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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as foehr2011)</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 15:36:56 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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    <title>42</title>
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            <category>Fotos</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Diejenigen, die die Artikel aus Föhr brav gelesen haben, werden sich gemerkt haben, dass ich weise und 42 geworden bin
und außerdem zwei Jahre lang verheiratet bin. Hier sind noch ein paar Fotos von meinen Geburtstagsgeschenken.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.09.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:160 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;54&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.09.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.47.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:158 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;54&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.47.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.15.48.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:159 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;54&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.15.48.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>42</category>
<category>foehr2011</category>
<category>fotos</category>

</item>
<item>
    <title>Mit Waze und Smart zum Sonnenuntergang</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/921-Mit-Waze-und-Smart-zum-Sonnenuntergang.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Für den Dienstag haben wir uns ein Smart Cabrio gemietet, fahren auf der Insel herum und schaffen es endlich, einen
Sonnenuntergang zu sehen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die Autovermietung ist fußläufig erreichbar und öffnet um zehn. Gerade so rechtzeitig, um den um 10.30 Uhr
beginnenden Bauernbrunch mit Hofführung in Dunsum zu erreichen. Wir sind um 09.50 Uhr da, können den Kurs &amp;#8220;Smart
fahren&amp;#8221; durch Vorlage eines Hochzeitsfotos verhindern und dann geht es direkt los.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach nur 300 Metern habe ich dann auch den Knopf gefunden, der dem komischen Getriebe die Benutzung von Gängen ungleich
des ersten erlaubt. Danach kann man sich im Auto tatsächlich unterhalten (&amp;#8220;komisch, der Hochzeits-Smart war doch
nicht so laut, oder&amp;#8221;). Waze führt uns über Nieblum, Borgsum und Utersum nach Dunsum. Der Hofladen zwischen
Groß- und Kleindunsum ist trotz der Erschwernis, dass Großdunsum auf den Schildern als Dunsum und Kleindunsum gar
nicht beschildert ist und dass Waze der Meinung ist, der von uns gesuchte Aussiedlungshof wäre zehn Kilometer weiter
nordöstlich irgendwo im Marschgebiet, leicht gefunden. Einer der Wege, den Waze uns schickt, verläuft über einen
Kilometer direkt neben der Landstraße, und ich bin mir ganz sicher, dass man da mit dem Auto nicht lang fahren sollte.
Aber es stand nirgendwo ein Schild, und wir haben auch brav die erste Möglichkeit zum Wechsel auf die
&amp;#8220;richtige&amp;#8221; Straße gewählt. Waze wird in den nächsten 20 Stunden noch ein paarmal versuchen, uns hier lang
zu schicken.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir bekommen vom Chef himself die Rinderaufzucht, den Kuhstall, die Melkanlagen und die Käserei gezeigt und
frühstücken danach eigentlich ganz lecker, aber für fünfzehn Euro auch nicht eben billig. Ob wir zu früh wieder
gegangen sind oder ob &amp;#8220;Brunch&amp;#8221; als &amp;#8220;wir stellen zur Mittagessenzeit ein Frühstück hin&amp;#8221;
missverstanden wurde, ist nicht überliefert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nächster Stop ist der Wattparkplatz achtern Dunsumer Deich, wo wir planen, am Abend den Sonnenuntergang zu beobachten -
das war der eigentliche Grund für die Anmietung des Autos, da man eine Woche vor der Sommersonnenwende keine Chance
hat, nach Sonnenuntergang von Dunsum mit öffentlichen Verkehrsmitteln ungleich Taxi wieder nach Wyk zurückzukommen.
