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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as brille)</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Thu, 14 Feb 2013 10:11:34 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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<item>
    <title>Schnipp-Schnapp am Augenmuskel</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/969-Schnipp-Schnapp-am-Augenmuskel.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Heute vor fünf Wochen lag ich auf dem Operationstisch in der Tagesklinik in Koblenz. Und wie es da hin kam und wie es
mir nachdem ergangen ist, erzähle ich Euch heute.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cuenVnc2NobHVzLmRlL2FyY2hpdmVzLzk2NS1CcmlsbGVuc3RhdHVzLURhcy1VcGRhdGUtSUkuaHRtbA==&amp;amp;entry_id=969&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/965-Brillenstatus-Das-Update-II.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Link zum Artikel Brillenstatus -
Das Update I&quot;&gt;Gestern&lt;/a&gt; schrieb ich Euch, wie ich zu meiner 33 Gramm schweren Brille mit 20 Prismendioptrien Basis
Außen gekommen bin, und dass mich das Tragen der Brille schon ein wenig genervt hat.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Die Korrektur von Winkelfehlsichtigkeiten mit Prismenbrille ist - wie schon geschrieben - nicht gerade unumstritten.
Dementsprechend wenige Augenärzte gibt es, die sich mit dieser Disziplin auseinandersetzen. Schon alleine deswegen,
weil sie die enge Zusammenarbeit mit dem Erzfeind, dem Augenoptiker, erfordert. Über die &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pdmJ2Lm9yZy8=&amp;amp;entry_id=969&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ivbv.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
title=&quot;link zur IVBS&quot;&gt;internationalen Vereinigung für binokulares Sehen (IVBS)&lt;/a&gt; erhielten wir den Kontakt zu einem
Augenarzt in Konblenz, der selbst IVBS-Mitglied ist und als die bundesweite Kapazität für die Korrektur von
Winkelfehlsichtigkeiten gilt. Im Juni 2012 waren wir das erste Mal dort, natürlich mit demselben Ergebnis, das Sandra
auch schon ermittelt hatte: Esophorie, korrigierbar mit 20 Prismendioptrien Basis außen, Tendenz zu ein bisschen mehr,
seit zwei Jahren stabil.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine Operation kann hier helfen. Der Vorschlag ist ein ambulanter Eingriff unter Vollnarkose, ein Tag Verband auf dem
einen Auge, den Tag danach wieder arbeitsfähig und bis auf Augentropfen keine weiteren Therapien. Die Operation selbst
besteht darin, dass auf einem Auge der äußere Augenmuskel um einige Millimeter gekürzt wird, damit die Augen weiter
&amp;#8220;geradeaus&amp;#8221; stehen. Die genaue Menge ist Erfahrungsermessen des Operateurs, und man muss damit rechnen, auch
weiter eine Prismenbrille zu benötigen - wenn auch nur eine weniger starke.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dennoch dauerte es bis in den Oktober, bis ich mich zur Terminvereinbarung durchringen konnte. Als Termin gab es dann
den achten Januar 2013. Hotel für zwei Nächte gebucht, Projektpause veranlasst, Sandra Urlaub beantragt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Nachmittag des 7. Januar fuhren wir dann nach Koblenz und nisteten uns in unserem Hotel ein. Nach einem kurzen
Aufenthalt in der Hotelsauna verbrachte Sandra den Abend mit einer Freundin und ich saß - nicht nach Unterhaltung
gelaunt - auf dem Hotelzimmer und arbeitete. Am nächsten Morgen konnten wir immerhin bis 08.30 Uhr ausschlafen, mein
OP-Termin war erst um 09.30 Uhr.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kurzes Gespräch mit dem Anästhesisten und dann ab in den OP. Sandra meint, ich hätte im Aufwachraum ganz schönen
Unfug geredet. Mein rechtes Auge war mit einem Verband verklebt, und die ersten paar Stunden nach dem Eingriff war ich
ganz schön beinträchtigt: Wenn ich versucht habe, das linke Auge zu öffnen, wollte das rechte Auge mitgehen, und das
tut weh - und zwar dummerweise sowohl dann wenn man zulässt dass das rechte Auge mit auf geht als auch dann wenn man
versucht das rechte Auge zuzukneifen. Wir fanden den Weg zum Frühstück und zurück ins Hotel schließlich mit einem
Sehschlitz, mit dem ich immerhin gucken konnte, wo ich direkt hintrete. Weiter weg gucken war aber nicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf wurde mir dann auch schon langweilig und ich traute mich wieder an den Rechner. Das
ging mit großer Schrift mehr schlecht als recht und auch kaum länger als eine Stunde am Stück, aber war schon mehr
als ich eigentlich erwartet hatte. Mit weiter fortschreitender Tageszeit konnte ich merken, dass das rechte Auge unter
dem Verband immer besser aufgeht, was dazu geführt hat, dass ich mir quasi den Verband von innen betrachten konnte, was
für einen interessanten Seheindruck sorgte. Außerdem hat das Auge getränt wie blöde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 90px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a
class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-1.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:172 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;67&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-1.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Des Zugschlus&amp;#8217; Auge nach der Operation&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Am
nächsten Morgen durfte ich dann im Badezimmer den Verband abnehmen und das erste Mal die Augentropfen benutzen. Der
erste Effekt war schon eindrucksvoll - ich konnte ohne Prisma die andere Rheinseite ohne Doppelbilder sehen. Das rechte
Auge sieht übel blutunterlaufen aus und ich habe unscharf gesehen. Nach dem Auschecken aus dem Hotel ging es dann zur
Nachuntersuchung. Alles Fein, Visus 1,0 (mehr hat der Augenarzt nicht geprüft), statt der Esophorie jetzt eine leichte
Exophorie. Das habe ich ungerne gehört, aber eine endgültige Aussage kann man eh erst nach ein paar Monaten treffen.
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 90px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a
class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-2.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:173 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;67&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-2.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Brille vorher und nachher&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Prismenbrille wandert in
ihr Etui und wird durch meine erste Sandra-Fassung mit neuen (billigen) Gläsern ersetzt, die wir in meiner Stärke,
aber ohne Prisma, bereits vorbereitet hatten. Es hat schon seine Vorteile, mit einer Augenoptikerin verheiratet zu sein.
