Ich habe zu lange nicht mehr über unseren Bau berichtet. Das liegt dummerweise unter anderem daran, dass der
Hausanbieter, der schlußendlich bereit zu sein scheint, unser Haus zu bauen, mir einen Internetmaulkorb verpasst hat.
Ich muss also höllisch aufpassen, was ich schreibe, denn da hängt ein doch erhebliches Kostenrisiko dran. Doch dazu
vielleicht in einem späteren Artikel mehr, und in einem anderen Artikel werde ich Euch schreiben, was passiert, wenn
Baugeld billig ist, die Auftragsbücher der Hausanbieter platzen und sie sich somit aussuchen können, welche Kunden die
Ehre eines Hauses bekommen und welche nicht. Da wünscht man sich echt höhere Zinsen.
Aber was ich euch eigentlich heute schreiben möchte ist, dass man vorsichtig sein muss, wenn man nicht mit dem
zukünftigen Vertragspartner (dem Anbieter), sondern mit einem Handelsvertreter des Anbieters verhandelt. Das ist für
den Kunden nämlich eine außerordentlich ungeschickte Konstellation, die dem Anbieter zahlreiche Möglichkeiten gibt,
die Konkurrenz aus dem Rennen zu schießen und den Kunden ein wenig mehr über den Tisch zu ziehen. Mehr dazu nach dem
Klick.
Der Guerilla-Projektmanager baut. Und hat mit seinem Bauträger genau so lange
zähe Verhandlungen geführt wie wir mit unserem. Leider ist er auf das Thema nicht tiefer eingegangen, denn ich könnte
mir vorstellen, dass das auch lustig wäre.
Vielleicht kann ich ihn mit diesem Trackback dazu motivieren, auch über dieses Thema zu elaborieren. Kann aber auch
verstehen, wenn er vor lauter Parallelprojekten schweigen muss.
Meine Leser werden sich noch daran erinnern, dass ich vor ein paar Wochen angefangen habe, über unseren geplanten
Hausbau zu bloggen. Heute erzähle ich Euch, dass wir ein Grundstück gekauft haben.
Ich habe mir vorgenommen, im Bereich der Energieeinsparung mit unserem Haus alle Register zu ziehen, die technisch und
wirtschaftlich möglich sind. Nachdem mir natürlich sofort Themen wie Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk, Solarthermie,
Photovoltaik etc durch den Kopf geschossen sind, habe ich mich schlaugefragt und -gelesen und wurde darüber informiert,
dass es noch weitere Wege gibt und außerdem Förderungen.
Robert fragt in einem Kommentar zu Bauen, aber wie:
Wie sieht es denn in einem Fertighaus mit der Möglichkeit aus, Kabelschächte mit einzuplanen? Bei einem Steinhaus kann
man ja vor dem Verputzen großzügig Schlitze einsetzen. Bei den Fertighäusern aus den 70ern, die ich noch genauer
kenne, sind Schlitze mangels Wanddicke keine Option.
Das Thema ist mir als Geek wichtig genug, als dass es einen eigenen Artikel wert ist.
Parallel zur Suche nach einem Bauplatz suchen wir nach jemanden, der uns ein Haus baut, ohne uns dabei über den Tisch
zu ziehen. Dabei müssen wir unter anderem die Entscheidung treffen, ob wir ein massives Haus oder ein Fertighaus bauen
wollen.
Neulich habe ich ja schon geschrieben, dass wir uns schließlich gegen das völlig überteuerte Grundstück in Wallstadt
Nord entschieden haben: Unbezahlbar. Die Idee, zwei Häuser zu bauen, bleibt aber in unseren Köpfen erhalten.
Die Wikipedia schreibt
über den Makler:
Der Begriff des Maklers bezeichnet in Deutschland den Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen
Als Normalbürger hat man mit dem Beruf des Maklers eigentlich nur dann zu tun, wenn man eine Immobilie kaufen,
verkaufen, mieten oder vermieten möchte. Und ich muss zugeben, dass ich mit diesem Berufsstand durchaus das eine oder
andere Problemchen habe.
