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    <title>Zugschlusbeobachtungen (Entries tagged as alturo)</title>
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    <description>Das persönliche Blog von Marc Haber</description>
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    <pubDate>Thu, 09 Nov 2006 13:47:02 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Zugschlusbeobachtungen - Das persönliche Blog von Marc Haber</title>
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<item>
    <title>Domaintransit</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/482-Domaintransit.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Bei der Einstellung der Dienste von Alturo kommt eine neue kleine Falle auf die ehemaligen Kunden zu: Die Domains wurden
von Alturo in den Transit-Status gegeben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich ging in meinem Domainhalbwissen davon aus, dass Transit bedeutet, dass die Domains an DENIC zurückgegeben werden
und dort, wenn man nicht innerhalb von n Tagen den Transfer zu einem anderen ISP auslöst, verfallen. Genauso wollte ich
mit den beiden zu meinen Ex-Alturo-Servern gehörenden Domains verfahren, die ich niemals genutzt habe und eigentlich
auch nicht haben wollte.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Gestern kam jedoch ein Brief (Snailmail! keine E-Mail!) von DENIC, in dem ich über die wahre Natur des Transferstatus
aufgeklärt wurde: Wenn ich die Domains nicht innerhalb von 30 Tagen zu einem anderen ISP schiebe oder explizit durch
eigene Aktion lösche (Link und Passwort anbei), werde ich Kunde von DENIC Direkt und darf die Domain (die nackte
Domain, ohne Webspace und DNS-Service) für den günstigen Preis von EUR 58,00 pro Jahr weiterbezahlen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das mag zwar sicher in den DENIC-Bestimmungen so stehen, ich bin davon aber überrascht. Nun, ich habe geklickt und bin
die Domains nun los, aber wieviele der ehemaligen Alturo-Kunden werden in diese Falle reintappen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und warum tippe ich immer DENIX, wenn ich DENIC tippen will?
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Nov 2006 11:01:37 +0100</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>denic</category>
<category>domain</category>
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    <title>Alturo-Ersatz</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/460-Alturo-Ersatz.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvNzgzNzc=&amp;amp;entry_id=460&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/newsticker/meldung/78377&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Externer Link zum Artikel bei Heise&quot;&gt;Alturo macht
dicht.&lt;/a&gt; Das dürfte sich unter den Mietserverbetreibern inzwischen herumgesprochen haben. Laut der Pressemitteilung
und Kündigung meiner Verträge (die Alturo nach seinen AGB mit einer Frist von 30 Tagen aussprechen zu dürfen meint),
wendet sich die Zielgruppe zunehmend den Markenprodukten zu.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Ich habe ja eher den Verdacht, dass die Marktverdrängungsstrategie, die United Internet mit seiner Billigmarke Alturo
offensichtlich ausprobiert hat, nicht so ganz aufgegangen ist: Zu wenig Konkurrenten haben versucht, dem
Alturo-Serverangebot (z.B. ein Pentium mit 1200 MHz und 256 MB für fünfzehn Euro im Monat) nachzuziehen;
dementsprechend ist kaum einer von Marktrelevanz pleite gegangen. Also macht Alturo zu.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Sonderkonditionen, die Alturo den Bestandskunden beim Wechsel zu 1und1 anbietet, haben zwischen den Zeilen in
großen Lettern &amp;#8220;geh woanders hin&amp;#8221; stehen. Was ich gerne tue, auch und gerade weil die Konzernschwester
1und1 sich vor einigen Monaten mit ihren asymmetrischen Kündigungsfristen vor Gericht einen Dämpfer eingefangen hat
und die Billigschwester trotzdem dieselbe Masche immer noch fährt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Interessant finde ich, was die Konkurrenz nach der Ankündigung der neuen Alturo-Strategie macht. Netdirekt versucht,
aus den Neukunden noch etwas Geld herauszupressen und erhöht den monatlichen Preis des eigenen Billigangebots von
fünfzehn auf achtzehn Euro; Strato im Gegensatz fährt eine spezielle Alturo-Wechsel-Aktion und verbilligt den