Weitere Ansage vom Augenarzt: Alles machen, auch arbeiten. Da freut sich der Selbständige, und ein Arbeitnehmer hätte
geflucht. Durch die Einblutung ist der Visus auf dem rechten Auge auch noch eher bescheiden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Durch die Fäden im Auge hatte ich die ersten ein, zwei Tage immer noch ein Fremdkörpergefühl im Auge, was sich daran
geäußert hat, dass das Auge getränt hat wie blöde. Schnelle Augenbewegungen tun ein bisschen weh, und ich merke,
dass die Augen bei Kopfdrehungen sich immer ein bisschen früher anfangen zu bewegen. Interessante Erkenntnis, und ich
gewöhne mir an, vor Kopfbewegungen die Augen zu schließen, damit die Augen sich nicht mit bewegen. Auch das Gucken in
die extreme Nähe wie zum Beispiel beim Rasieren ist die erste Woche über minderangenehm.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber dann hatte sich das Auge daran gewöhnt und es gab pro Tag vielleicht eine nervige Stunde, sonst eigentlich alles
normal. Eine Woche nach der Operation traue ich mich auch wieder auf den Fahrersitz des Autos.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 90px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a
class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-5.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:176 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;67&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-5.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Des Zugschlus&amp;#8217; Auge vier Wochen nach der
Operation&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Fünf Wochen später bin ich mit dem Ergebnis - so weit man das so kurz nach der Operation schon
beurteilen kann - immer noch zufrieden. Ich habe keine Kopfschmerzen, kann eine Brille ohne Prisma tragen und sehe mein
Notebookdisplay deswegen auch mit Brille wieder so scharf wie es sein soll. Allerdings habe ich mich so weit daran
gewöhnt, die Brille bei der Arbeit am Notebook zu tragen, dass ich immer noch versuche, sie abzusetzen, wenn ich mich
zum Notebook drehe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Augentropfen, die ich viermal am Tag nehmen sollte, sind endlich alle, das Fremdkörpergefühl ist vollständig
verschwunden, wenn auch Sandra meint, man würde die Fäden im Auge noch sehen. Die sollen sich eigentlich von selbst
auflösen und werden dann rausgespült, aber bisher ist davon noch nichts zu bemerken.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In vier Monaten möchte mich der Augenarzt nochmal sehen; wir werden meine Entwicklung natürlich durch regelmäßige
MKH-Messungen weiter beobachten. Und ich hoffe, dass ich bald wieder eine Brille mit hochwertigeren Gläsern und
Lotusbeschichtung haben kann, denn die Putzerei der Billiggläser nervt. Aber die Hymne auf die Lotusbeschichtung halte
ich in einem eigenen Blogartikel.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Feb 2013 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>operation</category>
<category>prisma</category>
<category>winkelfehlsichtigkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Brillenstatus - Das Update II</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/965-Brillenstatus-Das-Update-II.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Die Fortsetzung des &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2458&amp;amp;entry_id=965&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/964-Brillenstatus-Das-Update-I.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Link zum
Artikel Brillenstatus - Das Update I&quot;&gt;Artikels von gestern&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Meine erste Prismenbrille habe ich im Sommer 2006 bekommen. Meine Winkelfehlsichtigkeit ist eine Esophorie, das
bedeutet, das die Augen lieber &amp;#8220;nach innen&amp;#8221; stehen als so parallel, wie sie stehen sollten. So etwas
korrigiert man mit einem Prisma &amp;#8220;Basis Außen&amp;#8221;. Dabei hat man quasi freie Hand, die notwendige
Prismenstärke beliebig auf beide Seiten zu veteilen. Im Interesse einer vernünftig aussehenden Brille wird man höhere
Prismenstärken natürlich immer zu gleichen Teilen verteilen, aber wenn es beispielsweise nur um eine &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2459&amp;amp;entry_id=965&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Prismendioptrie#Prismendioptrie&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur Wikipedia&quot;&gt;Prismendioptrie&lt;/a&gt; geht
und man noch nicht genau weiß, wie gut man das Prisma verträgt, kann man durchaus nur auf einer Seite das (teure)
Prismenglas einbauen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wo wir gerade beim Preis für Prismenbrillen sind: Ein leichtes Prisma kostet einen mittleren zweistelligen Aufpreis pro
Glas. Das klingt in erster Näherung jetzt gar nicht so schlimm, aber man kann ein Prisma nur zu &amp;#8220;richtigen&amp;#8221;
Markengläsern hinzubestellen. Im unteren Preissegment (&amp;#8220;Angebotsgläser&amp;#8221;, &amp;#8220;Lagergläser&amp;#8221;) geht
das nicht. Und schwupps, kostet die Brille plötzlich fünfhundert statt zweihundert Euro.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Meine erste Prismenbrille war eine Eschenbach-Titanflexfassung mit insgesamt sechs Prismendioptrien in mineralischen
Gläsern von Rodenstock. Diese Brille habe ich ein Jahr lang getragen, bevor dann erneut gemessen wurde und plötzlich
16 Prismendioptrien notwendig waren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die zweite Prismenbrille hat demnach denn 16 Prismendioptrien bekommen, diesmal in bruchstabilen Kunststoffgläsern von
Essilor.  Als Fassung hatten wir eine blaue Nike-Metallfassung mit Silikonbügeln und einem Magnetsonnenclip gewählt.
Die Fassung kam in meinem Freundeskreis so gut an, dass Sandra innerhalb eines Jahres zwei weitere Fassungen aus dieser
Kollektion an Freunde verkauft hat. Mit 16 Prismendioptrien sieht man das Prisma schon deutlichst, wenn man auf die
Brille schaut: Außen sind die Gläser über einen Zentimeter dick, wenn man Gläser mit &amp;#8220;normalem&amp;#8221;
Brechungsindex nimmt, so dass wir uns für höher brechende Gläser mit Brechungsindex 1,67 entschieden haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Nike-Brille habe ich bis 2011 getragen. Mit 16 Prismendioptrien merkt man die Auswirkungen des Prismas im täglichen
Sehen schon deutlich: An einem Prisma tritt die sogenannte &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EYXRlaTpQcmlzbS1yYWluYm93LnN2Zw==&amp;amp;entry_id=965&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Prism-rainbow.svg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zu einem Bild aus der Wikipedia&quot;&gt;prismatische
Farbzerlegung&lt;/a&gt; auf. In der Praxis sieht man quasi an jedem Schwarz-Weiß-Übergang einen kleinen Regenbogen, und zwar
bei gleichmäßiger Verteilung der Prismen auf beiden Seiten auf der einen Seite &amp;#8220;sorum&amp;#8221;, auf der andern
Seite &amp;#8220;andersrum&amp;#8221;. Das Ergebnis ist abhängig von der Leuchtquelle irgendwo zwischen &amp;#8220;Unscharf&amp;#8221;
und &amp;#8220;Unbrauchbar&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8220;Unscharf&amp;#8221; wirkt sich hauptsächlich bei der Arbeit am Rechner aus: Man braucht halt einfach einen
größeren Font. Das hat auf dem 4:3 T60 dazu geführt, dass keine zwei 80-Zeichen-Shells mehr nebeneinander gepasst
haben. Durch die Anschaffung eines T60 Wide hat sich das dann wieder ausgeglichen. &amp;#8220;Unbrauchbar&amp;#8221; trat
glücklicherweise fast nur bei solchen LED-Werbetafeln auf, wie man sie beispielsweise am Röser-Haus am Karlsruher
Mendelssohnplatz, auf dem Turm am Stuttgarter Pragsattel oder auf der südlichen Spreeseite auf der Bahnfahrt zwischen
Jannowitzbrücke und Ostkreuz in Berlin sehen kann. Das Lesen von Büchern war auch mit der Prismenbrille immer
