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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as dienstleistung)</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/</link>
    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 07:34:19 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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<item>
    <title>Von Kompatibilitätslisten und USB-Sticks</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/718-Von-Kompatibilitaetslisten-und-USB-Sticks.html</link>
            <category>tech-rants</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich habe mich endlich auf einen USB-Stick-Typ geeinigt, den ich in Zukunft bevorzugt verwenden möchte: Den SanDisk
Cruzer Micro. Zwar nicht besonders klein, aber auch nicht besonders groß, mit halbwegs günstigem Preis, und
zurückziehbarem USB-Verbinder. Das bedeutet, dass keine Kappe verloren gehen kann und das Ding auch robust genug ist
für das Schlüsselbund. Die dazugehörige &amp;#8220;U3-Software&amp;#8221;, die einem Windows ganz unkompliziert das
Kaffeekochen beibringen soll, ignoriere ich völlig und benutze die Sticks halt als wären es ganz normale USB-Sticks.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als USB-ZIP-Disk formatiert booten alle Rechner ganz prima von den Sticks. So gehört es sich ja auch. Nur gewisse
hp-Server zicken.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Namentlich geht es um ältere Server vom Typ DL140, die zwar von echten Serverfans nicht als &amp;#8220;echte Server&amp;#8221;
bezeichnet werden, aber dennoch den Segen in Form von hp-Logo und -Preisschild tragen. Die Maschinen sind zwar
eigentlich als billiges austauschbares Element von Compute-Clustern etc konzipiert, aber aufgrund ihrer
Hardwareausstattung als Server für moderne Linuxe prädestiniert. So sind einige dieser Kisten inzwischen in meinem
Aufgabenbereich gelandet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Normalfall bootet der DL140 auch prima von einem als USB-ZIP formatierten Stick, wie es die allermeisten Rechner in
meinem Umfeld, die neu genug sind, auch tun. Nur von den SanDisk-Sticks wollen sie nicht. Und zwar wird der
SanDisk-Stick entweder gar nicht oder doppelt erkannt, und dann wird doch von der Platte gebootet. Leider wird der
Ende-des-Selbsttest-Screen nur einen Sekundenbruchteil lang angezeigt, so dass die Diagnose ein wenig schwer ist. Auch
ein BIOS-Update (dank memdisk auch in der von hp gewählten Form des Floppy-Images auch ohne Floppy halbwegs schmerzarm)
auf die aktuelle Version hilft nicht; das in manchen Foren empfohlene Entfernen der angeblich auf einer für
Normalsterbliche unsichtbaren &amp;#8220;Partition&amp;#8221; abgelegten U3-Software mit einem proprietären Windows-Tool bleibt
ebenfalls wirkungslos.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Also muss der eigentlich in den höchsten Tönen gelobte hp-Support, der in den letzten Tagen für mich &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2326&amp;amp;entry_id=718&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/705-hp-Supportchat-voellig-unbrauchbar.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Link zu einem anderen
Artikel dieses Blogs&quot;&gt;schon einmal versagt hat,&lt;/a&gt; noch einmal ans Werk. Da für Server kein Chat angeboten wird,
konservativer per Webformular.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Webformular fragt alles mögliche bis zur Schuhgröße des letzten Technikers, unter anderem auch das installierte
Betriebssystem. Ich mache den Fehler, antworte wahrheitsgemäß &amp;#8220;Debian GNU/Linux 4.0&amp;#8221; und erkläre in der
&lt;strike&gt;EIngabebriefmarke&lt;/strike&gt;ausreichend groß dimensionierten Textarea meine technische Herausforderung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Antwort kommt auf dem Fuße innerhalb von wenigen Stunden: Debian GNU/Linux 4.0 sei nicht supported, und mein
USB-Stick steht nicht auf der Kompatibilitätsliste. Man werde deswegen den Fall schließen; und die Webseite, auf die
mein Ticket nun verweist, enthält praktischerweise weder eine Mögilchkeit zum Antworten noch eine, mit der das Ticket
wieder geöffnet werden kann. Der gestreckte Mittelfinger ist somit endgültig.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf der Kompatibilitätsliste stehen natürlich nur USB-Sticks mit hp-Preisschild, und zwar ganze drei Stück aus der
Kollektion von 2004. Das halte ich für heute völlig unzureichend.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich glaube, ich muss mal darüber bloggen, was Hardwarehersteller, Endkunden und ich unter &amp;#8220;Support&amp;#8221;
verstehen. Ich habe nämlich den  Verdacht, dass da drei ganz verschiedene Definitioen herauskommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich erwarte von &amp;#8220;Support&amp;#8221;, dass der Hersteller sich die Wehwehchen seiner Kunden wenigstens so lange
anhört, bis jemand mit rudimentärem Sachverstand beurteilen kann, ob man es nicht mit einem offensichtlichen Hardware-
oder Firmwarefehler zu tun hat, wie es hier der Fall ist. Schließlich ist im konkreten Problem das auf der Festplatte
installierte Betriebssystem völlig irrelevant, weil nämlich der Rechner zum Zeitpunkt des Fehlers noch gar nicht
gebootet hat. Außerdem erwarte ich, dass der Hersteller wenigstens eine Datenbank bekannter Macken führt, damit er
seinem Kunden im Zweifel sagen kann, ob es sich um ein bekanntes Problem handelt oder ob es vielleicht einen Workaround
gibt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich erwarte ausdrücklich nicht, dass mir der Herstellersupport aus dem Kopf herbeten kann, wie man udev unter Arch
Linux dazu bringt, einen eingesteckten USB-Stick automatisch zu mounten und als Swapdevice einzurichten, aber ich
erwarte dass man mir konkrete technische Fragen zur Hardware auch dann beantwortet, wenn ich angegeben habe, dass auf
dem System ein Linux installiert ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Außerdem finde ich es zum kotzen, dass hp auf der einen Seite große Töne spuckt, dass man Linux ja für soooooo
wichtig hält, Debian-Entwickler bezahlt, mit großem Tamtam auf jeder Linux-Messe vertreten ist und dann in der Praxis
die Anwender in dieser Form im Regen stehen lässt. &amp;#8220;Wir unterstützen Windows, Windows und Windows, und wenn wir
Linux sagen meinen wir Redhat&amp;#8221;. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass es sich bei der Macke des DL140 mit meinen SanDisk-Sticks um einen BIOS-Fehler handeln muss, wird daraus klar, dass
der DL140 von identisch partitionierten Sticks anderer Hersteller problemlos startet, und die SanDisk-Sticks von allen
mir bekannten anderen Rechnern ebenso problemlos geschluckt werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ach, was ist es so einfach, einen USB-Port so zu spezifizieren, dass nur eigene Devices unterstützt werden, und das
dann auch zur Verweigerung von Support zu enforcen. Warum nicht gleich eine proprietäre, schon mechanisch inkompatible
Spezialschnittstelle? Das sorgt wenigstens dafür, dass die Anwender auch das, was sonst problemlos funktionieren
würde, nicht benutzt, allerdings auch für schlechte Presse, weil so der Nichtsupport gleich auf den ersten Blick
offensichtlich ist. Wann geht es los, dass der Support verweigert wird, weil man das unterstützte Betriebssystem bei
der Installation vom CD-ROM-Laufwerk eines Fremdherstellers gebootet hat?
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Jun 2008 11:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>dienstleistung</category>
<category>hp</category>
<category>server</category>
<category>support</category>
<category>usb</category>

