<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>Zugschlusbeobachtungen - Computer und Netze</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/</link>
    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de" />
    <generator>Serendipity 1.5.5 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Mon, 11 Feb 2013 13:37:10 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://blog.zugschlus.de/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Computer und Netze - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
        <link>http://blog.zugschlus.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Daten mit Privilege Escalation abholen über eine named pipe</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/968-Daten-mit-Privilege-Escalation-abholen-ueber-eine-named-pipe.html</link>
            <category>Admintipp des Tages</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/968-Daten-mit-Privilege-Escalation-abholen-ueber-eine-named-pipe.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=968</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=968</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Aufgabe: Transportiere Daten von einem Host auf den anderen über eine ssh-Verbindung. Dafür kann man scp oder sftp
verwenden, wenn der eigene Account auf der anderen Seite die Daten lesen darf:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
myuser@$TRGHOST$ scp $SRCHOST:$PATH/file .
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
Interessanter wird das dann, wenn die Daten auf der anderen Seite vom eigenen Account nicht gelesen werden können, man
also erst einmal sudo bemühen muss, um die Daten lesen zu können. An dieser Stelle versagt scp bereits - es sei denn,
man kann sich auf der anderen Seite als anderer User einloggen:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
myuser@$TRGHOST$ scp $ANDERER_USER@$SRCHOST:$PATH/file .
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
Nur, das scheitert oft daran, dass man das Passwort von $ANDERER_USER nicht kennt, nicht neu setzen kann und/oder seinen
ssh-Key nicht in $ANDERER_USER/.ssh/authorized_keys fallen lassen kann oder darf.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die kanonische Umgehung hierfür war immer
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
myuser@$TRGHOST$ ssh $SRCHOST sudo -u $ANDERER_USER cat  $PATH/file &gt; file
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
gerne auch für ganze Unterverzeichnisse mit tar:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
myuser@$TRGHOST$ ssh $SRCHOST sudo -u $ANDERER_USER tar --create --$ZIP --file -  --directory $PATH . | tar --extract
--$ZIP --file -
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
Die Auswahl von $ZIP hängt von der Dicke der Verbindung zwischen den beiden Systemen und ihrer Ausstattung mit CPU ab.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieser Trick funktioniert neuerdings allerdings nicht mehr. sudo beklagt sich darüber, dass es kein pty vorfindet, und
ssh -t zu benutzen scheitert oftmals daran, dass ein pty die Daten nicht hundertprozentig clean überträgt. Außerdem
ist das Caching von sudo-Credentials seit etlichen Monaten an das eine pty gebunden, so dass die Passwortabfrage auf
jeden Fall in der Pipe erfolgen muss. Früher hat es gereicht, dann sudo -v in einer anderen Shell auf $HOST
auszuführen, aber dass das inzwischen nicht mehr geht, ist eigentlich ganz gut so.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Abhilfe kommt hier in Form der ersten sinnvollen Anwendung einer Named Pipe meiner Unix-Laufbahn, indem man auf der
einen Seite das schreibende tar (mit sudo!) aufruft, dass es in die Named Pipe schreibt und man dann die Daten ohne
besondere Privilegien von einer anderen Maschine abholt:
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;
myuser@$SRCHOST$ mkfifo foo; chmod 666 foo
myuser@$SRCHOST$ sudo -u $ANDERER_USER tar --create --$ZIP --file foo --directory $PATH .
myuser@$TRGHOST$ ssh $SRCHOST cat foo | tar --extract --$ZIP --file -
&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;
Wenn die Daten irgendwelche Wichtigkeit haben, möchte man natürlich über geeignete Rechte auf der pipe dafür sorgen,
dass nicht irgendjemand anders vor einem selbst auf die pipe connected und die Daten abholt; für den Hausgebrauch tut
es chmod 666.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Feb 2013 09:58:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/968-guid.html</guid>
    <category>admintipp</category>
<category>pipe</category>
<category>sudo</category>
<category>tar</category>
<category>unix</category>

</item>
<item>
    <title>Domain, Zone, Web- und Nameserver, Ägypten?</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/962-Domain,-Zone,-Web-und-Nameserver,-AEgypten.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/962-Domain,-Zone,-Web-und-Nameserver,-AEgypten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=962</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=962</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Aus aktuellem Anlass hier ein aus den wegen dummer Software derzeit unerreichbaren &amp;#8220;Zugschlus&amp;#8217; manchmal
nützlichen Antworten&amp;#8221; schnell reingepasteter Artikel
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ungenaue Terminologie wird im Internet oft von Leuten verwendet, die
zwar ungefähr wissen, wie die Dinge funktionieren, sich aber nicht im
hinreichenden Maße mit den Hintergründen beschäftigt haben. Dies
erschwert die Kommunikation und ist oft dafür verantwortlich, dass ein
Auftragnehmer nicht das ausführt, was sein Auftraggeber eigentlich
möchte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein besonders von diesem Problem geplagter Bereich der
Internet-Technik ist der Domain Name Service (DNS), da hier in
besonderem Maße die Kommunikation zwischen verschiedenen
Leistungsträgern in unterschiedlichen Unternehmen notwendig ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit diesem Text will ich versuchen, etwas Klarheit in die Terminologie
zu bringen.
&lt;/p&gt;
 &lt;H3&gt;Was ist ein Nameserver?&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Nameserver sind im Internet erreichbare Computer, die an der
Namensauflösung beteiligt sind. Diese Rolle können die Rechner in
verschiedenen Formen wahrnehmen:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein für eine Domain &lt;strong&gt;authoritativer&lt;/strong&gt; Nameserver kann Anfragen für
diese Domain authoritativ, also mit endgültiger Sicherheit,
beantworten, weil er die Informationen für die Domain selbst vorliegen
hat und sich hierbei nicht auf die Antworten anderer Nameserver
verlassen muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein authoritativer Nameserver, der als &lt;strong&gt;Master&lt;/strong&gt; (auch als &lt;strong&gt;&amp;#8220;primary&amp;#8221;&lt;/strong&gt;
bezeichnet) konfiguriert ist, ist ein Nameserver, der die
Informationen für seine Domains von ausserhalb des Domain Name System
erhält. Gängig sind hier beispielsweise Zonefiles oder Datenbanken. Ein Master, an den die Zone selbst nicht
delegiert ist , wird als &amp;#8220;hidden master&amp;#8221; bezeichnet und kommt vor
allen Dingen dort zum Einsatz, wenn der Domaininhaber zwar die Zone
selbst unter eigener Kontrolle haben möchte, aber nicht hinreichend
gut angebunden ist, um die Zone selbst zu sich delegieren zu lassen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein authoritativer Nameserver, der als &lt;strong&gt;Slave&lt;/strong&gt; konfiguriert ist,
erhält die Informationen für seine Domains mit DNS-Mechanismen (Zone Transfer, AXFR oder neumodische IXFR) von einem
als Master
konfigurierten authoritativen Nameserver, der in der Konfiguration des
Slaves festgelegt ist. Der Slave holt sich die aktuellen Daten für die
Domain in regelmässigen Abständen oder auf explizite Anforderung vom
Master und kann fortan auch dann für &amp;#8220;seine&amp;#8221; Domains authoritative
Auskünfte erteilen, wenn der Master gerade nicht erreichbar ist. Wenn
der konfigurierte Master für eine bestimmte Zeit nicht erreichbar war,
stellt der Slave die Erteilung authoritativer Auskünfte für die
betreffende Domain ein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Erhalten die DNS-Server ihre Daten über andere Wege (z.B. über eine replizierte SQL-Datenbank), ist auch der Server,
dessen DNS-Server auf einen SQL-Slave als Datenquelle zugreift, im DNS-Sinne ein Master.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
An einen authoritativen Nameserver ist eine Zone &lt;strong&gt;delegiert&lt;/strong&gt;, wenn
dieser Nameserver in einem auf diese Zone zeigenden NS-Record in der
&amp;#8220;Parent Zone&amp;#8221; auftaucht. Die in der Parent Zone eingetragenen
NS-Records müssen mit denen in der Zone selbst übereinstimmen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein &lt;strong&gt;Full Resolver&lt;/strong&gt; oder auch &lt;strong&gt;Recursor&lt;/strong&gt; ist ein Nameserver, der auch Anfragen
entgegennimmt, für deren Domains er nicht authoritativ ist. Er bemüht
sich dann, die benötigten Informationen aus dem DNS herbeizuschaffen
und liefert eine nicht authoritative, &amp;#8220;best effort&amp;#8221; Antwort an den
Anfragenden aus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Nameserver, die ein Endbenutzer in seinem Rechner eintrögt oder (z.B. per PPP, DHCP oder DNSSD) zugewiesen bekommt,
sind Full Resolver. Die von Endbenutzern
beim Full Resolver ankommenden Anfragen sind sogenannte &amp;#8220;rekursive&amp;#8221;
Anfragen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anstelle des Begriffs &amp;#8220;Full Resolver&amp;#8221; sind auch die Begriffe Full
Service Resolver, Recursive Server, Recursive Resolver und Forwarder
in Verwendung. Im Zusammenhang mit dynamischen Updates geniesst der
Begriff Forwarder aber eine Sonderbedeutung, so dass dieser Begriff im
Allgemeinen nicht korrekt verwendet wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Oft findet man bei kleineren Installationen die Funktionen eines
authoritativen Nameservers und eines Full Resolvers auf einer Maschine
vereint. Für die dort liegenden Zonen wird dem gesamten Internet
authoritativ Auskunft erteilt, und zusätzlich werden rekursive
Anfragen aus dem &amp;#8220;eigenen&amp;#8221; Netz beantwortet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Vereinigung von Aufgaben ist nach meiner Meinung nur in den
seltensten Fällen sinnvoll, da sie nichts miteinander zu tun haben,
die sachgerechte Konfiguration des Nameservers unnötig verkomplizieren
und im Falle von Konfigurationsfehlern sehr leicht dazu führen können,
dass die Benutzer des fehlkonfigurierten eigenen Nameservers eine
andere Sicht auf das Internet haben als der Rest der Welt.
&lt;/p&gt;