uneingeschränkt möglich - schließlich lag mein &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2460&amp;amp;entry_id=965&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Visus&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur
Wikipedia&quot;&gt;Visus&lt;/a&gt; auch mit dem Prisma bei 1,2 (ohne Prisma, aber mit sphärischer/zylindrischer Korrektur bei 1,6).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei einer so starken prismatischen Korrektur tritt natürlich auch ein Gewöhnungseffekt in Form von Doppelbildern ein,
die man wahrnimmt, wenn man versucht ohne Brille in die Ferne zu gucken. Es tritt also eine gewisse Abhängigkeit von
der Brille auf, die allerdings nicht so schlimm wie bei stark kurzsichtigen Menschen ist. Und in meinem Fall konnte ich
ohne Brille scharf in der Nähe und ohne Doppelbilder sehen; erst ab einer Entfernung von ca. drei Metern habe ich die
Doppelbilder durch konzentriertes Hingucken nicht wieder weg bekommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Nike-Brille habe ich lange getragen. Wir haben regelmäßig nachgemessen, und ich hatte immer noch stets die Tendenz
zu &amp;#8220;mehr&amp;#8221;, wobei sich die Meßergebnisse bei 20 Prismendioptrien eingependelt hatten. Und als ich denn im
Jahr 2011 die Nase voll von der Nike-Brille hatte, musste eine neue her. Von Sandras Refraktionslehrer aus der
Meisterschule hatten wir inzwischen gelernt, dass es von Hoya ein mit 1,71 noch stärker brechendes Glas gibt, dessen &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2461&amp;amp;entry_id=965&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Abbe-Zahl&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur Wikipedia&quot;&gt;Abbe-Zahl&lt;/a&gt; besser ist als die aller anderen
Gläser dieser Brechstärke am Markt. Da war ich dann ganz besonders scharf drauf, denn ich fand es schon etwas seltsam,
eine Brille zu tragen, um dann &lt;u&gt;schlechter&lt;/u&gt; zu sehen als ohne.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 90px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a
class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;201301DickeBrille.JPG&quot; href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-4.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:175 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;67&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/2013/02/Foto-4.serendipityThumb.JPG&quot; title=&quot;201301DickeBrille.JPG&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Lightec-Brille mit 20
Prismendioptrien im 1,71er Kunststoffglas auf der Waage.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Meine dritte Prismenbrille bekam dann auch diese
1,71er-Hoya-Gläser, diesmal mit 20 Prismendioptrien in einer etwas auffälligeren Metallfassung von Lightec. Diesmal
wollte ich es wissen, und bestellte die Gläser mit der besten und teuersten Beschichtung (Superentspiegelt,
Hartschicht, Antistatik, Lotuseffekt, Chili und scharf). Leider wurde der Unscharf-Effekt trotz der guten Abbe-Zahl bei
den 1,71-er Gläsern mit 20 Prismendioptrien doch noch einmal stärker als mit den 1,67er-Gläsern mit 16
Prismendioptrien in der Vorgängerbrille.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Erschwerend kam dann noch hinzu, dass mein neues T520 mit dem 1920x1080er-Display im Zusammenhang mit meinen starken
Prismen leider eher in die Kategorie &amp;#8220;unbrauchbar&amp;#8221; gefallen ist. Eine so krasse Unschärfe bei aufgesetzter
Prismenbrille habe ich außer bei meinem T520 nur bei zwei Displaybaureihen bei syscovery erlebt. Im Vergleich zu
anderen Displays war das ein Unterschied wie Tag und Nacht, der dazu geführt hat, dass ich die Brille bei der Arbeit am
Notebook eigentlich immer ofter abgesetzt gelassen habe, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Und prompt
kamen auch die Kopfschmerzen wieder - zwar nicht mehr so oft wie früher, aber so ein-, zweimal im Monat musste es dann
doch wieder die Ibuprofen-Pille sein. Ob das &amp;#8220;Weiß&amp;#8221; eines Displays mit LED-Backlight so krass anderes
zusammengesetzt ist als das &amp;#8220;Weiß&amp;#8221; aus einem konventionellen Displays mit Kaltlicht-Backlight ist? Aber
andererseits hätte ich dann doch bei mehr Displays als nur bei diesen drei Stück diese großen Probleme bekommen
müssen - denn LED-Backlight ist jetzt ja nun nicht mehr ein Feature, das nur dem &amp;#8220;Rechts-Unten-Modell&amp;#8221;
vorbehalten ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber auch nach Anschaffung der Lightec-Brille blieben meine Prismenwerte in der Größenordnung von 20 Prismendioptrien
mit Tendenz zu &amp;#8220;etwas mehr&amp;#8221;, aber das Ende der Fahnenstange war erreicht. Welch ein Glück, denn Gläser
mehr mehr als zehn Prismendioptrien sind nicht mehr von allen Herstellern erhältlich, auch Hoya stellt das 1,71er Glas
mit dieser guten Abbezahl nicht mehr her. Viel mehr als 20 Prismendioptrien kann man mit einer Prismenbrille nicht mehr
korrigieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es wurde also Zeit, sich mal wieder einem Augenarzt vorzustellen. Doch darüber bald mehr.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Feb 2013 15:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>mkh</category>
<category>prisma</category>
<category>winkelfehlsichtigkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Brillenstatus - Das Update I</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/964-Brillenstatus-Das-Update-I.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Bei einer meiner letzten Serverstörungen kam zusammen mit der Nachricht, man hätte die Hardware getauscht und es
würde nun alles wieder gehen der Hinweis, ich solle doch mal wieder bloggen. Das möchte ich hiermit tun - allerdings
vorerst nicht vom Thema Bau. Ich bin Euch aber noch schuldig, wie es mit meiner Winkelfehlsichtigkeit und meiner &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2456&amp;amp;entry_id=964&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/plugin/tag/brille&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur Tagsammlung&quot;&gt;Brille&lt;/a&gt; weitergegangen ist. Der Link
führt zu den entsprechend getaggten Artikel, wenn man also nachlesen mag, sei man herzlich eingeladen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kurze Zusammenfassung der Vorgeschichte: Ich hatte seit meinen Teenagerjahren regelmäßig Kopfschmerzen, die ich von
meinem Vater geerbt hatte. Das waren keine Migräne, sondern nach der Literatur eher dem Spannungskopfschmerz
zuzuordnen, und beeinträchtigten meine Lebensqualität schon erheblich: Mehrmals im Monat hatte ich solche Kopfweh,
dass ich eigentlich nur noch Radio hörend im Bett liegen konnte. Auf Hälfte der Uni habe ich dann eine Brille
verschrieben bekommen, weil ich mich darüber beklagt hatte, dass es beim Hochgucken vom Heft zur Tafel immer ein paar
Sekunden brauchte, um das Tafelbild scharf zu sehen. Ich hätte damals schon stutzen sollen, als ich eine Brille mit
Plus-Werten, also für Weitsichtige verschrieben bekam. Fielmann hat aber die Werte vom Augenarzt auch nie hinterfragt,
sondern ohne nachzumessen die Werte in die Brille reingemacht, die der Augenarzt aufgeschrieben hatte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als ich schließlich Sandra kennenlernte, hat ihr Chef bei mir eine &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2457&amp;amp;entry_id=964&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Winkelfehlsichtigkeit&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur Wikipedia&quot;&gt;Winkelfehlsichtkeit&lt;/a&gt; gemessen
und ich habe, damals noch ganz an die Schulmedizin glaubend, entgegen des Rats aller Augenärzte mit großem
Magengrimmen eine Prismenbrille gekauft. Und schwupps, war ich mitten im Krieg zwischen Augenoptik und Schulmedizin,
denn die Meß- und Korrekturmethode nach Haase ist nicht unumstritten.