</item>
<item>
    <title>Die Autowerkstatt: Frontalangriff auf Sandras Brieftasche</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/715-Die-Autowerkstatt-Frontalangriff-auf-Sandras-Brieftasche.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Sandras Auto war neulich in der Inspektion. Da der bisher bevorzugt beauftragte Opel-Händler an der Straßenbahnstrecke
zu Sandras Geschäft die Servicearbeiten für die von Sandra gefahrene koreanische Automarke inzwischen nur noch am
anderen Ende der Stadt durchführt, bekommt eine neue Werkstatt im Gewerbegebiet, gleich um die Ecke von Herrn A.s
Arbeitsplatz, den Zuschlag.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
&amp;#8220;Bitte einmal mit allem und scharf&amp;#8221; lautet der Auftrag, und es wundert mich wenig, dass beim Kilometerstand
von 79Mm auch gleich einige Arbeiten gemacht werden, die eigentlich erst bei 90Mm fällig gewesen wären. Am Ende lautet
die Rechnung auf knapp fünfhundert Euro, was in Anbetracht der Vorjahresrechnung von 153 Euro schon eine Überraschung
darstellt. Ok, man hat eine Feinstaubplakette reingeklebt, HU und AU gemacht und auch noch etwas an den Bremsen
geforscht, aber Herrjeh, das war teuer. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Beim Abstellen meines Autos hinter dem von Sandra fällt mir auf, dass der neue Händler immerhin &lt;u&gt;so&lt;/u&gt; gründlich
war, die Nummernschildwerbung des Autohauses, bei dem der Wagen gekauft wurde, durch die eigene zu ersetzen. Das finde
ich einigermaßen frech und gehe davon aus, dass auch die für die Montage der dreisten Eigenwerbung aufgewendete
Arbeitszeit in dem nicht näher spezifizierten Posten &amp;#8220;Arbeitslohn&amp;#8221; von über zweihundert Euro auf der
Rechnung aufgetaucht ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf der Checkliste steht der handschriftliche Hinweis, dass bei der nächsten Inspektion der Zahnriemen getauscht werden
muss. Das stimmt, das ist laut Serviceheft nach 90 Mm fällig (mein alter Golf Diesel durfte 120 Mm mit einem Zahnriemen
fahren), und bei einer Jahresfahrleistung von rund 7 Mm passt das gut. Dass der Hinweis auf der Rechnung plötzlich in
&amp;#8220;Achtung! Zahnriemen muss gewechselt werden! Bitte neuen Termin vereinbaren&amp;#8221; mutiert ist, vervollständigt
das Geschmäckle.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Noch ein paar Worte zu der Werbung: Dass deutsche Autobesitzer es zulassen, von ihrem Autohändler, bei dem sie gerade
einen fünfstelligen Betrag gelassen haben, ohne weitere Gegenleistung als Werbefläche missbraucht zu werden,
verwundert mich ja schon. Dabei ist die übliche Methode, das hintere Kennzeichen in einen Werbeträger zu stecken, ja
noch gerade akzeptabel. Aber manche Autohäuser kleben den von ihnen ausgelieferten Neuwagen ja noch einen
Werbeaufkleber hinten drauf, den man dann mit viel Mühe vom Neuwagen abpulen darf. Ich glaube, wenn ich jemals wieder
einen Neuwagen kaufe, schreibe ich in den Vertrag, dass eine nicht innerhalb von zwei Minuten rückstandslos entfernbare
Werbeaufschrift als Sachmangel gewertet wird.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Jun 2008 23:50:00 +0200</pubDate>
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    <category>auto</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>werbung</category>
<category>werkstatt</category>

</item>
<item>
    <title>Streit um Postident</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/551-Streit-um-Postident.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Bei der Post hat sich in den letzten Jahren ja so einiges wirklich zum guten gewendet. Andererseits gibt es in manchen
Bereichen immer noch Mitarbeiter, denen gegenüber man Anträge stellt, denen dann gnädigerweise stattgegeben wird.
Oder die dann abgewiesen werden. So beispielsweise gestern in der Filiale Ilvesheim, die praktischerweise direkt neben
Optik am Schloß, einer von Sandras Arbeitsumgebungen liegt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es mag zwar ungeschickt sein, sich gleich in der ersten Woche mit der örtlichen Post zu streiten, aber in dieser
Situation war das echt kaum vermeidbar. Dafür war es gleich so heftig, dass ich eine Beschwerde geschrieben habe. Die
Beschwerde recycle ich mal für diesen Blogeintrag, mit stellenweise an das andere Medium angepassten Formulierungen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die Gemeinde Ilvesheim hat mir bei der Anmeldung einen vorläufigen Personalausweis ausgestellt. Ein weiteres
Personaldokument habe ich nicht. Wegen meines Umzugs hat mich meine Direktbank gebeten, mich neu per Postident zu
legitimieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dies versuchte ich in der Ilvesheimer Postfiliale und scheiterte an der mangelnden Bereitschaft des dortigen
&lt;strike&gt;Postbeutels&lt;/strike&gt;Mitarbeiters. Ihm mißfiel, dass auf dem vorläufigen Bundespersonalausweis die ausstellende
Behörde nicht vermerkt ist. Ich solle doch mit dem richtigen Personalausweis nochmal vorsprechen, beziehungsweise mir
von der Gemeinde Ilvesheim bestätigen lassen, dass sie den vorläufigen Personalausweis wirklich ausgestellt hat. Auch
der Hinweis, dass der vorläufige Perso als amtliches Dokument nicht mehr amtlicher werden kann, wird nicht akzeptiert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich rief daraufhin die DPAG-Kundenhotline an, die mir mitteilte, dass dort bekannt ist, dass seit Anfang 2004 auf
vorläufigen Personalausweisen nicht mehr draufsteht, welche Behörde ihn ausgestellt hat. Der Schaltermitarbeiter
möchte doch bitte die Filialhotline anrufen, um sich Handlungsanweisungen für diesen Fall zu holen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich versuchte es daraufhin erneut in der Filiale und scheiterte ein zweites Mal. Er versteifte sich darauf, dass die
Software die Eingabe einer ausstellenden Behörde verlange, und dass es deswegen keinen Sinn hätte, eine Hotline
anzurufen. Außerdem sei das Telefon kaputt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich beschaffte mir daraufhin von Sandras netter Kollegin nebenan ein schnurloses Telefon (0180x ruft man nicht vom
Telefonino aus an) und bot dem Postler an, mit diesem Telefon die Filialhotline anzurufen. Nun erhielt ich als Antwort,
dass &amp;#8220;er besseres zu tun hätte als mit irgendwelchen Hotlines zu telefonieren&amp;#8221;. Ich war der einzige Kunde
in der Filiale, zwei Schalter waren geöffnet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Daraufhin ist mir der Kragen geplatzt, und ich bin auf die andere Neckarseite nach Seckenheim gefahren. Dort gibt es
noch eine richtige, altmodische Post im 80er-Jahre-Stil mit Panzerglasschaltern und dem guten alten Behördenflair. Dort
gab es mit Postident keinerlei Probleme; der dortige Mitarbeiter wusste, dass er in diesem Fall in das Feld
&amp;#8220;ausstellende Behörde&amp;#8221; den Wert &amp;#8220;neuer vorläufiger Personalausweis&amp;#8221; eintragen muß und darf.
Die Tatsache, dass die Filiale Seckenheim noch nicht umgestyled wurde, lässt allerdings böse Befürchtungen bezüglich
ihres Bestands aufkommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe der DPAG Filialbetreuung gegenüber angeregt, dem Mitarbeiter der Filiale Ilvesheim die offensichtlich
notwendigen Nachschulungen in den Bereichen &amp;#8220;Postident Basic&amp;#8221; und &amp;#8220;Kundenorientiertes Verhalten im
Grenzfall&amp;#8221; zukommen zu lassen und bat um eine Stellungnahme. Nichtwissen ist keine Schande. Das Nichtwissen zum
Gesetz zu erklären, sich nicht schlau machen wollen und statt dessen erklären, dass der Kunde sich doch bitte selbst
um sein Anliegen kümmern möchte, ist eine.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir werden sehen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 May 2007 10:16:55 +0200</pubDate>
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    <category>dienstleistung</category>
<category>post</category>
<category>postident</category>
<category>service</category>

