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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as musik)</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:50:35 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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    <title>Sitzordnung</title>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Über die Sitzordnung auf formalen Feiern soll schon so manche Ehe noch vor ihrer Schließung zerbrochen sein. Zu
unterschiedlich sind die Kriterien, die man bei der Aufteilung seiner Gäste auf verschiedene Tische ansetzen kann.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Zuallererst muss man natürlich wenigstens ungefähr wissen, wieviele Gäste kommen und wer kommt. Das Publikum zu
kennen macht die Aufteilung der Sitzordnung einfacher. Auch die Location sollte man kennen und wissen, wie groß die
Tische sind, die der Wirt zu stellen bereit ist. Daraus ergeben sich oft schon klare Gruppen, die man zusammen setzen
kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Meine Eltern haben mir erzählt, dass es unter den &amp;#8220;oberen zehntausend&amp;#8221; üblich ist oder war, die Gäste
bunt durchzumischen und selbst Ehepaare voneinander zu trennen. So bekam man damals einen Tischherren oder eine
Tischdame zugewiesen, mit der man sich dann den Abend über unterhalten konnte oder musste. Das hat sicher in vielen
Situationen zu neuen Bekanntschaften oder Freundschaften geführt, aber wenn man kein Meister im Smalltalk ist oder die
Chemie mit dem Nachbarn einfach nicht stimmt, kann so ein Abend auch gräßlich werden. Meine Empfehlung: Auf
Geekveranstaltungen eher nicht machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich halte es aber auch für einen schwerwiegenden Fehler, die Gäste so in die Gruppen zusammenzusetzen, wie man sie
eingeladen hat. Sprich, Freundeskreis A an einem Tisch, Freundeskreis B an einem anderen, die eigene Verwandtschaft
dorthin, die andere Verwandtschaft da hin, die Kollegen dort. Eine so in eingefahrene Wege aufgeteilte Gesellschaft wird
sich im allgemeinen nicht durchmischen, und man hat den ganzen Abend nur die üblichen Cliquen in jeder Ecke stehen.
Für Stimmung ist das eher abträglich.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein klassischer Fehler ist übrigens auch, die 80jährige Urgroßmutter auf den Ehrenplatz in die erste Reihe direkt an
der Tanzfläche zu setzen. Sie wird sich - zu Recht! - noch vor der ersten aufgelegten Platte über die zu laute Musik
beschweren. Besser setzt man diejenigen, von denen man denkt, dass sie eher mehr tanzen werden, nahe an die Tanzfläche
und bestuhlt den Raum eher so, dass die Ehrenplätze für die älteren, lärmempfindlichen Herrschaften in einem
ruhigeren Bereich des Raumes sind. Das kriegt man mit etwas Fingerspitzengefühl (z.B. in der Dekoration) auch so hin,
dass sie sich nicht abgeschoben vorkommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir sind auf unserer Hochzeit einen Mittelweg gegangen: Wir haben uns eingehend vorab mit den Gästen beschäftigt und
haben sie so gesetzt, dass wir die üblichen Cliquen möglichst aufgeteilt haben. Trotzdem haben wir die Gäste so
zusammengesetzt, wie wir dachten, dass sie sich etwas zu sagen haben. So saßen die Tänzer gemeinsam an einem Tisch,
die Musiker ebenfalls. Dann saßen die &amp;#8220;sonstigen Freunde&amp;#8221; eher nach Alter zusammengemischt, und die
jugendliche Verwandtschaft (bei der klar war, dass sie trotz unseres Aufwands mit Discjockey und Pipapo spätestens um
Mitternacht in Richtung einer cooleren Location abdampfen wird) hatte auch ihren eigenen Tisch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Pluspunkte bekommt man für organisatorische Maßnahmen, die die Gäste dazu bringen, miteinander zu kommunizieren. Dazu
morgen mehr.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Dec 2009 12:31:00 +0100</pubDate>
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    <category>hochzeit</category>
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    <title>Hintergrundmusik</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/453-Hintergrundmusik.html</link>
            <category>Freizeit</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Hintergrundmusik soll eine andere Veranstaltung, meistens ein Essen, so untermalen, dass man sie zwar als angenehm,
nicht jedoch als zu laut oder ablenkend wahrnimmt. Das auszuwählen oder die Technik dafür vorzubereiten, ist schwerer
als man auf den ersten Blick denkt.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Es empfiehlt sich die Auswahl wenig dynamischer Instrumentalmusik. Texte lenken ab, besonders leise Stellen hört man
nicht mehr und besonders laute Stellen stören die Unterhaltung der Gäste. Wenn man klassische Musik nehmen möchte,