Nachdem wir die Lage inspiziert und die Örtlichkeit besichtigt haben, geht es unter Aktivierung des &amp;#8220;Prefer
Cookie Crunching&amp;#8221; Modus in Waze wieder zurück nach Wyk.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Föhr ist für den cookiesammelnden Wazer ein Paradies: Man ist fast vollständig alleine auf der Insel, bis auf die
Hauptstraßen liegen überall Cookies, und die kreative Streckenwahl von Waze führt einen an Ecken, die man sonst nie
gesehen hätte. Der Rückweg nach Wyk führt uns eine Stunde lang durchs Marschland, teilweise auf Kieswegen. A propos
Kies/Wirtschaftswege: Die sind auf Föhr fast überall frei befahrbar, wo in Rhein-Neckar fast unweigerlich ein
&amp;#8220;Verbot für Kraftfahrzeuge, Anlieger und landwirtschaftlicher Verkehr frei&amp;#8221; steht. Von Norden kommen wir
zurück nach Wyk.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nachmittags fahren wir nach Nieblum und schauen uns das alte Dorf an. Ganz anderer Character als Wyk, aber viel
Autoverkehr, viele Leute, und kein Meer. Wir können uns nicht einigen, in Nieblum zu Abend zu essen und landen beim
Glücklichen Matthias in Wyk.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sonnenuntergang ist für 22:00 Uhr angesagt. Wir planen, diesmal die Nordroute über Wrixum, Oevenum, Midlum, Alkersum,
Toftum und Oldsum zu nehmen, werden aber von Waze sofort wieder in die Marsch geschickt und landen seltsamerweise nahezu
auf demselben Weg wie am Mittag, nur andersrum, wieder auf dem Wattparkplatz. Wir fahren noch ein wenig weiter in
Richtung Utersum und stellen das Auto am Schöpfwerk ab.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf dem Deich ist derweil die Völkerwanderung ausgebrochen und wir befürchten, der Sonnenuntergang würde zum
Massentourismus mutieren. Aber es ist nur die Abendwattwanderung, die zurückkehrt und die baldige Einkehrgelegenheit
sucht, so dass wir schnell wieder am Deich alleine mit den Schafen sind.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn wir die Sonne wirklich im Meer hätten versinken sehen wollen, hätten wir das entweder mit Übernachtung auf Amrum
tun müssen oder wir hätten uns einen Standort in oder südlich von Utersum suchen müssen: Von Dunsum aus geht die
Sonne hinter Sylt unter, und sie tut das - wir haben Juni - in einem beeindruckend flachen Winkel. Um 22:15 ist die
Sonne (endlich!) weg und wir fahren, diesmal wirklich durch die Dörfer, zurück in die Ferienwohnung.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 16:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>foehr2011</category>

</item>
<item>
    <title>Tandem</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/919-Tandem.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nachdem ich entdeckt hatte, dass der von unserer Ferienwohnungsagentur bevorzugte Fahrradverleih auch Tandems im Angebot
hat, wurde ich neugierig und wollte das mal ausprobieren. Frau H. schug gleich richtig zu und hat ein Tandem für drei
Tage geordert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Leider hat es nicht so ganz geklappt
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Geliefert wurde leider ein ziemlich abgeranztes Fahrzeug mit einer viel zu weichen Federgabel, einem kaum in der Höhe
einstellbarem vorderen Sattel und mit &amp;#8220;nur&amp;#8221; fünf Gängen. Es war das erste Tandem, bei dem die beiden
Tretkurbeln nicht in identischer Lage montiert waren, sondern sie waren um ca 45 Grad versetzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Fahren selbst war zumindest für mch als Vordermann nicht so problematisch: Man muss sich zwar daran gewöhnen, dass
das Fahrzeug deutlich länger ist als ein normales Fahrrad, aber es fährt sich sonst weitgehend normal. Durch die
Federgabel hat sich das Tandem auf etwas holpriger Strecke aufgeschaukelt, was nicht bequem für die vier Buchstaben
beider Fahrer war; das Fahrgefühl ist am ehesten damit zu vergleichen, dass man auf einem &amp;#8220;normalen&amp;#8221;
Fahrrad jemanden auf dem Gepäckträger sitzen hat. Es ist schon etwas ungewohnt, den Schwerpunkt nicht alleine