</item>
<item>
    <title>Deutsche Ex-Behörden bei der Arbeit</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/538-Deutsche-Ex-Behoerden-bei-der-Arbeit.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;2007-02-05: Einzelmeldung Wissenschaft wegen eines Aufsatzes in &amp;#8220;Der IT Rechtsberater&amp;#8221; an die VG
Wort&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2007-02-06: Eingangsstempel VG Wort&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2007-03-12: VG Wort moniert schriftlich wegen falsch ausgefülltem Formular. Auf dem Brief steht die falsche
Postleitzahl: 69259 statt 68259.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2007-03-13: Poststempel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2007-04-20: Schreiben wird mit korrigierter Postleitzahl in 68259 Mannheim zugestellt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ja, die Monate sind richtig.
&lt;/p&gt;

  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Apr 2007 12:35:55 +0200</pubDate>
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    <category>dienstleistung</category>
<category>post</category>

</item>
<item>
    <title>Tanken. In Ruhe.</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/517-Tanken.-In-Ruhe..html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Seit etwa einem Jahr fahre ich ja wieder Auto, und ich muss feststellen, dass das Tanken inzwischen lästig geworden
ist. Dabei meine ich nicht die eigentliche Bedienung der Zapfpistole, sondern das, was nach dem Zurückstecken der
Pistole kommt: Da prasselt inzwischen das gesamte Repertoire modernen Marketings auf einen ein.
&lt;/p&gt; &lt;p&gt;
Jede Tankstellenkette, die etwas auf sich hält, ist entweder Partner in einem konzernübergreifenden Bonus- und
Rabattkartensystem, oder hat ein eigenes solches. Man arbeitet mit großen und kleinen Automobilclubs zusammen, und
belästigt jeden Kunden beim Bezahlvorgang mit der Frage, ob man foo-Mitglied ist oder eine baz-Karte hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe mein widerwillig geknurrtes &amp;#8220;Nein&amp;#8221; wohl noch nicht hinreichend perfektioniert, oder tanke nicht oft
genug, denn die Frage kommt immer wieder.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Meine Stammtankstelle an der Straße zwischen Wallstadt und Feudenheim hat allerdings inzwischen den Vogel abgeschossen
und ich denke ernsthaft darüber nach, mir eine andere Tankstelle zu suchen: Sie hat wieder einen Tankwart.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ja, genau, wie damals in den 70ern: Da springt einer auf dem Hof herum, putzt Fensterscheiben, bedient die Zapfsäulen
und prüft den Ölstand. Damals war dieser Service in den Benzinpreis einkalkuliert, heute kostet er eine
Servicepauschale von einem Euro.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ist heute morgen in der Praxis so abgelaufen, dass ich noch völlig schlaftrunken mit einer Restreichweite von 73 km
auf der Uhr auf die Tankstelle rolle, und kaum den Tankdeckel meines Fiesta aufgeschraubt habe, auch schon der
rotgekleidete Mittdreißiger auf mich zustürzt: &amp;#8220;Willkommen bei X, darf ich Ihnen helfen?&amp;#8221;. Dabei baut er
sich so vor der Zapfsäule auf, dass ich die Zapfpistole nicht selbst aus der Säule nehmen kann. Widerwillig stimme ich
zu und suche nach einem Scheibenputzer, um die Vogelscheiße der Nacht von Windschutzscheibe und Seitenfenstern
wegzumachen. &amp;#8220;Das mache ich gleich für Sie&amp;#8221;, spricht der Mann und fordert mich anschließend auf, die
Motorhaube zu öffnen. Das verweigere ich mit dem Hinweis, dass es sich um ein Mietauto handelt und ich einen Deibel tun
werde und der Mietwagenfirma ihre (bezahlte!) Arbeit wegnehmen werde. Der Mann macht sich daraufhin an der Frontscheibe
zu schaffen während ich rumstehe wie bestellt und nicht abgeholt. Derweil sehe ich auf der Zapfsäule das Schild
&amp;#8220;Neu! Tankwartservice! Servicepauschale 1 Euro.&amp;#8221;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich frage den Mann neugierig, ob man hier jetzt nicht mehr selbst tanken dürfe. Er antwortet &amp;#8220;Selbstverständlich
dürfen Sie. Ich habe Sie gefragt ob ich es für Sie tun darf und Sie haben zugestimmt.&amp;#8221; Er drückt mir eine
Plastikkarte für die Kasse in die Hand und sagt, man würde mir die Pauschale an der Kasse mit abrechnen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit einer schwarzen Rauchwolke über dem Kopf betrete ich den Kassenraum und werde dort nach foo-Mitgliedschaft und
baz-Karte gefragt. Und, ob ich mit dem Service zufrieden war.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich antworte, dass ich mich arg überrumpelt gefühlt habe und erst zu spät bemerkt habe, dass der Service extra zu
bezahlen ist. Und dass ich mir eine andere Tankstelle suchen würde, wenn es nicht mehr möglich sein sollte, alleine,
in Ruhe und ohne Belästigung den Tank meines Autos zu befüllen. Dazu wusste die junge Dame an der Kasse auch nichts zu
sagen...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Warum gibt es hier keine Automatentankstelle? Aber auch da würde dem Marketing sicher das eine oder andere einfallen,
um unschuldige Kunden zu belästigen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und die Seitenscheiben sind immer noch schmutzig.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Feb 2007 18:06:18 +0100</pubDate>
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    <category>auto</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>tanken</category>
<category>tankwart</category>