&lt;H3&gt;Was ist eine Domain, was ist eine Zone?&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Der DNS ist eine verteilte, hierarchische Datenbank, in der die Namen
und IP-Adressen aller im Internet sichtbaren Systeme hinterlegt sind.
Ein Beispiel für die Hierarchie sieht man in der Abbildung.
&lt;/p&gt;
&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;827&quot; height=&quot;583&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/zone-domain.png&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;
&lt;p&gt;
Jeder Knoten im abgebildeten Baum ist eine Domain. Eine Domain, die im
Baum unterhalb einer anderen Domain liegt, wird eine Subdomain
genannt. Die Blläter des Baumes sind ebenfalls Domainnamen, wobei
dieser Sonderfall auch als Hostname bezeichnet werden kann.
mail.at.example.com ist also ein Hostname, eine Domain und eine
Subdomain von at.example.com.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Wurzel des Baumes wird in der Literatur als &amp;#8220;.&amp;#8221; bezeichnet; die
direkt darunter liegenden Domains (z.B. de, com, net, org) als
&amp;#8220;Top-Level-Domains&amp;#8221; oder &amp;#8220;First-Level-Domains&amp;#8221;. Die &amp;#8220;höchsten&amp;#8221;
Domains, die man als Unternehmen oder Privatmensch mit vertretbarem Aufwand selbst registrieren kann, sind die
&amp;#8220;Second-Level-Domains&amp;#8221; wie zum Beispiel example.com.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Manche First-Level-Domains vergeben sogenannte &quot;generische
Second-Level-Domains&quot;. In diesen First-Level-Domains kann man dann
erst Third-Level-Domains selbst registrieren lassen, die dann wie zum
Beispiel in Grossbritannien unterhalb von co.uk oder or.uk liegen
können.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Glücklicherweise ermöglicht der DNS, die Verteilung der Daten etwas
von der Hierarchie unabhängig zu gestalten. Das ist insbesondere dann
praktisch und wichtig, wenn Subdomains einer Domain unter
unterschiedlicher Verwaltung stehen oder auch nur ihre Größe
ungleichmäßig verteilt ist. Die Einheit für die Verteilung der Daten
ist die Zone. Im Beispiel ist die Domain example.com und ihre
Subdomains auf zwei Zonen verteilt. example.com ist an die im Beispiel
rechts eingezeichnete Zone delegiert, die die Resource Records für
www.example.com, at.example.com und die Domains unterhalb von
at.example.com direkt selbst enthält. de.example.com ist an die im
Beispiel links eingezeichnete Zone delegiert, die auf einem ganz
anderen Nameserver liegen kann und von anderen zuständigen Personen
verwaltet werden kann. Bei der weit verbreiteten Nameserver-Software
bind liegen die Daten einer Zone stets in einer Datei, dem sogenannten
Zone File.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Zone File werden schlussendlich die eigentlichen Einträge gemacht,
die den DNS mit Leben füllen. Diese Einträge erfolgen in Form von
Resource Records (RR), die einen Domainnamen mit Informationen
verschiedenster Art verknüpfen. Wegen der Wichtigkeit dieses Stoffes
wird es hierfür einen eigenen ZMNA-Artikel geben.
&lt;/p&gt;

&lt;H3&gt;Der Weg vom Registrar zum Webserver&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Eigentlich ist das alles ganz einfach. Gehen wir Schritt für Schritt
vor für den üblichen Fall, dass K unter dem Namen www.example.com eine
Webseite ins World Wide Web stellen möchte:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
K bittet seinen Provider P, für ihn die Domain example.com zu
registrieren.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
P legt auf seinen Nameservern N1 und N2 eine Zone an, die die
gewönschten Nameservice-Daten für die Domain example.com enthält.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
P sucht sich einen der für die von K gewählte Top-Level-Domain
(hier: .com) zuständigen Registrare R heraus und registriert über diesen
die Domain example.com.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
R trägt K als kaufmännischen Ansprechpartner (admin-c) und P als technischen Ansprechpartner (tech-c, zone-c) in der
Domainregistrierungsdatenbank ein und sorgt dafür, dass in den für com
zuständigen Nameservern die Zone für example.com an N1 und N2
delegiert wird.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
Somit ist P nun in der Lage, weltweit sichtbare Resource Records
für die Domain example.com im DNS bekannt zu machen.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;P legt einen Webserver W für www.example.com an und gibt K die
Möglichkeit, auf diesen Webserver die gewünschten Inhalte zu
hinterlegen.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
P trägt in der Zone für example.com die passenden Resource Records
(hier: einen A- oder einen CNAME-Record) an, damit die IP-Adresse von
W mit dem Domainnamen www.example.com verknüpft sind.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Von der Idee bis zum benutzbaren Webserver führten also die folgenden
Schritte:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Registrierung der Domain.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorbereitung der Nameserver.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Delegation der Domain.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorbereitung des Webservers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinterlegung der Inhalte auf dem Webserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eintragung des Hostnamens www auf dem Nameserver
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Diese Schritte können in den verschiedenen Geschäftsmodellen auf
unterschiedliche Beteiligte verteilt werden. Oben beschrieben ist
eine der üblichsten Vorgehensweisen, bei der der Kunde sowohl die Domain selbst, den DNS und den Webserver beim
gleichen Liferanten bestellt.
&lt;/p&gt;

