<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as reise)</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/</link>
    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de" />
    <generator>Serendipity 1.5.5 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 07:25:36 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://blog.zugschlus.de/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
        <link>http://blog.zugschlus.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Warum man die Fahrplanauskunft bemühen möchte</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/952-Warum-man-die-Fahrplanauskunft-bemuehen-moechte.html</link>
            <category>blogsignal</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/952-Warum-man-die-Fahrplanauskunft-bemuehen-moechte.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=952</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=952</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich bin ja ein großer Verfechter dessen, dass man sich auch bei einer Verbindung, die man zweimal pro Woche fährt,
jedes Mal eine neue Fahrplanauskunft holen sollte. Auf diese Weise bekommt der Betreiber auch ohne teure
Fahrgastzählungen einen Überblick darüber, dass die Verbindung gefragt ist, und zweitens ...
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
... spart es Zeit. Aber wenn eine Fahrt mal in die Hose geht, dann tut sie es richtig.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Angefangen hat es mit meinem Galaxy Tab, das beim Einschalten zum Zwecke des Handyticket-Kaufs nach
Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach verdächtig langsam ist. So langsam, dass ich einen Reboot in Betracht ziehe. Der war auch
nötig, denn schon das Herunterfahren klappt nicht. Also harter Reset. Bis das Gerät wieder rudimentär ansprechbar
war, kam auch schon der heute pünktliche Bus um die Ecke. No Chance auf ein Handyticket, also ein Papierticket
heraussuchen und stempeln. Das waren die ersten 50 Cent unnötiges Fahrgeld, denn zwei Zonen vrn bis Friedrichsfeld und
DB-Tarif ab dort ist teurer als wenn man die Großwabe Heidelberg noch im Verbund mitnimmt und erst ab dort zum DB-Tarif
fährt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der NTA in Ladenburg benimmt sich seltsam und springt direkt von der Eingabe des Zielbahnhofs zum Bezahldialog. Ich muss
also zurückspringen und die BC 25 nachlegen. Dann wundere ich mich, dass die Fahrkarte plötzlich über Zehn Euro
kostet, denke aber in meinem Halbschlaf nicht mehr daran, dass es zwischen ICE und Nahverkehr noch eine weitere
Produktklasse gibt. Erst als ich die Fahrkarte in der Hand halte, sehe ich, dass es eine IC-Fahrkarte ist. Nun ja,
eigene Dummheit, wer kauft auch morgens um O&amp;#8217;dark Hundred Hours eine Fahrkarte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der RB dann das üble Erwachen: Die Bauarbeiten zwischen Friedrichsfeld und Heidelberg hatte ich gar nicht auf der
Rolle, und die daraus entstehende Eingleisigkeit des gesamten Abschnitts bis Wieblingen sorgt dafür, dass der Zug 13
Minuten in Friedrichsfeld stehen bleibt und mein Anschluß an die S-Bahn nach Karlsruhe so sicher nicht klappt, dass er
nicht einmal mehr in der Fahrplanauskunft steht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber immerhin: Ich habe ja eine IC-Fahrkarte. Und um 08:14 Uhr fährt der 2273. Mit dem bin ich dann nur 17 Minuten
hinter meinem Plan und nicht 41. Bin mal gespannt, was der Zugbegleiter mit der Fahrkarte bis Karlsruhe-Durlach macht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nett war er und hat mich nur ermahnt, in Karlsruhe eine Verbundfahrkarte nachzulösen. In Karlsruhe Straßenbahnchaos,
am Durlacher Tor ist die Fahrleitung runtergekommen. Eine bessere Stelle für eine Fahrleitungsstörung im derzeitigen
Rumpfnetz wäre nur noch der Marktplatz gewesen. 9 Minuten Call-a-Bike, und ich habe auch schon Frühsport getrieben,
und billiger als die Straßenbahnfahrkarte war es auch. Ergebnis: mit +25 am Schreibtisch.
&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 07:58:07 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/952-guid.html</guid>
    <category>bahn</category>
<category>baustelle</category>
<category>fahrkarte</category>
<category>fahrkartenautomat</category>
<category>reise</category>
<category>reisebericht</category>

</item>
<item>
    <title>Paris VII - Train a Grande Verspätung</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/898-Paris-VII-Train-a-Grande-Verspaetung.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/898-Paris-VII-Train-a-Grande-Verspaetung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=898</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=898</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Wieder am Gare de l&amp;#8217;Est angekommen, holen wir das Gepäck aus der Aufbewahrung und stellen uns an den
Querbahnsteig. Auf einem der Gleise steht ein unbeschriftetes TGV-Doppelpack bereit, aber nach französischer (Un)sitte
wird die Belegung der Gleise erst ganz kurz vor der Abfahrt des Zugs bekanntgegeben.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Naja, bei uns ist es nicht &amp;#8220;ganz kurz&amp;#8221;, sondern wir müssen nur etwa eine Viertelstunde warten, bevor - etwa
20 Minuten vor Abfahrt) - uns bekanntgegeben wird, dass es sich bei dem Doppelpack wirklich um die beiden TGVs nach