</item>
<item>
    <title>Geldgrab Auto, heute: Auto zu, Schlüssel drin.</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/509-Geldgrab-Auto,-heute-Auto-zu,-Schluessel-drin..html</link>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Es ist ärgerlich, wenn der Schlüssel im abgeschlossenen Auto liegt. Und besonders ärgerlich, wenn es sich dabei um
einen Mietwagen handelt. Und man gerade weder Zeit noch Ruhe hat, das Öffnen des Autos in eigene Hände zu nehmen, und
Notebook und alle anderen Grundlagen für die eigene Arbeit im Auto neben dem Schlüssel liegen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn wir zum Schluß bei Kosten von unter 500 Euro liegen, habe ich Glück gehabt.
&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;
	Dienstag, später Nachmittag. Ich bin mit Sandra in &amp;#8220;meinem&amp;#8221; Mietfiesta auf dem Weg zu einer Familienfeier.
Nach der Ankunft packe ich mein (dickes, unhandliches, ekliges) Schlüsselbund in den Rucksack und nehme ihn auf die
Schulter. Ich frage Sandra, ob ich den Rucksack mit hochnehmen soll und bekomme ein Nein zurück. Also lege ich den
Rucksack in den Kofferraum und schließe die Heckklappe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Oops.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Houston, wir haben ein Problem.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Was tun?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Die Zeit ist schon fortgeschritten, also erstmal zum Telefon greifen und die Kollegen in der Firma angerufen. Die
machen die Autovermietung wild, und ich werde flott zurückgerufen. Bis der Ersatzschlüssel von der Zentrale
angefordert ist, ist es Freitag. Das einzige, was man anbieten könnte, sei der Pannendienst. Ich seufze, sage ja, ok,
und lasse den Dingen ihren Lauf.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Zwei weitere Gespräche mit anderen Dienststellen der Autovermietung später weiß ich, dass man den ADAC als
Pannendienst beauftragen wird, und zwei Gespräche mit der ADAC-Zentrale und dem örtlichen Subunternehmer später weiß
ich auch, dass ich den Einsatz werde bezahlen dürfen: &amp;#8220;Ungefähr 150 Euro plus Mehrwertsteuer, in bar
bitte&amp;#8221;. Spätestens hier hätte ich eigentlich die Notbremse ziehen müssen. Was ich aufgrund der Streßsituation
- Familienfeier in der Schwiegerfamilie mit älteren Leuten die mich noch nicht kennen - nicht tue.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Wir müssen die Hosen aber trotzdem runterlassen, denn irgendwie muss ich ja zum Geldautomaten kommen. Sandras Vater
ist so lieb und fährt mit mir zur Bank.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Inzwischen ist der Pannendienst in Form eines Abschlepp-LKW bereits eingetroffen. Auch hier hätte ich die Aktion
abbrechen müssen, denn das erste, was man mir vorlegt, ist ein Haftungsausschluß. Aber nein, ich Doofkopf
unterschreibe auch hier.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Keine fünf Minuten später ist das Auto offen. Ich darf EUR 178,50 bezahlen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Am nächsten Tag sehe ich dann auch den Grund für den Haftungsausschluß: Da der
&lt;strike&gt;Abzocker&lt;/strike&gt;&amp;#8220;Helfer&amp;#8221; mit nackten Metalldrähten, die durch Verdrillen zu Schlaufen geformt war,
&amp;#8220;gearbeitet&amp;#8221; hat, ist sowohl an der Tür als auch am Türrahmen ordentlich Lackschaden entstanden. Mit
Selbstbeteiligung von der Mietwagenfirma sind das sicher nochmal zweihundert Euro.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Ich frag mich, ob es wirklich sein muss, dass jemand, der professionell Autos aufmacht und das bestimmt nicht nur
einmal im Monat tut seine Werkzeuge nicht wenigstens mit Schrumpfschlauch überzieht. Hätte man hier sauber gearbeitet,
hätte man vermutlich den Schaden am Auto geringer gehalten - so ist er sicher höher als der ohnehin schon
unverschämte Arbeitslohn.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Ich meine, über die Stundensätze für Notfalleinsätze kann man sicher streiten, aber bei einem solchen Einsatz weit
über hundert Euro zu kassieren ist selbst dann, wenn man eine Anfahrtspauschale berücksichtigt, ziemlich sportlich.
Vor allen Dingen wenn der Vertriebsaufwand nahe Null ist weil man die Aufträge vom ADAC reingedrückt kriegt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	An die Autovermietung geht die Kritik, dass es nett gewesen wäre, mich gleich darauf hinzuweisen, dass man den ADAC zu
einem kostenpflichtigen Einsatz rausschickt. Dann hätte ich vermutlich gleich auf die Bremse getreten und mich erstmal
informiert, ob ich über  &amp;#8220;meinen&amp;#8221; Verkehrsclub, den VCD, den Spaß hätte ohne Gelb haben können, oder ob
die Firma vielleicht einen Schutzbrief für solche Fälle abgeschlossen hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	So bleibt der Ärger darüber, dass ich unnötigerweise von meinen Grundsätzen abgewichen bin (eigentlich hätte ich
nicht einmal darüber nachdenken dürfen, den Rucksack mit meinem Notebook etc im Auto zu lassen), zweimal nicht
rechtzeitig abgebrochen zu haben, und sich sehenden Auge vom ADAC-Subunternehmer zu einem unverschämten Preis
&amp;#8220;versorgen&amp;#8221; zu lassen. Und sympathischer geworden ist mir der Auto Darf Alles Club durch diese Aktion auch
nicht wirklich.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Jan 2007 14:55:44 +0100</pubDate>
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    <category>adac</category>
<category>auto</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>pech</category>

</item>
<item>
    <title>Neuer Servicetiefpunkt bei DHL</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/496-Neuer-Servicetiefpunkt-bei-DHL.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab es auf den Roten Karten von der Paketpost die Ankreuzfelder &amp;#8220;Heute,
jedoch nicht vor ... Uhr&amp;#8221; und &amp;#8220;Heute jedoch nicht&amp;#8221;. Und nicht selten war &amp;#8220;Heute, jedoch nicht
vor ... Uhr&amp;#8221; angekreuzt, so dass man das Paket nur mit wenigen Stunden Verzögerung abholen konnte. Denn es kommt
ja durchaus vor, dass man auf das, was im Paket drin ist, dringend wartet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann wurde das immer seltener, und irgendwann wurde &amp;#8220;Heute jedoch nicht&amp;#8221; der Regelfall. Bis dann
schließlich das Ankreuzfeld &amp;#8220;Heute, jedoch nicht vor ... Uhr&amp;#8221; wegfiel und nur noch &amp;#8220;Heute jedoch
nicht&amp;#8221; auf der Karte stand. Was dann irgendwann durch &amp;#8220;Am nächsten Werktag&amp;#8221; ersetzt wurde. Das ist
dann schon ärgerlicher, denn es kommt ja durchaus vor, dass man auf das, was im Paket drin ist, dringend wartet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da ja nun bekanntermaßen die &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2153&amp;amp;entry_id=496&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/491-Packstation-zerstoert.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link
zum Artikel über die kaputte Packstation&quot;&gt;Packstation in Wallstadt unpässlich&lt;/a&gt; ist, bekommt man wieder Rote Karten
zur Abholung in der Postagentur. Und dort steht jetzt nicht mehr &amp;#8220;Am nächsten Werktag&amp;#8221;, sondern &amp;#8220;Am
nächsten Werktag ab 15.00 Uhr&amp;#8221;. Sprich: Man kriegt sein Paket nicht auf dem Weg zur Arbeit am nächsten Tag,
sondern man muss extra früh Feierabend machen, damit man vor 18.00 Uhr, wenn die Agentur schließt, noch sein Paket
abholen kann. Denn es kommt ja durchaus vor, dass man auf das, was im Paket drin ist, dringend wartet.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 14:29:05 +0100</pubDate>
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    <category>dhl</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>paket</category>
<category>post</category>