&lt;H3&gt;Was für Einträge brauche ich in meiner frisch delegierten Zone?&lt;/H3&gt;
&lt;p&gt;
Die Antwort auf diese Frage ist wie so häufig &amp;#8220;es kommt darauf an&amp;#8221;,
nämlich darauf, was man mit der Zone eigentlich machen möchte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine Zone muss immer und zwingend mindestens zwei Einträge enthalten:
Einen SOA- und mindestens einen NS-Eintrag. Die NS-Einträge müssen mit
den Einträgen in der &amp;#8220;Parent Zone&amp;#8221; (z.B. .com für .example.com)
übereinstimmen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Weitere Einträge sind nur dann notwendig, wenn die Domain wirklich
benutzt werden soll:

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wenn die Domain im E-Mail-Verkehr verwendet werden soll, so sind
MX-Records notwendig, die den Mailservern draussen im Internet bekannt
geben, wo Mail an die Domain abzuliefern ist.
&lt;p&gt;
Hier sind wiederum andere Dinge zu beachten:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ein MX-Record sollte immer nur auf einen Rechnernamen zeigen, der
wiederum als A-Record eingetragen sein muss. Insbesondere
funktionieren hier keine IP-Adressen, und auf CNAMEs zeigende
MX-Records sind mindestens umstritten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein MX-Record ist mit einer Priorität versehen. Ein externer
Mailserver wird zuerst versuchen, Mail für die Domain bei dem Rechner
abzuliefern, auf den der MX-Record mit der kleinsten Priorität zeigt.
Erst wenn dieser nicht erreichbar ist, kommen die mit höherer
Priorität zum Zuge.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Mailserver muss dafür konfiguriert sein, Mails für eine Domain
anzunehmen. Blosses Eintragen eines MX-Records funktioniert in aller
Regel nicht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In vielen Fällen soll eine Domain nicht am Mailverkehr teilnehmen.
In diesen Fällen ist es zweckmässig, den MX-Record einfach
wegzulassen. Einen MX-Record auf 127.0.0.1 oder auf einen anderen
beliebigen Host zu setzen, der keine Mail für die Domain annehmen
kann, ist unhöflich und sollte unterbleiben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Mail an einen Domainnamen, für den ein A-Record, aber kein MX-Record
eingetragen ist, wird an die IP-Adresse zugestellt, die im A-Record
genannt ist. Dieses Verhalten ist eine Altlast aus längst vergangenen
Zeiten, in denen jeder Rechner sein eigenes unabhängiges Mailsystem
hatte und ist heute in vielen Fällen ist dies unerwünscht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Besonders lästig ist es in dem Fall, in dem eine Domain nicht am
Mailverkehr teilnehmen soll, aber ein Webserver ohne vorangestelltes
www erreichbar sein soll. Somit werden nämlich Mails an die Domain
beim Webserver zugestellt, was heutzutage in den meisten Fällen nicht
sinnvoll ist. Dieses Problem ist wirklich befriedigend nicht zu lösen.
Unter Umständen ist es ratsam, einen MX-Record auf einen Mailserver zu
setzen, der Mails für den Domainnamen mit &quot;550 no e-mail service for
this recipient domain&quot; ablehnt.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die allermeisten Domains werden registriert, um einen Webserver
anzubieten. Hierfür hat sich eingebürgert, den Hostnamen &amp;#8220;www&amp;#8221; in
der registrierten Domain zu wählen, was zu Hostnamen wie
&amp;#8220;www.example.com&amp;#8221; führt. Um dies zu erreichen, wird im Zonefile ein
A-Record eingetragen, der den Hostnamen &amp;#8220;www&amp;#8221; mit der IP-Adresse des
Webservers verknüpft. Die explizite Reservierung einer weiteren Domain ist hierfür nicht notwendig; der Inhaber einer
Domain hat die Kontrolle über alle Domain- und Hostnamen unterhalb dieser Domain.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, für einen Webserver den
Hostnamen &amp;#8220;www&amp;#8221; zu verwenden. Webserver können unter beliebigen
Hostnamen angelegt werden, und es ist selbstverständlich auch möglich,
innerhalb einer Domain oder innerhalb einer Zone mehrere Webserver
anzulegen. Sie müssen nur unterschiedliche Namen haben, damit sie
unterschieden werden können.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;H3&gt;Die gängigsten Terminologiefehler im DNS&lt;/H3&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Lieber Provider, bitte registriere für mich die Domain
www.example.com.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das kann der Provider nicht tun. Der Kunde will in diesem Fall die Domain example.com
registriert haben, und in der Zone für diese Domain einen Eintrag
&amp;#8220;www&amp;#8221;, für den der Provider zusätzlich zum Domainnamen auch noch eine
IP-Adresse braucht.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Lieber Provider, ich möchte bitte die Zugangsdaten, um die
Webseiten auf meine Domain www.example.com hochzuladen.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Anfrage ist Unsinn. Eine Domain ist ein
Begriff aus dem DNS. Im DNS gibt es weder Webseiten noch Zugangsdaten.
Was der Kunde möchte, sind die Zugangsdaten zu dem Webserver, der in
der Domain example.com mit dem Hostnamen www eingetragen ist.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8220;Lieber Provider, meine Domain www.example.com ist nicht erreichbar.&amp;#8221;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch hier meint der Kunde meist, dass anstelle der Domain sein Webserver
nicht erreichbar ist. Das kann eine Störung im Netz, eine Störung im
Webserver, oder wirklich eine Störung im Domain Name Service sein.
Dies korrekt zu diagnostizieren, überfordert die meisten
Netzteilnehmer, und führt den Support des Providers in die Irre, weil
jeder, der täglich mit Internetsystemen zu tun hat, bei einer
gemeldeten Domainstörung immer zuerst und sofort den Nameserver prüfen
wird, wenn auch die häufigsten Ursachen für die hier besprochenen
Störungen nicht dort zu finden sind.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Lieber Provider, bitte route die Domain www.example.com auf die
IP-Adresse a.b.c.d&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Anfrage ist - wie so oft - aus der Verwechslung zwischen Domain
und Webserver entstanden, gemischt mit dem Halbwissen, dass
IP-Adressen geroutet werden. Das ist natürlich auch terminologisch
falsch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit diese Anfrage möchte der Kunde dem Provider in aller Regel
mitteilen, dass er auf der IP-Adresse a.b.c.d einen Webserver
bereitgestellt hat, der in der Lage ist, http-Anfragen für Webseiten
unter http://www.example.com/ zu beantworten. Der Provider soll nun,
damit dieser Webserver auch über den Namen erreichbar wird, einen
A-Record im DNS eintragen, der den Namen www.example.com mit der
IP-Adresse a.b.c.d verknöpft.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ganze hat mit Routing noch weniger zu tun als mit Domains.
&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Oct 2012 07:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/962-guid.html</guid>
    <category>delegation</category>
<category>dns</category>
<category>domain</category>
<category>domainname</category>
<category>hostname</category>
<category>provider</category>
<category>registrar</category>
<category>subdomain</category>
<category>webserver</category>
<category>webspace</category>
<category>zone</category>