&lt;/p&gt;

 &lt;p&gt;
Für mich jedoch hat die Prismenbrille funktioniert. Meine Kopfschmerzen sind innerhalb eines halben Jahres fast
vollständig verschwunden - statt in Gramm pro Woche kann mein Ibuprofen-Konsum tatsächlich wieder in Milligramm pro
Quartal gemessen werden. Die Augenärzte haben zwar Recht gehabt, als sie mich davor gewarnt haben, dass man die
&amp;#8220;Dosis&amp;#8221; der Prismen immer erhöhen wird, bis schließlich eine Operation auf dem Zettel stehen könnte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aber die Befürworter der prismatischen Korrektion haben eine gute und plausible Erklärung dafür: Der Körper ist in
der Lage, die Winkelfehlsichtigkeit sowohl motorisch (die Augen werden dann halt anders positioniert) als auch
sensorisch (das Gehirn gewöhnt sich daran, dass das Bild halt auf einer anderen Stelle der Netzhaut liegt als wo es
eigentlich liegen sollte) auszugleichen. Dabei ist übrigens der sensorische Ausgleich der gefährliche, denn die
Netzhaut löst nicht an allen Stellen gleich gut auf, und wenn man den Bereich der höchsten Sehschärfe dauerhaft
unterfordert, kann es zu dauerhaftem Verlust an Sehschärfe durch Degeneration der gut auflösenden Netzhautbereiche
kommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aufgrund eines Gewöhnungseffekts lässt sich die unkorrigierte Winkelfehlsichtigkeit gar nicht in ihrem vollen Umfang
messen. Die Korrektur wird also in Stufen aufgebaut, so dass sich die Gewöhnungseffekte langsam abbauen können. Hat
man die Prismenbrille einige Monate getragen, so wird eine erneute Messung nicht selten einen höheren Korrekturbedarf
sehen. Das kann man natürlich auch so interpretieren, dass eine korrigierte Winkelfehlsichtigkeit über die Zeit immer
schlimmer wird, aber ich persönlich kann die Argumentation der MKH-Anwender, dass eine Winkelfehlsichtigkeit in ihrem
vollen Maße zwar von Anfang an vorhanden, aber lediglich nicht messbar ist, auch nachvollziehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und meine nicht mehr vorhandenen Kopfschmerzen sind mir persönlich genug Beweis, dass es für mich richtig war, den Weg
der prismatischen Korrektion zu gehen. Disclaimer: Meine Frau Sandra ist (inzwischen) Meisterin des
Augenoptiker-Handwerks, ist Mitglied der &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pdmJ2Lm9yZy8=&amp;amp;entry_id=964&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ivbv.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;link zur IVBS&quot;&gt;internationalen
Vereinigung für binokulares Sehen (IVBS)&lt;/a&gt; und wendet die MKH selbst an.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und im nächsten Artikel schreibe ich Euch dann, wie mein Weg über drei Prismenbrillen schließlich auf einem Koblenzer
OP-Tisch geendet hat
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Feb 2013 14:17:29 +0100</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>mkh</category>
<category>prisma</category>
<category>winkelfehlsichtigkeit</category>

</item>
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    <title>Varilux</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/911-Varilux.html</link>
            <category>Fotos</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/20100921416.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:154 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;68&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/20100921416.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
Also, als Ehemann einer Optikerin kennt man den Markennamen als Bezeichnung für teure und gute Gleitsichtgläser. Dass
es das auch als Leuchtmittel gibt, war mir neu.
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 16:44:00 +0200</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>foto</category>
<category>lampe</category>
<category>marke</category>
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    <title>Neue Brille 2007 I</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/519-Neue-Brille-2007-I.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach knapp sieben Monaten mit der neuen Brille hat Sandras Chef meine Augen nochmal nachgemessen. Wie erwartet ist meine
Winkelfehlsichtigkeit inzwischen vollständig zu Tage getreten und wir müssen nochmal Prismen nachlegen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das ist viel. So viel, dass nicht viel mehr per Brille zu korrigieren geht; das bedeutet, ich darf mich in den nächsten
Jahren auf eine operative Korrektur einstellen. Davon bin ich nicht begeistert, aber wir werden sehen, wie sich die
Werte langfristig entwickeln.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings bedeutet das auch, dass ich wieder eine neue Brille brauche. Meine jetzige mutiert dann zur Reservebrille,
denn die neuen Gläser werden eh so sauteuer, dass es auf eine neue Fassung nun auch nicht mehr ankommt.
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 68px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a
class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/200702-acetat.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img width=&quot;68&quot; height=&quot;90&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/200702-acetat.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Marc mit
Kunststoffbrille&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 73px&quot;&gt;&lt;div
class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/200702-metall.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:73
--&gt;&lt;img width=&quot;73&quot; height=&quot;90&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/200702-metall.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div
class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Marc mit Metallbrille&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich wollte diesmal eigentlich eine Brille mit Acetatfassung ausprobieren - öfter mal was neues. Außerdem fallen die
dicken prismatischen Gläser in einer Acetatfassung nicht so schlimm auf. Allerdings ist die Auswahl in meiner Größe
arg mau, so dass wir uns nach wochenlanger Suche auf die links abgebildete blaue Fassung von Marc O&amp;#8217;Polo geeinigt
hatten, wenn es denn eine aus Acetat sein muss. Nachteil ist dabei, dass sie keine Federscharniere hat, so dass jedes
Auf- und Absetzen einen Verschleiß für die Fassung bedeutet. Auf der rechten Seite zum Vergleich eine Metallfassung
von Nike, die mir sehr gut gefällt. Allerdings ist sie meiner derzeitigen Brille arg ähnlich.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was meint Ihr?
