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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as s-bahn)</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Thu, 23 Aug 2012 07:26:54 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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    <title>20 Minuten Bonusfahrtzeit? Das macht dann vier Euro.</title>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Am heutigen Tag bin ich mal wieder mit dem Zug von Ilvesheim nach Karlsruhe unterwegs. Eine Fahrt mit Umleitung und
Baustelle.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieses Wochenende findet die Ilvesheimer Insel-Kerwe statt. Das ist eins der größten Ereignisse im Kaff, für das die
Hauptdurchgangsstraße für fast eine Woche voll gesperrt wird. Der Verkehr quält sich durch temporär mit Parkverbot
und Einbahnstraßenregelungen tauglich gemachte Wohnstraßen, weil die neue Neckarbrücke von Ladenburg nach
Neckarhausen immer noch nicht gebaut ist. Die zwei wichtigsten Bushaltestellen, Ilvesheim Rathaus und Lange Morgen,
werden aufgehoben und verlegt; die Busse quälen sich ebenfalls durch die Umleitung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Um den Spaß komplett zu machen, hat die DB die Strecke zwischen Bruchsal und Karlsruhe gesperrt. Die Stadtbahnen der
AVG fahren von Menzingen und Odenheim nur bis Untergrombach, ab dort ist SEV mit Bussen. Die S-Bahnen der S-Bahn
Rhein-Neckar machen in Bruchsal Kopf, fahren über die Bruhrainbahn nach Graben-Neudorf und von dort nach erneutem
Fahrtrichtungswechsel über die ICE-Strecke ohne Halt in Friedrichstal, Blankenloch und Hagsfeld nach Karlsruhe Hbf.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diesen doppelten Spaß gebe ich mir natürlich. What can possibly go wrong.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die Fahrplanauskunft der DB weiß von der Baustelle zwischen Bruchsal und Karlsruhe und will mich gleich über
Waghäusel fahren lassen. Nachdem ich den Viapunkt Bruchsal erzwungen habe, kommt erstmal eine Verbindung über Bretten,
aber dann jedoch die durchgehende S-Bahn mit Doppelkopf.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sowohl die Webseite von Ilvesheim als auch die Umleitungsinformationen des VRN im Internet sind falsch. Dort steht
lapidar, dass für die Haltestelle Lange Morgen Ersatzhaltestellen in der Schriesheimer Straße eingerichtet sind. Da
der Bus 626 eine knapp 600 Meter lange Strichstrecke fahren muss, um von seinem Linienweg aus Feudenheim die Haltestelle
in der Schriesheimer Straße zu erreichen, dort dann wenden und wieder zur Umleitung zurückfahren müsste, vermute ich
(richtigerweise) einen Fehler in der Fahrgastinformation und laufe zur Haltestelle Heddesheimer Straße, die näher an
der Umleitung liegt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dort stehen noch weitere Fahrgäste, und von der Umleitung ist kein Wort erwähnt. Interessant, denn der Verkehr nach
Seckenheim biegt wenige Meter vor der Haltestelle in die Niersteiner Straße ab. Man wird doch nicht etwa... Natürlich,
man hat. Der Bus blinkt uns mit der Lichthupe an und bleibt, halb abgebogen, in der Einmündung der Niersteiner Straße
stehen. Wir laufen rüber. Der Fahrer interessiert sich nicht wirklich für meinen Hinweis auf die doppelt falsche
Fahrgastinformation - typisch BRN. Beförderung Untersten Standards halt. Diesen Busbetrieb muss man einfach lieben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In Heidelberg angekommen löse ich meine DB-Fahrkarte von Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach nach Karlsruhe-Durlach und
wundere mich über den Preis. Normalerweise kostet das EUR 6,80, heute EUR 10,80. Die werden doch nicht etwa? Doch,
werden sie. Die Umleitung über Graben-Neudorf wird zur Berechnung des Fahrpreises mit herangezogen, man soll die 20
Bonusminuten auch noch extra bezahlen. Eine Verbindung mit Stadtbahn und Bus wird zum Normaltarif angeboten; ich wähle
diese, weil ich mich über die Abzocke wirklich ärgere. Im IRC wird mir erzählt, dass es diesen Fall schonmal gab, als
die ICE wegen der Baustelle im Distelrasentunnel zwischen Frankfurt und Fulda über Gemünden umgeleitet wurden und in
Aschaffenburg hielten. Damals wurde die längere Fahrstrecke auch stillschweigend zur Fahrpreisbildung herangezogen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Bonusfahrzeit für die Umleitung über Graben-Neudorf kommt übrigens nicht nur aus dem längeren Weg, sondern auch
aus den großzügigen Pufferzeiten: Der Zug steht in Bruchsal und Graben-Neudorf insgesamt zwölf Minuten still.