</item>
<item>
    <title>Heute mal wieder Debian</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/950-Heute-mal-wieder-Debian.html</link>
            <category>Debian</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/950-Heute-mal-wieder-Debian.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=950</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=950</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
In den letzten 24 Stunden habe ich endlich mal wieder was für Debian gemacht: dnstop und sipcalc vom bisherigen
Maintainer übernommen, auf Vordermann gebracht und uploaded, und immerhin einen Alibi-Upload von pdns-recursor, damit
auch der recursor mit der neuen Maintainer-Mailingliste im Maintainerfeld und dem korrekten Alioth-Vcs-Link im
debian/control nach Wheezy kommt.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Jun 2012 18:53:44 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/950-guid.html</guid>
    <category>debian</category>

</item>
<item>
    <title>Next PowerDNS version for Debian ready for testing</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/949-Next-PowerDNS-version-for-Debian-ready-for-testing.html</link>
            <category>Debian</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/949-Next-PowerDNS-version-for-Debian-ready-for-testing.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=949</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=949</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
I have published &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2434&amp;amp;entry_id=949&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.powerdns.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;external link to PowerDNS&quot;&gt;PowerDNS&lt;/a&gt; version 3.1-1.0 on &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2435&amp;amp;entry_id=949&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;https://ivanova.notwork.de/~mh/debian/pdns/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link to the file
server&quot;&gt;https://ivanova.notwork.de/~mh/debian/pdns/&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
This is a preliminary package and a release candidate to be 3.1-2 in Debian. If you&amp;#8217;re interested in PowerDNS on
Debian, please test this package.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
I plan to upload next week. This package will vanish from the web server once the package is visible in Debian.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Jun 2012 17:34:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/949-guid.html</guid>
    <category>debian</category>
<category>debian-english</category>
<category>powerdns</category>

</item>
<item>
    <title>Eine Zahl mit 37 Nullen und vielen Mißverständnissen</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/943-Eine-Zahl-mit-37-Nullen-und-vielen-Missverstaendnissen.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/943-Eine-Zahl-mit-37-Nullen-und-vielen-Missverstaendnissen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=943</wfw:comment>