Schon in den 1930er Jahren wurde in Deutschland erkannt, dass dem Deutschen Bürger recht bald das Auto über Alles
gehen wird und mit der Reichsgaragenordnung festgelegt, dass jeder Wohnneubau eine gewisse Anzahl von Garagenplätzen
mit sich bringen soll. Im Zuge des autogerechten Umbaus der Städte wurde das dann auch konsequent umgesetzt. Über den
daraus entstehenden Unfug in den Neubaugebieten unserer Zeit möchte ich in diesem Artikel berichten.
Wenn man auf den einschlägigen Portalen nach einem Haus sucht, ist ein ordentlicher Teil der Anzeigen nur mit
Computergrafiken illustriert, und man hat es mit Angeboten zu tun, die Häuser “in Planung” zu verkaufen
versuchen. Mit so einem Projekt landet man unweigerlich bei einem Bauträger, der ein Grundstück in der angepriesenen
Lage mit einem darauf passenden Haus zu verkaufen versucht, bevor er investiert hat.
Hanseaten sagen, bei einer Immobilie kommt es eigentlich nur darauf an, dass die Lage, die Lage und die Lage stimmen.
Dementsprechend machen wir uns auf die Suche nach einem gut gelegenen, bezahlbaren und optional bebautem Stück Land.
Für mich ist einer der wichtigsten Lagefaktoren die Verkehrsanbindung. Ich muss von dort, wo ich wohne, morgens
angemessen schnell in Richtung von Projekten mit wechselnden Orten abreisen können und abends halbwegs bequem
zurückkommen. Das ist im Rhein-Neckar-Bereich für Autoreisende eigentlich überall gegeben, wenn man nicht gerade in
eins der Odenwaldkäffer ohne getunnelte Ortsumgehung des letzten Talzufahrtsorts oder ins vordere Neckartal ziehen
möchte. Also konzentrieren wir uns auf die ÖPNV-Anbindung
Schon als ich mich im Jahr 2004 in Mannheim nach einem Stadtteil zum Wohnen umgesehen habe, hat mir Wallstadt gefallen,
und ich bin ja schließlich auch dort hingezogen. Dort gehalten hat es mich schließlich nur zweieinhalb Jahre, aber
schön find ich es da immer noch.
Nein, das wird kein Piratenartikel. Meine Norddeutsche Herkunft schlägt nur durch.
Am 14. April 2006 ist in meinem ICQ-Clienten ein Fenster von einer “Sandy” aufgepoppt. Ich habe eine Weile
gebraucht, um herauszubekommen, dass ich es hier nicht mit einem russischen Spambot zu tun habe, sondern mit der großen
Liebe meines Lebens, die ich dann auch am 16. April 2006 kennengelernt habe. Am 18. April 2006 hatte sie Geburtstag, und
seit diesem Tag sind wir zusammen.
Am 30. April 2006 haben wir das erste Mal miteinander die Tanzschule besucht. Wir hatten beide als Schüler schon bis
gut in den Medaillenbereich hineingetanzt und mussten deswegen nach der Generalprobe im “Tanz in den Mai”
nicht wieder beim Anfängerkurs beginnen, sind bis heute dabei geblieben und lieben den gemeinsamen Sport (Gestern waren
wir natürlich auch wieder beim “Tanz in den Mai” an altbekannter Stelle).
Schon am Jahreswechsel 2006/2007 ging mir die Pendelei zwischen eigener Wohnung in Mannheim, ihrer Wohnung in Haßloch,
ihrer Arbeit in Mannheim und meiner Arbeit in Mannheim so auf den Zeiger, dass wir uns eine gemeinsame Wohnung gemietet
und im Mai 2007 bezogen haben.
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