vierundzwanzig-Euro-Server für die erste Vertragslaufzeit auf neunzehn Euro. Hetzner führt unterhalb des bisherigen
Einstiegsprodukts DS3000 zwei kleinere Produkte ein, wobei der DS1000 in etwa mit dem kleinen Alturo-Server vergleichbar
ist. Ob hundert Gigabyte Traffic im Monat nicht etwas arg geizig sind, mag der Kunde entscheiden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über den Netdirekt-Server habe ich bereits &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2096&amp;amp;entry_id=460&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/438-dedizierter-Low-Cost-Rootserver-von-Netdirekt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link zu meinem
Artikel &quot;Dedizierter Low-Cost-Rootserver von Netdirekt&quot;&gt;geblogged&lt;/a&gt;, einen Stratoserver habe ich vor zehn Minuten
bestellt und auf die Freischaltung eines Hetzner-DS1000 warte ich bereits seit der Bestellung vom Donnerstag abend.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sollte der &amp;#8220;neue&amp;#8221; Stratoserver maßgeblich von der in &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2097&amp;amp;entry_id=460&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/273-Nochmal-Rootserver,-diesmal-Strato.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;Link zu meinem Artikel
&quot;Nochmal Rootserver, diesmal Strato&quot;&quot;&gt;Nochmal Rootserver, diesmal Strato&lt;/a&gt; getesteten Maschine abweichen, werde ich
das hierzublog selbstverständlich berichten. Jedenfalls ist zu empfehlen, den Server sofort fristgerecht zum Ende der
ersten Vertragslaufzeit zu kündigen, denn nach den 18 Monaten wird der Server um zehn Euro im Monat teurer und wenn man
die Kündigung (Ein Monat zum Ende der Laufzeit) verpennt, hängt man nochmal 12 Monate drin.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Über den Hetzner-Server werde ich natürlich berichten, sobald er freigeschaltet und getestet ist.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Sep 2006 21:07:32 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hetzner</category>
<category>netdirekt</category>
<category>rootserver</category>
<category>strato</category>

</item>
<item>
    <title>Alturo-Service gemessen am Preis Top</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/393-Alturo-Service-gemessen-am-Preis-Top.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach dem neulich beobachteten &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1692&amp;amp;entry_id=393&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;
&gt;Fehlalarm&lt;/a&gt; hatte mein erster Alturo-Server nechayev in den letzten Tagen eine wirkliche Störung. Unter hoher
CPU-Last gab es Kernel-Oopses und Segfaults.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mit dem Alturo-Service bin ich gemessen an dem, was ich dem Anbieter bezahle, völlig zufrieden. Für professionellen
Einsatz will man allerdings Ausfallsicherungsmaßnahmen vornehmen.
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;
Da nechayev meine Testmaschine mit Debian unstable und einem &amp;#8220;blutende Kante&amp;#8221; Kernel ist, war der erste
Gedanke natürlich ein Fehler im lokalen System. Ich habe deswegen die Maschine in das von Alturo bereitgestellte
Rescuesystem gebootet, die Platte gemounted und meine Standardübung &amp;#8220;bzip2 eines unkomprimierten
Kernel-tars&amp;#8221; angeworfen. Kernel-Oops und segfault des bzip2-Prozesses. Damit ist ein Hardwarefehler
Verdachtsmoment Nummer Eins.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Diesmal spare ich mir die 0900-Hotline, sondern sende gleich über die Alturo-Webseite eine Nachricht. Das Webinterface
für Supportnachrichten ist arg versteckt unter &amp;#8220;Support&amp;#8221;, &amp;#8220;Fragen zur Technik&amp;#8221;. Dort muss man
dann eine der vier unpassenden Kategorien (&amp;#8220;E-Mail&amp;#8221;, &amp;#8220;Domain&amp;#8221;, &amp;#8220;FTP-SSH-FrontPage&amp;#8221;
oder &amp;#8220;PHP-Perl-MySQL&amp;#8221; - andere gibt es nicht) auswählen und kann dort dann unter &amp;#8220;keine Antwort
gefunden?&amp;#8221; eine Nachricht hinterlassen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am nächsten Tag meldet sich ein Techniker per Mail, der für einen Lasttest einen relativ offenen root-Zugang auf dem
System haben möchte. Das Rescue-System reicht nicht aus, aber md5sum, wget, bzip2 und screen sind akzeptabel.