bestimmen zu können.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich fahre gerne mit etwas höherer Trittfrequenz, weil ich das Gefühl habe, dass das nicht so auf die Knie geht. So
gehen meine Beine in aller Regel zwischen 80 und 100 mal pro Minute hoch und runter, und zwar auch, wenn ich nicht
gerade auf Tempo fahre. Die Frau H. schaltet auf dem &amp;#8220;normalen&amp;#8221; Fahrrad im Gegensatz dazu ziemlich schnell
in einen sehr hohen Gang und fährt mit Kraft und wenig Trittfrequenz. Das ist natürlich auf einem Tandem nur recht
schwer miteinander in Harmonie zu bringen. Auch die Entscheidung &amp;#8220;treten oder im freilauf rollen lassen&amp;#8221;
möchte auf dem Tandem koordiniert werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Obendrein ist der Stoker auf dem Tandem dem Fahrstil des Vordermanns ziemlich ausgeliefert. Sitzt der Ängstliche vorne,
geht es nicht vorwärts, sitzt der Ängstliche hinten, hat er keinen Spaß sondern krallt sich nur an seinem
&amp;#8220;Lenker&amp;#8221; fest.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Effekt, dass Tandemfahren leichter geht als das Fahren mit zwei &amp;#8220;normalen&amp;#8221; Rädern, hat sich bei uns
nicht eingestellt. Ich fand das Tandemfahren erheblich anstrengender als das Fahren mit dem &amp;#8220;normalen&amp;#8221; Rad,
obwohl die Frau H. versichert hat, fleißig mitgetreten zu haben. Ob das an der generellen Ranzligkeit des gemieteten
Fahrzeugs lag oder an der für mich ungewohnten, niedrigen Trittfrequenz, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen,
aber das Experiment &amp;#8220;Tandem&amp;#8221; haben wir nach fünf Kilometern Testfahrt als &amp;#8220;funktioniert nicht&amp;#8221;
eingestuft und das Fahrzeug die restliche Zeit der dreitägigen Mietzeit nicht mehr angeschaut.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Jun 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>foehr2011</category>
<category>radfahren</category>
<category>tandem</category>

</item>
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    <title>Hochzeitstag und folgende</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/918-Hochzeitstag-und-folgende.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Der zehnte Juni ist unser Hochzeitstag und mein zweiundvierzigster Geburtstag. Sandra hat im Vorfeld alle Geekshops
bezüglich Douglas-Adams-T-Shirts leergekauft und präsentiert mir einen Haufen &amp;#8220;42&amp;#8221; und &amp;#8220;Don&amp;#8217;t
Panic&amp;#8221;. Der Tag selbst verläuft zwischen Restaurants, Shopping, Strandkorb, Balkon und Bett. Ich komme mit meiner
Einarbeitung in den mini-buildd ordentlich weiter und wir beschließen den Tag mit einem leckeren Fisch in dem
Restaurant, in dem wir diesmal reserviert haben, um nicht zum vierten Mal keinen Platz mehr zu finden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der elfte verläuft auch nicht wesentlich langsamer. Wir bekommen am Morgen unser Tandem geliefert (darüber werde ich
noch bloggen), und nach einem opulenten Frühstück fahren wir zum Mittagessen zum Pfannkuchenhaus. Der Rest des
Nachmittags versackt in Bett und Strandkorb, kurz vor Toresschluß fallen wir in den Supermarkt ein, kaufen Lebensmitel
für das lange Pfingstwochenende und einen Ofenkäse, den wir zu &amp;#8220;The Incredibles&amp;#8221; im Fernsehen in den Ofen
schieben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Den Folgetag verbringen wir vormittags am Strand. Der Nachmittag geht mit einem etwas ausgedehnteren Mittagsschläfchen
herum. Als wir wieder aufstehen, beginnt der Internetzugang herumzuzicken, ist jedoch mit &amp;#8220;Stecker ziehen&amp;#8221;
entweder in der Wohnung oder im glücklicherweise offenen Hausanschlußraum wieder flott zu bekommen. Abends essen wir
beim Griechen und gehen früh ins Bett, denn am nächsten Tag ist Amrum angesagt.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 Jun 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>foehr2011</category>

