht und es
würde nun alles wieder gehen der Hinweis, ich solle doch mal wieder bloggen. Das möchte ich hiermit tun - allerdings
vorerst nicht vom Thema Bau. Ich bin Euch aber noch schuldig, wie es mit meiner Winkelfehlsichtigkeit und meiner Brille weitergegangen ist. Der Link
führt zu den entsprechend getaggten Artikel, wenn man also nachlesen mag, sei man herzlich eingeladen.
Kurze Zusammenfassung der Vorgeschichte: Ich hatte seit meinen Teenagerjahren regelmäßig Kopfschmerzen, die ich von
meinem Vater geerbt hatte. Das waren keine Migräne, sondern nach der Literatur eher dem Spannungskopfschmerz
zuzuordnen, und beeinträchtigten meine Lebensqualität schon erheblich: Mehrmals im Monat hatte ich solche Kopfweh,
dass ich eigentlich nur noch Radio hörend im Bett liegen konnte. Auf Hälfte der Uni habe ich dann eine Brille
verschrieben bekommen, weil ich mich darüber beklagt hatte, dass es beim Hochgucken vom Heft zur Tafel immer ein paar
Sekunden brauchte, um das Tafelbild scharf zu sehen. Ich hätte damals schon stutzen sollen, als ich eine Brille mit
Plus-Werten, also für Weitsichtige verschrieben bekam. Fielmann hat aber die Werte vom Augenarzt auch nie hinterfragt,
sondern ohne nachzumessen die Werte in die Brille reingemacht, die der Augenarzt aufgeschrieben hatte.
Als ich schließlich Sandra kennenlernte, hat ihr Chef bei mir eine Winkelfehlsichtkeit gemessen
und ich habe, damals noch ganz an die Schulmedizin glaubend, entgegen des Rats aller Augenärzte mit großem
Magengrimmen eine Prismenbrille gekauft. Und schwupps, war ich mitten im Krieg zwischen Augenoptik und Schulmedizin,
denn die Meß- und Korrekturmethode nach Haase ist nicht unumstritten.
Gesehen in Seefeld in Tirol
Ich habe zu lange nicht mehr über unseren Bau berichtet. Das liegt dummerweise unter anderem daran, dass der
Hausanbieter, der schlußendlich bereit zu sein scheint, unser Haus zu bauen, mir einen Internetmaulkorb verpasst hat.
Ich muss also höllisch aufpassen, was ich schreibe, denn da hängt ein doch erhebliches Kostenrisiko dran. Doch dazu
vielleicht in einem späteren Artikel mehr, und in einem anderen Artikel werde ich Euch schreiben, was passiert, wenn
Baugeld billig ist, die Auftragsbücher der Hausanbieter platzen und sie sich somit aussuchen können, welche Kunden die
Ehre eines Hauses bekommen und welche nicht. Da wünscht man sich echt höhere Zinsen.
Aber was ich euch eigentlich heute schreiben möchte ist, dass man vorsichtig sein muss, wenn man nicht mit dem
zukünftigen Vertragspartner (dem Anbieter), sondern mit einem Handelsvertreter des Anbieters verhandelt. Das ist für
den Kunden nämlich eine außerordentlich ungeschickte Konstellation, die dem Anbieter zahlreiche Möglichkeiten gibt,
die Konkurrenz aus dem Rennen zu schießen und den Kunden ein wenig mehr über den Tisch zu ziehen. Mehr dazu nach dem
Klick.
Gefunden im großen Kabäuschen auf der Suche nach einem sofort mit voller Helligkeit bereitstehenden Leuchtmittel
Der Guerilla-Projektmanager baut. Und hat mit seinem Bauträger genau so lange
zähe Verhandlungen geführt wie wir mit unserem. Leider ist er auf das Thema nicht tiefer eingegangen, denn ich könnte
mir vorstellen, dass das auch lustig wäre.
Vielleicht kann ich ihn mit diesem Trackback dazu motivieren, auch über dieses Thema zu elaborieren. Kann aber auch
verstehen, wenn er vor lauter Parallelprojekten schweigen muss.
Meine Leser werden sich noch daran erinnern, dass ich vor ein paar Wochen angefangen habe, über unseren geplanten
Hausbau zu bloggen. Heute erzähle ich Euch, dass wir ein Grundstück gekauft haben.
Dafür, dass der Canon MX-420 eigentlich als Scanner angeschafft wurde, finde ich es interessant, dass ich in dem guten
halben Jahr, das das Gerät jetzt da ist, fast so viel gefaxt wie gescanned habe: 80 Scans und 74 Faxe, wobei der
durchschnittliche Scan sicher umfangreicher war als das durchschnittliche Fax.