Root-Login per Passwort muss von überall her möglich sein, und das Passwort muss auf das im Alturo-Webfrontend
unveränderbar vorgegebene Masterpasswort gesetzt sein. Dabei ist mir überhaupt nicht wohl, aber wenn das der Prozess
ist, muss man da mitspielen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich mache ein rsync-Backup auf torres und nehme mir vor, den Rechner nach Behebung der Probleme neu zu installieren.
Schließlich öffne ich den Server wie gewünscht und melde Vollzug.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Ticket wird einmal am Tag angefasst, und zwar immer vom gleichen Techniker. Ich habe etappenweise den Verdacht, es
hier mit einer Art &amp;#8220;Jennifer Römer&amp;#8221; zu tun zu haben. Die Turnaround-Zeit von 24 Stunden verzögert die
Sache dann doch erheblich.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Schließlich beginnt Alturo mit dem angekündigten Lasttest, der aus je drei im Screen gestarteten tar-bzip2-prozessen
von /mnt nach /dev/null und drei md5sum-Prozessen über das Gesamtsystem besteht. Der Supporter kommt dabei von einem
ganz normalen t-ipconnect.de-Zugang, also vermutlich einem 1und1-DSL-Zugang. Den Lasttest hält der Server gerade mal
eine Stunde durch und verabschiedet sich dann ganz komplett.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am nächsten Tag kommt dann die Mail, dass der Fall an den Vor-Ort-Service weitergegeben wurde, und am gleichen Tag
werde ich informiert, dass &amp;#8220;die Hardware rund um die Festplatte&amp;#8221; komplett getauscht wurde. Was in dieser
Mail nicht drin steht ist, dass nach solchen Arbeiten der Server grundsätzlich im Rescue-System stehen gelassen wird,
damit der Kunde selbst entscheiden kann, wann das System in den Wirkbetrieb zurückkehrt. Ich interpretierte das
&amp;#8220;System steht im Rescuesystem und ich hab das Passwort nicht&amp;#8221; fälschlicherweise als &amp;#8220;es wird noch
gearbeitet&amp;#8221; und hole mir noch einmal die Bestätigung ab, dass ich das System wieder übernehmen kann. Diese
Bestätigung kommt schon nach einer Stunde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich spiele daraufhin das Backup zurück, fixe die dabei entstandenen verdrehten uids und gids und kehre in den
Wirkbetrieb zurück. Der Server arbeitet seitdem wieder im Rahmen der normalen Parameter, ist aber leider nach wie vor
&amp;#8220;nur&amp;#8221; ein 1200-MHz-Celeron mit 256 MB und entspricht somit der Produktbeschreibung.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alturo hat diesen Supportfall vorbildlich behandelt. Defekte Hardware wurde als defekt erkannt, ohne zu versuchen, dem
Kunden die Schuld in die Schuhe zu schieben. Der Tausch ging problemlos und schmerzfrei ohne Datenverlust von sich.
Kritikpunkte bleiben die lange Turnaroundzeit im Mailverkehr und die Forderung, gefährliche Sicherheitslöcher im
System aufzureißen um den Lasttest zu ermöglichen. Diese Kritikpunkte sind aber vor dem Hintergrund, dass es sich um
ein Billigprodukt der untersten Preisklasse handelt, vernachlässigbar.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alles über alles hat die Behebung der Serverstörung drei Arbeitstage gebraucht. Auch das ist vor dem Hintergrund des
Produktpreises völlig in Ordnung. Wenn auf einem Server wichtige Funktionen laufen, sollte man einen zweiten in der
Hinterhand haben, um die Dienst kurzfristiger wieder online zu bekommen.
&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 May 2006 18:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

</item>
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    <title>Rootserver-Anbieter drehen an der Preisschraube</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/381-Rootserver-Anbieter-drehen-an-der-Preisschraube.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Bei Alturo sind die Billigserver &amp;#8220;ausverkauft&amp;#8221; - es klebt ein entsprechendes Banner über den Angeboten.
