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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as rufnummernportierung)</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Tue, 15 Apr 2008 12:36:43 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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    <title>Stand Telekommunikation</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/680-Stand-Telekommunikation.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Die Janus-Eigenschaft meiner beiden Telefonanschlüsse besteht nach wie vor: Anrufe aus dem Alice-Netz und aus fast
allen anderen Netzen kommen - ordentlich - auf dem Alice-Anschluß an. Anrufe von Kunden meines bisherigen Anbieters
kommen nach wie vor auf dem alten Anschluß heraus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das wird auch bis mindestens zum 22. April so weiter gehen, denn zu diesem Termin hat mein alter Anbieter jetzt endlich
die Kündigung bestätigt. Bis dahin hängt ein analoger Anrufbeantworter auf dem IAD des alten Anbieters, der im
&amp;#8220;Hinweisansage&amp;#8221;-Modus darum bittet, den Anruf bitte aus einem anderen Netz zu wiederholen oder unsere
01805-Callcenterfalle anzurufen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir warten nun auf das Kapitel &amp;#8220;alter Anschluss ist abgeschaltet und Anrufe aus dem Netz des alten Anbieters
landen im Nirvana&amp;#8221;. Telcos sind ja &lt;u&gt;soooo&lt;/u&gt; berechenbar...
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Apr 2008 14:36:43 +0200</pubDate>
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    <title>TK-Anlage umgestöpselt</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/669-TK-Anlage-umgestoepselt.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Knapp eine Woche nach der Installation hat mein Alice-Telefonanschluß nun den großen Sprung zur &amp;#8220;95&amp;#8221;
gemacht: Eingehende Telefonate aus Fremdnetzen kommen nun aus dem Sphairon-IAD raus und ich konnte meine Fritzbox
endlich vom alten IAD auf das neue umstöpseln.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jetzt liegt der schwarze Peter erstmal wieder bei meinem bisherigen Anbieter, denn Anrufe aus seinem Netz kommen nach
wie vor auf seinem IAD heraus (an dem nur noch als &amp;#8220;Notbehelf&amp;#8221; mein altes Eurit hängt). Aber man hat mir
schon bestätigt, dass das in den nächsten  Tagen abgestellt wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Letztendlich muss ich dann noch mit Alice ausdebattieren, dass der Anschluss bitte erst ab dem 3. April berechnet wird,
denn benutzbar war der Anschluß. auf dem keine Gespräche aus Fremdnetzen herauskamen, nicht wirklich. Inzwischen bin
ich bereit, den Anschluß als &amp;#8220;funktionstüchtig übergeben&amp;#8221; zu betrachten, aber nicht ab dem
Installationsdatum.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Nun zu den Erfahrungen mit der Alice-Hotline bei der Bearbeitung dieser Störung. Gesamtnote: Durchwachsen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Telefoniestörungen darf man bei Alice (inzwischen wieder) über eine 0800er-Rufnummer melden; für alles andere muss
man eine 01805 anrufen. Das finde ich gerade noch akzeptabel, denn 01805 ist über den eigenen Festnetz-Anschluss gerade
noch bezahlbar, und wenn der eigene Festnetzanschluss nicht funktioniert, kann man ja die 0800 anrufen. Ins Gras beißen
hier diejenigen, die Alice-DSL ohne Telefonanschluß gebucht haben, denn die müssen auch bei Störungen, die man bei
&amp;#8220;Alice mit Telefon&amp;#8221; über 0800 hätte melden dürfen (weil sie auch das Telefon mit dahin gerafft hätten,
wenn Telefon da wäre), 01805 wählen und dies in Ermangelung eines Telefonanschlusses eventuell sogar über das
Mobiltelefon tun.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
An der 0800-Störungsannahme muss man sich erstmal einen gefühlt knapp fünfminütigen Sermon anhören, dass man diese
Nummer nur bei Telefoniestörungen anrufen darf und kommt dann verhältnismäßig flott zu einem Callcentergagenten, der
zuerst die Daten aufnimmt, einige erste Debuggingschritte vornimmt und einen dann gegebenenfalls zu einem Techniker
verbindet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und genau hier hakt es das erste Mal, denn die Callcenteragenten der ersten Linie scheinen entweder keinen Lesezugriff
auf das Ticketsystem zu haben oder diesen nicht angemessen zu nutzen. Denn: Wenn man die Hotline zu einer bereits
gemeldeten Störung befragt, beginnt der Callcenteragent wieder bei Adam und Eva. Und wenn er einen dann für würdig