&lt;/p&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Feb 2007 11:42:17 +0100</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>mannheim</category>
<category>optiker</category>
<category>prisma</category>

</item>
<item>
    <title>Neue Brille VI</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/472-Neue-Brille-VI.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ein paar Monate nach dem &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2129&amp;amp;entry_id=472&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/402-Neue-Brille-V.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link zu &quot;Neue Brille
V&quot;&quot;&gt;letzten Artikel zum Thema &amp;#8220;neue Brille&amp;#8221;&lt;/a&gt; kommt hier nun der vorläufige Abschluss der Saga. Executive
Summary: Auf den Optiker zu hören war richtig.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Inzwischen kann ich ja auch die Katze aus dem Sack lassen, dass Sandra, die in den ersten Artikeln dieser Serie bereits
mehrfach erwähnte Optikerin, seit April dieses Jahres meine Freundin ist und ich in der Beziehung mit ihr so glücklich
bin wie niemals zuvor. Danke, mein Schatz! Schön dass es Dich gibt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kurz nach dem &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2129&amp;amp;entry_id=472&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/402-Neue-Brille-V.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;link zu &quot;Neue Brille
V&quot;&quot;&gt;letzten Artikel zum Thema&lt;/a&gt; habe ich eine Brille bestellt, in der von Sandras Chef vorgeschlagenen Stärke. Sandra
hatte einige für mich passende Fassungen bestellt. Die Auswahl fand im Rahmen eines Spieleabends bei Rince in Stuttgart
statt und hat viel Spaß gemacht. Die endgültige Auswahl fiel dann auf eine Eschenbach-Titanflex-Fassung in der für
mich passenden Größe 53/19.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schwerer war die Auswahl der richtigen Gläser: Prismengläser sind ziemlich teuer, und es ist nicht klar, ob ein neu
mit Prismen versorgter Kunde die Gläser annimmt. Es gibt da wohl eine nicht vernachlässigbare
&amp;#8220;Ablehnungsquote&amp;#8221;. Aus diesem Grund mag ich zunächst nicht die von Sandra vorgeschlagenen
superentspiegelten Kunststoffgläser nehmen, weil mit diesen Gläsern die Brille weit über fünfhundert Euro kosten
würde. Mineralgläser mit Prisma sind dann gegenüber &amp;#8220;normalen&amp;#8221; Gläsern nur noch doppelt so teuer. Wie
der Preisunterschied zu günstigen Angebotsgläsern (die für meine klassische Fehlsichtigkeit völlig angemessen
wären, wenn die Prismen nicht wären) ist, mag ich mir gar nicht ausmalen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da nicht sicher ist, ob ich die Gläser lange tragen werde, optimieren wir. Zur Bestellung kommen - gegen Sandras
Protest - superentspiegelte Mineralgläser von Rodenstock. Ihre Einwände sind: Die Brille ist mit Mineralgläsern um
die Hälfte schwerer (36 Gramm statt 25), die Gläser zerbrechen wenn die Brille runterfällt und nach Unfällen darf
man sich die Glasscherben aus der Wange und ggf. aus dem Auge pulen lassen. Meine Argumente sind: Lassen wir für den
Testballon mal kostenmäßig die Kirche im Dorf! Die bestellte Brille kostet im Listenpreis dann &amp;#8220;nur&amp;#8221; knapp
vierhundert Euro.
&lt;/p&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://blog.zugschlus.de/uploads/Prisma.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&quot;90&quot; height=&quot;39&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.zugschlus.de/uploads/Prisma.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;
Die Gläser werden Freitag abend bestellt und sind am Montag mittag geliefert, was ich für  Gläser mit Zylinder
&lt;u&gt;und&lt;/u&gt; Prisma als beeindruckend schnell empfinde. Die Brille ist am Montag noch fertig; ich überweise den
Rechnungsbetrag und hole die Brille am Dienstag ab. Durch die Prismen mit Basis außen sehen die Gläser in der Fassung
auf den ersten Blick ziemlich schräg aus: Außen sind es über 5 mm starke Bauklötze und innen total filigrane
Gläser. Das fällt aber zum Glück kaum auf, weil Sandras Chef die Gläser sehr schön geschliffen hat und die dicke
Seite der Gläser zu einem Viertel außen, zu einem Viertel in der Fassung und zu zwei Vierteln innen liegt. Gut
gelungen, Glückwunsch.  Aber: Solche Gläser will man in Fassungen einbauen, die das Glas komplett umfassen; für den
Einbau in Faden- oder Bohrbrillen ist das Glas auf der Innenseite zu filigan. Will man sowas haben, muss das Glas in
stärkerem Material bestellt werden und wird dann noch schwerer, noch teurer und außen noch dicker. Kommt nicht in
Frage, schade drum.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Eingewöhnung geht schneller als die Gewöhnung im April an die Gläser mit zylindrischer Komponente. Die
Perspektive ist natürlich auch verschoben, weil die neuen Gläser auch wieder einen Zylinder haben (aber keinen so
starken). Aber die befürchtete Eingewöhungszeit ist schnell vorbei und ich traue mich schon am nächsten Tag wieder
auf den Fahrersitz eines Autos.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Stand heute habe ich die Brille jetzt vier Monate lang getragen und bin zufrieden und glücklich. Dadurch, dass die
&amp;#8220;klassische&amp;#8221; Korrektur viel geringer ausfällt als bei den bisherigen Brillen (ich trage jetzt sphärisch
Null  und zylindrisch -0.25 und -0.75 Dioptrien), trage ich die Brille immer: Sowohl Autofahren als auch am Rechner
sitzen oder lesen funktionieren hervorragend. Durch die Prismen gibt es beim Auf- und Absetzen erstmal fiese
Doppelbilder; die Augen zeigen aber sehr deutlich, welche Position sie lieber einnehmen: Beim Aufsetzen macht das einmal
&amp;#8220;Klack-Klack&amp;#8221; und die beiden Bilder sind wieder fusioniert. Das fühlt sich an, als ob da etwas in einer
&amp;#8220;richtigen&amp;#8221; Position einrastet. Beim Absetzen der Brille laufen die beiden Bilder widerwillig zusammen, und
es dauert etwa fünf Sekunden bis das Bild wieder stabil ist. Mit aufgesetzter Brille fühlt sich auch lange andauernde
konzentrierte Bildschirmarbeit noch entspannt an. Und das allerwichtigste: 
Ich habe &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; weniger Kopfschmerzen als früher.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vor der Prismenbrille hatte ich bestimmt sechsmal im Monat so starke Kopfschmerzen, dass ich trotz Schmerzmitteln nur
noch mit Eisbeutel auf der Stirn im Bett liegen konnte - an Lesen oder gar Arbeiten war nicht zu denken. Seit ich die
Prismenbrille trage, sind zwei Kopfschmerztage im Monat noch viel. Ich habe durch die Prismenbrille einen erheblichen
Gewinn an Lebensqualität und ärgere mich schwarz darüber, über zehn Jahre lang mit einer Brille herumgelaufen zu
sein, die eine nicht vorhandene Weitsichtigkeit korrigieren wollte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da Winkelfehlsichtigkeiten vom Körper (unter Protest) korrigiert werden, braucht es nach der Versorgung mit einer
Prismenbrille ein paar Monate, bis sich der Körper an die Korrektur gewöhnt hat und die in der Augenmuskulatur
entstandenen Krämpfe sich gelockert haben. Deswegen ist es nicht selten, dass ein halbes bis ein Jahr nach der
Versorgung mit Prismen bei einer neuen Messung nach &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2132&amp;amp;entry_id=472&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/MKH&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;externer Link zur
Wikipedia&quot;&gt;Haase&lt;/a&gt; neue Werte herauskommen. Das wird von MKH-Gegnern üblicherweise als &amp;#8220;durch die Prismenbrille
wird die Winkelfehlsichtkeit stärker gemacht&amp;#8221; interpretiert; ich folge hier aber den MKH-Befürwortern, die eher
den Standpunkt vertreten, dass sich die wirkliche Stärke der Winkelfehlsichtigkeit halt erst dann messen lässt, wenn
sie vollständig auskorrigiert ist und sich über längere Zeit die Werte nicht mehr geändert haben. Jedenfalls rechne
ich also damit, im nächsten Frühjahr noch einmal neue Gläser zu brauchen. Und die werden dann sicher aus Kunststoff
sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und die Moral von der Geschicht: Auch im Bereich der Augenoptik gibt es wenige Leute, die ihr Handwerk verstehen und die