Trotzdem kommen wir in Bruchsal ohne erkennbaren Grund erst mit +1 weg; in Graben-Neudorf müssen wir zuerst einen in
Richtung Waghäusel fahrenden Güterzug passieren lassen, bevor wir uns auf die Reise durchs Weichenfeld machen und von
Gleis 5 (ganz links) auf das Streckengleis nach Karlsruhe (ganz rechts) fahren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Einminutennichtanschluß in Karlsruhe von Gleis 1 zum Bahnhofsvorplatz misslingt wie erwartet, so dass ich mir ein
Call-a-Bike nehme - das stellt sich danach als Fehler heraus. Ich bekomme das Bike schon kaum auf, weil das Schloß
verbogen ist und bekomme es nur mit tatkräftiger Hilfe eines Kollegen nach zehn Minuten Extrazeit wieder zu. Natürlich
ist das Call-a-Bike-Callcenter wegen einer Systemstörung nicht erreichbar, und ich bin gespannt, ob meine getwitterte
Störungsmeldung zur gewünschten Gutschrift führt oder ob ich meinem Geld weiterhin hinterherlaufen muss.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Aug 2012 09:24:00 +0200</pubDate>
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    <title>Zur Abwechslung</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/934-Zur-Abwechslung.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich war heute schon wieder auf der Schiene unterwegs. Wenn eine reibungslose und pünktliche Fahrt nicht interessiert,
bitte nicht weiterlesen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Diesmal habe ich das VRN-Handyticket gleich bis Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach gelöst. Der Bus ist pünktlich, ich habe
in Ladenburg Zeit für die Fahrkarte von H-K/R nach Karlsruhe-Durlach. Der Automat zeigt, dass durch eine Störung
Anschlüsse auf der von mir gewählten Verbindung gefährdet sind. Nach etwas Klicken bekomme ich die Anzeige
&amp;#8220;Störung am Fahrzeug&amp;#8221; für die S-Bahn von Heidelberg nach Karlsruhe. Die nächste Verbindung verkehrt erst
eine halbe Stunde später, so dass ich es riskiere und weiterfahre wie geplant.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der DB-Navigator setzt neben die RB aus Darmstadt ein Ausrufungszeichen (&amp;#8220;Bauarbeiten an der Strecke&amp;#8221;), die
dann erklärt werden als &amp;#8220;Halt in Darmstadt Süd entfällt&amp;#8221;. Geht mir also am Allerwertesten vorbei. Die RB
ist pünktlich, und die Anschluß-S-Bahn auch. In der RB nach Heidelberg handle ich mir in Friedrichsfeld ein Lächeln
der Nebendame ein, als ich mich gegenüber hinsetze, um uns beiden Platz zu verschaffen. Umsteigen in
Pfaffengrund-Wieblingen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die S3 wird laut Automaten-Ingo wieder falsch herum geteilt (&amp;#8220;Der vordere Zugteil fährt weiter nach
Osterburken&amp;#8221;); zur Abwechslung kann man den Tf, der die Ansage richtigrum macht, nur verstehen, wenn man weiß,
was er sagt. Diesmal schreibe ich eine kurze Mal an DB Regio Ludwigshafen, dass die den Fehler in der Ansagentabelle
fixen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die S-Bahn ist nicht so voll wie letzte Woche, aber immer noch unangenehm. Wir sitzen bis Bruchsal zu viert in der
Vierergruppe, ich ans Fenster gequetscht. Gemütlich wird es erst ab Bruchsal.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In Karlsruhe Sichtanschluß zur gerade davon fahrenden 2E. Aber der Bus 55 kommt direkt hintendran und bringt mich auf
die andere Seite des Kundengebäudes. Und heute Spaß mit PowerDNS 3.1.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 07 May 2012 14:08:37 +0200</pubDate>