weil sie als besonders kultiviert gilt, sollte man entweder das Material passend wählen, oder eine Kompression
durchführen. Das gilt zwar unter Musikkennern als Frevel, sorgt aber für die konkrete Anwendung dafür, dass die Musik
angenehmer wahrgenommen wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit Kompression meine ich übrigens nicht die Überführung ins MP3- oder OGG-Format, sondern das Anheben der
Lautstärke leiser Stellen und das Absenken der Lautstärke lauter Stellen, so dass sich über das ganze Stück hinweg
weniger Lautstärkeunterschiede ergeben. Das kann man im Studio mit einem &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Lb21wcmVzc29yXyhTaWduYWx2ZXJhcmJlaXR1bmcp&amp;amp;entry_id=453&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressor_(Signalverarbeitung)&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Relevanter Link&quot;&gt;Kompressor&lt;/a&gt; oder mit dem
entsprechenden Effektplugin auf dem PC machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ähnlich völlig ungeeignet ist übrigens auch Acapellagesang.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:25:00 +0100</pubDate>
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    <category>musik</category>
<category>zulmp</category>

</item>
<item>
    <title>Schreck in der Abendstunde</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/830-Schreck-in-der-Abendstunde.html</link>
            <category>Freizeit</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Da bereitet man sich auf die Party des Jahrhunderts vor und kommt knapp 40 Stunden vor der heißen Phase dann doch ins
rotieren. Und dann gibt die glücklicherweise schon zwei Abende vor der Veranstaltung an der Location eingetroffene
Anlage im Testaufbau keinen Ton von sich. Und man hat kaum Ausrüstung zum Tauschen dabei.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Doch Glück im Unglück: Verstärker und Boxen sind in Ordnung, und wenn man Input auf den Input legt, gibt es hinten
auch Output. Nur leider weigert sich mein DN-2500F (das ist ein pitchbarer Doppel-CD-Player mit Jogshuttle und
Schnellanlauf für die Disco) auf beiden Seiten, Output zu erzeugen. Er lässt sich ganz normal bedienen, die Laufwerke
bewegen sich, auf dem Display läuft die Zeit, aber auf dem Output hört man keinen Ton.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zum Glück hat der Diskjockey schon angekündigt, dass er fast ausschließlich digital arbeitet und deswegen eigentlich
keinen CD-Player braucht, aber ich hab ihm jedenfalls mal gesagt, er solle einen funktionierenden CD-Player mitbringen,
für den Fall der Fälle. Die zwei verdaddelten Stunden fehlen jetzt halt woanders.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Jun 2009 12:25:20 +0200</pubDate>
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    <category>disco</category>
<category>hochzeit</category>
<category>musik</category>
<category>technik</category>

</item>
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    <title>James Bond Night in der Mood Lounge</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/675-James-Bond-Night-in-der-Mood-Lounge.html</link>
            <category>Freizeit</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Gestern war mir nach lautem Geräusch und Bewegung, also bin ich um kurz vor Mitternacht nach Karlsruhe gefahren, wo
mein alter Freund Amar einmal im Monat in der Mood Lounge Musik auflegt. Das ganze nennt sich James-Bond-Night und
besteht aus Soul, Funk und Disco. Größtenteils handgemachte Musik also.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Leider waren werder Frau K. noch das Ehepaar A. zum Mitkommen zu motivieren, also musste ich alleine fahren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Mood Lounge ist ein kleiner Club, in etwa halb so groß wie das Normal/Unterhaus, retro dekoriert. Durchaus
gemütlich. Der DJ steht buchstäblich mitten auf der Tanzfläche, noch viel mehr als im Normal, und ist nicht so
abgeschieden wie im ZAP. Das Publikum ist größtenteils Mitte 20, aber ich habe mich nicht deplaziert gefühlt, weil
auch genug ältere Leute da waren. Kein Wunder, passt ja auch zur Musik.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Musik ist zwar nicht hundertprozentig mein Fall, aber Amar legt auch das ältere Zeugs prima auf, und wenn ich schon
mit Durststrecken leben muss (was ich fast überall tun muss), hab ich die lieber bei James Brown und Konsorten als bei
irgendwelchem Industrielärm von Posertechno (nichts gegen melodischen House, aber manchmal wird&amp;#8217;s auch mir zu
heftig).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Nachteil: Die Anlage bringt die Lautstärken, die Amar von ihr gestern verlangt hat, einfach nicht, und da die
Tanzfläche von sechs Seiten beschallt wird, ist es auch in der Mitte der Tanzfläche zu laut und egal wie man sich auf