sich auch an &amp;#8220;exotische&amp;#8221; Arbeitsmethoden herantrauen. Ich habe das große Glück, an so jemanden geraten zu
sein und habe nicht nur weniger Kopfschmerzen und eine höhere Sehleistung, sondern auch eine sehr liebenswerte Freundin
gewonnen. Schön.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Oct 2006 14:43:00 +0200</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>mannheim</category>
<category>optiker</category>
<category>prisma</category>

</item>
<item>
    <title>Neue Brille V</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/402-Neue-Brille-V.html</link>
            <category>#reallife</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    Der in &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1886&amp;amp;entry_id=402&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/391-Neue-Brille-IV.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/391-Neue-Brille-IV.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Neue Brille IV&lt;/a&gt; angesprochene Termin mit
der Orthoptistin hat inzwischen stattgefunden. Und ich frage mich, warum ich mir die Zeit dafür genommen habe. &lt;p&gt;
Die Orthoptistin ist nur einmal im Monat in der Praxis dieses Augenarztes. Dementspechend voll ist es an dem Tag, und
auch als Privatpatient heißt es für mich erstmal ins Wartezimmer. Schon eine Dreiviertelstunde nach dem vereinbarten
Termin geht es endlich ins Sprechzimmer.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Orthoptistin guckt sich den Vorschlag des Optikers an und äußert, ohne mich auch nur untersucht zu haben, ihre
Meinung: &amp;#8220;Da will Sie ja jemand zum Schieler machen&amp;#8221;. Dann wiederholt sie den Test, den auch der Augenarzt
mit mir gemacht hat: Im fast vollständig abgedunkelten Zimmer darf ich mir eine Rot-Grün-Brille vor die Nase halten
und darf damit auf ein rotes Kreuz und zwei grüne Kreise gucken. Mir erscheint das Kreuz ein bisschen ausserhalb des
Zentrums der Kreise. Orthoptistin: &amp;#8220;Sehen Sie mal, Sie schielen doch gar nicht&amp;#8221;.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Dann hält sie mir ein Prisma vor das eine Auge; das Kreuz springt nach weit außerhalb der Kreise. &amp;#8220;Das ist das,
was der Optiker Ihnen geben möchte.&amp;#8221; Damit ist der Test, der auf mich nicht wirklich einen professionellen
Eindruck gemacht hat, schon wieder vorbei.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Als nächste Stufe telefoniert der Augenarzt mit meinem Optiker, und die beiden einigen sich auf eine Brille mit
deutlich schwächeren Prismen als der Optiker ursprünglich gemessen hat. Ein Rezept für diese Brille habe ich
inzwischen in der Tasche.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich hab mir die Geschichte in den letzten Tagen noch mehrfach durch den Kopf gehen lassen und habe  nach der
Kenntnisnahme der Argumente beider Seiten die Entscheidung gefällt, den Angaben des Optikers zu folgen und mir morgen
eine Prismenbrille in der vom Optiker vorgeschlagenen Stärke zu bestellen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Grundsätzlich erscheint mir die Argumentation der &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1887&amp;amp;entry_id=402&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/MKH&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/MKH&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;MKH&lt;/a&gt;-Befürworter viel
schlüssiger als die Argumente der Augenärzte, die ich - wäre das ganze in der IT-Welt passiert - als &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1888&amp;amp;entry_id=402&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;FUD&lt;/a&gt; abtun würde. Ich werde das einfach mal
ausprobieren und ggf. im Spätherbst dieses Jahres erneut berichten.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Jun 2006 14:21:44 +0200</pubDate>
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    <category>augenarzt</category>
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<category>optiker</category>
<category>prisma</category>

</item>
<item>
    <title>Neue Brille IV</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/391-Neue-Brille-IV.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Der in &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1614&amp;amp;entry_id=391&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/390-Neue-Brille-III.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/390-Neue-Brille-III.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Neue Brille III&lt;/a&gt; bereits angekündigte
weitere Augenarzttermin hat inzwischen stattgefunden, mit erwartungsgemäß wenig Überraschendem. Eine Entscheidung,
was mit meiner neuen Brille wird, habe ich freilich noch nicht.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Der andere Augenarzt sitzt in der Neckarstadt und hat gut zu tun. Trotzdem bekam ich innerhalb weniger Tage einen Termin
- endlich mal ein Vorteil, Privatpatient zu sein. Die Praxis ist dementsprechend brechend voll; ich muss aber nur eine
knappe halbe Stunde Warten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Rest ist Routine: Brief vom Optiker abgeben, Phoropter, Erstaunen des Arztes ob der dann doch gut passenden Werte.
&amp;#8220;Ah, das ist der Herr $OPTIKER, dann brauch ich mich ja nicht zu wundern dass die Werte OK sind.&amp;#8221; Aber auch
nach dem dritten Versuch passt die Achse des Zylinders am linken Auge nicht zu den Werten des Optikers, und ich erreiche
dementsprechend auch nur knapp Visus 1.2. Eins runter mit dem Augenarzt, da glaube ich doch eher dem Optiker - das
Ergebnis aus dem Brillengeschäft ist offensichtlich besser.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Prismen auszumessen traut sich der Herr Doktor selbst nicht zu, was ihn mir sehr sympathisch macht. &amp;#8220;Die
Weisheit eines Menschen bemerkt man hauptsächlich daran, wie oft er die Worte &amp;#8216;Das weiß ich nicht&amp;#8217;
gebraucht&amp;#8221;, hat schon mein Vater immer gesagt. Trotzdem möchte er die Werte der Optiker ein weiteres Mal
überprüft wissen und macht mit mir einen Termin für den ersten Juni, wenn seine &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1615&amp;amp;entry_id=391&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Orthoptist&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.wikipedia.org/wiki/Orthoptist&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Orthoptistin&lt;/a&gt; das nächste Mal in der Praxis ist. Er hält
Prismenkorrektur zwar nicht grundsätzlich für Humbug, ist aber sehr vorsichtig damit, weil ein Gewöhnungseffekt
eintreten kann: Dann wird die Augenfehlstellung immer stärker, die Brillengläser werden immer dicker, bis man das
nicht mehr korrigieren kann und eine Operation fällig wird.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Es bleibt also spannend um die neue Brille, und bis Anfang Juni sind keine weiteren Neuigkeiten zu erwarten.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 May 2006 19:15:00 +0200</pubDate>
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    <category>augenarzt</category>
<category>brille</category>
<category>mannheim</category>
<category>optiker</category>
<category>prisma</category>

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    <title>Neue Brille III</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/390-Neue-Brille-III.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nachdem vor inzwischen vier Wochen eine &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1608&amp;amp;entry_id=390&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/384-Tanz-in-den-Mai.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/384-Tanz-in-den-Mai.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
&gt;Augenoptikerin&lt;/a&gt; in meinem Leben aufgetaucht ist, die bezüglich meiner Fehlsichtigkeit durchaus anderer Meinung ist
als der &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1609&amp;amp;entry_id=390&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/368-Neue-Brille-I.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/368-Neue-Brille-I.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Augenarzt,&lt;/a&gt; habe ich heute die Notbremse
gezogen und die &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1610&amp;amp;entry_id=390&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/370-Neue-Brille-II.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/370-Neue-Brille-II.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; &gt;Anfang April in Stuttgart