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    <title>Warum ist's heute in der Bahn so voll?</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/932-Warum-ists-heute-in-der-Bahn-so-voll.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Da mein Fahrer diese Woche urlaubt, musste ich heute sehen, wie ich selbst ins Büro komme. Sandra hat mir ihr Auto
aufgedrängt, abre ich wollte ihr das Auto nicht für zwei Tage klauen und habe mich in den ÖPNV gesetzt. Reisenotizen
einer erstaunlich verpatzten Fahrt am Mitteltag einer Brückenwoche, wo es eigentlich völlig entspannt hätte sein
sollen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Seit ich das letzte Mal gefahren bin, wurde die RB von Ladenburg nach Heidelberg um vier Minuten vorverlegt, was den
vormals komfortablen und auch busverspätungskompatiblen Anschluß in Ladenburg laut DB Navigator auf knappe drei
Minuten reduziert. Später lerne ich, dass die drei Minuten Fußweg zum Bahnhof vom Navigator stillschweigend auf die
Busfahrtzeit aufgeschlagen werden, so dass doch bequem Zeit zum Fahrkartenkauf gewesen wäre. Dies nicht wissend, ziehe
ich mir also vor Einstieg in den Bus ein Handyticket bis Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach, da sich die nächste
Möglichkeit zum Fahrkartenkauf erst in Pfaffengrund/Wieblingen ergeben wird und wenn ich schon bis Heidelberg bezahle,
ich auch die Fahrt durch Heidelberg durch noch zum Verbundtarif erledigen kann. Nachher durchgerechnet ist der Wechsel
vom Verbund zum DB-Tarif für BC25-Träger in Kirchheim/Rohrbach sogar 15 Cent günstiger als schon in Friedrichsfeld
zur DB zu wechseln.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Bus kommt pünktlich. Als ich - nach dem Kauf der Fahrkarte ab Kirchheim/Rohrbach - auf den Bahnsteig hoch komme,
ist die Zugspitze schon am Bahnsteig. DB Historic fährt heute typenrein, nur der Wittenberger Steuerwagen hinter der
führenden Bügelfalten-110 und die am Zugschluß kalt mitlaufende 111 stören das Bild. Die Fuhre ist erheblich voller
als ich sie in Erinnerung habe; ich laufe durch zwei Wagen durch, bis ich einen Platz ohne Nachbarn finde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ab Pfaffengrund/Wieblingen benutze ich die S3, die in Heidelberg getrennt wird. Laut Beschilderung am Zug und am
Bahnsteig fährt der vordere Zugteil nach Karlsruhe und der hintere nach Osterburken, was den Automaten-Ingo aber nicht
davon abhält, zu verkünden, es wäre andersrum. Ich atme erst wieder durch, als die Anzeigen im Fahrzeug nach der
Türfreigabe in Heidelberg Hbf &amp;#8220;S3 Karlsruhe Hbf&amp;#8221; anzeigen und der Tf nach der Trennung der beiden Zugteile
durchsagt, er führe nach Karlsruhe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch diese Fuhre ist deutlich voller als ich es in der Erinnerung habe. Normalerweise ist die Fahrt wenigstens zwischen
Wiesloch-Walldorf und Bruchsal entspannt; heute jedoch sind die ganze Fahrt über Stehplätze notwendig und ich traue
mich nicht, mein Notebook auszupacken. Tweetdeck auf dem Galaxy Tab spinnt rum, so dass es sich nichtmal twittert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In Karlsruhe-Durlach stemple ich meine KVV-Fahrkarte und finde danach keinen Sitzplatz mehr. Das Aussteigen in Karlsruhe
Hbf dauert an meiner Tür betont lange. Kurz bevor ich &amp;#8220;dran&amp;#8221; bin, sehe ich auch den  Grund: Ein herrenloser
Trolley-Schrankkoffer mit DB-Logo blockiert die halbe Tür, und der dazugehörige Fahrgast hatte sich bequem in einiger
Entfernung hingesetzt und war noch hinter mir. Ich schlucke einen bissigen Kommentar herunter und mache mich auf den Weg
zur Straßenbahn...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
... die nicht fährt. Unfall am Albtalbahnhof. Auch die Busse fahren nicht. Ich knirsche mit den Zähnen und mache mich