der Tanzfläche orientiert, irgend eine Box plärrt doch direkt ins Ohr. Da gehören Limiter rein, die den Sound im
Erträglichen halten. Ich bin da jetzt seit gut sieben Stunden draußen und mir klingeln die Ohren immer noch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Herr Z. aus K. empfiehlt hier &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2301&amp;amp;entry_id=675&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.gehoerschutz.com/de/kunden_221.aspx&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;externer Link zu
gehoerschutz.com&quot;&gt;diesen Gehörschutz&lt;/a&gt; zur Schonung der Ohren, ich muss echt mal gucken ob ich für sowas in die
Tasche greife. Unterhalten kann man sich damit dann vermutlich nimmer, aber ich hab das, was Amar mir in den 30 Sekunden
Gespräch die wir doch zustande gebracht haben erzählt hat eh nicht verstanden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Früher konnte ich einfach vom Lichtpult rübergreifen, etwas die Höhen rausnehmen und den Summenregler runterziehen,
aber in einem fremden Club in dem ich bisher viermal war käme das dann doch eher nicht gut. Hmpf.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 10:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>disco</category>
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    <title>Sommerzeit bringt uns auf Trab</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/665-Sommerzeit-bringt-uns-auf-Trab.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Auch 26 Jahre nach der Veröffentlichung von UKWs &amp;#8220;Sommersprossen&amp;#8221; habe ich Schmerzen mit der Zeile
&amp;#8220;Sommerzeit bringt uns auf Trab&amp;#8221;. Das mag hauptsächlich daran liegen, dass ich mit meiner auf einen
27-Stunden-Tag laufenden inneren Uhr (ich hätte doch Bajoraner werden sollen) leide, wenn die Uhr vorgestellt wird -
dann ist der Tag im Vergleich zu meinem inneren Rhythmus noch kürzer.
&lt;p&gt;
Aber am Tag der Umstellung auf Sommerzeit auch noch in Karlsruhe tanzen zu gehen und danach noch beim Ehepaar A in M bei
N an der W bis um Uhr auf dem Sofa sitzen und heim fahren, und dann am darauf folgenden Sonntag zu einer vernünftigen
Zeit aufstehen, um halbwegs gut in die neue Zeitzone hineinzurutschen, verstößt echt gegen die Genfer Konvention
**gähn**.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bis ich die Streichhölzer wieder aus den Augen nehmen kann, sortiere ich UKWs Textzeile erstmal in die Abteilung
&amp;#8220;Reim Dich oder ich fress Dich&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 30 Mar 2008 03:01:00 +0200</pubDate>
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<category>sommerzeit</category>
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    <title>Tanzfläche beschallen! Gleichmässig!</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/454-Tanzflaeche-beschallen!-Gleichmaessig!.html</link>
            <category>Freizeit</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Man sollte die Boxen so aufstellen, dass die Tanzfläche gleichmäßig mit Musik &amp;#8220;versorgt&amp;#8221; wird. Wenn man
sich dabei an den Tischen und den Bars noch unterhalten kann, ist das eher ein Vorteil. Mehr Boxen sorgen für
gleichmäßigere Verteilung der Lautstärke und erlauben, die Musik insgesamt nicht so laut drehen zu müssen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Keine gute Idee ist es, die Boxen auf die Tische zu richten und keine Boxen für die Tanzfläche vorzusehen. Dann hört
man nämlich beim Tanzen die Musik nicht, während man sich an den Tischen kaum mehr unterhalten kann.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Oct 2006 13:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>musik</category>
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    <title>Music is Magic</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/455-Music-is-Magic.html</link>
            <category>Freizeit</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Das mag jetzt ja völlig banal klingen, aber ohne Musik kein Tanz. Ich
will das sogar noch etwas weiter treiben und sagen, ohne &lt;u&gt;gute&lt;/u&gt; Musik
kein Tanz.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die wirkliche Aussage dahinter ist, dass es für das Gelingen einer
Party mit Tanzveranstaltung essenziell wichtig ist, dass die Musik
stimmt. Und - da mag man überrascht sein - man kann sehr viel falsch
machen. Genug, um zu sagen, wenn die Feier uns wichtig ist, braucht&amp;#8217;s
Musik aus den Händen eines Profis.
&lt;/p&gt; &lt;p&gt;
Viele Gastgeber sind der Meinung, die Party würde schon werden, wenn
man - früher - einen einzelnen CD-Player mit einem Stapel CDs in die
Ecke stellt. Der Rest wird dann schon. Dies ist allerdings damals
schon falsch gewesen und ist es heute noch, wenn auch der einzelne
CD-Player inzwischen dem Windows-Notebook mit Winamp gewichen ist.