Stuttgart (vorderer Zugteil) und Strasbourg (hinterer Zugteil) handelt. Der Zug ist ganz schön lang; unsere
reservierten Plätze sind im drittvordersten Wagen, was ca. 350 Meter Fußweg ausmacht. Vermutlich wäre der Weg vom
Querbahnsteig des Gare du Norde kürzer gewesen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Zug ist innendrin deutlich bunter als ein ICE, und nicht ansatzweise so eng wie befürchtet. Ich sitze ähnlich
bequem wie im ICE, und es fallen sogar Designfeinheiten wie die extra herausklappbaren Getränkehalter auf, die es einem
ermöglichen, etwas auf dem Schoß zu lesen &lt;u&gt;UND&lt;/u&gt; ein Getränk halbwegs sicher abstellen zu können. Leider sind
unsere Plätze entgegen der Fahrtrichtung, was ich bei einer Erstfahrt auf einer bis dato unbekannten Strecke nicht so
mag.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich hatte ja darauf spekuliert, in einem Zug, der parallel zum Eröffnungsspiel der Fußball-WM verkehrt, weitgehend
alleine zu sein, aber weit gefehlt: Zumindest unser Wagen füllt sich bis auf den letzten Platz. Mit knapp fünf Minuten
Verspätung verlassen wir den Bahnhof und heizen bis nach Baudrecourt. Entweder ist das nördliche Streckengleis
sauberer verlegt als das südliche oder das französische Fahrzeug kommt mit dem französischen Gleis erheblich besser
klar: Der TGV liegt im Gegensatz zum ICE wie ein Brett auf der Schiene und man könnte die Fahrt sogar als angenehm
bezeichnen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die darauf folgende Gurkerei durchs Elsaß ist wenig erbaulich. Wer als Deutscher über die Fahrt durch den Pfälzer
Wald lästert, sollte sich mal das Elsaß angucken - nach der Fahrt mit 320 km/h kommt einem die beschauliche Fahrt
über die Altbaustrecke noch langsamer vor.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch hier kommen die Ansagen dreisprachig unter zu häufiger Verwendung von &amp;#8220;SNCF und DB, Mitglieder der RailTeam
Allianz&amp;#8221;. Der französische Zugchef ist allerdings viel strenger und weist energischer darauf hin, wie man sich im
Zug zu verhalten hat. Auch der wiederholte Hinweis auf die &amp;#8220;obligatorischen&amp;#8221; Namensetiketten am Gepäck
fehlt nicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Fahrkartenkontrolle wird in unserem Wagen von einem in DB-Uniform steckenden französischen Muttersprachler
erledigt, der mit einer Mitfahrerin mit unvollständig ausgedruckem Onlineticket auch dann konsequent weiter
französisch spricht, als sie ihm zu Verstehen gab, dass sie deutsche ist. Für das Telefonat mit der
Onlinetickethotline geht er in den Wagenübergang, so dass ich nicht mitbekomme, in welcher Sprache das Gespräch
stattfindet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Zugtrennung in Strasbourg ist seltsam: Der Zug hält am Bahnsteig, die Türen bleiben geschlossen. Nach der Öffnung
der Kupplung fährt der vordere, später nach Deutschland weiter verkehrende Zugteil ein Stück vor; erst dann werden
die Türen freigegeben. Normalerweise haben die Franzosen weniger Angst davor, einen Zug, in den gerade ein- und
ausgestiegen wird, langsam um einen Meter zu bewegen. Nach der Strasburger Stadtrundfahrt sind wir dann wieder in
Deutschland.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kurz nach der Einfädelung in die Hauptstrecke Offenburg-Karlsruhe bleiben wir dann mit einer Triebfahrzeugstörung
liegen. Uns wird angekündigt, dass die Behebung etwa 15 Minuten dauern wird; nach 17 Minuten geht es dann weiter. In
Karlsruhe haben wir eine knappe halbe Stunde Verspätung, die die 35 Minuten Umsteigezeit in Karlsruhe auf gerade noch
komfortable fünf Minuten eindampft. In Mannheim werden wir von Sandras Kollegin, die sich in unserer Abwesenheit auch
um die Katzen gekümmert hat, abgeholt, und der Kurzurlaub endet.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:30:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/898-guid.html</guid>
    <category>bahn</category>
<category>paris2010</category>
<category>reise</category>
<category>tgv</category>

</item>
<item>
    <title>Paris VI - Der Freitag</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/897-Paris-VI-Der-Freitag.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/897-Paris-VI-Der-Freitag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=897</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=897</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Freitag ist schon unser letzter Tag in Paris. Wir räumen am &lt;strike&gt;frühen&lt;/strike&gt; Morgen das Hotelzimmer, schaffen
das Gepäck in die Gepäckaufbewahrung und verbringen den Tag um Notre Dame und auf Montmartre.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Sandra möchte sich noch einmal ihren Lieblingsstadtteil Montmartre besuchen. Damit bin ich natürlich einverstanden.
Doch zunächst möchte ich die Last des Gepäcks von mir haben und wir schaffen unser Gepäck zum Gare de l&amp;#8217;Est.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wie bei der Hinfahrt fahren wir mit der Metro ab Ségur über Odeon zum Gare de L&amp;#8217;Est. Die Gepäckaufbewahrung ist
dummerweise kein Schließfach, sondern eine personalbediente Einrichtung, und ich muss schon wieder französisch
sprechen. Ich bin durch die Gepäckschlepperei so fertig, dass ich Merci sagen will, aber Bonjour herauskommt, na ja.