Strato hat den &amp;#8220;richtigen&amp;#8221; Billigserver noch besser versteckt und einen neuen, großen VServer für 24 Euro
im Monat ins Programm genommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mietserverkomfort auf echter Hardware ist somit ein gutes Stück teurer geworden. Hoffen wir mal darauf, dass Alturo
bald wieder ein paar Racks alter Server findet. Grund zur Hoffnung gibt es: Mein Anfang April ausgelaufener
Alturo-Server ist bis jetzt noch nicht wieder in Betrieb gegangen. Jedenfalls nicht unter der alten IP-Adresse.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;

&lt;p&gt;
Update: Der Artikel wurde korrigiert. kju hat mich netterweise darauf hingewiesen, dass Strato den Server doch noch
anbietet, nur an besser versteckter Stelle.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Apr 2006 10:51:15 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>strato</category>

</item>
<item>
    <title>Ein halbes Gigabyte!</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/363-Ein-halbes-Gigabyte!.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem auf &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2068&amp;amp;entry_id=363&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/360-Strato-oder-Alturo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/360-Strato-oder-Alturo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Strato oder Alturo &lt;/a&gt;ein Hoffnung
machender Kommentar kam, hab ich schließlich den Weg des geringsten Risikos gewählt und habe die neue torres bei
Alturo bestellt. Der Testanruf kam schon nach einer halben Stunde, und zwei Stunden später war der Server verfügbar
und eingerichtet. Und, wie bei El Loco ist meine neue torres ebenfalls ein Pentium III 1.26 GHz mit 512 MB RAM. Das ist
mehr als von Alturo versprochen, und für die geplante Anwendung mit Spamassassin mehr als ausreichend. Ich bin
begeistert. Danke, Alturo!&lt;p&gt;Den Sonntag habe ich dann damit verbracht, mein Install-Script zu modularisieren und zu
perfektionieren, um torres damit zu installieren. Bald ist es soweit, dass man es veröffentlichen kann - ich wurde oft
danach gefragt, bezweifle aber, dass es anderen Leuten was bringt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wermutstropfen ist natürlich, dass das
Bestellfrontend von Alturo nur eine Bankverbindung pro Kunden zulässg und ich die neue torres auf demselben Vertrag
bestellt habe, in dem auch nechayev, mein erster Alturo-Server (Debian sid) untergebracht ist. Und nechayev wird
eigentlich von meiner Mutter bezahlt. Wurde, denn ich musste nach meinem fehler mit torres natürlich die Bankverbindung
ändern und lasse nun das Geld für beide Server von meinem Konto abbuchen.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Mar 2006 20:50:00 +0200</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

</item>
<item>
    <title>Strato oder Alturo</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/360-Strato-oder-Alturo.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Wie bereits &lt;a href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1687&amp;amp;entry_id=360&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/282-Rechenexempel.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/282-Rechenexempel.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;neulich&lt;/a&gt; &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1688&amp;amp;entry_id=360&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/312-lefler-ersetzt-janeway.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/312-lefler-ersetzt-janeway.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;angekündigt,&lt;/a&gt; habe ich meinen Mailserver
torres, den letzten verbliebenen Dauerläufer in meiner Wohnung, vor ein paar Wochen abgeschaltet. Meine Mail und meinen
IRC-Client habe ich seitdem auf temptorres, einen Restlaufzeitserver eines Bekannten gehabt. Diese Restlaufzeit endet am
3. April, und ich muss mir deswegen Gedanken machen, wie ich diese für mich wichtigen Dienste in Zukunft abbilde.&lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cuenVnc2NobHVzLmRlL3NlcmVuZGlwaXR5X2FkbWluLnBocD8=&amp;amp;entry_id=360&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/serendipity_admin.php?&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/serendipity_admin.php?&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass es ein Billitsch-Mietserver bei einem der großen