Wenn man als Gastgeber in so einer Situation Glück hat, findet sich
ein Dummer, der sich um die Musikzusammenstellung kümmert, die
exotischen und unpassenden Spezialwünsche besoffener Gäste abwehrt und
sich den Kopf darüber zerbricht, was der Party nun am wenigsten
Schaden zufügt. Wenn man als Gastgeber in so einer Situation großes
Glück hat, hat der Dumme, der sich gefunden hat, Talent zum DJ. Auf
dieses Glück sollte man sich aber möglichst nicht verlassen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Denn, wenn man Pech hat, wird jedes neue Musikstück von einem anderen
Menschen ausgewählt. Dann hat man ein Musik-&amp;#8220;Programm&amp;#8221;, das ziellos
von einer exotischen Musikrichtung in die andere springt, nach dem
Ende jedes Musikstücks nach 30 Sekunden &amp;#8220;Loch&amp;#8221; die gerade mühselig auf
die Tanzfläche gelockten Gäste wieder auf ihre Sitzplätze zurückjagt,
und obendrein die gegebenenfalls noch anwesenden älteren Leute
seufzend ins Ranten über die Jugend von heute hetzt. Ja, auch dann,
wenn diese Jugend von heute größtenteils über 30 ist. In der
Steigerung lässt DJ n+1 die von DJ n ausgewählte Musik nicht einmal
zuende laufen sondern würgt das Stück noch vor dem ersten Refrain
zugunsten eines radikalen Stimmungswechsels ab. Der sichere Tod der
Party.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gut, es geht noch schlimmer. In der &amp;#8220;goldenen&amp;#8221; Zeit vor der CD hat es
tatsächlich Parties gegeben, für die der Gastgeber das Musikprogramm
auf analoger Cassette vorproduziert und dann einfach hat ablaufen
lassen. Es überrascht solche Gastgeber stark, und mich nicht wirklich,
dass solche Parties üblicherweise nicht mit Stimmung gesegnet sind.
Denn: Ein Tonband kann sich der Stimmung des Publikums nicht anpassen.
Es hat keine Intuition dafür, ob man den Tanzenden noch einen
draufsetzen kann, oder ob man besser per Wechsel der Musikrichtung und
Reduktion der BPM-Zahl um 50 dann mit der Uptempomusik aufhört, um
einen neuen Spannungsbogen anzusetzen. Im Idealfall findet der bei
Zusammenstellung der Musik geplante Höhepunkt vor leerem Saal statt,
weil die Gäste gerade zum Böllern, Luftballons steigen lassen oder
Brautpaar in die Flitterwochen schicken an der frischen Luft sind.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was ich damit sagen möchte: Musik ist wichtig. So wichtig, dass man
jemanden abstellen sollte, der sich hauptamtlich und ausschließlich um
deren Zusammenstellung und Darbietung kümmert. So ein jemand nennt
sich typischerweise DJ und braucht die richtige Mischung aus
Musikalität, technischem Verständnis und Intuition für das Publikum.
Der DJ muss die Vibrations des Publikums aufnehmen und in die weitere
Zusammenstellung des Musikprogramms einfließen lassen. Dabei kann man
in den seltensten Fällen weiter als drei, vier Stücke voraus planen,
und außerhalb von thematisch festgelegten Veranstaltungen
(&amp;#8220;80er-Jahre-Mittwoch&amp;#8221;, &amp;#8220;James-Bond-Party&amp;#8221;) auch kaum vorab planen,
welche Musikrichtung den Schwerpunkt des Abends darstellen wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der DJ muss mit mindestens einer Viertelstunde Vorsprung über das
geplante Programm Bescheid wissen, damit er die Spannungsbögen, die er
über seine Arbeit legt, gut in das festgelegte Zeitraster der
Veranstaltung einpassen kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Streiten kann man sich übrigens fleissig darüber, ob der DJ sich auch als &amp;#8220;Master of Ceremony&amp;#8221; betätigen
soll und wie ein Moderator durch das Programm führen soll. Meine persönliche (und regelmäßig widersprochene) Meinung
ist, dass der DJ sich mit eigenen Wortbeiträgen tunlichst zurückhalten sollte. Wenn eine Moderation gewünscht ist,
gehört der Moderator auf die Bühne; ist kein Moderator da, kann der DJ diese Aufgabe aus der DJ-Box übernehmen. Nur:
Während die Leute tanzen, sollte man nicht labern. Das zerstört die durch die Musik erzeugten Vibrations.
&lt;p&gt;
Für einen Abend mit Livemusik gelten freilich andere Regeln. Mit
diesen Regeln kenne ich mich aber nicht aus; deswegen bleiben sie hier
unerwähnt.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Sep 2006 13:21:00 +0200</pubDate>
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    <category>dj</category>
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