Das total durchgeschwitzte T-Shirt wird onch schnell gegen ein frisches getauscht und dann geht es entlastet in Richtung
Notre Dame.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Heute ist das Wetter schöner als am Mittwoch, und wir betrachten die Kirche nochmal im Sonnenschein. Nach einem kleinen
Spaziergang auf den verschiedenen Seineinseln ist uns warm, und wir suchen uns ein kühleres Plätzchen: Die neue Metro
14, die - die RER entlastend - die Bahnhöfe Saint-Lazare und Gare de Lyon verbindend erst vor etwa zehn Jahren in
Betrieb gegangen ist. Es ist die einzige Metrolinie in Paris, die von Anfang an vollautomatisch betrieben wird: Es gibt
Bahnsteigtüren und man kann sich ganz vorne hinsetzen und nach vorne in den dunklen Tunnel hineinschauen. Wir erreichen
die Metro 14 nach einem etwa fünf Kilometer langen Marsch durch einen Verbindungstunnel an der Station Châtelet und
fahren zunächst in Richtung Olympiades. Der Abschnitt zum nächsten Bahnhof Gare de Lyon hat eine für Paris völlig
untypisch lange Fahrzeit von fast drei Minuten; ich halte einen entgegenkommenden Zug zuerst für den Seitenbahnsteig
des nächsten Haltepunkts, bis dieser ungebremst an uns vorbeirauscht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Von der anderen Endhaltestelle Saint-Lazare aus geht es wieder nach Montmartre. Wir laufen in den engen Sträßchen hin
und her, verbringen einige Zeit auf dem Friedhof, auf dem selbst unter der Brücke, die eine vierspurige Straße über
den Friedhof führt, Gräber angelegt wurden, und essen erstaunlich preisgünstig in einem Straßencafe mit direktem
Blick auf Sacre-Coeur.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir beschließen den Tag mit einer halben Stunde Blick von Sacre-Coeur herunter auf die Stadt, bevor es zurück zum Gare
de l&amp;#8217;Est geht, wo unser Gepäck und der TGV zur Heimfahrt warten.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:30:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/897-guid.html</guid>
    <category>paris2010</category>
<category>reise</category>

</item>
<item>
    <title>Paris V - Der Donnerstag</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/896-Paris-V-Der-Donnerstag.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/896-Paris-V-Der-Donnerstag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=896</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=896</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Heute ist unser erster Hochzeitstag, und Sandra möchte nach Montmartre. Wir fahren mit unserer Haus-und-Hof-Metro eine
Station in die andere Richtung bis Pasteur und steigen dort in eine andere Linie um, die uns direkt nach Abesses bringt,
der tiefst gelegenen Metrostation von Paris. Dort gibt es eine langgezogene Wendeltreppe und Aufzüge, die einen - wie
in London - an die Oberfläche bringt. Wir nehmen den Aufzug ;)
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Das Wetter ist leider wieder durchwachsen, und oben an der Metro stehen fliegende Schirmverkäufer. Wir sind gerüstet
und können uns selbst vor dem fallenden Wasser schützen. Aber es hört flott auf.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Weg zur Standseilbahn, die zur Basilika Sacre Coeur hochführt, ist Montmartre pur, und Sandra ist in ihrem Element:
Enge Straßen, kleine Geschäfte, die Tand und Mode verkaufen. Oben an Sacre Coeur ist High Life: Kleinkunst, Touristen
und ein genialer Blick über Paris. Wir sehen zum ersten Mal, wie gleichförmig und hell diese Stadt von oben aussieht.
Entweder schreibt der Bebauungsplan ziemlich genau fest, welche Steine für den Hausbau zu verwenden sind, oder die auf
Montmartre abgebauten Substanzen waren damals so billig, dass man sie einfach wirtschaftlich verwendet hat. Man sagt ja
nicht umsonst, es sei mehr von Montmartre in Paris als von Paris in Montmartre.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da es wieder angefangen hat zu regnen, machen wir mit dem Montmartrain (ganz ähnlich zur Hamburger Hummelbahn) eine
Ortsteilrundfahrt. Der Fahrer redet ohne Unterlass auf Französisch und Englisch und ich habe alle Hände voll zu tun,
das was er sagt für Sandra zu übersetzen. Wir fahren fast ausschließlich über winzige Sträßchen, bis auf ein
Stück Boulevard de Clichy zwischen Place Pigalle und der Stelle, wo es dann rechts in die Rue Caulaincourt abgeht.
Dieses Stück hat es in sich, weiter unten wird gebaut und es staut sich gewaltig zurück. Es wird gehupt, wild über
die Absperrung zwischen Busspur und normaler Fahrspur gefahren und so weiter. Südeuropäische Großstadt eben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach dem Ende der Rundfahrt laufen wir zum Place Pigalle herunter, Sandra kauft noch das eine oder andere, und wir essen
ein für Pariser Verhältnisse günstiges Mittagessen in einem brechend vollen Lokal. Dann entscheiden wir uns, den Bus
zum Trocadero zu nehmen anstelle der Metro. Auch im Bus müssen wir die Fahrkarte entwerten, es gibt aber kein
Drehkreuz. Ich habe keine Ahnung, was das Lesegerät zu meiner Karte gesagt hat, aber da der Fahrer mich nicht
anschreit, wird wohl alles gut gegangen sein. Wir stellen uns ein zweites Mal in den Stau auf dem Boulevard de Clichy,
wo das Verkehrschaos nochmal eine Nummer schlimmer geworden ist. Die Autofahrer auf der Kreuzung hängen sich aus ihren
Fenstern heraus und brüllen sich gegenseitig an. Der Bus bekommt Schlagseite, weil alle Fahrgäste auf der rechten
Seite an den Fenstern hängen und die Show beobachten. Dann geht es weiter, größtenteils parallel zur Metro 2 in
Richtung Place de L&amp;#8217;Étoile.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf dem Place de L&amp;#8217;Étoile herrscht auch Chaos, aber funktionierendes. Das wird hier immer so sein. Um den Arc de
Triomphe herum führt ein Kreisverkehr, der in Deutschland mindestens fünf parallele Fahrstreifen hätte - aber