zu Fuß auf den Weg. Am Albtalbahnhof steht ein Bulacher-Loch-Flachbus mitten auf der Kreuzung, alle Relationen des dort
verbauten Gleisdreiecks blockierend, mit leicht verbeulter rechter vorderer Ecke. Ein Unfallgegner ist nicht zu sehen;
die Polizei kommt gerade in Form eines einsamen Krad-Polizisten dazu. Nach einem Frühsportmarsch erreiche ich das
Office.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wäre ich auf Sandras Angebot eingegangen, hätte ich mindestens 8 km auf der A5 im Stau gestanden oder hätte mal
wieder über die Landstraße gurken müssen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 May 2012 09:09:16 +0200</pubDate>
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    <title>Übergang durch Sitzenbleiben</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/902-UEbergang-durch-Sitzenbleiben.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nächster Halt Heidelberg Hbf. Dieser Zug wird in Heidelberg Hbf getrennt. Der vordere Zugteil fährt weiter nach
Mosbach. Es besteht Übergang zum übrigen Fern- und Regionalverkehr sowie zu den S-Bahnen in Richtung Bruchsal und
Karlsruhe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ja, richtig. Dieser Übergang besteht durch Sitzenbleiben im hinteren Zugteil. Der fährt nämlich nach Karlsruhe.
Irgendwie hat die S-Bahn Rhein-Neckar ihr bis zum Exzess betriebenes Flügelungssystem selbst nicht mehr.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Sep 2010 09:34:06 +0200</pubDate>
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    <title>Züge einfahren und vereinigen, heute fahrgastfreundlich</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/807-Zuege-einfahren-und-vereinigen,-heute-fahrgastfreundlich.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Jetzt geht der Mist, den ich seit Jahren in Haßloch(Pfalz) bemängele, neuerdings auch in Mannheim Hbf los: Die S-Bahn
aus Germersheim fährt auf Gleis 9 bis zum Ausfahrsignal vor und steht dann so, dass man selbst von der hintersten Tür
noch zur vordersten Treppe zurücklaufen muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der danach kommende Zug aus Neustadt  schleicht mit 20 in das besetzte Gleis und hält vor dem Halt zeigenden
Sperrsignal der Beifahranlage. Würde der vordere Teil der S-Bahn dort stehen wo er normalerweise steht, müsste der
hintere Zugteil nach dem Halt und dem Umschalten des Sperrsignals auf Kennlicht zum Kuppeln nur noch ein paar Meter
weiterfahren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diesmal steht der zweite Zug aber knapp 80 Meter weiter vorn. Die Fahrgäste drücken wie wild auf den Türknöpfen des
im Schrittempo vorziehenden Zugs herum und eine wahre Völkerwanderung setzt ein. Als die Kupplung endlich zugeht, ist
selbst der Zugschluß schon am Beifahrsignal vorbei.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Aufsicht erzählt mir, das würden die Tf neuerdings immer öfter so machen. Wenn das eine neue Richtlinie ist, dann
frag ich mich echt was die Sesselfurzer bei der Ausgabe dieser Weisung zur Fahrgastschikane geraucht haben. Und wenn es
keine Richtlinie ist, dann möchte ich gerne einen Tf zur Halteplatzfindeschulung schicken.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Feb 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Was ich am ICE 971 hasse</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/749-Was-ich-am-ICE-971-hasse.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Der 971 ist die Spätverbindung aus der Hauptstadt nach Baden. Ein Milchkannenexpress, der auf dem Weg ungefähr alle
Milchkannen wie Wolfsburg, Braunschweig, Hildesheim und sogar Hanau beehrt. Nur der Abstecher über den Flughafen fehlt.