Anbieter werden soll, ist klar. Stellt sich nur die Frage, ob &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1689&amp;amp;entry_id=360&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/273-Nochmal-Rootserver,-diesmal-Strato.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/273-Nochmal-Rootserver,-diesmal-Strato.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Strato&lt;/a&gt; oder &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=1690&amp;amp;entry_id=360&quot; title=&quot;http://blog.zugschlus.de/archives/262-Alturo-Server-aus-Sicht-des-Linuxers.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.zugschlus.de/archives/262-Alturo-Server-aus-Sicht-des-Linuxers.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Alturo.&lt;/a&gt; Praktische
Erfahrungen habe ich mit den Produkten beider Anbieter, jetzt gilt es, politisch und kaufmännisch zu handeln. Beide
Produkte haben ihre Vor- und Nachteile, und sind hinreichend unterschiedlich, um die Entscheidung schwer zu
machen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; &lt;table cellspacing=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;1&quot; border=&quot;1&quot; style=&quot;width: 100%;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;width:
25%;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;width: 25%;&quot;&gt;Strato&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;width: 25%;&quot;&gt;Alturo&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;width:
25%;&quot;&gt;CPU&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;width: 25%;&quot;&gt;Celeron 2400&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;width: 25%;&quot;&gt;Celeron 1200&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;Speicher&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;512 MB&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;256 MB&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;Platte&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;60 GB&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;80 GB&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;Backup&lt;/td&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;4,90/Monat&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;inklusive&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;Serielle Konsole&lt;/td&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;ja&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;Einrichtungsgebühr&lt;/td&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;0,00&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;49,90&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;monatliche Gebühr&lt;/td&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;29,90&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;14,99&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;Laufzeit&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;18 Monate (die
letzten 3 Monate ohne monatliche Kosten)&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;3 Monate&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;Hotline&lt;/td&gt;&lt;td
valign=&quot;top&quot;&gt;01805&lt;/td&gt;&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt;0900 (1,90/Minute)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;vertical-align:
top;&quot;&gt;Inklusivtraffic&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;vertical-align: top;&quot;&gt;1000G&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;vertical-align:
top;&quot;&gt;200G&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;vertical-align: top;&quot;&gt;Kosten über Laufzeit&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;vertical-align:
top;&quot;&gt;536,70&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;vertical-align: top;&quot;&gt;319,72&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Das sieht doch aus wie ein fairer Deal: Strato liefert doppelt so viel Rechner wie Alturo, dafür ist es auch doppelt
so teuer. Ich glaube, die neue torres wird ein Alturoserver, wenn auch 256 MB RAM für einen Mailserver mit Spamassassin
arg knapp sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder hat noch jemand Argumente, die mich doch zum Strato-Server wechseln lasssen? Ich meine ausser
dem, dass nechayev schon ein Alturo-Server ist und somit Störungen bei Alturo gleich beide Server wegkicken
könnten.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Mar 2006 14:43:31 +0100</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>strato</category>

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    <title>Alturo-Server ausgefallen</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/355-Alturo-Server-ausgefallen.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Um kurz vor acht kam von meinem Nagios die Meldung, dass der Alturo-Server, der mir derzeit als Entwicklungssystem
dient, aus dem Netz gefallen ist. Auch ein Reset über das Alturo-Webinterface bringt das System nicht zurück. Die