</item>
<item>
    <title>Das n-Stufen-Programm für die Ausserbetriebnahme eines Servers</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/307-Das-n-Stufen-Programm-fuer-die-Ausserbetriebnahme-eines-Servers.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/307-Das-n-Stufen-Programm-fuer-die-Ausserbetriebnahme-eines-Servers.html#comments</comments>
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Dienst abschalten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Image von der Maschine machen und Archivieren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Netzwerkstecker ziehen, Maschine laufen lassen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Maschine abschalten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Platte einbauen, alte Platte archivieren, alte Maschine neuen Aufgaben zuführen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;alte Platte löschen, neuen Aufgaben zuführen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Image entsorgen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Zwischen jedem Schritt eine mehrwöchtige Pause einlegen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Dabei ist klar, dass mit fortschreitender Zeit der Weg zurück zu &amp;#8220;Dienst kann produktiv genutzt werden&amp;#8221;
immer aufwendiger wird, aber bis zur Entsorgung des Images immer noch möglich ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ebenso klar ist, dass der erste Benutzer sich über das Ausbleiben des Dienstes beschwert, sobald der Rückweg aufwendig
geworden ist, sprich, mit dem Rückbau der Hardware begonnen wurde. Weiterhin ist klar, dass dieser erste Benutzer den
Dienst zwar zuletzt vor mehreren Jahren benutzt hat, er aber vom Zeitpunkt des Auffallens für den Benutzer so
lebenswichtig ist, dass mit Schadenersatz in Millionenhöhe zu rechnen ist, wenn der Dienst nicht innerhalb von $NOTIME
wieder in Betrieb genommen ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn der betreffende Benutzer dann auf den Nachfolgedienst migriert ist oder gleich im Zorn seine Sachen gepackt hat,
fängt man wieder von vorne an. Bis dem nächsten Benutzer auffällt, dass....
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Sep 2006 11:50:00 +0200</pubDate>
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    <category>betrieb</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>internet</category>
<category>server</category>
<category>service</category>

</item>
<item>
    <title>Was Tele 2 für Lügen erzählt um Preselection-Kunden zu gewinnen</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/398-Was-Tele-2-fuer-Luegen-erzaehlt-um-Preselection-Kunden-zu-gewinnen.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Wie eine Tele-2-Callcenterdruidin Samstags in der Mittagszeit versucht, mir eine Preselection aufzuquatschen und dabei
behauptet, dass es keine Preselection sei.
&lt;/p&gt;
 &lt;dl&gt;
&lt;dt&gt;Das Telefon&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Klingelt so, dass ich am Klingeln erkenne, dass meine &amp;#8220;öffentliche&amp;#8221; MSN 0621 72739834 gerufen wurde.
Wir erinnern uns, es ist Samstag 14:00 Uhr, also mitten innerhalb der heiligen Mittagszeit.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Hallo?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Totenstille. Aha. &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2197&amp;amp;entry_id=398&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Dialing&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Dialing&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Predictive Dialing.&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dt&gt;Fünf Sekunden später meldet sich die Callcenter-Agentin (CA)&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Hallo, spreche ich mit Herrn Marc Haber&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Könnte sein.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Sind Sie denn der Anschlußinhaber?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Ja.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Guten Tag, mein Name ist Frau &amp;lt;zensiert&amp;gt; von der Firma Tele 2. Ich möchte Ihnen heute gerne ein
interessantes Angebot machen. Und zwar können Sie ab sofort mit Tele 2 am Wochenende kostenlos innerhalb Ihres
Ortsnetzes telefonieren!&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Das ist kostenlos, kostet keine Grundgebühr und hat auch sonst keine Fußangeln?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Nein! Ganz kostenlos!&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Und das ist keine &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2198&amp;amp;entry_id=398&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Preselection&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Preselection&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Preselection?&lt;/a&gt;&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Nein.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Was haben Sie denn davon, wenn ich jetzt bei Ihnen unterschreibe und meine paar Ortsgespräche am
Wochenende komplett kostenlos führen kann? Daran verdienen Sie doch nix!&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Ja, aber wir haben dann ganz viele neue Kunden! Und das ist gut für uns!&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Wie ist denn die Mindestlaufzeit?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;12 Monate.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Was hat denn der Auftrag für meinen Anschluß zur Folge?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Ja, Sie telefonieren dann am Wochenende innerhalb ihres Ortes kostenlos, und weltweit zu unseren
günstigen Minutenpreisen. Auch unter der Woche telefonieren Sie dann zu unseren günstigen Minutenpreisen.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Ich telefoniere dann also immer über Tele 2?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Ja, es sei denn, Sie wählen eine Sparvorwahl vor. Die kennen Sie ja sicher, diese Möglichkeit bleibt
Ihnen erhalten.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Entschuldigung, ich muss nochmal nachfragen. Ich habe Sie vorhin gefragt, ob Ihr Angebot eine
Preselection sei. Sie haben das verneint. Und nun beschreiben Sie mir ein Produkt, das sich technisch nur als
Preselection realisieren lässt?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Äh, ja, ehrlich gesagt weiß ich nicht, was Sie mit Preselection meinen.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Ja, das habe ich gemerkt. Kann sich Tele 2 inzwischen nicht einmal mehr leisten, die Callcenteragenten
in den Grundlagen des eigenen Geschäfts zu schulen?&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Äh, öh.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Ich&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;Bitte machen Sie mir ein schriftliches Angebot über Ihr neues Produkt, ich überlege dann, ob es für
mich interessant ist.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;CA&lt;/dr&gt;&lt;dd&gt;Ja, das werden wir sicher tun&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Das Telefon&lt;/dt&gt;&lt;dd&gt;*KLICK* tüt tüt tüt&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;

&lt;p&gt;
Ich war leider nicht schnell genug, die Agentin zu den &amp;#8220;günstigen Minutenpreisen&amp;#8221; auszuquetschen. Im
Nachhinein habe ich bei der Nachrecherche des Telefonats nämlich herausgefunden, dass Tele 2 um den Faktor 3 teurer ist
als mein derzeitiger Preselection-Anbieter &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2199&amp;amp;entry_id=398&quot; title=&quot;http://www.qualitel.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.qualitel.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Qualitel.&lt;/a&gt; Ich finde es erschreckend,
dass bei so billiger Bauernfängerei wie &amp;#8220;Ortsgespräche am Wochenende kostenlos&amp;#8221; offensichtich bei vielen
Privatkunden das Nachdenken aussetzt und man sich irgend welche unattraktiven Tarife aufschwatzen lässt, bei denen der
Anbieter in den Hauptzeiten das Dreifache von dem verdient, was er durch günstige Preise in der Nebenzeit investiert.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nun denn, bei Tele 2 hat mich das nicht wirklich überrascht.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Übrigens: Ich war Anfang dieses Jahrzehnts mal bei Tele 2 preselected: Damals gab es für Preselection-Kunden den
Sekundentakt, und dank &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2200&amp;amp;entry_id=398&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Least_Cost_Router&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Least_Cost_Router&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Least Cost Router (LCR)&lt;/a&gt; ging damals
eh kein Telefonat ohne Call-by-Call-Vorwahl raus. Trotzdem hat Tele 2 ständig versucht, mich als Preselection-Kunden zu
gewinnen, und hat nur sehr sporadisch Rechnungen geschrieben. Nachdem ich dann im Frühjahr 2004 plötzlich nicht mehr
über Tele 2 telefonieren konnte (&amp;#8220;Bitte rufen Sie unsere Hotline 01805/xxyyzz an&amp;#8221;), habe ich den Laden, der
zu diesem Zeitpunkt schon keine attraktiven Tarife mehr bot, aus dem LCR geschmissen und die Sache auf sich beruhen
lassen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Suche seriös operierenden Telefoncarrier für Privatkunden.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 May 2006 10:18:56 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.zugschlus.de/archives/398-guid.html</guid>
    <category>callcenter</category>
<category>cold call</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>tele2</category>
<category>telefon</category>