Fahrstreifenmarkierungen sind was für Deutsche, wie wir sehen. Unser Bus fährt weitgehend gerade über den Platz,
kreuzt den Weg von hunderten anderer Verkehrsteilnehmer, es ist faszinierend. Wie ich später erfahre, ist es an dieser
Stelle so, dass die in den Platz einfahrenden Verkehrsteilnehmer Vorfahrt haben, was immerhin erklärt, warum unser
Busfahrer den Abstand zu den anderen Einmündungen konsequent maximiert. Wir brauchen auch keine Minute, um den Platz
einmal überquert zu haben. Ab Trocadero geht es dann mit der Metro 6 zur Mittagspause ins Hotel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Während der Mittagspause zieht eine Demo an unserem Hotel vorbei. Wie wir den Transparenten entnehmen können, sind es
Krankengymnasten und Physiotherapeuten, die gegen irgend eine Form der Gesundheitsreform demonstrieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Nachmittag ziehen wir noch einmal los, fahren noch einmal zur Place de L&amp;#8217;Étoile und laufen ein paar Meter auf
den Champs-Elysées in Richtung Innenstadt. Wir essen nochmal was und schauen uns die dort ansässigen Nobelläden aus
der Ferne an. Schließlich entscheiden wir uns,  La Defense und die Grande Arche anzugucken. Mit der Metro 1 geht es
ganz nach draußen, und wir sind erschrocken darüber, wie brechend voll die Züge der Gegenrichtung sind. Die weiter
draußen liegenden Haltepunkte bekommen gerade Bahnsteigtüren, und ich kann nachlesen, dass man vorhat, die stark
belastete Linie 1 auf fahrerlosen Automatikbetrieb umzustellen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
La Defense ist eine gigantische Retortenstadt. Auf der Achse vom Louvre über Concorde und Place de L&amp;#8217;Étoile
steht die Grande Arche, ein gigantisches Betonquadrat. Aber auch die Architektur darum herum kann sich sehen lassen,
hier haben sich Architekten so richtig austoben dürfen. Hotel neben Bürohaus, nur gewohnt scheint hier nicht zu
werden. Wir laufen durch ein Einkaufszentrum, in dem gerade die Bürgersteige hoch- und die Tore runtergekurbelt werden,
und nehmen uns einen - völlig leeren - Metrozug wieder zurück in die Innenstadt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vom Trocadero laufen wir noch einmal in Richtung Eiffelturm und entscheiden uns, die verhältnismäßig kurzen Schlangen
auszunutzen. Wir stellen uns am Ostpfeiler an und sind nach etwa einer halben Stunde an der Kasse. Da auf den
Anzeigetafeln bereits davor gewarnt wird, dass man vor den Aufzügen von der zweiten Etage zur Spitze noch einmal 45
Minuten anstehen muss, nehmen wir die günstigere Variante und begnügen uns mit 110 Metern Höhe. Nochmal 20 Minuten
später sind wir im Aufzug, der mit einem hydraulisch bedienten Seilzug nach oben gefördert wird. Im Keller gibt es
einen Hydraulikzylinder, der über einen mehrfach umgelenkten Seilzug die Aufzugskabine hebt - ein Meter
Hydraulikzylinder gibt vier Meter Kabinenbewegung; die mit tonnenschweren Gewichten abgedeckten Tanks für die
Hydraulikflüssigkeit dienen als Gegengewicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Von der zweiten Etage aus genießen wir die Aussicht in alle Himmelsrichtungen, benutzen die Panoramafunktion der Kamera
fleißig und nehmen schließlich unter Sandras Protest die Treppe herunter in die erste Etage. Ich weiß gar nicht, wo
ich hingucken soll, denn die Technik ist absolut eindrucksvoll. In der ersten Etage machen wir nochmal einen Rundlauf,
wo der Bau und Betrieb des Turmes mit Plakaten beschrieben ist und beschließen, dass die vorhandene Restauration
entweder zu ungastlich, geschlossen oder zu teuer ist. Wir essen auf dem Boulevard Grenelle noch etwas und landen dann
wieder im Hotel.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Aug 2010 19:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/896-guid.html</guid>
    <category>paris2010</category>
<category>reise</category>

</item>
<item>
    <title>Paris IV - der Mittwoch</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/895-Paris-IV-der-Mittwoch.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/895-Paris-IV-der-Mittwoch.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=895</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=895</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
In Paris gibt es auf der Seine einen hauptsächlich für Touristen eingerichtete Linienverkehr mit Glasbooten, den
sogenannten Batobus. Wie ich schon schrieb, werden für den Batobus nur Tageskarten verkauft, so dass wir uns morgens
eine Karte kaufen, um was vom Tag zu haben.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Das Frühstück ist leider ein Tiefpunkt des Hotels: Es ist verhältnismäßig mager ausgestattet und so überhaupt
nicht nach meinem Geschmack. Das Minibaguette hat in etwa die Konsistenz einer Schuhsohle, es gibt nur zwei
Marmeladensorten, keine Wurst, kein Käse. Nun denn.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann geht es mit der Metro zum Trocadéro, wo wir den Tag mit dem schönen Blick auf den Eiffelturm beginnen. Dann
steigen wir die Treppen herab ans Ufer, überqueren die Seine auf der Brücke und kaufen uns dann die Karte für den
Batobus. Mit unserem Boot fahren wir eine Dreiviertelrunde und verlassen das Boot am Halt Hôtel de Ville. Wir laufen
auf die Seineinsel und gucken uns - leider im strömenden Regen, Notre Dame an. Ich hab&amp;#8217;s ja nicht so mit Kirchen,
schon gar nicht mit derartig touristisch ausgerichteten Kirchen wie der Notre Dame. Von einem Gotteshaus ist da nicht so
wirklich viel zu sehen. Wir kaufen uns ein überbackenes Baguette und verzehren es in einem kleinen Park hinter Notre
Dame, wo die engen Bäume ein bisschen Schutz vor dem schlechten Wetter liefern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann flüchten wir vor dem Wetter ins Hotel und machen dort eine ausgedehnte Mittagspause.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nachmittags ist das Wetter immer noch doof, und Sandra drängt&amp;#8217;s zum Shopping. Die im IRC gesammelte Empfehlung