gekaufte&lt;/a&gt; Brille drei Tage vor Ende der sechswöchigen Kulanzrückgabefrist wieder abgegeben.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Sandra meint, das Gestell sei mir zu klein, und wenn ich mir das so direkt anschaue, stimmt das auch: Die Gläser setzen
links und rechts fast auf der Nase auf, und beim Aufsetzen geht die Brille kräftig in die Federscharniere. Außerdem
ist die bei pro optik gehörte Aussage, es gäbe Gestelle nur noch in einer Größe, in dieser Form nicht so ganz
richtig gewesen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Information hätte mir der Mensch bei pro optik geben müssen, und so habe ich recht wenig Skrupel, von meinem
Rückgaberecht Gebrauch zu machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich bekomme anstandslos den Kaufpreis zurückerstattet. Zufällig steht an der Kasse derselbe Optiker, der mir die
Brille im April verkauft hat, und er erinnert sich auch noch an mich. Den Spruch, dass die Brille natürlich in die
Federscharniere hineingeht, wenn sie so angepasst ist, hätte er sich sparen können. Die Rückfrage, warum er die
Brille dann so angepasst hat, verkneife ich mir.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und so trage ich derzeit wieder meine alte, verkratzte Brille ohne Zylinder und bin dementsprechend genervt. Nächste
Woche Montag habe ich einen Termin bei einem von Sandra empfohlenen Augenarzt, in der Hoffnung, dass dabei keine dritte
Meinung über die Werte meiner neuen Brille entsteht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Immerhin wird das Aussuchen einer neuen Fassung kein Kampf: Sandra hat schon vor drei Wochen vier Titanflex-Fassungen in
&amp;#8220;meiner&amp;#8221; Größe bestellt, und der Entscheidungsprozess ist auch bereits abgeschlossen. Fein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jetzt braucht&amp;#8217;s nur noch die Entscheidung bezüglich der Glasstärke.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 May 2006 21:26:00 +0200</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>optiker</category>
<category>persönlich</category>
<category>stuttgart</category>

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    <title>Neue Brille II</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/370-Neue-Brille-II.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich schrieb letztens ja schon über meine Erfahrungen mit meiner neuen Brille. Nun der Bericht über den eigentlichen
Brillenkauf.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Ich trage erst seit 1994 eine Brille, und habe bisher immer auf weiblichen Rat zurückgegriffen, wenn es ans
Aussuchen ging. Diesmal wollten die Damen aber nicht so recht, und nachdem ich mir drei Absagen eingefangen hatte und
die vierte Dame nicht unbedingt fragen wollte, habe ich Rince und Chriss gebeten, nach abgeschlossener Tapezieraktion in
Rinces Küche mit mir in die Stadt zu gehen und mal nach Brillen zu gucken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dabei war ich eigentlich auf Fielmann und Apollo gepolt, weil ich die Hoffnung hatte, dass die in Stuttgart
ausgesuchte Brille nach Anfertigung zur Abholung in die Mannheimer oder Heidelberger Filiale geschickt werden kann, was
für mich ja doch besser erreichbar ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rince überzeugt mich jedoch, zuerst zu &amp;#8220;seinem&amp;#8221; Optiker pro optik in die Königstraße zu gehen, und da
der Laden direkt neben der Fielmann-Niederlassung ist, war die Entscheidung auch recht einfach.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem wir den Laden gegen 18.30 Uhr betreten haben (ich erinnere: Es ist Sonnabend), werden wir auf den ersten zwei
Metern im Laden bereits von drei Leuten angesprochen, begrüßt und gefragt was man möchte. Mehr als
&amp;#8220;Herrenbrillen im zweiten Stock&amp;#8221; gibt es an dieser Stelle aber nicht zur Auskunft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im zweiten Stock angekommen, werde ich auch wieder sofort von einem &lt;strike&gt;Verkäuf&lt;/strike&gt;ausgebildeten
Augenoptiker angesprochen und nach meinen Wünschen gefragt. Hier ist die Antwort &amp;#8220;hier im ganzen Stockwerk, sehen
Sie sich um&amp;#8221;. Dankeschön, das hätte ich mir auch selbst sagen können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dann geht es ans Aussuchen. Relativ schnell laufe ich mit fünf Brillen in der Hand herum, die alle in die nähere
Wahl gekommen sind, und ich komme zum ersten Mal in die Situation, professionelle Unterstützung seitens des Personals
zu benötigen. Wie auf Bestellung sind die Leute, die vorher noch mit ihrer übertriebenen Freundlichkeit genervt haben,
wie vom Erdboden verschluckt. Nach nur zehn Minuten Wartezeit findet sich dann doch ein verkaufswilliger
Mitarbeiter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Herr ist typisch Stuttgart-Schwäbisch ein Verkaufstalent, dessen Taktiken und Sprüche ich allerdings eher im
Gebrauchtwagenhandel als in der Optik erwartet hätte. Schnell werden drei meiner fünf Favoriten als &amp;#8220;entweder
Kopf zu groß oder Brille zu klein&amp;#8221; aussortiert, und die Auswahl zwischen den beiden Restfavoriten ist schnell
erledigt. In dieses Gestell kann man allerdings nur Kunststoffgläser einbauen; die Brille kostet allerdings trotzdem
&amp;#8220;nur&amp;#8221; knapp 230 Euro. Anstelle mir nun einfach die Zusatzleistungen aufzuzählen, die ich eh schon aus den
Aushängen wahrgenommen habe, zieht er sein ganzes  Verkaufsprogramm ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kaum zehn Minuten später weiß ich Bescheid, dass es drei Jahre Garantie, ein Jahr Versicherung und eine im Preis
inbegriffene Sonnenbrille in meiner Sehstärke drauf gibt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während er die Aufträge ausfüllt, versucht er noch, Rince eine Kontaktlinsenberatung 
&lt;strike&gt;aufzuschw&lt;/strike&gt;nahezulegen. Der Mann ist echt beeindruckend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dann kommt die Frage &amp;#8220;wann wollen Sie die Brille haben&amp;#8221;, die sofort mit &amp;#8220;reicht es Ihnen heute um
21.00 Uhr?&amp;#8221; ergänzt wird. Große, erstaunte Augen. Die Lösung kommt direkt hinten dran: Sowohl Gestell als auch
Gläser sind am Lager, und wegen der Stuttgarter Lichtspiele ist verlängerte Ladenöffnungszeit bis Mitternacht. Die
Sonnenbrille wird allerdings mindestens zwei Wochen dauern; die Glashersteller kommen derzeit mit der Lieferung nicht
nach.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einen weiteren Wermutstropfen gibt es noch: pro optik nimmt keine Kreditkarten, EC mit Geheimzahl oder Bar auf Kralle
regelt. Also gehen wir auf dem Weg heim noch kurz am Geldautomaten vorbei und stehen um 21.00 Uhr erneut auf der
Matte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Inzwischen hat sich Stuttgart erheblich gefüllt: Die Läden haben ja am späten Samstagabend ein völlig anderes
Verkaufsprogramm und umsonst gibt es auch alles, deswegen tummelt sich alles was Beine hat auf der Königstraße. Die
Brille ist aber tatsächlich fertig. Ich lege mein Geld auf den Tresen, bekomme die Brille angepasst, noch ein hartes
Etui und ein Tuch dazu und kann schon wieder gehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fazit: Kurz und Schmerzlos, ich kann besser gucken als vorher und nach dem Feedback meines Umfelds zu urteilen sieht
die Brille auf meiner Nase auch gut aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Lightshow in Stuttgart ist übrigens eher mau: Auf manche Häuser werden Dias projeziert. Natürlich - wie kann
es im Jahr 2006 anders sein - mit Fußballmotiven. Urgs.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Apr 2006 19:48:00 +0200</pubDate>
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    <category>brille</category>
<category>optiker</category>
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    <title>Neue Brille I</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/368-Neue-Brille-I.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem meine Brille schon seit Jahren einen fiesen Kratzer genau im Fokuspunkt eines Auges hat, habe ich mir vor ein
paar Wochen endlich die Zeit genommen und bin zum Augenarzt gegangen. Ergebnis war eine neue Brille, die der Gegenstand
dieses Blogartikels ist.