befindet, mit einem richtigen Techniker zu sprechen, heißt es oft &amp;#8220;die Kollegen sprechen leider alle gerade,
rufen Sie bitte später nochmal an&amp;#8221;. Einen Rückruf bekommt man zu diesem Stadium des Calls nicht angeboten. Auch
das Verbinden zur Technik geht manchmal schief: Ich habe sowohl erlebt, in einer Endlosschleife &amp;#8220;Ihre Verbindung
wird gehalten&amp;#8221; zu landen (und dann vom auf dem zweiten B-Kanal parallel angerufenen Callcenteragenten gesagt
bekommen, im Ticket stünde &amp;#8220;Kunde hat aufgelegt&amp;#8221;) als auch eine so abgrundtief schlechte Verbindung zum
Techniker zu haben, dass ich ihn kaum verstanden habe. Im letzteren Fall hat der Techniker auch einen Rückruf
verweigert, so dass die Kommunikation per Abwasserleitung stattfinden musste.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine weitere Hürde ist die Tatsache, dass das bei mir gezeigte Fehlerbild in den Alice-Prozessen entweder gar nicht
oder nur sehr selten vorkommt: Die parallele Bereitstellung des neuen Anschlusses zu einem bestehenden Altanschluss, der
technisch nach der Realisierung des Alice-Anschlusses weiterhin besteht und auch in Teilen noch funktioniert. So fand
ich mich in der Situation, dass jeder Callcenteragent und Techniker sich erstmal fünf Minuten lang erklären lässt,
dass zwei Teilnehmeranschlußleitungen mit zwei Telekom-TAE in der Wohnung sind, an denen zwei IADs hängen, die beide
für ausgehende Gespräche genutzt werden können, und die Gespräche abhängig vom Anbieter des Anrufers entweder auf
dem einen oder dem anderen IAD herauskommen. Mir erzählt niemand, was stattdessen vermutet wird; ich reime mir
allerdings zusammen, dass die vermuten, ich hätte eine fehlkonfigurierte TK-Anlage am Alice-IAD hängen, die die Anrufe
nach dem Zufallsprinzip auf ihren internen Ports verteilt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Montag nachmittag habe ich das erste Mal eine Technikerin am Telefon, die nach einigen Testcalls zum gleichen Urteil
kommt wie ich: Ein Problem bei der Portierung. Sie würde sich kümmern, und ich sollte am Dienstag Nachmittag nochmal
probieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Dienstag Nachmittag ist der Status unverändert. So rufe ich dann gegen 17.30 Uhr erneut die Hotline an und berichte,
dass die zum vorhandenen Ticket angekündigte Statusänderung nicht eingetreten ist und das Routing eingehender
Gespräche nach wie vor nicht funktioniert. Auch dieser Callcenteragent lässt sich - anstelle einfach ins Ticket zu
gucken - die Geschichte von Adam und Eva erneut erzählen und macht dann - anstelle die Information zum vorhandenen
Ticket zu schreiben - ein neues Ticket auf. Ich beiße in die Tischkante.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Um 21.30 Uhr am Dienstag abend ruft eine neue Technikerin an, lässt sich die Geschichte - wer ist überrascht - nochmal
von Anfang an erzählen und diagnostiziert - richtig - ein Routingproblem. Sie würde sich kümmern, und ich sollte am
nächsten Tag nochmal probieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber hier hört die Zeitschleife auf: Am Mittwoch nachmittag kommt eine SMS, die ankündigt, dass die eingehende
Erreichbarkeit meiner Rufnummern &amp;#8220;im Laufe der Nacht durch Automatismen sichergestellt&amp;#8221; werde. Und diese
Ankündigung war schliesslich korrekt: Seit Donnerstag morgen kommen eingehende Gespräche brav auf dem Alice-IAD raus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Störungsbehebungszeit: eine Woche. Das ist, äh, Note fünf. Das sollten wir besser können, liebe Alice, insbesondere,
wenn der Kunde klare Statusmeldungen liefert und seine Diagnose vor allen Dingen von der ersten Störungsmeldung ab
korrekt war. Eventuell nützt es was, ein Ticketsystem nicht nur zu betreiben, sondern es auch zu nutzen, und dem Kunden
zur Abwechslung auch mal zuzuhören anstelle nur stur den Debuggingprozessen zu folgen. Hier hätte echt nur noch
gefehlt, einen Telekomtechniker zum Durchmessen der Teilnehmernanschlussleitung in Marsch zu setzen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach jedem Telefonat kommt per Mail ein Link zu einer Webumfrage, in der man seine Meinung über den Supportvorgang
kundtun kann. Es gibt sogar einige Freitextfelder, in denen man in Prosa ranten kann. Es wird allerdings immer gezielt
nach dem Agenten gefragt, so dass die von mir vergebenen Noten im Ganzen besser sind als Alice es eigentlich verdient
hätte - der einzelne Agent ist ausgesucht höflich und nett, aber er kann halt nix tun wenn die Prozesse dahinter
stinken.