Systeme auf den &amp;#8220;daneben liegenden&amp;#8221; IP-Adressen sind da, also muss das &amp;#8220;meine&amp;#8221; Hardware
sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, rund zwei Euro in die Alturo-Hotline investiert. Das Gespräch ging keine 30 Sekunden. Kundennummer
angeben, &amp;#8220;Server nicht mehr im Netz, reboot ins Recue-System hilft auch nicht&amp;#8221; - &amp;#8220;Ok, ich geb das
weiter.&amp;#8221; Eine Ticketnummer verraten will man mir nicht, &amp;#8220;nützt Ihnen ja eh nix&amp;#8221;. Sicherheitshalber
schieb ich noch eine zweite Meldung über das (vermutlich unpassende) Webformular und hoffe nun, dass es ansatzweise so
etwas wie einen Wochenenddienst gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich mir das Preisschild auf dem von mir gemieteten Server angucke,
befürchte ich, dass das System irgendwann Mitte bis Ende nächster Woche wieder online kommen wird, und zwar mit frisch
geleerter Platte. Von wann war eigentlich das letzte Backup? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich werde hier weiter berichten.&lt;/p&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot;
size=&quot;2&quot; /&gt;Kaum hatte ich den &amp;#8220;Save&amp;#8221;-Button gedrückt, war der Server auch schon wieder da. Danke,
RZ-Service, das war flott. Hut ab, da kann sich mancher Hochpreishoster eine Scheibe abschneiden.&lt;br /&gt;&lt;p /&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Mar 2006 20:20:19 +0100</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>

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    <title>Alturo-Server aus Sicht des Linuxers</title>
    <link>http://blog.zugschlus.de/archives/262-Alturo-Server-aus-Sicht-des-Linuxers.html</link>
            <category>Hosting und Internet</category>
    
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    <author>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de (Marc 'Zugschlus' Haber)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Dank der lieben Kooperation eines Ex-Kollegen konnte ich in den letzten Tagen einen &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2065&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://order.alturo.de/xml/order/Webserverplus&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://order.alturo.de/xml/order/Webserverplus&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Alturo Webserver Plus&lt;/a&gt; testen. Die üblichen Dinge (Anbindung,
Hardware, Service, Qualität der vorinstallierten Systeme) haben die Zeitschriften alle schon auf Herz und Nieren
auseinander genommen, also habe ich mich darauf konzentriert, wie die Wartungs- und Rettungsmöglichkeiten aussehen, und
wie schwer es ist, ein eigenes System auf dem System zu installieren.&lt;/p&gt;

 &lt;h5 id=&quot;toc6&quot;&gt;Webfrontend&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Dreh- und Angelpunkt der Administration ist natürlich das &lt;a
href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2066&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;https://config.alturo.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;https://config.alturo.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Alturo-Webinterface.&lt;/a&gt; Dort logged man sich mit seiner Kundennummer und einem
Webpasswort ein und erhält dann Zugriff auf alle Alturo-Webserver, die mit diesem Vertrag assoziiert sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man kann das Reverse Mapping für die IP-Adresse einstellen, wobei das Webinterface nur PTR-Werte akzeptiert, die
auch schon forward auf die zugewiesene IP-Adresse auflösen. Die Reverse-Zone ist mit einer TTL von 24 Stunden
veröffentlicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Menüpunkt &amp;#8220;Serverdaten&amp;#8221; findet man die IP-Adresse, den von Alturo vorgegebenen Servernamen, den
&amp;#8220;Bearbeitungszustand&amp;#8221; und das Master-Passwort, mit dem man im Rescue-System und im Defaultzustand der
vorkonfigurierten Server-Images per ssh auf eine Shell des Benutzers root kommt.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Der Menüpunkt &amp;#8220;Recovery-Tool&amp;#8221; erlaubt, den Server &amp;#8220;hart&amp;#8221; zu resetten (der Reset wird ein bis
zwei Minuten nach Auslösung im Webinterface ausgeführt) und zu wählen, welches System beim nächsten Systemstart
starten soll. Zur Auswahl steht - natürlich - der Boot von der lokalen Platte (&amp;#8220;Normales System&amp;#8221;) und zwei
Linux Rescue-Systeme. Beide sind im Webfrontend mit &amp;#8220;debian/woody&amp;#8221; angekündigt, entpuppen sich allerdings
als aktuelles Debian stable, also sarge. Der Unterschied besteht im Kernel; es steht ein 2.4 und ein 2.6 zur Verfügung.