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<item>
    <title>Foehr 2011 - Die Anreise</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/917-Foehr-2011-Die-Anreise.html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Liebe Einbrecher, die vorliegenden Blogartikel eines Nordseeurlaubs lassen nicht den Schluß zu, dass unsere Wohnung in
Ilvesheim unbeaufsichtigt sei. Die Artikel wurden vorgeblogged und zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem wir
bereits wieder daheim waren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dank zweier edler Spenden vom Ehepaar B. aus A. bei M. hat uns die Anreise mit der Bahn in der ersten Klasse kaum einen
Cent gekostet. Nachdem wir das Auto in Käfertal in der Autowerkstatt abgeliefert haben und mit der Linie 5 zum
Hauptbahnhof gefahren sind, bringt uns der übersichtlich besetzte ICE 78 mit knapp +10 nach Hamburg. Der Kelch einer
alten Oma im Abteil geht an uns vorbei, weil die Zugbegleiterin nach ihren Versuch, uns von unseren reservierten
Plätzen zu vertreiben (&amp;#8220;Sie müssen einen Wagen weiter nach vorne!&amp;#8221; - &amp;#8220;Im Wagen weiter vorne gibt es
nur einen freien Sitzplatz, und der, der den zweiten Sitzplatz besetzt hat, wird dafür bezahlt dass er da sitzt&amp;#8221;)
dann doch erkennt, dass sie es war, die sich in Wagen 13 wähnte, aber in Wagen 14 war. Oma möchte unbedingt am Fenster
sitzen und läuft dafür auch gerne 25 Meter wieder nach hinten. So bleiben wir bis Hamburg alleine im Abteil - sehr
angenehm.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über den Besuch bei meiner Mutter möchte ich hier keine Worte verlieren; wir finden uns pünktlich in Hamburg-Altona
in der NOB ein und lassen uns gemütlich durch die Marsch schaukeln. Um Heide herum wachsen Ks-Signale, und etliche
Bahnübergänge sind mit Flatterbändern gesichert. Unsere Fahrt für heute endet in Husum, wo wir uns ein Etappenhotel
gebucht haben.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Am nächsten Vormittag schauen wir uns Husum, eine schöne Stadt mit schöner alter Innenstadt an und fahren am frühen
Nachmittag weiter nach Niebüll. Die Zugbegleiterin des nordwärts fahrenden Zugs stempelt uns die Rückfahrt unserer
Freifahrt mit der Zugnummer eines südwärts fahrenden Zugs. Glücklicherweise bemerke ich das und lasse das noch
korrigieren - ich bin gespannt, ob das auf der Rückfahrt noch Ärger mit der DB gibt. Wir werden sehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In Niebüll endet unsere Freifahrt; ab dort sind wir zahlende Fahrgäste. Der T4 der neg rangiert den Generatorwagen
hinter den zwei IC-Kurswagen schnell weg und stellt die Kurswagen pünktlich zur Abfahrtszeit an den wartenden IC. Der
Fernzug wird sich durch diese Aktion mindestens +10 eingefangen haben. Ohne Kurswagen geht es dann weiter nach
Dagebüll, wo zwei Fähren warten. Wir schließen uns dem Herdentrieb an und boarden die erste, mit &amp;#8220;Föhr und
Amrum&amp;#8221; beschriftete Fähre - um dann zu sehen, dass die andere, nur mit &amp;#8220;Föhr&amp;#8221; beschriftete Fähre
zuerst ablegt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf Föhr angekommen, holen wir uns auf dem Weg zur Ferienwohnung den Schlüssel zu unserem Strandkorb und beziehen dann
die Wohnung am &amp;#8220;Schlößchen&amp;#8221; am Stockmannsweg. Im Vergleich zu unserer Wohnung von vor zwei Jahren ist es
weiter oben (fitneßsteigernd und mit Blick über den Deich hinweg aufs Meeresufer auch bei Flut), kleiner, günstiger
und älter. Das Internet kommt per Devolo-Powerline und möche fast täglich resettet werden. Zur Befriedigung der
diversen Onlinesüchteleien reicht es aber.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach einem kurzen Besuch im Strandkorb und Entgegennahme der Mietfahrräder geht es in die &amp;#8220;Innenstadt&amp;#8221; zum
Abendessen fassen und zum Einkaufen in den Supermarkt am Hafen. Danach wird ausgepackt und es geht ins Bett.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>foehr2011</category>

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