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Apr 2008 13:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>alice</category>
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</item>
<item>
    <title>Detected an inconsistency in the global routing table</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/664-Detected-an-inconsistency-in-the-global-routing-table.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Hier der aktuelle Stand in der Alice-Saga: Beide Telefonanschlüsse funktionieren weiterhin und können für ausgehende
Gespräche genutzt werden. Eingehende Gespräche kommen, wenn der Anrufer auch Alice-Kunde ist, auf dem Alice-Anschluß
an, sonst auf dem alten Anschluss von U.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die so kommunizierte Fehlermeldung stellt die Alice-Technik nach wie vor vor große Herausforderungen. Ob das nun daran
liegt, dass es den absoluten Ausnahmefall darzustellen scheint, dass bei einer Umschaltung von einem alten Anbieter zu
Alice der Alice-Anschluß parallel zum bestehenden Anschluß geschaltet wird und beide Anschlüsse funktionieren
können, oder daran dass die Alice-Techniker offensichtlich nur Zugriff auf den Zustand einer Rufnummer innerhalb des
Alice-Netzes haben und nicht sehen können, ob die Nummer von &amp;#8220;draußen&amp;#8221; überhaupt zu Alice geroutet wird,
ist unklar.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir werden sehen, wie lange der Zustand noch anhält.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Liebe Alice-Kunden, die bei mir versuchen anzurufen: Derzeit ist an meinem Alice-Anschluß nur ein ISDN-Telefon
angeschlossen, das im &amp;#8220;Kabäuschen&amp;#8221; steht. Somit gibt es keinen Anrufbeantworter und auch die Chance, dass
ich das Telefon nicht klingeln höre. Bitte Geduld, oder auf dem Mobiltelefon anrufen.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 30 Mar 2008 09:28:13 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>&quot;Sie müssen gerade über Alice telefonieren, Sie haben keinen anderen Anschluss mehr&quot;</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/662-Sie-muessen-gerade-ueber-Alice-telefonieren,-Sie-haben-keinen-anderen-Anschluss-mehr.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nachdem auch über Nacht sich an der Telefoniesituation nichts geändert hat und Anrufe auf meine Festnetznummer
weiterhin auf dem &amp;#8220;alten&amp;#8221; Anschluss rauskommen, rufe ich die Alice-Neukundenhotline an, um mich nach dem
Portierungstermin für meine Rufnummern zu erkundigen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Callcenteragent nimmt mir allerdings nicht ab, dass mein alter Anschluß noch funktioniert, weil er offensichtlich
nur den Prozess der Migration von T-Anschlüssen kennt, wo für den Alice-Anschluß dieselbe TAL verwendet wird wie für
den wegfallenden T-Anschluss und es somit gar nicht sein kann, dass der alte Anschluss weiterhin erreichbar ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Irgenwann glaubt er mir dann doch, dass an dem Alice-IAD derzeit nur ein Test-Telefon hängt, mit dem ich ausgehend
telefonieren kann, das aber bei Anrufen z.B. auf meine 0621 727 398 34 nicht kllingelt und stattdessen die am
&amp;#8220;alten&amp;#8221; Anschluß angeschlossenen Telefone klingeln. Er nimmt eine Störung &amp;#8220;eingehende Erreichbarkeit
gestört&amp;#8221; auf und will mich an die Technik verbinden, was derzeit aber nicht geht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich soll später nochmal anrufen. Recht schönen Dank auch. Rückruf gibt&amp;#8217;s keinen. So kann man es sich natürlich
auch einfach machen.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:16:54 +0100</pubDate>
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    <category>alice</category>
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</item>
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    <title>Wenn Alice mal in Bewegung kommt (Alice II)</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/651-Wenn-Alice-mal-in-Bewegung-kommt-Alice-II.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
... ist sie so schnell, dass die in Real geschehenen Dinge die IT locker überholen. Was leider in einem nicht
ausgeführten Auftrag endet.
&lt;/p&gt; &lt;p&gt;
Wir &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2285&amp;amp;entry_id=651&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/644-Von-einem,-der-auszog,-Alice-Kunde-zu-werden-I.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zu
Alice I in diesem Blog&quot;&gt;erinnern uns:&lt;/a&gt; Im November hatte ich Alice beauftragt und bis Ende Februar noch keine
Auftragsbestätigung, wohl aber die Kündigungsbestätigung von U erhalten. Die drohende Abschaltung des alten
Anschlusses konnte ich über die Spezialhotline von U noch einmal verhindern und der Internetzugang funktioniert bis
heute.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der ersten Märzwoche springt das Status-Barometer im Alice-Webfrontend plötzlich um einen Punkt weiter: Erstmalig
steht dort etwas anderes als &amp;#8220;Ihre Bestellung wird bearbeitet&amp;#8221;, und es wird sogar ein Termin genannt;
&amp;#8220;voraussichtlich Anfang April&amp;#8221;. Die Dinge bewegen sich also.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am 7. März stelle ich morgens fest, dass ich auf den noch bei U befindlichen Rufnummern nicht mehr erreichbar bin:
&amp;#8220;Diese Rufnummer ist uns nicht bekannt.&amp;#8221; Ich kann noch raustelefonieren, und der Internetzugang funktioniert
auch. Die &amp;#8220;normale&amp;#8221; Hotline von U ist den ganzen Tag über nicht erreichbar: Ich probiere es dreimal und