Dann steht er 16 Minuten in Frankfurt, um Anschlüsse aus allen Himmelsrichtungen abzunehmen. Wenn er dann ausnahmsweise
mal pünktlich in Frankfurt wegkommt, reicht es bei flotter Fahrweise und etwas Verspätung der S2 noch für einen
Sichtnichtanschluß (23:41 auf 23:37) in Mannheim. und dann steht man 24 Minuten auf dem Bahnsteig und lässt sich auf
ganzer Länge von blinden Rauchern vollqualmen. und für die letzten 60 km braucht man so dann abschliessende 90
Minuten.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 00:08:36 +0200</pubDate>
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    <title>Ehrlich friert am längsten</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/632-Ehrlich-friert-am-laengsten.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Der NTA in Friedrichsfeld Süd druckt schon, als die S-Bahn (des Taktes &lt;u&gt;vor&lt;/u&gt; dem, den ich eigentlich erreichen
wollte) einfährt. Der Tf guckt mich an, ich gucke zurück und zeige auf den Automaten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Endlich hat der NTA zuende gedruckt. Ich gehe mit großen Schritten auf den Zug zu, da sehe ich die grünen Lichter
ausgehen. Ein Blick nach vorne: Kein Tf mehr da, das Fenster ist zu. Die Umrichter quietschen los, weg ist die Bahn.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wäre ich schwarz gefahren, hätte ich nicht frieren müssen.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Jan 2008 22:25:07 +0100</pubDate>
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    <title>Fernverkehr hat Vorrang</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/594-Fernverkehr-hat-Vorrang.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Auf dem Papier gibt es die Regel &amp;#8220;Fernverkehr vor Nahverkehr&amp;#8221; ja nicht mehr. Hat was mit dem
diskriminierungsfreien Zugang zu tun. Aber gelebt wird es immer noch etwas anders.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
So hat es mich eben fast mein Mittagessen gekostet, dass die Transportleitung es vorgezogen hat, eine in der Ankunft
pünktliche S-Bahn in Heidelberg fast zwölf Minuten stehen zu lassen, um zu verhindern, dass ein zwanzig Minuten
verspäteter, anstelle von &amp;#8220;zehn Minuten vor der S-Bahn&amp;#8221; zehn Minuten nach planmäßiger Abfahrt der S-Bahn
ankommender Intercity kurz vor Mannheim Hbf auf eben diese S-Bahn aufläuft und sich nochmal zusätzlich zwei Minuten
einfängt. Der IC ist auf Minute :47 in Friedrichsfeld Süd durchgerauscht; die pünktliche S-Bahn wäre (hätte man sie
pünktlich fahren lassen) auf :42 in Friedrichsfeld Süd und auf :51 in Mannheim Hbf gewesen. Das hätte für den IC
maximal nochmal +2 gegeben, aber die Fahrgäste der (vollen, Feierabendverkehr!) S-Bahn ihre Anschlüsse noch erreichen
lassen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Liebe DB, etwas mehr Augenmaß bitte!
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Nov 2007 18:40:16 +0100</pubDate>
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    <category>anschlüsse</category>
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<category>disposition</category>
<category>s-bahn</category>
<category>transportleitung</category>

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    <title>Von Schrankkoffern und S-Bahnen</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/498-Von-Schrankkoffern-und-S-Bahnen.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
In einem S-Bahn-Triebwagen der Baureihe 425 sind fünf von sieben Sitzreihen stufenfrei erreichbar, haben eine für ein
modernes Nahverkehrsfahrzeug relativ großzügige Gepäckablage über der Vierergruppe und unter den Sitzen in den
meisten Fällen Platz für mehr Gepäck.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zwei von sieben Sitzreihen sind über den Drehgestellen angeordnet, sind deswegen nur über eine recht heftige Stufe
erreichbar, haben unter den Sitzen Kästen und keine obere Gepäckablage. Außerdem ist die Entfernung dieser Sitzreihen
zu den Türen maximal.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und nun dürft Ihr dreimal raten, welche Plätze von Langstreckenreisenden mit Schrankkoffern bevorzugt werden.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Dec 2006 10:27:34 +0100</pubDate>
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    <category>bahn</category>
<category>gepäck</category>
<category>s-bahn</category>
<category>schrankkoffer</category>

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    <title>Sehr geehrte Fahrgäste, bitte beachten Sie!</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/497-Sehr-geehrte-Fahrgaeste,-bitte-beachten-Sie!.html</link>