    <slash:comments>4</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=943</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2428&amp;amp;entry_id=943&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://swr3.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;externer Link zu SWR3&quot;&gt;SWR3&lt;/a&gt; hat anlässlich des &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2429&amp;amp;entry_id=943&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.worldipv6launch.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;externer Link&quot;&gt;World IPv6 Launch Days&lt;/a&gt; einen Artikel über &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2430&amp;amp;entry_id=943&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.swr3.de/info/computer-und-netz/Eine-Zahl-mit-37-Nullen/-/id=63956/did=1573770/bpmukz/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
title=&quot;externer Link zu SWR3&quot;&gt;IPv6&lt;/a&gt; veröffentlicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und gemessen an dem, was sonst so in der Presse über IPv6 geschrieben wird, war dieser Artikel nicht so, dass man ihn
neu schreiben müsste, um ihn mit der Realität in Verbindung zu setzen. Nach einer kurzen Twitter-Diskussion mit @SWR3
habe ich mich entschlossen, nicht das Kommentierspielchen auf der SWR3-Webseite zu spielen, sondern einen Blogartikel
darüber zu schreiben
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Vorab sei gesagt: Ich nutze IPv6 täglich, auf fast allen meinen eigenen Rechnern ist IPv6 aktiviert. Dies tue ich
hauptsächlich, um von überall auch auf die Rechner zugreifen zu können, für die keine eigene IPv4-Adresse verfügbar
ist, und die ich sonst nur auf Umwegen erreichen könnte. Dies gilt sowohl für meine Rechner zuhause als auch für die
virtuellen Maschinen, die auf Housingservern angesiedelt sind, für die es nur eine IPv4-Adresse gibt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da ich dies über ein OpenVPN tue, könnte man dieses Ziel zwar auch mit IPv4 und intern gerouteten RFC1918-Adressen
erreichen, IPv6 tut dies aber schöner und ohne Unterscheidung zwischen &amp;#8220;intern&amp;#8221; und
&amp;#8220;weltweit&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Freilich hat IPv6 auch Nachteile. Und zwar so viele und so nervige, dass ich vermutlich noch dieses Jahr einen Vortrag
über die größten IPv6-Marketinglügen für eine noch näher zu bestimmende Konferenz einreichen werde. Es ist
wirklich nicht alles Gold was glänzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber nun zu Peter Mühlfeits Artikel auf SWR3.de. IPv4-Adressen sind knapp. So knapp, dass auch größere
Internetprovider nicht mehr so viele IPv4-Adressen neu zugewiesen bekommen, und deswegen nicht mehr so schnell weiter
wachsen können, wie sie eigentlich wollten. Dies entwickelt sich zunehmend zur Innovationsbremse für die ganze
Branche.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
IPv6 ist eine langfristige Maßnahme, Carrier Grade NAT eine kurzfristig helfende. Über Carrier Grade NAT kommt in
Kürze in diesem Blog ein weiterer Artikel (dafür muss ich aber schlecht genug drauf sein, dieser Artikel wird keinen
Spaß machen).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Niemand hat vor, 34*10³⁷ Systeme ins Internet zu hängen. Die vielen Adressen werden dazu dienen, das Netz besser zu
strukturieren und um die Administration leichter zu machen. Für die meisten Administratoren wird das Hantieren mit
Netzmasken beispielsweise zur Vergangenheit gehören: Anstelle heute mit dem oft unangemessen großen /24 (v4) zu
arbeiten (weil viele nichts anderes kennen), wird man bald nur noch /64-Netze (v6) verwenden, was natürlich noch viel
mehr unangemessen groß ist, aber da die Adressen so lang sind, wird das sicher nicht mehr stören.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und &amp;#8220;umstellen&amp;#8221; wird man auf IPv6 sicher in den nächsten Jahren nicht. Das hat Peter Mühlfeit ja auch
richtig vestanden, denn er schreibt ja, dass der alte Standard parallel aktiv bleiben wird. Warum er trotzdem persistent
in seinem Artikel von der &amp;#8220;Umstellung&amp;#8221; auf IPv6 spricht, verstehe ich nicht. Bestenfalls wird IPv6 parallel
aktiviert, und die meisten Nutzer werden davon in der Tat nichts merken. Schief laufen kann dabei allenfalls, dass
plötzlich und ungeplant IPv6 hinzukommt, und der Benutzer darauf noch nicht vorbereitet ist. Da kann vorkommen, dass
zwar ein Hostname plötzlich eine IPv4- und eine IPv6-Adresse zugeordnet bekommt, aber auf der IPv6-Adresse noch kein
Dienst konfiguriert ist, oder eine Firewall-Freigabe fehlt. Das ist dann aber ein Adminfehler, für den IPv6 erstmal
nichts kann. Das kann mit IPv4 genau so passieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8220;Wenn der Provider schon umgestellt hat&amp;#8221; ist ein Beispiel für &amp;#8220;ex falso quodlibet&amp;#8221;. Kein ISP
auf dieser Welt hat am 06. Juni IPv4 abgeschaltet. Und dass IPv6 hinzugekommen ist, wird man zunächst nicht merken.
Wenn man plötzlich IPv4 &lt;u&gt;und&lt;/u&gt; IPv6 hat, wird IPv6 genutzt, wo es möglich ist. In den meisten Betriebssystemen
kann man konfigurieren, welches Protokoll genutzt werden soll, wenn beide verfügbar sind. Unter Linux beispielsweise
wird IPv6, so verfügbar, bevorzugt genutzt. IPv6-fähige Browser auf IPv6-fähigen Betriebssystemen werden
beispielsweise dieses Blog per IPv6 abrufen, denn blog.zugschlus.de ist schon seit Jahren per IPv6 erreichbar. Wer durch
die Aktivierung von IPv6 parallel zu IPv4 seine Konnektivität verliert, hat einen ISP, der es nicht kann. &amp;#8220;This
should not happen&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nun aber zum Kernthema der IPv6-Gegner, der Privacy. Man sagt, mit IPv6 hat jedes Endgerät seine eigene, statische
IP-Adresse und wird identifizierbar. Nun, das ist eingeschränkt heute schon so. Dass wir unsere Heimnetze in aller
Regel täglich hinter einer neuen IPv4-Adresse verstecken, hat den Grund, dass die Telekom damals bei der Einführung
von DSL eine tägliche Zwangstrennung vorgesehen hat. Dies tat sie nicht aus Wohltätigkeit, sondern weil sie wenig
Vertrauen in ihr eigenes UDP-basiertes Accounting hatte und lieber alle 24 Stunden einen Reset des Accounting erzwingen
wollte, um zeitbasierte DSL-Zugänge sinnvoll und zuverlässig abrechnen zu können. Das hat sich durch Flatrates
weitgehend erübrigt, aber die Zwangstrennung blieb - heute hauptsächlich, um Nutzer davon abzuhalten, aktiv am Netz
teilzunehmen und eigene Server zuhause zu betreiben. Dynamic DNS ist nur Flickwerk.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Viele Nutzer genießen die Möglichkeit, in ihrem Router auf &amp;#8220;Trennen&amp;#8221; zu klicken und eine neue IPv4-Adresse
zu bekommen. So kann man IP-basierte Trackingmechanismen aushebeln, bleibt aber natürlich trotzdem dank Cookies,
Zählpixeln etc für diejenigen trackbar, die das wirklich wollen. Nutzer mit anderen Zugangstechniken, z.B. am
Fernsehkabel, müssen ihr Modem aus der Steckdose ziehen, damit sie eine neue IPv4-Adresse zugewiesen bekommen, sonst
bleibt diese über Monate hinweg konstant.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In diesen Szenarien bleibt nicht das Endgerät trackbar, sondern der Anschluß. Somit kann man rein am IP-Datenstrom
nicht erkennen, wenn das mit IPv4 angebundene Notebook daheim, am Kneipenhotspot oder im UMTS-Netz betrieben wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei IPv6 wird das in der Tat ein wenig schlechter. Eine IPv6-Adresse teilt sich auf in Prefix und Hostadresse. Dabei
wird diese Trennung in typischen Heimnetzwerken in der Mitte, nach dem 64sten Bit liegen. Ich sage voraus, dass
&amp;#8220;kleinere&amp;#8221; Netze in der Praxis kaum auftreten werden, und in den typischen Netzen, in denen sich mobile
Endgeräte bewegen werden (daheim, LANs in Firmen, Kneipen-Hotspot etc) wird man ausschließlich /64-Netze sehen. Denn
nur bei der Netzgröße /64 funktionieren die Automatismen, die IPv6 so einfach machen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein Tracking des DSL-Anschlusses wird also auch bei IPv6 weiterhin möglich sein: Man guckt sich dabei halt nicht die
komplette IPv4-Adresse, sondern nur die ersten 64 Bit der IPv6-Adresse an. Wenn die DSL-Provider bei der Aktivierung von
IPv6 auf die Zwangstrennung verzichten und beim Neuaufbau der Verbindung keinen neuen, mehr oder weniger zufälligen
IPv6-Prefix zuweisen, wird der mit IPv6 erreichbare Anschluß seinen festen Prefix haben und jeder wird erkennen
können, dass die Verbindung heute vom gleichen DSL-Anschluß in Ilvesheim kommt wie die Verbindung von vor einer Woche.
Wenn ich mich irgendwo angemeldet habe, hat der Betreiber dieses Dienstes auch die Zuordnung zwischen meinem IPv6-Prefix
und meiner Person.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass man das nicht will, liegt auf der Hand. Aber die Situation ist bei IPv4 auch nicht anders: Tut mir mein ISP nicht
den Gefallen und weist mir täglich eine neue IPv4-Adresse zu, bin ich mit IPv4 genau so trackbar wie ich es mit einem
statischen IPv6-Prefix bin.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Deswegen meine dringende Bitte an die Endkunden-ISPs: Bitte implementiert für IPv6 genau so einen regelmäßigen
Wechsel des Prefixes, wie Ihr das heute mit IPv4 tut. Tut ihr das richtig, geht sogar der Wechsel des Prefixes, ohne
dass bestehende Verbindungen abbrechen, wie es heute bei der Zwangstrennung passiert. Für diejenigen, die für eigene
lokale Dienste eine feste IP-Adresse haben wollen, könnt Ihr dies wie heute schon bei IPv4 als (kostenpflichtigen?)
Zusatzdienst anbieten. Auch hier kann man die Dinge wieder &amp;#8220;richtig&amp;#8221; machen und dem Kunden zusätzlich zum
statischen Prefix auch einen dynamischen Prefix anbieten. Ich sehe allerdings nicht, dass sich dieses, doch recht
komplexe Zugangsmodell in der Praxis durchsetzen will.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei IPv6 gibt es noch einen weiteren Privacy-Aspekt, der aus der IP-Adresse erwächst: Den Host-Teil der Adresse. Der
kann im Autoconfigurations-Verfahren vom Endgerät frei gewählt werden. Dabei muss natürlich darauf geachtet werden,
dass keine Kollisionen auftreten. Deswegen hatte man zunächst ein Verfahren definiert, das die (in der Theorie)
weltweit eindeutige, 48 Bit lange MAC-Adresse des Netzwerkinterfaces mit in den Hostteil der IPv6-Adresse einfließen
lässt. Somit wählt sich jedes Endgerät in einem autokonfigurierten IPv6-Netzwerk &lt;u&gt;denselben&lt;/u&gt; Hostteil, was
natürlich dazu führt, dass mein Notebook als &amp;#8220;mein Notebook&amp;#8221; identifizierbar wird, und zwar unabhängig
davon, ob ich im Hotel-WLAN, im Gästenetz beim Kunden oder bei mir zuhause bin.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ist natürlich ein Privacy-GAU, und zwar einer, der bei IPv6 neu ist, und den wir gesondert behandeln müssen. Aber
- natürlich - gibt es dafür auch eine Lösung, die auch Peter Mühlfeit in seinem Artikel angesprochen hat: Mit
aktivierten Privacy Extensions würfelt sich ein Rechner in einstellbaren Zeitabständen einen neuen Host-Teil und nutzt
diesen für neue Verbindungen. Damit hat man eine regelmäßig wechselnde IPv6-Adresse und hat somit den Privacy-GAU
elegant umschifft. Elegant deswegen, weil der Adresswechsel so stattfindet, dass die neue Adresse für neue Verbindungen
benutzt wird, während die alte(n) Adresse(n) weiterhin nutzbar bleiben, um bereits aufgebaute Verbindungen weiter
bedienen zu können. Ach ja: Privacy Extensions sind bei Windows 7 im default eingeschaltet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn man zuende denkt, ist natürlich das Tracking über die IP-Adresse nur die offensichtlichste Anwendung. Wenn man
wirklich anonym im Netz unterwegs sein will, möchte man Tor oder andere Anonymisierungdienste verwenden, und muss auch
dann noch darauf achten, dass man nicht über Login-Daten, Cookies etc identifizierbar wird oder bleibt. Das ganze
IP-Adressen-Privacy-Geraffel ist im Grunde genommen nur Augenwischerei - was nicht heißen soll, dass man es ignorieren
kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dem aufmerksamen Leser wird nach der Lektüre dieses viel zu langen Artikels nicht entgangen sein, dass man mit IPv6
mehrere Adressen pro Endgerät haben kann. &lt;u&gt;Das&lt;/u&gt; ist für den Systemadministrator der Kernunterschied und
eigentlich auch das Killerfeature von IPv6. Mehrere Adressen pro Host sind zwar schon bei IPv4 möglich, aber immer mit
Klimmzügen verbunden. Mit IPv6 kann man einfacher kontrollieren, welche Adresse für ausgehende Verbindungen genommen
wird, und man kann bei IP-Adress-Wechseln die &amp;#8220;alte&amp;#8221; Adresse im Status &amp;#8220;deprecated&amp;#8221;
weiterführen, damit man bestehende Verbindungen nicht abbrechen muss. Leider stößt dabei das bald 40 Jahre alte UNIX
network socket API hierbei an seine Grenzen, so dass viele Applikationen mit mehreren oder sich gar während der
Laufzeit des Dienstes ändernden IP-Adressen mehr schlecht als recht umgehen können. Zumindest auf Servern ist der
nahtlose Wechsel zwischen IP-Adressen mit heutiger Software leider eine Marketinglüge: Renumbering tut bei IPv6 genau
so weh wie bei IPv4.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Jun 2012 13:25:47 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/943-guid.html</guid>
    <category>ipv6</category>
<category>privacy extensions</category>
<category>swr3</category>
<category>twitter</category>
<category>zwangstrennung</category>