bleibe jeweils 20 Minuten in der 01805-Warteschleife, bevor ich auflege. Da die Hotline bisher immer ganz gut erreichbar
war, konstatiere ich eine Großstörung und warte auf die Behebung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am 8. März, Samstags, erreiche ich dann jemanden bei der Hotline, der mich erstmal durch die &amp;#8220;Schauen wir mal, ob
wir den Fehler dem Kunden in die Schuhe schieben können&amp;#8221; Routine schleust: IAD entstromen, IAD werksresetten,
TK-Anlage durch ISDN-Telefon ersetzen, ISDN-Telefon durch analoges Telefon ersetzen. Als alle seine Ideen versiegen,
nimmt er schließlich die Störung auf, und kündigt an, dass im nächsten Schritt die Leitung durchgemessen wird. Vor
dem Hintergrund, dass ich über die Leitung gerade mit ihm telefoniere und der Internetzugang perfekt funktioniert,
weise ich ihn darauf hin, dass wir wohl beide wissen dass dieses Durchmessen nicht helfen wird, verabschiede mich
höflich und verschwinde aus der Leitung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Also doch wieder über die &amp;#8220;Spezialhotline&amp;#8221;, die am Montag ihre Arbeit beginnt und zur Hochform aufläuft:
Man findet flott heraus, dass Alice die Portierung zum 3. April beauftragt hat und die Rufnummern auch zum 3. April
erwartet, U die Nummern jedoch schon zum 3. März abgegeben hat und die Nummern somit in der Luft hängen. Fehler
erkannt, Rückportierung der Nummern angestoßen, und schon am 12. März klingelt eine der fünf Nummern  wieder. Die
zweite kommt einen halben Tag später, nachdem ich erkannt habe, dass der durch den hilflosen Hotliner vom Sonnabend
veranlasste Werksreset bei der nachfolgenden Neukonfiguration per TR-069 einen der SIP-Accounts auf die Vermisstenliste
gesetzt hat. Also, nochmal Werksreset, und nun sind alle fünf SIP-Accounts da. Die noch fehlenden drei Rufnummern
kommen dann hoffentlich heute nacht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Artikels: Alice. Wir erinnern uns, die Ausführung des Auftrags ist für
Anfang April avisiert, ich habe keine Auftragsbestätigung und auch noch kein IAD von Alice zugesendet bekommen.
Nichtsdestotrotz steht heute morgen plötzlich ein Subunternehmer der T-Com vor der Tür und möchte eine TAL in meine
Wohnung schalten. Das ist ja schön und gut, aber der APL ist im Heizungskeller, der Schlüssel für den Heizungskeller
ist in einem verschlossenen Kasten vor dem Heizungskeller, der Schlüssel für den Kasten ist bei den netten Nachbarn
und die sind nicht da. Also muss der T-Commer seine Sachen wieder einpacken, streichelt Murphy und verabschiedet sich.
Ich greife zum Telefon und rufe die Alice-Neukundenhotline an.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dort hat sich inzwischen auch was verändert, denn die Automatenstimme sagt mir nun, dass man den Auftrag am 12. März,
also heute, ausführen wird, und dass ich bitte sicherstellen soll, dass der APL zugänglich ist. Hmpf. Danke für die
rechtzeitige Information. Der Automat verabschiedet sich höflich und wartet darauf, dass ich auflege. Das tue ich aber
nicht, denn ich will ja mit einem Menschen sprechen. Nach einigem &amp;#8220;Sie haben zu wenige Ziffern eingegeben&amp;#8221;
und &amp;#8220;ich habe Sie nicht verstanden&amp;#8221; lande ich endlich bei einem Hotline-Agenten. Der teilt mir mit, dass ich
heute morgen eine Mail erhalten haben müsste (torres&amp;#8217; Maillog spricht eine deutliche andere Sprache) und auch
eine SMS versendet werden sollte. Die Hardware würde ebenfalls heute versandt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ist ja alles schön und gut, aber diese Benachrichtigung kommt zu spät, denn der T-echniker ist schon wieder auf
dem Weg zum nächsten Kunden, weil Alice es nicht geschafft hat, den Kunden rechtzeitig zu informieren. Wir vereinbaren
am Telefon einen neuen Montagetermin für den 18. März.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zwei Stunden nach dem vergeblichen Technikerbesuch trudelt dann die SMS ein, dass man den Auftrag heute auszuführen
gedenkt. Toll, Alices Prozessen beim Funktionieren zuzugucken: Erst guckt man ihnen zu, wie sie mit der Geschwindigkeit
der Kontinentalverschiebung Fahrt aufnehmen, und dann macht es mit 16K-DSL-Geschwindigkeit **sssst** und schon weiß man
nicht mehr wo der Prozess ist, der einem da plötzlich zwischen den Fingern davongeflutscht ist. So muss moderne
Telekommunikation funktionieren&amp;lt;/ironie&amp;gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zustand: Warten auf Hardware, warten auf Nachbarn, warten auf neuen Montagetermin. Und hoffen, dass der zweite Anlauf
Portierung nicht schon wieder danebengeht. Und im Alice Kundencenter ist der avisierte Termin erstmal wieder
verschwunden.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 21:30:43 +0100</pubDate>
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    <title>Von einem, der auszog, Alice-Kunde zu werden I</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/644-Von-einem,-der-auszog,-Alice-Kunde-zu-werden-I.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
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    &lt;p&gt;
Dies ist die letzte Woche angekündigte Fortsetzung von &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2283&amp;amp;entry_id=644&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/642-Telefonieren-von-Mai-2007-bis-Februar-2008.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zu einem
anderen Blogartikel&quot;&gt;Telefonieren - Mai 2007 bis Februar 2008.&lt;/a&gt; Da es sich um eine im Laufen befindliche unendliche
Geschichte handelt, mit Nummerierung im Subject...