</item>
<item>
    <title>Alturo-Service gemessen am Preis Top</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/393-Alturo-Service-gemessen-am-Preis-Top.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
    <comments>http://blog.zugschlus.de/archives/393-Alturo-Service-gemessen-am-Preis-Top.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.zugschlus.de/wfwcomment.php?cid=393</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://blog.zugschlus.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=393</wfw:commentRss>
    

    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach dem neulich beobachteten &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1692&amp;amp;entry_id=393&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
&gt;Fehlalarm&lt;/a&gt; hatte mein erster Alturo-Server nechayev in den letzten Tagen eine wirkliche Störung. Unter hoher
CPU-Last gab es Kernel-Oopses und Segfaults.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mit dem Alturo-Service bin ich gemessen an dem, was ich dem Anbieter bezahle, völlig zufrieden. Für professionellen
Einsatz will man allerdings Ausfallsicherungsmaßnahmen vornehmen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Da nechayev meine Testmaschine mit Debian unstable und einem &amp;#8220;blutende Kante&amp;#8221; Kernel ist, war der erste
Gedanke natürlich ein Fehler im lokalen System. Ich habe deswegen die Maschine in das von Alturo bereitgestellte
Rescuesystem gebootet, die Platte gemounted und meine Standardübung &amp;#8220;bzip2 eines unkomprimierten
Kernel-tars&amp;#8221; angeworfen. Kernel-Oops und segfault des bzip2-Prozesses. Damit ist ein Hardwarefehler
Verdachtsmoment Nummer Eins.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Diesmal spare ich mir die 0900-Hotline, sondern sende gleich über die Alturo-Webseite eine Nachricht. Das Webinterface
für Supportnachrichten ist arg versteckt unter &amp;#8220;Support&amp;#8221;, &amp;#8220;Fragen zur Technik&amp;#8221;. Dort muss man
dann eine der vier unpassenden Kategorien (&amp;#8220;E-Mail&amp;#8221;, &amp;#8220;Domain&amp;#8221;, &amp;#8220;FTP-SSH-FrontPage&amp;#8221;
oder &amp;#8220;PHP-Perl-MySQL&amp;#8221; - andere gibt es nicht) auswählen und kann dort dann unter &amp;#8220;keine Antwort
gefunden?&amp;#8221; eine Nachricht hinterlassen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am nächsten Tag meldet sich ein Techniker per Mail, der für einen Lasttest einen relativ offenen root-Zugang auf dem
System haben möchte. Das Rescue-System reicht nicht aus, aber md5sum, wget, bzip2 und screen sind akzeptabel.
Root-Login per Passwort muss von überall her möglich sein, und das Passwort muss auf das im Alturo-Webfrontend
unveränderbar vorgegebene Masterpasswort gesetzt sein. Dabei ist mir überhaupt nicht wohl, aber wenn das der Prozess
ist, muss man da mitspielen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich mache ein rsync-Backup auf torres und nehme mir vor, den Rechner nach Behebung der Probleme neu zu installieren.
Schließlich öffne ich den Server wie gewünscht und melde Vollzug.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Ticket wird einmal am Tag angefasst, und zwar immer vom gleichen Techniker. Ich habe etappenweise den Verdacht, es
hier mit einer Art &amp;#8220;Jennifer Römer&amp;#8221; zu tun zu haben. Die Turnaround-Zeit von 24 Stunden verzögert die
Sache dann doch erheblich.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Schließlich beginnt Alturo mit dem angekündigten Lasttest, der aus je drei im Screen gestarteten tar-bzip2-prozessen
von /mnt nach /dev/null und drei md5sum-Prozessen über das Gesamtsystem besteht. Der Supporter kommt dabei von einem
ganz normalen t-ipconnect.de-Zugang, also vermutlich einem 1und1-DSL-Zugang. Den Lasttest hält der Server gerade mal
eine Stunde durch und verabschiedet sich dann ganz komplett.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am nächsten Tag kommt dann die Mail, dass der Fall an den Vor-Ort-Service weitergegeben wurde, und am gleichen Tag
werde ich informiert, dass &amp;#8220;die Hardware rund um die Festplatte&amp;#8221; komplett getauscht wurde. Was in dieser
Mail nicht drin steht ist, dass nach solchen Arbeiten der Server grundsätzlich im Rescue-System stehen gelassen wird,
damit der Kunde selbst entscheiden kann, wann das System in den Wirkbetrieb zurückkehrt. Ich interpretierte das
&amp;#8220;System steht im Rescuesystem und ich hab das Passwort nicht&amp;#8221; fälschlicherweise als &amp;#8220;es wird noch
gearbeitet&amp;#8221; und hole mir noch einmal die Bestätigung ab, dass ich das System wieder übernehmen kann. Diese
Bestätigung kommt schon nach einer Stunde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich spiele daraufhin das Backup zurück, fixe die dabei entstandenen verdrehten uids und gids und kehre in den
Wirkbetrieb zurück. Der Server arbeitet seitdem wieder im Rahmen der normalen Parameter, ist aber leider nach wie vor
&amp;#8220;nur&amp;#8221; ein 1200-MHz-Celeron mit 256 MB und entspricht somit der Produktbeschreibung.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alturo hat diesen Supportfall vorbildlich behandelt. Defekte Hardware wurde als defekt erkannt, ohne zu versuchen, dem
Kunden die Schuld in die Schuhe zu schieben. Der Tausch ging problemlos und schmerzfrei ohne Datenverlust von sich.
Kritikpunkte bleiben die lange Turnaroundzeit im Mailverkehr und die Forderung, gefährliche Sicherheitslöcher im
System aufzureißen um den Lasttest zu ermöglichen. Diese Kritikpunkte sind aber vor dem Hintergrund, dass es sich um
ein Billigprodukt der untersten Preisklasse handelt, vernachlässigbar.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alles über alles hat die Behebung der Serverstörung drei Arbeitstage gebraucht. Auch das ist vor dem Hintergrund des
Produktpreises völlig in Ordnung. Wenn auf einem Server wichtige Funktionen laufen, sollte man einen zweiten in der
Hinterhand haben, um die Dienst kurzfristiger wieder online zu bekommen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 May 2006 18:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