</item>
<item>
    <title>atop in unstable</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/942-atop-in-unstable.html</link>
            <category>Debian</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/942-atop-in-unstable.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=942</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=942</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Eight days ago, I uploaded atop 1.26-1 to DELAYED/8, listing me as new maintainer. This means that the package has in
the mean time appeared in unstable, and I hope that it&amp;#8217;ll swiftly migrate to testing.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 31 May 2012 09:13:06 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/942-guid.html</guid>
    <category>atop</category>
<category>debian</category>
<category>debian-english</category>

</item>
<item>
    <title>btrfs gegen ext4, ein unerwarteter Sieger</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/940-btrfs-gegen-ext4,-ein-unerwarteter-Sieger.html</link>
            <category>Freie Software</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/940-btrfs-gegen-ext4,-ein-unerwarteter-Sieger.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=940</wfw:comment>

    <slash:comments>9</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=940</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Alle Leute sagen, btrfs sei die Zukunft. Es gibt Leute, die einen schon mitleidig angucken, wenn man ihnen sagt, dass
man immer noch ext4 einsetzt, wie ich das tue. Aber ich hatte neulich einen Grund, btrfs auszuprobieren. Mit btrfs kann
man nämlich Snapshots innerhalb einer verschlüsselten LV einsetzen. Mit ext4 muss man vom Cryptodevice einen Snapshot
machen und dann den Snapshot gesondert aufschließen. Damit ist schroot derzeit noch überfordert (&lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2423&amp;amp;entry_id=940&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://bugs.debian.org/639105&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;externer link zum Debian BTS&quot;&gt;#639105&lt;/a&gt;).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Also habe ich mal btrfs ausprobiert und musste feststellen, dass es mindestens beim Anlegen eines chroot massiv
langsamer ist als ext4. Hier meine Messergebnisse für das Anlegen eines sid-chroot mit debootstrap mit und ohne
eatmydata:
&lt;table&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;fs&lt;/td&gt;&lt;td&gt;eatmydata&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Laufzeit&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;ext4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;4:40&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;ext4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ja&lt;/td&gt;&lt;td&gt;4:17&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;btrfs&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8:50&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;btrfs&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ja&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8:46&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich muss sagen, ich bin entsetzt. Sowohl darüber, dass btrfs so viel langsamer ist, als auch darüber, dass eatmydata
so gut wie nix bringt. Habe ich etwas falsch gemacht? Braucht btrfs beim Erstellen des Dateisystems bzw. beim Einhängen
desselben irgend eine magische Option, um in die gleiche Performanceregion wie ext4 zu kommen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Testumgebung war Debian GNU/Linux sid auf einer KVM VM.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 20 May 2012 10:39:57 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/940-guid.html</guid>
    <category>btrfs</category>
<category>eatmydata</category>
<category>ext4</category>
<category>filesystems</category>
<category>linux</category>

</item>
<item>
    <title>rrdcached schont die Platte</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/926-rrdcached-schont-die-Platte.html</link>
            <category>Freie Software</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/926-rrdcached-schont-die-Platte.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=926</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=926</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Schon im neunten Eintrag in diesem Blog im Jahr 2005 ging es um &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2415&amp;amp;entry_id=926&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/9-munin.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
title=&quot;munin&quot;&gt;munin.&lt;/a&gt; Es ist jetzt schon sieben Jahre her, dass ich dieses Tool einsetze. An vielen Stellen nervt es,
aber die schlimmsten Macken sind mit der hoffentlich bald erscheinenden (aber auch als beta schon stabil laufenden) 2.0
abgestellt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Munin 2.0 rechnet die Grafiken nur noch auf Anforderung neu, und mit einer noch mehr im Betastadium befindlichen
weiteren Konfigurationsoption gehört auch munin-html der Vergangenheit an.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bleibt nur noch das Problem, dass munin bei mehr als einer Handvoll Rechnern die Platte foltert. rrdtool rödelt auf den
Datenfiles herum wie nichts gutes, und die Platte ist die ganze Zeit über beschäftigt. Auf die Dauer macht das keinen
Spaß.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2416&amp;amp;entry_id=926&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://oss.oetiker.ch/rrdtool/doc/rrdcached.en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;rrdcached&quot;&gt;rrdcached&lt;/a&gt; kann man die
Datensicherheit gegen Geschwindigkeit oder geringere Systembelastung tauschen. munin 2.0 unterstützt rrdcached direkt,
und nach wenigen Minuten Konfiguration und ein wenig Gefrickel mit den Permissions landen die fünfminütigen Updates
nicht direkt im rrd-File, sondern erstmal im RAM des Munin-Masters. Der rrdcached schreibt die Daten dann auf
Anforderung oder nach Ablauf einer bestimmten Zeit. Die Auswirkung des rrdcached sieht man hier: &lt;a
class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached2.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:161 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;40&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached2.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; 
href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached1.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:162 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;41&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached1.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Bilder sprechen für sich.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 22:21:56 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/926-guid.html</guid>
    <category>munin</category>
<category>rrdcached</category>
<category>rrdtool</category>