lautet auf Boulevard Haussmann und Galeries Lafayette. Das war&amp;#8217;s aber irgendwie nicht so; der Boulevard Haussmann
ist aufgrund des tosenden Autoverkehrs eher ungemütlich, und die Galeries Lafayette sind unklimatisiert,
schweißtreibend und für uns ein paar Nummern zu abgehoben. Wenn ich eine Uhr für mehrere tausend Euro hätte kaufen
wollen - ich wäre dort richtig gewesen. Wollte ich aber nicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über die Oper treibt es uns zurück in Richtung Batobus; jedoch zieht es uns vor dem Boarding noch in den Hof des
Louvre. Die Glaspyramiden und die Wasser-Installationen sind hübsch, lenken aber nicht von den auch nach 20.00 Uhr noch
langen Warteschlangen vor dem Eingang ab. Wir sehen von einem Museumsbesuch ab und fahren mit dem Batobus zurück in
Richtung Eiffelturm und von dort weiter ins Hotel.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Aug 2010 19:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/895-guid.html</guid>
    <category>paris2010</category>
<category>reise</category>

</item>
<item>
    <title>Paris III - Der erste Nachmittag</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/894-Paris-III-Der-erste-Nachmittag.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/894-Paris-III-Der-erste-Nachmittag.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=894</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=894</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach der Mittagspause und einer ersten ausgiebigen Dusche treibt uns die Neugier vor die Tür. Weitgehend ohne
Vorbereitung suche ich mir auf der Netzspinne die Haltestelle mit dem Zusatz &amp;#8220;Tour Eiffel&amp;#8221; aus und wir
machen uns auf den Weg dorthin. Da die Metro hier auf einem Viadukt verkehrt, steigen wir zwei Haltestellen vor dem
geplanten Ausstiegspunkt schon wieder aus, um bei den auf dem Boulevard Grenelle gebotenen Bistros und Restaurants ein
Mittagessen zu fangen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Dann geht es zu Fuß weiter in Richtung Eiffelturm, immer brav der Metro nach. Vor der Pont de Bir-Hakeim laufen wir
dann der Seine entlang immer den Touris nach und stehen schließlich am Fuß des eindrucksvollen Bauwerks. Wow. Viel
Metall, schöne Architektur, viele Leute, lange Schlangen und viel Militär. Wir treiben uns ein wenig dort herum, gehen
dann direkt ans Seineufer und schauen uns an, wie die Schifffahrt auf dem Fluß so abläuft. Dabei bleiben wir am
Haltepunkt des Batobus hängen, sehen aber zunächst von einer Mitfahrt ab, da es dort nur Tageskarten gibt und es schon
Nachmittag ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir laufen am Seineufer so weit wie es geht und wechseln dann auf den Fußweg zwischen Straße und Fluß. Dort geht es
dann weiter, bis wir zwischen Petit und Grand Palais das Ufer wechseln und uns dort eine Bank zur Rast greifen.
Schließlich geht es am Nordrand der Champs-Elysees bis zum Place de la Concorde und ab dort dann wegen schmerzender
Füße mit der Metro via La Motte-Picquet/Grenelle und einem weiteren Bistro zurück ins Hotel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Abends treibt es uns nochmal raus; Sandra möchte gerne den Eiffelturm noch einmal in der Dämmerung und am Abend sehen.
Wir fahren erstmal bis zur Station Passy auf der anderen Seineseite, die ähnlich wie die U3-Haltestelle
Landungsbrücken in Hamburg ohne nennenswerte Steigung den Übergang zwischen Viadukt und Tunnelstrecke markiert. Wir
laufen die Pont de Bir-Hakeim zurück und lassen uns an einem ganz hübschen Rastplatz auf der Mitte der Brücke
nieder.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es dämmert, und so langsam sehen wir, dass der Eiffelturm angestrahlt wird. Das fotografiert sich aber noch nicht so
besonders gut, und ich nutze die Zeit, gehaltene Zeitaufnahmen von vorbeifahrenden Metrozügen zu machen. Dabei ist es
gar nicht so leicht, die richtige Belichtunszeit zu finden, denn man möchte ja die Brücke noch nicht verwackelt,
jedoch den Zug noch verwischt haben, um die Geschwindigkeit auszudrücken. Aber zum Schluß habe ich das ganz gut raus,
und die Züge fahren ja auch oft genug, dass sich genug Motive zeigen. Ich beginne mir zu wünschen, ein Stativ
mitgenommen zu haben - aber ich habe absichtlich darauf verzichtet, um nicht so schwer bepackt zu sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schließlich ist es dunkel genug, dass zu vollen Stunde die Stroboskop-Beleuchtung den Turm in ein ganz nett
anzusehendes Funkelwerk zu verwandeln. Das fotografiert sich allerdings auch nicht nur, und außerdem sind die Franzosen
der Meinung, die Beleuchtung sei urheberrechtlich geschützt und man dürfe keine Bilder des beleuchteten Turms
veröffentlichen. Dann halt nicht, denke ich mir und frage mich, ob so ein Schutz auch in der deutschen Rechtslandschaft
haltbar gewesen wäre.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schließlich laufen wir weiter zur Metro auf &amp;#8220;unserer&amp;#8221; Seineseite und überqueren den Fluß gleich nochmal
mit dem Zug, um dieses Mal am Place de Trocadéro auszusteigen. Wir hatten gerätselt, von welcher Metrostation aus man
wohl am ehesten Blick auf den Turm haben mag, und mit der Entscheidung &amp;#8220;Trocadéro&amp;#8221; haben wir mitten ins
Schwarze getroffen: Der Blick auf den Turm ist überwältigend.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings ist hier auch ähnlich üble Touri-Abzock-Zone wie direkt unter dem Turm: Fliegende Händler bieten etlichen
fliegenden und nicht fliegenden Tand an, Touris fotografieren sich gegenseitig und stehen sich gegenseitig im Weg. Hier
habe ich wirklich Angst, dass mein Portemonnaie plötzlich verschwindet oder mir jemand die nagelneue Kamera abnimmt.