 &lt;p&gt;Mein Augenarzt in Karlsruhe hat mich immer genervt: Keine Termine, lange Wartezeiten, Fließbandbehandlung. Also
habe ich mir den Umzug nach Mannheim als Ausrede genommen, um mir einen neuen Augenarzt zu suchen. Den habe ich
inzwischen gefunden, und zwar in Form eines M, den ich auf dem Mensa-Stammtisch im letzten Jahr kennengelernt habe. Der
praktiziert in Heidelberg-Kirchheim, und da ich derzeit eh in Heidelberg arbeite, war der Besuch auch nicht ganz so
zeitaufwendig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arzthelferin-Azubine, die die Vortests mit mir machte, ist superhübsch und mir fallen schier
die Augen aus dem Kopf. Aber ich muss ja die ganze Zeit in irgendwelche Geräte gucken. Schließlich komme ich endlich
zum Herrn Doktor ins Sprechzimmer, wir schwätzen ein wenig privat, messen derweil meine Augen und probieren
verschiedene Glasstärken aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Augen sind wohl etwas schlechter geworden, statt +0.5 auf beiden Seiten sind
es jetzt +0.75, und außerdem ist erstmals eine zylindrische Komponente (-0.5 und -1.0) dazugekommen, was mir
ermöglichen soll, auch mein Gegenüber im Gespräch trotz Brille scharf zu sehen. Das ging nämlich mit den alten
Brillen nie, und ich hab sie deswegen ständig auf- und abgesetzt. Allerdings wurde mir angekündigt, dass ich ein, zwei
Wochen brauchen würde um mich an die neuen Gläser zu gewöhnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Samstag habe ich nun die neue Brille bekommen
(über den Kaufprozess werde ich noch einen Extraartikel schreiben), und bin mutig mit der neuen Brille gleich auf die
Straße gegangen. Nachdem ich den zweiten Fußgänger fast über den Haufen gerannt habe, habe ich die Brille auch
gleich wieder abgenommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zweiter Versuch dann in der Stadtbahn: Hui, sieht das alles komisch aus. Stürzende
Linien überall, besonders runtergucken ist wie im Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt. Und wenn ich versuche, irgendwo
hinzugreifen, geht der erste Griff garantiert ins Leere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Später am Rechner ist das Gefühl auch hinreichend
komisch: Wenn man nicht genau aus der Mitte genau rechtwinklig aufs Display guckt, verzerrt das Display zu einem bösen
Trapez. Aber dafür ist es so gestochen scharf, dass ich einzelne Pixel erkennen kann. Und das beste: Auch beim
Hochgucken auf mein Gegenüber oder einen anderen Punkt in zwei, drei Meter Entfernung ist das Bild immer noch scharf.
Davon war ich dann gleich so begeistert, dass später beim Ausziehen des T-Shirts die Brille in hohem Bogen in der Ecke
landete - zu diesem Zeitpunkt des Tages noch die Brille auf der Nase zu haben war mit den alten Gläsern völlig
undenkbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inzwischen ist der dritte Tag mit der neuen Brille vorbei, die Griffe sitzen wieder an der richtigen
Stelle und der Gewöhnungsprozess ist beeindruckend: Nur, wenn ich noch bewusst hingucke, sehe ich das Trapezdisplay als
Trapez. Wenn ich nicht bewusst gucke, ist es inzwischen so, dass ich das Trapez beim &lt;u&gt;Absetzen&lt;/u&gt; der Brille sehe.
Faszinierend, wie schnell sich das Gehirn anpasst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hoffe, dass auf diese Weise auch meine Kopfschmerzen etwas
besser werden - ich hatte ja immer den Verdacht, das käme von den Augen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall ist diese Brille der
Durchbruch, den ich mir von meiner ersten Brille vor zwölf Jahren erhofft hatte. Ich frag mich, warum nicht schon der
Augenarzt in Karlsruhe eine zylindrische Komponente ausprobiert und spezifiziert hatte. Nun denn, er wird es mir nicht
mehr beantworten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Apr 2006 22:42:48 +0200</pubDate>
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    <category>augenarzt</category>
<category>brille</category>
<category>persönlich</category>

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    <title>Brillenreinigung</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/49-Brillenreinigung.html</link>
            <category>Persönliches</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die letzte Charge ALDI-Brillenreinigungstücher muss irgend eine Macke haben: Ich hab noch nie ein feuchtes
Brillentuch gesehen, das schillernde Schlieren auf der Brille hinterlässt. Bis zum ersten Tuch aus der aktuellen
Charge.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abhilfe: Mit dem Hemd nachputzen. Hrmpf.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Update vom Februar 2008: Durch einen Kommentar zu diesem uralten Blogartikel bin ich wieder auf ihn gestoßen. Seit
2006 bin ich ja nun nicht mehr solo, und meine Partnerin ist Augenoptikerin. Die nennt diese feuchten Brillentücher
ihren &amp;#8220;Umsatzträger Nummer Eins&amp;#8221;, weil man damit den Staub auf den Brillengläsern wunderschön in die
Beschichtung reibt und mit der so wunderbar &lt;strike&gt;gesäuberten&lt;/strike&gt;verkratzten Brille schneller wieder beim
Optiker steht und neue Gläser kauft als wenn man die Gläser &amp;#8220;richtig&amp;#8221; gesäubert hätte.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Unter &amp;#8220;richtiger&amp;#8221; Säuberung versteht man übrigens: Unter fließendem Wasser mit Spülmittel säubern, dann
mit fusselfreiem Papiertuch (am besten Kosmetiktüchern) abtrocknen, ggf. mit Mikrofaser nachputzen. So hat man viel
Freude an den teuren Gläsern.
&lt;/p&gt;


  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 May 2005 09:52:26 +0200</pubDate>
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    <category>brille</category>

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