</item>
<item>
    <title>Alturo-Server ausgefallen</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Um kurz vor acht kam von meinem Nagios die Meldung, dass der Alturo-Server, der mir derzeit als Entwicklungssystem
dient, aus dem Netz gefallen ist. Auch ein Reset über das Alturo-Webinterface bringt das System nicht zurück. Die
Systeme auf den &amp;#8220;daneben liegenden&amp;#8221; IP-Adressen sind da, also muss das &amp;#8220;meine&amp;#8221; Hardware
sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, rund zwei Euro in die Alturo-Hotline investiert. Das Gespräch ging keine 30 Sekunden. Kundennummer
angeben, &amp;#8220;Server nicht mehr im Netz, reboot ins Recue-System hilft auch nicht&amp;#8221; - &amp;#8220;Ok, ich geb das
weiter.&amp;#8221; Eine Ticketnummer verraten will man mir nicht, &amp;#8220;nützt Ihnen ja eh nix&amp;#8221;. Sicherheitshalber
schieb ich noch eine zweite Meldung über das (vermutlich unpassende) Webformular und hoffe nun, dass es ansatzweise so
etwas wie einen Wochenenddienst gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich mir das Preisschild auf dem von mir gemieteten Server angucke,
befürchte ich, dass das System irgendwann Mitte bis Ende nächster Woche wieder online kommen wird, und zwar mit frisch
geleerter Platte. Von wann war eigentlich das letzte Backup? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich werde hier weiter berichten.&lt;/p&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot;
size=&quot;2&quot; /&gt;Kaum hatte ich den &amp;#8220;Save&amp;#8221;-Button gedrückt, war der Server auch schon wieder da. Danke,
RZ-Service, das war flott. Hut ab, da kann sich mancher Hochpreishoster eine Scheibe abschneiden.&lt;br /&gt;&lt;p /&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Mar 2006 20:20:19 +0100</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

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    <title>Support wie er nicht sein soll</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/250-Support-wie-er-nicht-sein-soll.html</link>
            <category>Computer und Netze</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    Der &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cuenVnc2NobHVzLmRlL2FyY2hpdmVzLzI0MC1OZWluLC1kaWVzZXMtVkxBTi1sb2VzY2hzdC1EdS1uaWNodCEuaHRtbA==&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/240-Nein,-dieses-VLAN-loeschst-Du-nicht!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/240-Nein,-dieses-VLAN-loeschst-Du-nicht!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Switch mit dem nicht
löschbaren VLAN&lt;/a&gt; zieht Kreise. Nachdem ich mich selbst daran probiert hatte, hab ich schließlich am 2005-11-02 den
Support von $VENDOR über das Webkontaktformular eingeschaltet.

Das klingt zuerst sehr positiv.&lt;p&gt;Meine Anfrage (“Switch will $VLAN nicht löschen, $VLAN ist leer, und zwar egal
ob GBICs stecken oder nicht, Firmware ist aktuell, Konfiguration anbei”) nimmt ein Webformular entgegen. Sogar
die geplusste Mailadresse wird anstandslos akzeptiert. In der Quittungsmeldung steht sinngemäß “wir werden uns
innerhalb der nächsten 24 Stunden bei Ihnen melden.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 2004-11-03 kommt erstmal ein Cc: eines Forwards:
“The support email attached was received in the wrong department / inbox.” Super, liefert das Webformular
als Supportrequests bei den falschen Leuten ab. Dann wird es still.

Am 2004-11-13 hake ich nach, bei dem Absender des oben erwähnten Cc.

Am 2004-11-14 bekomme ich dann eine Antwort.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;$VENDOR wirft mit Textbausteinen, unter welchen Bedingungen ein VLAN
zu löschen ist. Ich schreibe zurück, dass mir diese Regeln bekannt sind, sie im vorliegenden System alle eingehalten
sind und ich auch der Meinung bin, in meiner ersten Mail das bereits deutlich gemacht zu haben. Bounce. Resend an die
Adresse, die ich am 2004-11-13 schon angeschrieben habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwischendrin leiere ich über $IRC_CHANNEL
“hintenrum” Recherche an, hänge den Switch seriell über ein festplattenloses, mit &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1737&amp;amp;entry_id=250&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cuenVnc2NobHVzLmRlL2V4aXQucGhwP3VybF9pZD04NTQmYW1wO2VudHJ5X2lkPTI1MA==&amp;amp;amp;entry_id=250&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
title=&quot;http://grml.org&quot;&gt;grml&lt;/a&gt;
laufendes Linux ans Internet und gebe meinem Kontakt die Zugangsdaten. Relativ prompt
kommt die Antwort: “Wie hast Du das denn hinbekommen, das hab ich ja noch nie gesehen!” Leider ist das
Interesse relativ gering, der Sache auf den Grund zu gehen, und ich bekomme die Empfehlung des Factory Reset.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am
2005-11-21 wieder eine Antwort:
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;code&gt;&lt;/code&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;
$VENDOR&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;courier
new,courier,monospace&quot;&gt;http://www.$VENDOR.com/country/uk/en/support.html&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;courier
new,courier,monospace&quot;&gt;Dear&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;Kind Regards,

$NAME&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;$VENDOR Technical Support&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich
schreibe zurück: “Dear $NAME, it looks like you have forgotten to actually write an answer before sending off
the e-mail message. May I remind?”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die abschließende Antwort kam dann nochmal drei Tage später. Lapidar
wird nun auch auf offiziellem Wege der Factory Reset empfohlen, und ein beherztes “# erase startup-config”
später ist der Switch jungfräulich und das böse VLAN weg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fazit: Bei einem Switch der 500-Euro-Klasse können
de facto beliebige Fehler auftreten, ohne dass sich der Hersteller dafür interessiert, den Bug zu isolieren oder
vielleicht gar zu beheben. Es ist egal, wieviel Konfiguration im Gerät steckt und wie aufwendig es ist, das Gerät zum
Factory Reset ausser Dienst zu nehmen, retry, reboot, reinstall hilft immer. Windows im Netz. Wär das Ding nur völlig
verreckt, dann hätte wenigstens die lebenslange Garantie gegriffen. Gute Nacht.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Nov 2005 16:45:32 +0100</pubDate>
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    <category>dienstleistung</category>
<category>hardware</category>
<category>helpdesk</category>

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    <title>Warum ich Formulare liebe</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/232-Warum-ich-Formulare-liebe.html</link>
            <category>non-free software</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Von der Herausforderung, einen Päckchenaufkleber auszufülen&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Für Päckchen braucht man - natürlich - ein anderes Formular als für Pakete. Sieht zwar ähnlich aus, ist aber im
Detail anders.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für das Paketformular gibt es auf deutschepost.de eine Ausfüllhilfe. Das ist eine Windows-Applikation, die -
natürlich - alle Grundsätze der Softwareentwicklung unter Windows missachtet und zum Beispiel Benutzer B verrät, was
für Pakete Benutzer A beschriftet hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für das Päckchenformular gibt es eine solche Ausfüllhilfe nicht. Also probiert man es mit der Paketsoftware.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das klappt auch ausgezeichnet, die Felder sitzen an derselben Stelle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nur leider, ist das Päckchenformular nur &amp;#8220;ein drittel A4&amp;#8221; und als solches nicht hoch genug für den
Laserjet 4050. Das perfekt bedruckte Papier bleibt zwischen Belichter und Fixierer im Drucker hängen, und man kann den
Ausdruck grad wieder so vom Formular runterwischen. Mist!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nächster Versuch: Landscapedruck. Da landet der Ausdruck auf einem A4-Bereich in der unteren rechten Ecke, so dass
ein zeitraubendes Ausmessen und Spielen mit den Randeinstellungen nötig wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fazit: Hätte man doch lieber gleich Office genommen. Formular mit der Hand ausgefüllt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Immer noch gewünscht: Eine allgemein nutzbare Formularausfüll-Software, bei der man das Formular einscanned und es
dann maßstabsgerecht als Hintergrund einer Textverarbeitung mit frei positionierbaren Eingabefeldern angezeigt bekommt.
Und dann nur das, was man getippt hat, ins Formular ausdrucken kann.&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 26 Oct 2005 11:39:35 +0200</pubDate>
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    <category>dhl</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>päckchen</category>
<category>post</category>