Deswegen verweilen wir hier nur ein paar Minuten, bevor es dann wieder ins Hotel zurückgeht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Bar des Hotels mutiert abends zu einer Art Club, es gibt dort laut wummernde Musik und blinkende Lichter, aber keine
Gäste - und wir kommen uns ein wenig bescheuert vor, als wir inmitten des verwaisten Clubs auf den Aufzug warten. Im
vierten OG ist von dem Zirkus allerdings nichts zu hören und wir schlafen gut und tief.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 31 Jul 2010 21:32:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/894-guid.html</guid>
    <category>paris2010</category>
<category>reise</category>

</item>
<item>
    <title>Paris II - Die Anreise</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/893-Paris-II-Die-Anreise.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/893-Paris-II-Die-Anreise.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=893</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=893</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Anreise mit ICE und Metro, das Hotel.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die Frau W. fährt uns morgens um neun zum Mannheimer Hauptbahnhof, wo wir den pünktlich einfahrenden ICE3 nach Paris
besteigen und schnell unsere reservierten Plätze belegen. Ich fahre das erste Mal über die Umfahrung Schifferstadt,
bevor die uns gut bekannte Strecke durch den Pfälzer Wald nach Kaiserslautern beginnt. Was für eine Gurkerei.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Zug ist gemischt mit DB- und SNCF-Personal besetzt. Unser Wagen wird von einem SNCF-Mitarbeiter betreut, der eine
topmodische Brille trägt und außerdem nahezu akzentfrei Deutsch spricht. Die Ansagen werden von einem deutschen
Muttersprachler gemacht, der deutlich besser Englisch spricht als der durchschnittliche DB-Zugchef; über sein
Französisch kann ich nichts sagen. Die Ansagen kommen dreisprachig, und dort, wo in Deutschland &amp;#8220;Deutsche
Bahn&amp;#8221; gesagt wird, kommt &amp;#8220;Deutsche Bahn und SNCF, Mitglieder der RailTeam Allianz&amp;#8221;. Das nervt
spätestens in Saarbrücken und kann nur der Idee eines Marketingmeisters entstanden sein, der mehr S-Klasse als S-Bahn
oder ICE fährt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In Saarbrücken wird nicht - wie von mir erwartet - die Fahrtrichtung gewechselt, da es zwei grenzüberschreitende
Strecken gibt und wir nicht die auch von der Saarbahn befahrene Strecke nach Sarreguemines benutzen. Forbach ist ein
Kaff, und die Gurkerei geht auch in Frankreich weiter - erstaunlicherweise auf dem rechten Gleis. Die Abzweigung in
Richtung der LGV Est geht nach links raus, und die Überleitung auf die Neubaustrecke ist auch gleichzeitig der Wechsel
auf das linke Streckengleis. Dann dreht der ICE3 richtig auf und rauscht mit 320 km/h in Richtung Westen. Die Fahrt ist
ziemlich unruhig, ich fühle mich nicht wohl. Da kommt wohl das deutsche Fahrwerk nicht mit dem französischen
Streckenbau klar; auf der KRM ist&amp;#8217;s bei nur 20 km/h weniger sehr viel ruhiger.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Pampa-Bahnhöfe kann man im Vorbeirauschen kaum erahnen, und auch die zahlreichen Abzweige zu Altstrecken sieht man
kaum. Dann wird schon gebremst und rein geht es nach Paris Est.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In Paris haben wir erstmal die Herausforderung, unsere Paris-Visite-Gutscheine in die wirkliche Fahrkarte einzutauschen.
Das ist für das Personal am RER-Schalter auf dem Querbahnsteig offensichtlich ein alles andere als alltäglicher
Geschäftsvorfall, denn es dauert fast eine Viertelstunde und fünf Leute hinter dem Schalter, bis man uns endlich die
zwei Magnetkarten durch die Schute schiebt, die für die nächsten Tage unsere Begleiter sein werden. Mit Gepäck und
Magnetkarten geht es dann ab in Richtung Metro.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Den Metrobereich kann man nur betreten, wenn man die Karte an einem Lesegerät eingelesen hat, erst dann wird das
Drehkreuz freigegeben, in dem ich mit Sandras Schrankkoffer prompt hängen bleibe. Später werde ich verstehen, dass es
mit ein bisschen Übung einfacher geht und dass es außerordentlich praktisch ist, dass die Kartenausgabe etwa 50 cm
weiter vorne ist als der Einschubschlitz: Das ist auf hohen Durchsatz optimiert und funktioniert sehr gut.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Metrolinie 4 ist eine der Linien, deren Züge auf Gummireifen fahren. Dieses nur in Frankreich signifikant
verbreitete System scheint irgendwelche Vorteile zu haben, denn auch die neueste Metro 14 basiert auf diesem System und
auch die in anderen französischen Städten neu gebauten Systeme fahren auf Gummi. Ich sehe da eigentilch nur Nachteile:
Es stinkt, die Bahnhöfe sind durch den Abrieb schmutziger und durch die erhöhte Reibung auch wärmer als bei einer
richtigen Eisenbahn, und auf Metallräder mit Spurkränzen kann auch die Gummimetro nicht verzichten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Pariser Metro ist klar noch mehr als deutsche U-Bahn-Systeme auf den schnellen Transport von Menschenmassen
ausgelegt: Zwischen die großen Türräume passt jeweils nur eine 4er-Sitzgruppe; dafür gibt es in den Türräumen
jeweils acht Klappsitze, auf denen man mit größerer Beinfreiheit sitzt als in den eigentlichen Sitzen. Wenn der Zug
voll ist, klappt es auch hervorragend, dass diese Klappsitze dann nicht benutzt werden und somit der Türraum komplett
als Stehplatzraum genutzt werden kann. Das ist für unsere Fahrt zum Hotel - wir erinnern uns, es ist Dienstag Mittag -
glücklicherweise nicht nötig und wir können sitzen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf der Fahrt zu unserem Umsteigepunkt Odéon werde ich ein wenig entspannter und höre auf, verkrampft meinen
Brustbeutel festzuhalten: Weder ist der Zug so voll, dass ich Angst haben muss, noch sind wir bisher ausgeraubt worden.