</item>
<item>
    <title>letzte netfilter-init Installation ausser Betrieb</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/925-letzte-netfilter-init-Installation-ausser-Betrieb.html</link>
            <category>Freie Software</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/925-letzte-netfilter-init-Installation-ausser-Betrieb.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=925</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=925</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Im Jahr 1999 habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit ein Framework entwickelt, das flexibel und leistungsfähig die
Erstellung von - damals noch - ipfwadm-basierten Firewalls erlaubte. Irgendwann wurde es dann auf iptables aktualisiert
und war insgesamt zwölf Jahre lang in zahlreichen Installationen im produktiven Betrieb.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eben habe ich die letzten zwei Instanzen abgeschaltet. Und ich bin froh darüber.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Als ich netfilter-init schrieb, war es Stand der Technik, in einem Script zunächst das komplette Regelwerk zu löschen
und dann durch explizit geschrieben Aufrufe von ipfwadm neu aufzubauen. Abhängig davon, wieviel Mühe man sich dabei
gab, war die Firewall während dieses Aufbauprozesses für einige Zeit komplett offen oder komplett zu, was auf der
einen Seite ein Sicherheitsrisiko ist und auf der andren Seite im Falle eines fatalen Tippfehlers den ssh-Zugriff auf
die Firewall unterbindet, wenn der Aufbau des Regelwerks abbricht, bevor die Regeln etabliert sind, die den ssh-Zugriff
erlauben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit netfilter-init war ein Konglomerat verschiedener Shellscripts. Das Haupt-Regelwerk war dabei in eigenen Rules
versteckt, die nach dem Bau des Regelwerks mit einer atomaren iptables --replace Regel aktiviert wurden. Auf diese Weise
war das alte Regelwerk bis zum erfolgreichen Bau des neuen Regelwerks aktiv. Außerdem hatte ich ein Verfahren
implementiert, mit dem man Kreuzprodukte schreiben konnte: --src { 192.168.0.0/24 , 192.168.10.0/24 } --dst {
172.16.0.0/24 , 172.17.0.0/24 } erzeugte vier Regeln.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit dem Einbau von netfilter-init in das Firewall-Produkt meines damaligen Arbeitgebers bekam netfilter-init
kommerzielle exposure und zeigte recht schnell seine Grenzen: Besonders die Expansion der Kreuzprodukte und die
Einbindung der aktuellen Netzwerkkonfiguration des Gerätes waren viel zu langsam, so dass die stringintensiven
Operationen relativ schnell in einige kurze C++-Programme ausgelagert wurden. perl wollte ich damals vermeiden, weil
meine Vision war, ein minimales Firewall-System ohne perl installieren zu können. Leider entwickelte sich Debian in die
andere Richtung, und es ist heute richtig schwer, ein Debian ohne perl und ohne python zu betreiben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Parallel dazu gab es den Versuch, einen in C geschriebenen Konverter zu etablieren, der mir erlauben sollte, dieselben
Scripts zum Regelwerkbau zu verwenden wie vorhanden, nur nicht für jede Regel einen eigenen iptables-Aufruf absetzt,
sondern die Regeln im Speicher zusammenbaut, um sie dann zum Schluß atomar via iptables-restore in den Kernel zu
schieben. So weit kam es dann nicht mehr, weil ich den Arbeitgeber wechselte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
netfilter-init wurde von mir nie wirklich ernsthaft veröffentlicht, weil zu dem Zeitpunkt, zu dem die nötige Reife
erreicht war, andere Lösungen wie shorewall etc da waren, die den Job besser gemacht haben. Ich habe nur lange
gebraucht, bis ich eine Lösung fand, die auch meine Wünsche erfüllt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Währenddessen schrumpfte die Installationsbasis von netfilter-init immer weiter, während die großen Installationen so
langsam auf unzumutbare Arbeitsgeschwindigkeiten kamen. Dies lag zum Schluß nichtmal mehr an den Shellscripts, sondern
an iptables, bei dem es signifikant Zeit dauert, 16000 Regeln aus dem Kernel auszulesen und dann 16001 Regeln wieder in
den Kernel zurückzuschreiben. Meine größte Installation hat schließlich 15 Minuten gebraucht, um das Regelwerk neu
zu bauen, was besonders beim Booten, wo kein &amp;#8220;altes&amp;#8221; Regelwerk zur Verfügung stand, unangenehm war.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schließlich entdeckte ich ferm und arbeitete lange daran, &amp;#8220;meine&amp;#8221; Spezialitäten auch in einem mit ferm
gebauten Paketfilter unterzubringen. Dies gipfelte in einigen kleinen Patches gegen den ferm-Code selbst und einem
inzwischen ganz gut ausgefeilten &amp;#8220;Drumrum&amp;#8221;. Das eigentliche Regelwerk wird auf einem Managementsystem gebaut
und das daraus entstehende iptables-restore-taugliche File per scp auf die eigentliche Firewall geschoben. Bevor das
neue Regelwerk dort etabliert wird, gibt es einen at-job, der das alte Regelwerk wieder aktiviert, wenn nicht innerhalb
von 30 Sekunden ein neuer erfolgreicher Login vom Management-System erfolgt und somit nachgewiesen ist, dass auch das
neue Regelwerk den Management-Zugang erlaubt. Versionskontrolle in git rundet die ganze Aktion ab.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Heute habe ich jetzt die beiden letzten, kleinen netfilter-init-Installationen von lenny auf squeeze gehoben und den Bau
des Regelwerks auf mein ferm-Framework umgestellt. Damit endet für mich eine Ära. Wenn man mir 1999 gesagt hätte,
dass diese Software zwölf Jahre lang leben wird - ich hätte es nicht geglaubt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In diesem Sinne: netfilter-init ist tot, es lebe ferm.
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 17:02:35 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/925-guid.html</guid>
    <category>firewall</category>
<category>iptables</category>
<category>linux</category>

</item>
<item>
    <title>perl and caches</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/922-perl-and-caches.html</link>
            <category>Freie Software</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/922-perl-and-caches.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=922</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=922</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
From the perl DBI manual page:
&lt;blockquote&gt;
If you&amp;#8217;d like the cache to managed intelligently, you can tie the
hashref returned by &amp;#8220;CachedKids&amp;#8221; to an appropriate caching module,
such as Tie::Cache::LRU
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
And what happens when I don&amp;#8217;t do this? Will my cache be unintelligently managed then, with the consequence of my
machine exploding when the cache is filled with more than a handful entries?
&lt;/p&gt;