</item>
<item>
    <title>GEZahlt und GEZ^hnervt</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/166-GEZahlt-und-GEZhnervt.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Als guter Gebührenzahler habe ich die mich schon vor meinem Umzug per aus dem Web gezogenem PDF und Fax bei der
Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten (ARD), des Zweiten Deutschen
Fernsehen (ZDF) und des Deutschlandradio (DLR) umgemeldet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Trotzdem nerven die Jungs und Mädels alle paar Wochen mit einem Brief, dass unter meiner Adresse keine
Rundfunkgebühren gezahlt werden. Ich antworte immer brav unter Angabe meiner Rundfunkteilnehmernummer (welch garstig
Wort), um dann drei Wochen später das Spiel von vorne losgehen zu lassen.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Interessanterweise ist es jedes Mal eine andere Dienststelle, die behauptet, ich würde nicht zahlen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den vorläufigen Höhepunkt hatte das Drama heute, als ich einen handschriftlich adressierten Brief vorfand:
&amp;#8220;Wir wollten Sie heute persönlich aufsuchen, leider haben wir sie nicht angetroffen.&amp;#8221; Absender ist diesmal
der &amp;#8220;GEZ-Service&amp;#8221; mit einer lokalen Postleitzahl. Keine Mailadresse, dafür aber eine Telefonnummer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8220;Ja, schreiben Sie uns einfach Ihre Rundfunkteilnehmernummer und schicken Sie uns den Fragebogen
zurück.&amp;#8221;&lt;br /&gt;
- &amp;#8220;Das habe ich schon dreimal getan.&amp;#8221; - &amp;#8220;Egal, tun Sie es nochmal.&amp;#8221; - &amp;#8220;Wissen Sie, ich
sage Ihnen jetzt die Nummer am Telefon. Entweder Sie sind damit zufrieden, oder Sie müssen halt weiterhin versuchen,
mich persönlich zu fassen zu bekommen.&amp;#8221; - &amp;#8220;Dann versuchen wir es eben persönlich nochmal.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowas gleichgültiges habe ich bisher noch nichtmal bei irgendwelchen großen Telcos am Telefon gehabt - dort wird
wenigstens so getan, als würde man dem Kunden helfen wollen. Aber dieser &amp;#8220;Rundfunkteilnehmerberater&amp;#8221;
(alleine ein Euphemismus für sich) hat nun wirklich nicht ansatzweise bemüht geklungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und trotzdem habe ich &lt;u&gt;nochmal&lt;/u&gt; meine Rundfunkteilnehmernummer, die ich bald auswendig im Schlaf herbeten kann,
auf einen Zettel geschrieben und ihn - unfrankiert - an die Rundfunkteilnehmerterrorisierungsstelle geschickt. Toll.
Dankeschön!&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Aug 2005 23:44:38 +0200</pubDate>
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    <category>datenschutz</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>gez</category>
<category>reallife</category>

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<item>
    <title>Ende der Telefonkarten-Ära</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/135-Ende-der-Telefonkarten-AEra.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute ist für mich die Telefonkarten-Ära zuende gegangen. Leider nicht so, wie eigentlich beabsichtigt. Aber
immerhin hat die Servicewüste Deutschland ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht.&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;Die Geschichte beginnt damit, dass ich mein Telefonino im  Büro liegen lasse, und das erst in der Straßenbahn
bemerke[1]. Da dort unter anderem auch die Auftragsnummer für mein Bahn-Tix abgelegt ist, muss ich im Büro anrufen, um
mir die Nummer zur Bahnkarte durchgeben zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gleich am Hauptbahnhof ist ein Kartentelefon, aber meine Telefonkarte ist abgelaufen. &amp;#8220;ABGELAUFEN, -&amp;gt;
T-PUNKT&amp;#8221; blitzt mir entgegen. Also, zum erstenen Mal seit fünfzehn Jahren wieder ein Münztelefon benutzen.
Nummer geben lassen, Fahrkarte ziehen, ab nach Stuttgart.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Natürlich hat Vic ausgerechnet heute zehn Minuten Verspätung, aber wir treffen uns doch noch. Auf dem Weg zum
Schloßplatz wunder ich mich, warum die Fußgängerzone so voll ist: Klar, die Geschäfte haben noch offen. So auch der
T-Punkt. Wir gehen hinein, und ich erwarte eigentlich, dass der Tausch der abgelaufenen Telefonkarte gegen eine neue
Karte genauso unbürokratisch abläuft wie der Tausch der DM- gegen die Euro-Karte vor knapp über zwei Jahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während am einen Tisch zu einem DSL-Anschluß noch ein &amp;#8220;einfach zu konfigurierender&amp;#8221; Wireless-LAN-Router
und ein T-Online-Zugang verkauft wird, schwatzt der Verkäufer am zweiten Tisch seinem Kunden einen Relax-Tarif auf.
Kunde drei bekommt eine T-Net-Box verkauft. Endlich bin ich dran. &amp;#8220;Die Telefonkarte ist abgelaufen&amp;#8221; -
&amp;#8220;Ja, die müssen wir einschicken. Hier ist das Formular&amp;#8221; - &amp;#8220;Was, Formular? Das geht nicht
sofort?&amp;#8221; - &amp;#8220;Nein., das können wir nicht (mehr).&amp;#8221; - &amp;#8220;Wieviel ist denn noch drauf&amp;#8221; -
&amp;#8220;Drei Euro fünfundsiebzig&amp;#8221; - &amp;#8220;Wissen Sie was, behalten Sie den Scheiß. Guten Tag.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir ist da echt der Kragen geplatzt. Als ob es nicht schlimm genug ist, dass eine Telefonkarte, die man fast immer
nur in Notfällen gebraucht, &lt;u&gt;abläuft&lt;/u&gt;, auf dass sie dann, wenn man sie braucht nicht mehr funktioniert, die
Rückholung des Guthabens ist auch noch ein Verwaltungsakt. Und das bei einem zinslosen Kredit, den ich der Telekom
immerhin vor rund 12 Jahren gegeben habe. Unverschämtheit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anyway, die Telefonzelle ist ein sich todlaufendes Konzept, und ich hab&amp;#8217; jetzt wieder eine Karte weniger im
Portemonnaie. Bleibt zu bemerken, dass ich die Geschichte auch hätte souveräner zu Ende bringen können. Aber im
Tiefpunkt geht mir eh immer das Messer in der Tasche auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[1] Irgendwie wird &amp;#8220;Telefon liegenlassen&amp;#8221; noch zu meinem Lieblingssport, wenn ich auch bisher noch immer
dort gepunktet habe, wo es nicht zur Mailadresse unter handyverlierer.de gereicht hat.&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Aug 2005 00:06:33 +0200</pubDate>
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    <category>dienstleistung</category>
<category>persönlich</category>
<category>telefonkarte</category>
<category>telekom</category>

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