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Alice hat - wie oben berichtet - im Mai innerhalb von angemessen kurzer Zeit geliefert. Außerdem ist Alice der einzige
verbliebene Anbieter im Markt, der marktgerechte Preise ohne Knebelvertrag liefert. Mit 24 Monaten Mindestlaufzeit
könnte ich ja notfalls noch leben, aber mit einer Verlängerung um 12 Monate eher nicht - ich mag einen Umzug nicht
nach der Restlaufzeit meines Internetvertrags ansetzen müssen. Also fälle ich die Entscheidung, es nach sechs Monaten
U doch mal mit der hübschen Alice zu probieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Zufall will es, dass ich Anfang November mit meinem Studienfreund Herrn Dr. H. aus W. am R. telefoniere und er mir
nebenläufig erzählt, der Umstieg auf Alice stünde unmittelbar bevor: Man hätte inzwischen einen Umstelltermin für
den 10. Dezember avisiert bekommen. Ich überhöre dieses Alarmzeichen und bitte Dr. H. um Bekanntgabe seiner
Alice-Kundennummer, damit er mich als Alice-Neukunden werben kann. Die Ermittlung der Kundennummer dauert noch bis Ende
November, so dass ich am 26. November endlich online den Auftrag zur Umstellung von U auf Alice zum 3. Januar 2008
erteilen kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Auftrags_eingangs_bestätigung kommt postwendend innerhalb weniger Minuten, und ein paar Tage später kommt ein
vorausgefülltes Portierungsformular, das ausgedruckt, unterschrieben und zurückgefaxt werden will - was am 8. Dezember
geschieht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die mit der Auftragseingangsbestätigung übersandten Zugangsdaten für das Webfrontend &amp;#8220;Alice Lounge&amp;#8221;
funktionieren nicht, und die Hotline ist auch der Meinung, ich müsste mich mit dem Servicepasswort aus dem Mai und
nicht mit dem aus dem November authentifizieren. Nachdem endlich die Zugangsdaten so weit gefixt sind, dass ich mich in
der Lounge einloggen kann, kann ich zwar die Rechnungen von Mai bis August einsehen, finde aber keine Auskünfte über
den Stand des zweiten Auftrags. Auch die Hotline behauptet in jedem Gespräch, dass mein Anschluß doch gekündigt sei
und ich deswegen nicht mit einem Neuanschluss rechnen könne. Im zweiten Suchanlauf können die Agenten den neuen
Auftrag dann jedoch trotzdem finden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bleibt noch das Problem, dass die übersandten Zugangsdaten gefährlich trivial sind, und ich der Aufforderung der
Auftragseingangsbestätigung, das Passwort so schnell wie möglich zu ändern, nicht nachkommen kann, da die Funktion
zur Änderung des Passworts in &amp;#8220;meinem&amp;#8221; etwas verwirrten Webfrontend nicht vorhanden ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Seit dem Fax des Portierungsformulars spielt die hübsche Alice die Analphabetin und rührt sich schriftlich nicht. Kurz
vor Weihnachten rufe ich das erste Mal an der Hotline an und lasse mir mitteilen, man würde auf das ausgefüllte und
zurückgefaxte Portierungsformular warten. Auf meine Auskunft, dass dieses Formular am 8. Dezember gefaxt wurde, wird
erwidert, dass man auch etwas Zeit zur Bearbeitung des Formulars benötige.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Telefonate wiederholen sich nahezu wortgleich im Wochentakt. Ende Januar wechselt die Aussage dann auf &amp;#8220;Wir
haben das Portierungsformular an U weitergeleitet und warten auf eine Reaktion.&amp;#8221; Die mir zur Verfügung stehende
Sonderhotline von U teilt mir &amp;#8220;hintenrum&amp;#8221; mit, dass das Portierungsformular von Alice am 29. Januar, also
nach knapp sechs Wochen Bearbeitungszeit seitens Alice, eingegangen und die Portierung zum 29. Februar am 4. Februar
bestätigt wurde. Damit sei der Prozess von seiten U abgeschlossen und man würde zum 29. Februar abschalten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Alice-Hotline behauptet derweil beharrlich weiter, auf den Eingang der Portierungsbestätigung (also vermutlich eher
deren Bearbeitung im eigenen Hause) zu warten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am 20. Februar geht mir langsam der Arsch auf Grundeis. Immerhin habe ich von meinem alten Anbieter die Auskunft, dass
am 29. Februar abgeschaltet wird, und von meinem neuen Anbieter noch nicht einmal eine Auftragsbestätigung. Die Hotline
von Alice darf diesmal etwas länger Rede und Antwort stehen, und die gesammelten Aussagen lassen sich reduzieren auf:
&lt;blockquote&gt;
Ja, wir haben die Portierung für den 29. Februar 2008 an U beauftragt. Sobald die Bestätigung von U hier bei uns im
Haus bearbeitet wurde, bestellen wir bei der Telekom die TAL, und sobald die Telekom den Schaltungstermin bestätigt
hat, bekommen Sie eine Auftragsbestätigung mit dem voraussichtlichen Ausführungstermin. Das wird dann in etwa eine
Woche vor dem wirklichen Ausführungstermin sein. Ja, übrigens, die Telekom ist im Moment sehr langsam und braucht von
der TAL-Bestellung bis zur Ausführung derzeit etwa sechs bis acht Wochen. Oh, ja, das stimmt. Es kann passieren dass
Ihr jetziges Telefon am 29. Februar abgeschaltet wird und wir dann erst im April oder Mai schalten.