            <category>blogsignal</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich bin seit einigen Monaten mehr oder weniger regelmäßiger Fahrgast in der S-Bahn Rhein-Neckar und habe dieses noch
recht neue Nahverkehrssystem lieben und hassen gelernt. Wie alles hat es seine Stärken und seine Schwächen. Und manche
Bestandteile, die beides - Stärke &lt;u&gt;und&lt;/u&gt; Schwäche sind.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
So ein Bestandteil ist zum Beispiel die Fahrgastinformation. Die ist&amp;#8217;grundsätzlich für den Normalbetrieb selbst
für DB-Standards relativ gut gemacht. Gut, die Sprechweise von Ingo Ruff, der männlichen Standardstimme in fast allen
neueren Produkten von DB Regio, ist nicht jedermanns Sache. Ich finde, dass er zu langsam und zu übertrieben deutlich
spricht.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Normalbetrieb gibt es vor jedem Bahnhof ein &amp;#8220;Nächste Station: $BAHNHOFSNAME&amp;#8221;, vor den wichtigeren
Bahnhöfen dasselbe nochmal in Englisch (Hauptbahnhof == Main Station, Ludwigshafen Mitte == Ludwigshafen City Center),
nach einem mir sich noch nicht erschlossen habenden Schlüssel die Ansage der Ausstiegsseite und vor den
Knotenbahnhöfen das obligatorische (und genauso überflüssige) &amp;#8220;Bitte beachten Sie zusätzlich die Ansagen am
Bahnsteig&amp;#8221;. Aber jetzt sind wir schon im Bereich der Kritik: Das ist ein elektronisches Sprachspeichersystem, das
offensichtlich in der Lage ist, aus &amp;#8220;Bausteinen&amp;#8221; passende Ansagen zusammenzuzimmern. Muss es denn aber sein,
bei der Einfahrt in den Bahnhof Neustadt-Böbig &lt;u&gt;immer&lt;/u&gt; den Baustein &amp;#8220;Es besteht Übergang zum übrigen
Regionalverkehr bis 20.30 Uhr&amp;#8221; abzuspielen? Ist es da nicht viel sinnvoller, vor 20.30 Uhr zu sagen, dass es
diesen Übergang gibt und am &amp;#8220;späteren&amp;#8221; Abend diesen Baustein einfach wegzulassen? Dasselbe gilt noch für
einige andere Bahnhöfe wie zum Beispiel Schifferstadt, wo auf den Übergang zum übrigen Regionalverkehr bis 23.00 Uhr
hingewiesen wird.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ansonsten hat der Sprachspeicher der 425.2-Triebwagen für fast jeden Sonderfall einen Textbaustein an Bord. Hier
eine kleine Auswahl, die nervigsten vorne:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&amp;#8220;Sehr geehrte Fahrgäste, der vor uns liegende Streckenabschnitt ist noch durch einen anderen Zug belegt. Wir
setzen unsere Fahrt in Kürze fort.&amp;#8221;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&amp;#8220;Sehr geehrte Fahrgäste, bitte beachten Sie, dass die kostenlose Fahrradmitnahme erst ab 09.00 Uhr möglich
ist. Vor 09.00 Uhr benötigen Sie eine Fahrradkarte.&amp;#8221;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&amp;#8220;Bitte legen Sie Ihre Schuhe nicht auf die Sitze&amp;#8221;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&amp;#8220;Zu Ihrer Sicherheit achten Sie bitte auf liegengebliebenes und auffälliges Gepäck und melden Sie
ungewöhnliche Vorkommnisse dem Zugpersonal oder der Polizei.&amp;#8221;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sehr geehrte Fahrgäste, wegen der Überholung eines anderen Zuges (sic!) wird sich unsere Weiterfahrt um wenige
Minuten verzögern.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Selbst für die zweitägige Sperrung der Heidelberger Hauptbahnhofs bei der Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks
gab es einen von Ingo höchstselbst eingesprochenen Textbaustein, und auch die auf unbestimmte Zeit verzögerte
Weiterfahrt des Zuges wegen eines
Personenschadens kann bei Bedarf aus dem Sprachspeicher angesagt werden. Die letztere Ansage habe ich glücklicherweise
noch nie wegen des echten Grundes gehört, sondern bisher erst einmal, als der Triebwagenführer beim Halt in
Schifferstadt wohl ein paar Knöpfe zu viel gedrückt hat: Da kamen sicher fünf mehr oder weniger unpassende Ansagen
hintereinander, unter anderem auch der Personenschaden. Glücklicherweise rollte der Zug wenige Sekunden später wieder
an, so dass wir das schnell als Falschmeldung enttarnten. Zu einer Entschuldigung oder gar einer Erklärung hat sich der
Herr Triebfahrzeugführer allerdings auch in diesem Fall nicht
herabgelassen, was ich als eine mäßige Frechheit empfand.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Ansagen bei der Trennung eines zu flügelnden Zugs gibt es im Sprachspeicher, werden aber relativ selten genutzt.