Wenn man kein Fax hat (wie ich seit 2004), ist die Ansage “Fax ist tot” einfach. Wenn man dann wieder eins
hat, weil die Faxfunktion als Nebeneffekt einer anderen Neuanschaffung (hier: eines Scanners) abgefallen ist, ist es
sofort wieder ungemein praktisch. Für viele Dinge sogar praktischer als E-Mail.
Das nebenstehend abgebildete Foto entstand am 10. Juni 1982 anlässlich meines minus 27sten
Hochzeitstags13ten Geburtstags in Hamburg-Altona vor der vermutlich aufregendsten Eisenbahnfahrt meines
bisherigen Lebens: Einmal auf dem Führerstand der Baureihe 103 vor einem Plan-IC mit 200 km/h Spitze von Hamburg nach
Bremen und zurück.
Mein Vater hatte Verbindungen zur Bahn und so wurde es möglich, dass wir zu viert (der Lokführer, der
Chef-Lehrlokführer der Dienststelle Hamburg, mein Vater und ich) auf dem Führerstand waren - ganz offiziell, mit Brief
und Siegel. Ein Geburtstagsgeschenk, an das ich mich heute noch erinnere. Die Baureihe 103 fuhr damals noch planmäßig
mit zwei Mann Besatzung und hatte die alte LZB-Ausstattung, bei denen Vist, Vsoll und die Entfernung zum Ziel als
Balkenanzeige ausgeführt waren. Vziel waren Nixieröhren. Das Handrad diente für die AFB als Geschwindigkeitsvorwahl;
sowas wie ein Zugkraftsteller ist mir nicht in Erinnerung.
Heute vor
drei Jahren bloggte ich von den Vorbereitungen des bisher heftigsten Changes in meinem (und Sandras) Leben. Von
einem Rollback hat bisher niemand gesprochen, der Livebetrieb hat sich drei Jahre lang bewährt.
Sandra, ich liebe Dich und möchte, dass auf die drei Jahre nochmal drei Jahre kommen. Und nochmal. Und nochmal. Und
nochmal. ... ... … … …
Ich habe mir vorgenommen, im Bereich der Energieeinsparung mit unserem Haus alle Register zu ziehen, die technisch und
wirtschaftlich möglich sind. Nachdem mir natürlich sofort Themen wie Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk, Solarthermie,
Photovoltaik etc durch den Kopf geschossen sind, habe ich mich schlaugefragt und -gelesen und wurde darüber informiert,
dass es noch weitere Wege gibt und außerdem Förderungen.
Es ist etwa 20 Jahre her, dass meine damalige allerbeste Freundin nach einem knappen Jahr Australien wieder in ihre etwa
200 km von meinem damaligen Wohnort entfernte Heimat zurückgekehrt ist. Wir haben kurz telefoniert, Inhalt:
“Schön, dass Du wieder da bist. Werden wir mehr als zwei Stunden miteinander reden? Ja? Ok, ich bin in knapp zwei
Stunden da.”
Ich schwang mich ins Auto und bin hingefahren. Und in derselben Nacht wieder zurück. Und: Es war billiger als ihre
Rückkehr am Telefon zu feiern.
Ich hatte damals ein dieselgetriebenes Auto, der Liter Diesel kostete knapp eine Mark und 20 Pfennige. Und Telefonkosten
in der Nebenzeit bemaßen sich für ein innerdeutsches Ferngespräch nach der Faustregel “Eine halbe Stunde kostet
zehn Mark”. Für das, was ein anderthalbstündiges Telefonat kostete, konnte ich damals 400 Kilometer weit
fahren.
Seitdem sind die Telefonkosten ins unermessliche gefallen (Flatrate, Telefonat kostet einfach nichts). Und der
Sprit ist dann doch “ein wenig” teurer geworden. Aus Umweltsicht ist das eigentlich fein, denn Telefonieren
hat damals schon die Umwelt so gut wie nicht belastet. Die Fahrt mit meiner alten Dreckschleuder, die heute - natürlich
- nichtmal die rote Plakette bekäme, war eine ganz schöne Sauerei.
Robert fragt in einem Kommentar zu Bauen, aber wie:
Wie sieht es denn in einem Fertighaus mit der Möglichkeit aus, Kabelschächte mit einzuplanen? Bei einem Steinhaus kann
man ja vor dem Verputzen großzügig Schlitze einsetzen. Bei den Fertighäusern aus den 70ern, die ich noch genauer
kenne, sind Schlitze mangels Wanddicke keine Option.
Das Thema ist mir als Geek wichtig genug, als dass es einen eigenen Artikel wert ist.
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