&lt;/blockquote&gt;
Na das kann ja heiter werden. Offensichtlich sind Alices Prozesse darauf ausgelegt, dass die bestellte TAL möglichst
keinen einzigen Tag ungenutzt bleibt, und dass die Telekom eine bestellte TAL in rudimentär realistischem Zeitrahmen
liefert. Und Reibungsverluste auf dem Kunden hängen bleiben. Wie das bei Kunden funktionieren soll, die aufgrund ihres
bestehenden Knebelvertrags dafür Sorge tragen müssen, dass die Kündigung in einem relativ engen Zeitfenster beim
bisherigen Anbieter eingehen muss, die aber nicht selbst kündigen dürfen weil sonst die Portierung der Rufnummer(n) in
die Binsen geht, bleibt mir völlig unklar.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über die Spezialhotline von U konnte ich den Abschalttermin 29. Februar aus den Systemen entfernen lassen, und wenn ich
diesen Artikel gleich noch veröffentlichen kann, hat das auch geklappt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir warten also weiter darauf, dass Alice endlich kapiert, dass da ein Prozess entgleist ist, und lassen uns jede Woche
weiterhin durch die Blume sagen, was Amerikaner schon in den 1970ern in &amp;#8220;Saturday Night Live&amp;#8221; gelernt haben:
We don&amp;#8217;t care. We&amp;#8217;re a phone company. We don&amp;#8217;t have to.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei Dr. H. hat die Umstellung übrigens abgesehen von der langen Bereitstellungszeit reibungslos mit weniger als einem
Tag Ausfall geklappt. Hallelujah.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 21:43:16 +0100</pubDate>
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    <category>alice</category>
<category>internet</category>
<category>rufnummer</category>
<category>rufnummernportierung</category>
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</item>
<item>
    <title>Telefonieren - von Mai 2007 bis Februar 2008</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/642-Telefonieren-von-Mai-2007-bis-Februar-2008.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/642-Telefonieren-von-Mai-2007-bis-Februar-2008.html#comments</comments>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Wie schon &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2280&amp;amp;entry_id=642&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/636-Rufnummernportierung-Ein-papiertigernder-Rohrkrepierer.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
title=&quot;Link zu einem anderen Artikel in diesem Blog&quot;&gt;neulich&lt;/a&gt; beschrieben, ist die Rufnummernportierung zu einem
anderen Anbieter bei gleichzeitigem Umzug in Deutschland nicht vorgesehen und erfordert ein Reihe Klimmzüge.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In diesem Artikel beschreibe ich, wie die Telefon- und Internetanbindung meiner Wohnung in den letzten Monaten
realisiert war.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
In meiner alten Wohnung war die Telekommunikation verhältnismäßig konservativ aufgestellt: T-ISDN, T-DSL 3000 und IP
mit statischem /28-Netz und Volumenabrechnung aus dem Rahmenvertrag der Firma. Das statische /28 hat seine
Existenzberechtigung verloren, weil ich ein paar Monate zuvor meine Server von &amp;#8220;echter Hardware im
Multifunktionszimmer&amp;#8221; auf &amp;#8220;Mietserver bei verschiedenen Anbietern&amp;#8221; umgestellt hatte und ich durch die
viele Zeit bei Sandra gelernt hatte, dass ich für den reinen Client-Betrieb unter Verwendung von OpenVPN keine
statischen IP-Adressen daheim mehr brauche. Also kann es in der neuen, gemeinsamen Wohnung ein Consumer-Zugang mit
dynamischer IP von der Stange sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Genau zur rechten Zeit, Anfang April, kommt mir zu Ohren, dass Anbieter U ein gut verstecktes, nur einer geschlossenen
Benutzergruppe zugängliches Angebot macht: Sechs Monate DSL 16000 und Telefonie mit Doppelflat für unter fünf Euro
Grundgebühr, danach entweder Ausstieg oder 24 Monatsvertrag zu einem nicht konkurrenzfähigen Preis. Ich entscheide
mich, das Risiko einzugehen und lasse mich in die geschlossene Benutzergruppe aufnehmen. U soll hier aus
offensichtlichen Gründen anonym bleiben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich erteile also Mitte April den Auftrag für das Produkt und die Portierung von fünf meiner zehn T-Rufnummern. Schon
zwei Wochen später kommt die Nachricht &amp;#8220;Portierung abgelehnt&amp;#8221;. Nur zwei Telefonate später weiß ich auch
wieso. Die Rufnummern sind derzeit an einer anderen Adresse geschaltet als wo der Neuanschluss hin soll. Das sehen die
Prozesse von U nicht vor. Abhilfe: Ich soll mir den Anschluß erstmal an der alten Adresse schalten lassen und dann erst
umziehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das kommt aber aus terminlichen Gründen nicht in Frage. So kommt Plan B zum Preis einer Telekom-Einrichtungsgebühr zum
Zuge: Das T-ISDN zieht mitsamt den Rufnummern um und wird dann sofort wieder gekündigt. Da ich nun den neuen