  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 14:02:31 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/922-guid.html</guid>
    <category>english</category>
<category>perl</category>

</item>
<item>
    <title>What are interface labels for</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/916-What-are-interface-labels-for.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/916-What-are-interface-labels-for.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=916</wfw:comment>

    <slash:comments>4</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=916</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Dear Lazyweb, for a long time I have been using iproute2&amp;#8217;s label feature to assign arbitrary labels to IP
addresses configured on Interfaces:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
40: int152@dotqa: &amp;lt;BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP&amp;gt; mtu 1500 qdisc noqueue state UP &lt;br /&gt;
    link/ether 00:25:b3:01:e5:6c brd ff:ff:ff:ff:ff:ff&lt;br /&gt;
    inet 10.1.152.254/24 brd 10.1.152.255 scope global int152:&lt;strong&gt;98fe8&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Recently, this has shown to at least confuse both &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2410&amp;amp;entry_id=916&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://bugs.debian.org/617258&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;external link to the
Debian BTS&quot;&gt;isc-dhcp-relay (#617258)&lt;/a&gt; and &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2411&amp;amp;entry_id=916&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://bugs.debian.org/617264&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;external link to the Debian
BTS&quot;&gt;dhcp-helper (#617264).&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
As I have never seen interfaces labels used outside my firewalls (which happen to use &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2412&amp;amp;entry_id=916&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://packages.qa.debian.org/i/ifupdown-scripts-zg2.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;external link to the Debian
PTS&quot;&gt;ifupdown-scripts-zg2 (Debian PTS))&lt;/a&gt; and ifupdown&amp;#8217;s rather twisted handling of multiple IP addresses per
interface (using Alias Interfaces), I&amp;#8217;d like to know whether my usage is a legitimate one and whether there are
other uses for interface labels.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
At the moment, I&amp;#8217;m tempted to remove label support from ifupdown-scripts-zg2 in the next release, or to make it
optional. Please comment if you have an opinion.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Mar 2011 19:28:55 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/916-guid.html</guid>
    <category>debian</category>
<category>debian-english</category>
<category>iproute2</category>
<category>linux</category>
<category>networking</category>

</item>
<item>
    <title>Am-mann-switch</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/913-Am-mann-switch.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/913-Am-mann-switch.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=913</wfw:comment>

    <slash:comments>5</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=913</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/20101001417.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;68&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/20101001417.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
Als Netzwerker hat man eigentlich immer einen Switch &amp;#8220;am Mann&amp;#8221;, um sich gegegebenfalls irgendwo mit dem
Notebook anschließen zu können, wo kein Port mehr frei ist. Der von mir bisher dafür benutzte 4-Port-Netgear mit dem
bleischweren riesigen Steckernetzteil ist jetzt von diesem kleinen Stück Hardware abgelöst worden, das
praktischerweise seine Betriebsspannung aus einem USB-Netzteil oder aus dem USB-Port des Rechners erhält.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Und nachdem so viele gefragt haben, &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2409&amp;amp;entry_id=913&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.w-linx.de/products/de/W-Linx-Switche/5-Port-Mini-Switch-SW-005CM-X.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur Seite des
Herstellers&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; der Link zum Hersteller. Den Switch gibt es in zwei Varianten, und nur bei der Variante mit
Metallgehäuse liegt das USB-Stromversorgungskabel bei.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 16:44:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/913-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>My GPG key signing notes</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/909-My-GPG-key-signing-notes.html</link>
            <category>Security</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/909-My-GPG-key-signing-notes.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=909</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=909</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
      
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 Oct 2010 10:07:09 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/909-guid.html</guid>
    <category>gpg</category>
<category>key</category>

</item>
<item>
    <title>BIOS Flash harmful</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/905-BIOS-Flash-harmful.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/905-BIOS-Flash-harmful.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=905</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=905</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich habe heute zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Rechner mit einem BIOS-Update zerstört. Das noch unter DOS
laufende Flashprogramm ist bei &amp;#8220;Erasing Flash&amp;#8221; stehengeblieben und der Rechner wollte danach natürlich
nicht mehr booten. Glücklicherweise war das ein echt altes Supermicro-Schätzchen und der Kunde ist hinreichend
entspannt, dass er mir nur vorgeweint hat, dass das Heraussuchen der am wenigsten abgetakelten Büchse nun umsonst
gewesen war. Ich krieg jetzt eine neue alte Kiste.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Da die Maschine natürlich kein Diskettenlaufwerk hatte, hielt ich es für eine gute Idee, ein FreeDOS Floppyimage per
grub2 und memdisk von der Platte zu booten und das Flashprogramm dann von C:, einer 10-MB-FAT-Partition zu starten. War
wohl keine so gute solche.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jetzt könnte man den Server noch wiederbeleben, indem man ihm beim Booten eine richtige Diskette mit dem richtig
benannten BIOS-File ins richtige Laufwerk legt und zwei Tasten gedrückt hält. Das scheitert momentan am
Nichtvorhandensein eines richtigen, alten Diskettenlaufwerks und des dazugehörigen Mediums. Und andererseits dürfte es
kaum noch wirtschaftlich sein, noch mehr Zeit in diese Uraltbüchse zu stecken.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Sep 2010 16:22:38 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/905-guid.html</guid>
    <category>bios</category>
<category>flash</category>
<category>grub2</category>
<category>hardware</category>
<category>memdisk</category>

</item>
<item>
    <title>IP-Adressen fuer Testzwecke etc</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/900-IP-Adressen-fuer-Testzwecke-etc.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/900-IP-Adressen-fuer-Testzwecke-etc.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=900</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=900</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ehe ich wieder ständig suchen gehe, das steht in &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2404&amp;amp;entry_id=900&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ietf.org/rfc/rfc5735.txt&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;externer Link zu
rfc-editor.org&quot;&gt;RFC5735&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;pre&gt;
Address Block       Present Use                Reference
------------------------------------------------------------------
0.0.0.0/8           &amp;#8220;This&amp;#8221; Network             RFC 1122, Section 3.2.1.3
10.0.0.0/8          Private-Use Networks       RFC 1918
127.0.0.0/8         Loopback                   RFC 1122, Section 3.2.1.3
169.254.0.0/16      Link Local                 RFC 3927
172.16.0.0/12       Private-Use Networks       RFC 1918
192.0.0.0/24        IETF Protocol Assignments  RFC 5736
192.0.2.0/24        TEST-NET-1                 RFC 5737
192.88.99.0/24      6to4 Relay Anycast         RFC 3068
192.168.0.0/16      Private-Use Networks       RFC 1918
198.18.0.0/15       Network Interconnect
                    Device Benchmark Testing   RFC 2544
198.51.100.0/24     TEST-NET-2                 RFC 5737
203.0.113.0/24      TEST-NET-3                 RFC 5737
224.0.0.0/4         Multicast                  RFC 3171
240.0.0.0/4         Reserved for Future Use    RFC 1112, Section 4
255.255.255.255/32  Limited Broadcast          RFC 919, Section 7
                                               RFC 922, Section 7
&lt;/pre&gt;
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:53:58 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/900-guid.html</guid>
    <category>memo</category>
<category>rfc</category>

</item>

</channel>
</rss>