Lerninhalt dieser Minuten: Paris ist auch nur eine Großstadt wie München, Berlin oder Hamburg, und da fühle ich mich
ja auch nicht unwohl. Beim Umsteigen freue ich mich darüber, dass das ohne Drehkreuze abgeht: In Paris sind fast alle
Umsteigepunkte so angelegt, dass man umsteigen kann, ohne den Kontrollbereich verlassen zu müssen. Das ist bei etwas
weitläufigeren Anlagen teilweise mit absurden Tunnelbauten verbunden, da kommt man sich vor wie im Bunker. Mit der
Linie 10 geht es weiter bis zum Aussteigepunkt Ségur, wo dann nur noch zwei Drehkreuze nebeneinander uns vom Tageslicht
trennen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach etwa 300 Metern Fußweg die nächste Überraschung: Die Metrolinie 6, die einen Halt direkt vor der Tür unseres
Hotels hat (aber keine sinnvolle Verbindung zum Gare de L&amp;#8217;est bietet) ist keine Untergrundbahn, sondern eine
Viaduktbahn wie in der Isestraße, am Baumwall oder an der Mundsburg in Hamburg oder der U1 in Kreuzberg oder dem
Magistratsschirm in Berlin-Pankow. Gut, wenn man etwas sehen möchte, schlecht, wenn die Metro buchstäblich direkt
durch das Hotelzimmer fährt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Namen der Metrostationen sind von allem Ballast befreit: Man spart sich das ganze &amp;#8220;Place de&amp;#8221;,
&amp;#8220;Avenue de&amp;#8221; Geraffel und nimmt nur den Namen der Namensgebenden Straße. So heißt die Haltestelle unter der
Place de l&amp;#8217;Étoile schlicht Étoile, und die Haltestelle La Motte-Picquet/Grenelle ist an der Kreuzung von
Boulevard Grenelle und der Avenue De La Motte-Picquet zu finden. Vor diesem Hintergrund erstaunt es mich, dass die
Haltestelle am Gare de L&amp;#8217;Est nicht einfach L&amp;#8217;Est heißt. Das ist für den Nichteinheimischen nur so lange
verwirrend, bis man das Konzept verstanden hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Check-In ins Hotel ist problemlos: Der Portier weigert sich zwar, mit mir Englisch zu sprechen: &amp;#8220;Ich kann auch
Deutsch. Herzlich Willkommen.&amp;#8221; Wir bekommen ein Zimmer im 4. OG, einen Zugangscoupon für das Hotel-WLAN und
dürfen mit dem rot beleuchteten, engen Zwei-Personen-Aufzug (zugelassen für 180 kg, also klar überladen) nach oben
fahren. Unser Zimmer ist auf den ersten Blick recht dunkel, weil sowohl der Teppich als auch die Tapeten anthrazitfarben
sind, nach dem Öffnen der quietschbunden Vorhänge wird es jedoch hell. Der Teppich ist mit einem Pariser Stadtplan
bedruckt. Das Zimmer ist sauber, nicht ganz top renoviert, aber absolut akzeptabel. Aus dem Fenster guckt man von oben
auf die Einfahrt des Metrobahnhofs; wenn die Fenster zu sind, hört man aber kaum etwas. Hier haben die Gummireifen
offensichtlich einen erheblichen Vorteil; einen vorbeifahrenden DT3 spürt man in der Isestraße erheblich stärker. Das
Badezimmer unseres Hotelzimmers ist wild: Es ist mit einer knallgrünen Glastür vom Zimmer abgetrennt. Die Dusche hat
eine Dusche in der Decke, eine Schlauchbrause und sechs kleine Brauseköpfe an der Wand, so dass man sich nach
Herzenslust nass machen kann. Da ich durch das Gepäck schleppen doch arg angeschwitzt bin, nutze ich diese Gelegenheit
ausgiebig.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann werden die Notebooks ausgepackt und geschaut, ob das WLAN brauchbar ist. Es ist zwar unverschlüsselt (was zu
erwarten war) funktioniert aber prima. Allerdings taugt der Account nur für einen Rechner; der Anmeldeversuch vom
anderen Notebook schlägt fehl. Ich gehe also nochmal herunter und lasse mir noch zwei Accounts geben, was ganz ohne
Schwierigkeiten geht. Das ganze scheint mir sehr professionell: Der Portier hat auf seinem Tresen ein Gerät stehen, das
ähnlich aussieht wie ein EC-Cash-Gerät und das auf Knopfdruck einen für sieben Tage gültigen WLAN-Account ausspuckt.
Das ist noch etwas professioneller als die Lösung bei $KUNDE, wo es vorgefertigte Coupons gibt. Auf dem Rückweg ins
Zimmer verstehe ich auch den Teppich im Hotelfur, der wie Kopfsteinpflaster aussieht, zu würdigen: Das Treppenhaus
sieht aus als wäre man im Dungeon. Naja, Designhotel, für ein paar Tage ist&amp;#8217;s absolut cool.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich muss nach den Anstrengungen der Reise erstmal 90 Minuten chillen und dann geht&amp;#8217;s auf die erste
Erforschungsreise in die Touri-Zone.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Jul 2010 19:11:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/893-guid.html</guid>
    <category>metro-paris</category>
<category>paris2011</category>
<category>reise</category>

</item>
<item>
    <title>Paris I - Planung und Vorbereitung</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/892-Paris-I-Planung-und-Vorbereitung.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/892-Paris-I-Planung-und-Vorbereitung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=892</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=892</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Wie Ihr als Blogleser wisst, habe ich meine Sandra am 10. Juni 2009 geheiratet. Sprich, wir haben unseren ersten
Hochzeitstag schon hinter uns und ich musste mir einfallen lassen, was wir an diesem denkwürdigen Tag anfangen. Da wir
beide noch nicht in Paris waren, lag es nahe, einen Kurzurlaub dort zu machen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Da wir beide nicht lange Urlaub machen wollen, der Beginn der Fußball-WM drohte und der Hochzeitstag auf einen
Donnerstag fällt, entscheiden wir uns für den etwas unüblichen Zeitraum Dienstag bis Freitag. Die Suche nach einem
Schnäppchen legt die benutzten Züge fest: Am Dienstag Vormittag mit dem ICE von Mannheim über Saarbrücken nach Paris
Est; am Freitag abend - parallel zum Eröffnungsspiel - mit dem TGV über Strasbourg nach Karlsruhe und von dort mit dem
ICE heim. Ferdi bucht die Karten und reserviert und verkauft uns zwei Gutscheine für fünf Tage &amp;#8220;Paris
Visite&amp;#8221;, was uns außer freier Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln auch ermäßigten Eintritt in so
manches Museum beschert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Wahl des Hotels fällt dank booking.com auf das Designhotel Sublim Eiffel am Boulevard Garibaldi im fünfzehnten
Arrondissement - das ist in der Nähe vom Eiffelturm, aber leider nicht umsteigefrei vom Gare de L&amp;#8217;est erreichbar.