Portierungsauftrag erst erteilen kann, wenn das T-ISDN umgezogen ist, ich die hundert Euro Einrichtungsgebühr für ein
kurzfristig kündbares T-DSL nicht zahlen mag und ich allerdings auch wenig Lust darauf habe, einige Wochen ohne
breitbandigen Internetzugang zu sein, kommt hier die schöne Alice zum ersten Mal ins Spiel: Sie darf für die
Übergangszeit Internet liefern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Telekom kriegt den Umzug des T-ISDN innerhalb von sieben Werktagen nach Erteilung des Online-Auftrags hin; Alice
braucht mit zehn Werktagen bis zum ersten Installationsversuch etwas länger, ist aber noch im grünen Bereich. Dass der
erste Alice-Installationsversuch in die Hose geht, ist meine Schuld, denn ich erwische die Nachbarn mit dem Schlüssel
zum Heizraum, in dem auch der Telekom-Übergabepunkt montiert ist, nicht rechtzeitig und der Techniker muss
unverrichteter Dinge wieder abziehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hier merkt man schon, dass man als Kunde eines Nichttelekomanbieters im Servicefall die Arschkarte gezogen hat: Für ein
T-ISDN oder ein analoges T-Net wäre der Techniker später am gleichen Tag oder am nächsten Tag nochmal wiedergekommen;
für Alice muss ein neuer Auftrag erteilt werden, das dauert mindestens vier Werktage.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sofort nach der Installation des T-ISDN erteile ich den Auftrag an U, der diesmal durchgeht. U bestätigt und nennt
einen Liefertermin im Juli. Fünf Wochen Realisierungszeit ist nicht berauschend, aber wir sind ja mit T und Alice
versorgt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Juli wird dann schliesslich von T zu U umgeschaltet. U liefert seine Telefonie als Next Generation Network (NGN) und
stellt deswegen ein Endgerät zur Verfügung, das als Router für WLAN und kabelgebundenes Netz und als
Telefonübergabegerät mit zwei a/b-Ports und einem S0-Bus dienen kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Migration geschieht ohne Technikerbesuch und unter Weiterverwendung der vorher für das T-ISDN geschalteten TAL: Man
ersetzt zum gemeldeten Zeitpunkt Mittags den NTBA durch das NGN-Gerät von U und ist nach anderthalb Stunden Downtime
mit Telefon und Internet online. So soll es sein, reibungslos und prima.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Leider funktioniert das NGN-Gerät von U leider anfänglich nicht so wie eigentlich geplant, so dass ich darüber
nachdenke, U vorzeitig zu verlassen und die Nummen gleich weiter zu Alice zu schieben. Das aber geben die Prozesse von
Alice nicht her: Man kann keine Rufnummern auf einen bereits bestehenden Anschluß portieren. Für diese Auskunft
braucht man zwei Wochen, in denen sich das Produkt von U durch mehrfache Firmwareupdates deutlich verbessert. Ich
entschließe mich, die sechs Monate bei U weiterlaufen zu lassen; der Preis ist umwerfend. Die Alice-DSL ist somit nicht
mehr notwendig und Alice fängt sich eine Kündigung zu &amp;#8220;Ende August&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im November kommt mir die Sache wieder auf den Tisch, denn Ende Januar 2008 läuft die Vergünstigung von U ab, und so
ganz hundertprozentig funktioniert das Produkt von U immer noch nicht. Wenn auch die akutesten und nervigsten Bugs
inzwischen umschifft werden konnten, will das NGN-Gerät immer noch ein bis zweimal in der Woche resettet werden. Unter
diesen Umständen einen 24-Monats-Vertrag zu einem eher unattraktiven Preis einzugehen, ist keine Alternative. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und was dann passiert ist, blogge ich ein andermal.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Feb 2008 22:26:43 +0100</pubDate>
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<category>umzug</category>

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<item>
    <title>Rufnummernportierung - Ein papiertigernder Rohrkrepierer</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/636-Rufnummernportierung-Ein-papiertigernder-Rohrkrepierer.html</link>
            <category>Telekommunikation</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Unter Rufnummernmitnahme (auch Portierung genannt) versteht man im Telekommunikationsbereich die Möglichkeit, die
eigene Rufnummer bei einem Wechsel des Anbieters zu behalten. Mit der Verpflichtung zur Rufnummernportierung wollte die
Marktregulierung den Anbietern ihr stärkstes Kundenbindungsinstrument wegnehmen, denn früher hieß es oft
&amp;#8220;prima, Du kannst gerne wechseln. Dein neuer Anbieter gibt Dir dann eine neue Telefonnummer und Du darfst alle
Deine Visitenkarten, Briefpapiere etc ändern&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der Theorie sieht es um die Rufnummernportierung so schön aus wie im § 46 (2) des Telekommunikationsgesetzes:
&lt;blockquote&gt;
Anbieter (...) müssen sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters
(...) beibehalten können.