Hier spricht der Chef üblicherweise persönlich: &amp;#8220;Bitte beachten Sie, dieser Zug wird in Schifferstadt getrennt.
Der vordere Zugteil fährt weiter nach Kaiserslautern; der hintere nach Spey, äh, Germersheim&amp;#8221; gab am ersten Tag
nach Inbetriebnahme der Verlängerung von Speyer nach Germersheim noch mäßige Heiterkeit im Zug. Üblicherweise wird
dann allerdings gefragt, ob man nun im vorderen oder im hinteren Zugteil sitzt. Auch hier würde ich &lt;u&gt;eigentlich&lt;/u&gt;
erwarten wollen, dass das moderne Ansagesystem in der Lage ist, im vorderen Zugteil eine Ansage a la &amp;#8220;Bitte
beachten Sie, dieser Zug wird in Schifferstadt getrennt. Dieser Zugteil fährt weiter nach Kaiserslautern; zur
Weiterfahrt nach Speyer und Germersheim bitte in den hinteren Zugteil umsteigen&amp;#8221; und im hinteren Zugteil
zeitgleich das entsprechende Analogon abzuspielen. Da hat doch mal wieder jemand einen Personentag in der
Softwareentwicklung gespart,  und erzeugt damit jeden Tag Verwirrung unter den nicht erfahrenen Fahrgästen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Zufall will es so, dass ich diese Zeilen in so einem Zug schreibe, und die Trennungsansage aus dem Sprachspeicher
kam. Der Qualitätskontrolle ist wohl entglitten, dass Ingo in dieser Ansage verkündet, dass der vordere Zugteil nach
Germersheim, der vordere (sic!) Zugteil jedoch nach Kaiserslautern fährt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Einen Vorschlag für eine weitere Sprachspeicheransage habe ich auch noch: &amp;#8220;Bitte beachten Sie, wegen
Werkstattzuführung endet dieser Zug heute außerplanmäßig in Ludwigshafen Hauptbahnhof. Zur Weiterfahrt in Richtung
$ENDBAHNHOF bitte in den auf Gleis $NUMMER bereitstehenden Ersatzzug umsteigen&amp;#8221; fehlt. Das kommt nämlich in den
letzten Wochen durchaus mal öfter vor. &amp;#8220;Bonusumstieg Ludwigshafen&amp;#8221; ist immer wieder ein Quell steter
Freude.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 23:35:53 +0100</pubDate>
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    <category>ansagen</category>
<category>bahn</category>
<category>s-bahn</category>
<category>sprachspeicher</category>

</item>
<item>
    <title>Über Ansagen in der Rhein-Neckar-&quot;S-Bahn&quot;</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/406-UEber-Ansagen-in-der-Rhein-Neckar-S-Bahn.html</link>
            <category>blogsignal</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich stehe mit meiner Begleitung in Mannheim Hbf und warte auf die &amp;#8220;S-Bahn&amp;#8221; in Richtung Neustadt.