Und es hat WLAN auf den Zimmern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich mache mir vorher ordentlich Gedanken über das, was alles schiefgehen kann: Man hört so viel über Kriminalität in
Paris, und im Fernsehen laufen in den letzten Monaten so viele Reportagen über schlechte und siffige, aber teure Hotels
in Paris und London, und mein Französisch ist nicht wirklich alltagstauglich. Sandra kauft mir einen Brustbeutel für
Papiere und Geld und sich einen Haufen Reiseführer und Wörterbücher.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Um angemessen fotografieren zu können, wünsche ich mir von meiner Mutter eine neue Digitalkamera und breche mit
unserem Grundsatz, Geschenke wirklich erst ab dem Geburtstag zu nutzen: Damit ich in Paris mit dem neuen guten Stück
schon vertraut bin, fotografiere ich eine Menge daheim und nehme die Kamera mit nach Heidelberg, um am Wochenende vor
der Abreise Schloßbeleuchtung und Feuerwerk zu fotografieren.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:39:38 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/892-guid.html</guid>
    <category>paris2010</category>
<category>reise</category>

</item>
<item>
    <title>Bild des Tages</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/806-Bild-des-Tages.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/806-Bild-des-Tages.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=806</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=806</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/lesdiablerets.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:112 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;68&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/lesdiablerets.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
Der Dienstag war ein Chaostag. Jede Menge Schnee, Streckensperrungen auf Brünig, Gotthard, Oberalppass und im Goms,
ungeplante Bustauschaktionen wegen &amp;#8220;wir brauchen Schneeketten&amp;#8221;, Umleitungen über Bern, erfolgreiche
Zitteranschlüsse in Gstaad, nicht erfolgreiche Zitteranschlüsse in Zweisimmen. Ich glaub, wir waren alle erleichtert
als wir in Luzern im Hotel eingefallen sind.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Nachtzugtruppe hatte dabei nicht so viel Glück; die wollten dem Nachtzug bis Bellinzona entgegenfahren, haben dies
auch geschafft, um dann dort zu erfahren, dass hinter ihnen die Bergstrecke gesperrt wurde und der Nachtzug deswegen
ausfällt. Dann Schienenersatzbus mitten in der Nacht von Bellinzona nach Basel, dreieinhalb Stunden Liegewagen und sich
dann noch vom Schaffner anmuhen lassen müssen, weil man die Zugbindung nicht eingehalten hat.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 23:18:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/806-guid.html</guid>
    <category>alpgrüm</category>
<category>reise</category>
<category>schnee</category>

</item>
<item>
    <title>Mit einem Hintern auf zu vielen Hochzeiten</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/736-Mit-einem-Hintern-auf-zu-vielen-Hochzeiten.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/736-Mit-einem-Hintern-auf-zu-vielen-Hochzeiten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=736</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=736</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ärgerlich ist es, wenn Du von $VERANSTALTUNG[1] früher weggehst, um einen um 21.00 Uhr beginnenden Vortrag auf
$VERANSTALTUNG[2] zu hören; der Referent aber - angekündigt - erst um 22.00 Uhr auftaucht und sich erstmal festklönt,
so dass der Vortrag erst so spät beginnt, dass Du unter Ausweichen auf Plan B des Rückwegs mit Ankunft daheim gut nach
01:00 Uhr zwar den Vortrag zuende hören kannst, die Diskussion nach dem Vortrag mit gesammeltem Ausprobieren des
vermittelten Wissens aber nicht mehr miterleben kannst, da es sonst Plan C des Rückwegs mit Ankunft daheim knapp vor
03:00 Uhr benötigt hätte.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Jul 2008 01:25:53 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/736-guid.html</guid>
    <category>reise</category>
<category>veranstaltung</category>
<category>vortrag</category>

</item>
<item>
    <title>Sommerzeit</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/369-Sommerzeit.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/369-Sommerzeit.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=369</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=369</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Momentan funktioniert meine innere Uhr relativ gut: Ich werde morgens zur passenden Zeit um viertel nach sieben wach.
Das reicht für den normalen Tagesablauf relativ gut.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Relativ schlecht reicht das allerdings, wenn ich Mittwochs zum Tanzen in Stuttgart war, und zum Erreichen des Zuges
in Richtung Büro die entscheidende halbe Stunde früher aufstehen muss. Unterstützt wird das dann noch dadurch, dass
meiner achtpfotigen Wecker in Mannheim sitzen und deswegen in Stuttgart relativ schlecht wecken, und die Uhr im als
Wecker missbrauchten Mobile noch nach Winterzeit läuft.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da kann man von Glück reden, dass die schnellen Züge von Stuttgart nach Heidelberg morgens im ungefähren
Halbstundentakt fahren und ich deswegen am letzten Donnerstag nur die halbe Stunde zu spät bei der Arbeit war die ich
auch verschlafen habe.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cucmluY2UuZGUvYXJjaGl2ZXMvMzI4LU5hZWNoc3Rlci1UYWctZGVyLVJlbm92aWVydW5nLVJlc3QtVGFwZXRlbi1hYi11bmQtd2Vpc3NlbG4uaHRtbA==&amp;amp;entry_id=369&quot; title=&quot;http://blog.rince.de/archives/328-Naechster-Tag-der-Renovierung-Rest-Tapeten-ab-und-weisseln.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.rince.de/archives/328-Naechster-Tag-der-Renovierung-Rest-Tapeten-ab-und-weisseln.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rince
bloggte&lt;/a&gt; darüber schneller als ich.&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Apr 2006 23:50:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/369-guid.html</guid>
    <category>disco</category>
<category>reise</category>
<category>stuttgart</category>

</item>

</channel>
</rss>