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was sich im Gesetz so wunderschön liest, ist bedauerlicherweise ein typisch Deutscher Papiertiger, denn dann, wenn man
die Rufnummernmitnahme wirklich gebrauchen könnte, ist sie nicht vorgesehen: Nämlich wenn man umzieht oder die eigene
Telekommunikationsstruktur unter Beibehaltung der Rufnummern reorganisieren möchte.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Das Gesetz sieht die Verpflichtung zur Rufnummernportierung beim Wechsel des Anbieters vor. Das wird üblicherweise von
den Anbietern so ausgelegt, dass der Benutzer im gängigen Anwendungsfall &amp;#8220;ich ziehe innerhalb des Ortsnetzes um,
und möchte bei der Gelegenheit gleich den Anbieter wechseln, weil ich eh alles anfassen muss und mir gerne die
Einrichtungsgebühr für den Telefonanschluß in der neuen Wohnung sparen möchte&amp;#8221; in die Röhre guckt, denn die
Prozesse der Anbieter sehen diesen Fall nicht vor. Und das gilt vermutlich selbst in den Fällen, wenn man wirklich
innerhalb der Kommune umzieht und nicht noch den Zusatzlevel &amp;#8220;Ich ziehe von 68259 Mannheim, Ortsnetz 0621, nach
68549 Ilvesheim, Ortsnetz 0621, und JA, das IST dasselbe Ortsnetz und deswegen müsste ich meine Rufnummern mitnehmen
können&amp;#8221; mit spielen muss.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das würde funktionieren, wenn der &amp;#8220;neue&amp;#8221; Anbieter in der Lage wäre, den Auftrag so entgegenzunehmen, dass
er den Anschluß zwar an der neuen Anschrift schaltet, auf den Portierungsauftrag (oder wie immer der Zettel, den man zu
Rufnummernportierung im Original zum Anbieter transportieren muss heißt) aber die alte Anschrift des Kunden schreibt.
Genau diesen Fall scheint aber keiner der preislich attraktiven Anbieter zu unterstützen. Jedenfalls habe ich sowohl
bei Alice als auch bei meinem derzeitigen Anbieter vergeblich nach dieser Option gesucht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich musste also beim Umzug im Mai 2007 zum Wechsel des Anbieters noch einmal in die Tasche greifen und zuerst mit dem
T-ISDN gebührenpflichtig umziehen (EUR 59,00), bevor ich die Rufnummern zu meinem derzeitigen Anbieter umziehen lassen
konnte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine weitere Macke der bundesdeutschen Implementierung der Rufnummernportierung ist, dass das Gesetz auf Basis des
Anbieterwechsels konzipiert ist. Das interpretieren die Anbieter üblicherweise so, dass eine Portierung nur dann
möglich ist, wenn der Anschluß als ganzes wegfällt. Das bedeutet für die Praxis, dass die einzelnen MSNs eines
ISDN-Anschlusses (ich hatte vor dem Umzug zehn davon) immer nur zusammen portiert werden können. Sprich: MSN A zu
Carpo, MSN B zu Sipgate, MSN C zu dus.net, MSN D auf einen Alice-Festnetzanschluß und MSN E auf ein Genion geht nicht.
Jedenfalls nicht mit vertretbarem finanziellen Aufwand. Wenn die einzelnen MSNs auf einem T-ISDN-Anschluß sitzen und
man sie unbedingt Marke &amp;#8220;koste es was es wolle&amp;#8221; voneinander trennen will, muss man - das geben die Prozesse
des magentafarbenen Anbieters her - die Nummern einzeln auf neu einzurichtende analoge T-Net-Anschlüsse schieben und
diese dann sofort wieder unter Nummernportierung zum endgültigen Ziel der Nummer kündigen. Das kostet dann sechzig
Euro pro Rufnummer und geht in aller Regel nicht gleichzeitig, weil in die Wohnung nicht genug Adernpaare für die
notwendige Anzahl Analoganschlüsse hineingehen. Das ganze ist also teuer und zeitaufwendig, mithin nur in absoluten
Notfällen praktikabel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und so stehe ich jetzt vor der Aufgabe, doch neue Rufnummern bekanntzumachen, denn der Vorteil eines von einer
Anschlußleitung unabhängigen VoIP-Anschlusses (&amp;#8220;Du bist überall, wo Du brauchbares IP hast, unter Deiner
Festnetznummer erreichbar&amp;#8221;) ist halt doch verhältnismäßig sexy. Vielleicht lässt sich das ja auch mit einem
Konzept der Rufumleitung und einer Festnetz-Flatrate lösen, aber das ist dann auch schon wieder tarifwidrig, denn die
meisten Flatrates gelten nicht für Rufumleitungen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Fazit: Lieber Gesetzgeber, was Du da zum Thema Rufnummernportierung ins TKG geschrieben hast, ist zwar ein Schritt in
die richtige Richtung, deckt aber nur die allereinfachsten Geschäftsvorfälle ab. Sobald das, was der Endkunde vorhat,
auch nur einen Mikrometer über dieses Minimum hinausgeht (und das ist bei erschreckend vielen Vorfällen so, die man
nichtmal an den Haaren herbeizerren muss), steht der Kunde dort, wo er schon vor zehn Jahren stand: Im Regen. Gut
gemeint ist halt manchmal nicht gut gemacht. War die Lobby der Telekommunikationsanbieter damals doch stärker als die
derjenigen, die sich mit der Thematik auskennen?
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Feb 2008 23:40:56 +0100</pubDate>
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