Ausgeschildert ist, wie zur abendlichen Hauptverkehrszeit üblich, der Zug doppelt: Der erste Zugteil nach
Kaiserslautern, der zweite nach Neustadt, mit dem Zusatz &amp;#8220;Zugtrennung in Neustadt&amp;#8221;. Da die aus Heidelberg
kommende &amp;#8220;S-Bahn&amp;#8221; wie üblich brechend voll sein wird, stehe ich am hinteren Teil des Bahnsteigs, wo für
diesen Zug planmäßig eine Einheit 425.2 dazugestellt wird.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Heute hat wieder einmal meine meistgehasste Bahnhofsstimme Dienst, die mit ihrer eigentümlichen Intonation und ihrer
schlampigen Aussprache (&amp;#8220;Auf Gleisdrei hateinfahrt der Indaciddy nach Saabrüggen&amp;#8221;) immer für ein paar
aufgestellte Nackenhaare sorgt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die &amp;#8220;S-Bahn&amp;#8221; kommt mit plus zwei und mir ahnt schlimmes als das erwartete &amp;#8220;Am Schluß wird eine S-Bahn
beigestellt&amp;#8221; nicht Bestandteil der Ansage ist, und nach der Einfahrt des Zuges tut sich, richtig, nichts. Die
Bahnsteiganzeige kündigt weiterhin einen aus zwei Einheiten gebildeten Zug an.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Als schließlich dreißig Sekunden vor der planmäßigen Abfahrt die Ausfahrt gestellt wird, bewege ich mich in Richtung
des einzigen Zugteils, um dort einzusteigen. Kurz vor der Tür kommt dann doch mal eine Ansage &amp;#8220;Am Schluß wird
eine S-Bahn beigestellt&amp;#8221;. Meine Begleitung meint, das hätte ganz  klar &amp;#8220;keine&amp;#8221; geheißen. Nun denn,
es war exakt dieselbe Intonation wie üblich, und wenn der eine Buchstabe Unterschied so viel Differenz macht, wäre es
sicherlich zielführend gewesen, den Satz etwas anders zu formulieren und zu betonen. Ich erwarte ja gar kein
&amp;#8220;Sehr geehrte Fahrgäste, bitte beachten Sie: Dieser Zug wird heute nicht wie üblich um eine weitere Einheit
verstärkt&amp;#8221;, sondern vielleicht ein &amp;#8220;Am Schluß wird &lt;strong&gt;heute&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;keine&lt;/strong&gt; S-Bahn
beigestellt&amp;#8221;. So, wie meine Lieblingsstimme das heute formuliert hat, komme ich mir als Fahrgast dezent vereimert
vor. Auch die Tatsache, dass die Bahnsteigbeschilderung bis zum Schluß verkehrt war und die Ansage, dass da heute kein
zweiter Zugteil kommt, wirklich auf den allerletzten Drücker erfolgte, trägt nur zu meiner Verärgerung bei.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Erwartungsgemäß stehen sich die Fahrgäste im hinteren Zugteil auf den Füßen, während im nach einigen lauten
&amp;#8220;Entschuldigung, darf ich bitte mal durch&amp;#8221; erreichte vorderen Zugteil noch massig Sitzplätze frei sind.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nachdem der Zug Mannheim Hbf pünktlich verlassen hat, kommt aus dem Sprachspeicher ein Ingo mit &amp;#8220;Sehr geehrte
Fahrgäste, aus betrieblichen Gründen verkehrt dieser Zug heute nur in Einfachtraktion. Wir bitten um Ihr
Verständnis&amp;#8221;. In Ludwigshafen Mitte bekommen wir plus sieben, weil der verspätete Indaciddy, äh, Intercity,
nach Saarbrücken vor darf. Auch hierfür haben die 425.2 einen  Spruch von Ingo im Sprachspeicher. Verwirrend und
falschen Sachverhalt ankündigend spricht Ingo &amp;#8220;Wegen der Überholung eines anderen Zuges verzögert sich unsere
Weiterfahrt um wenige Minuten&amp;#8221;. Aus dieser Formulierung könnte ich schließen, dass wir einen anderen Zug
überholen und nicht selbst überholt werden - korrekt hätte es doch &amp;#8220;Wegen der Überholung durch einen anderen
Zug&amp;#8221; heißen müssen?
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Den dem Intercity folgenden Güterzug bremsen wir dann aus, als wir nach Ludwigshafen Hbf weiterfahren. Das
&amp;#8220;Dieser Zug hat derzeit sieben Minuten Verspätung, wir bitten um Ihr Verständnis&amp;#8221; kommt dann persönlich
gesprochen von unserer Tf&amp;#8217;in; der RE nach Mainz wird in Ludwigshafen Hbf erreicht.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Güterzug holt uns in Ludwigshafen Hbf wieder ein, wir dürfen erneut vor, und werden auch bei der Einfädelung
zwischen Schifferstadt und Böhl-Iggelheim von diesem Güterzug nicht ausgebremst.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Fazit: Schlechte Noten für die Fahrgastinformation in Mannheim Hbf und Respekt für die im Sprachspeicher verfügbaren
Sonderansagen. Und inzwischen gewöhn ich mich sogar an Ingos geschraubte Aussprache.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Jun 2006 00:32:00 +0200</pubDate>
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