Ich habe ausschließlich mit dem Kernel 2.6 gearbeitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der nächste Menüpunkt
&amp;#8220;Server-Initialisierung&amp;#8221; bietet die Möglichkeit, den Server restlos zu plätten&lt;br /&gt;
und mit einem der verschiedenen von Alturo vorgegebenen Installationsimages neu aufzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Das dauert in etwa
eine Stunde. Zur Auswahl stehen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Debian 3.0 (woody) Minimalsystem&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
Debian 3.1 (sarge) Minimalsystem&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
SUSE 9.1 Minimalsystem&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
SUSE 9.1 mit Confixx Professional 3.0.x (das ist der default und das einzige System, für das es telefonischen und
E-Mail-Support gibt)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;Fedora Core 2 Minimalsystem&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Es stehen 40 GB per ftp erreichbarer Backup-Space zur Verfügung, den ich mir nicht näher angeguckt habe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ebenfalls nicht näher betrachtet habe ich das Administrations-Frontend für die de-Domain, die man zusammen mit dem
Server zwangsweise aufs Auge gedrückt bekommt. Ich vermute, dass sie United-Internet-typisch sehr eingeschränkt
konfigurierbar ist - das ist selbst in den teuren Schlund-Produkten nur sehr wenig befriedigend realisiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Frontend zur Abfrage des bereits verbrauchten Traffic-Kontingents findet man unter &amp;#8220;Vertragsverwaltung /
Kostenübersicht&amp;#8221;. Die Anzeige hängt geschätzt 24 bis 36 Stunden hinterher.&lt;/p&gt;


&lt;h5 id=&quot;toc7&quot;&gt;Debian sarge aus dem Standardimage&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir hier nur das Debian sarge Image angeschaut; es handelt sich hier um ein für meine Begriffe deutlich zu
fettes System, das vermutlich 1:1 aus dem Debian-Installer kommt: Es ist ein C-Compiler installiert, und außerdem
existiert Software für PPPoE und PCMCIA, was auf dieser Maschine sicherlich niemals gebraucht wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das System erhält seine Netzkonfiguration per DHCP:&lt;/p&gt;


&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;
[1/23]mh@ivanova:~$ ip addr
1: lo: &amp;lt;LOOPBACK,UP&amp;gt; mtu 16436 qdisc noqueue
    link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
    inet 127.0.0.1/8 scope host lo
    inet6 ::1/128 scope host
       valid_lft forever preferred_lft forever
2: eth0: &amp;lt;BROADCAST,MULTICAST,UP /&amp;gt; mtu 1500 qdisc pfifo_fast qlen 1000
    link/ether 00:40:63:c7:b9:11 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    inet 82.165.x.y/32 brd 82.165.x.y scope global eth0
    inet6 fe80::240:63ff:fec7:b911/64 scope link
       valid_lft forever preferred_lft forever
3: sit0: &amp;lt;NOARP&amp;gt; mtu 1480 qdisc noop
    link/sit 0.0.0.0 brd 0.0.0.0
[2/24]mh@ivanova:~$ ip route
10.255.255.1 dev eth0  scope link
default via 10.255.255.1 dev eth0
[3/25]mh@ivanova:~$&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p /&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Man beachte hier das /32 auf dem Ethernet und die Hostroute zum auf einer site local IP liegende Defaultgateway.
Leider hat dieses Defaultgateway auch in den per DHCP zugewiesenen Alturo-DNS-Servern keinen PTR-Eintrag, so dass man in
einem Trace &amp;#8220;raus&amp;#8221; immer eine nackte IP-Adresse in der ersten Zeile stehen hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obwohl in der &lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;/etc/network/interfaces&lt;/font&gt; ein trivial aussehendes
&amp;#8220;iface eth0 inet dhcp&amp;#8221; steht, ist das ganze etwas mehr tricky: Die beiden Routen werden im DHCP-Client mit
einem lokalen Hook-Script unter &lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;/etc/dhcp3/dhclient-exit-hooks.d/local&lt;/font&gt;
in das System hineingeprügelt. Leider ist das Script in keinster Weise kommentiert, so dass ich nicht weiß, ob das ein
&amp;#8220;normales&amp;#8221; Script oder eins von Alturo ist. Zum &amp;#8220;normalen&amp;#8221; Lieferumfang von &lt;font face=&quot;courier
new,courier,monospace&quot;&gt;dhcp3-client&lt;/font&gt; gehört es jedenfalls nicht, und ausserdem scheint noch ein &lt;font
face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;static-routes&lt;/font&gt; im &amp;#8220;request&amp;#8221;-Kommando in der &lt;font face=&quot;courier
new,courier,monospace&quot;&gt;/etc/dhcp/dhclient.conf&lt;/font&gt; notwendig zu sein, damit der Server in einem selbst gebauten
System sauber ans Netz kommt.&lt;/p&gt;


&lt;h5 id=&quot;toc8&quot;&gt;Rettungssystem&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Das Rettungssystem, in das man booten kann, ist - wie oben bereits erwähnt - ein Debian sarge, in das man per
apt-get jederzeit weitere Packages hineininstallieren kann. Der Kernel kann LVM, so dass einer Installation
&amp;#8220;meines&amp;#8221; Images über dieses Rettungssystem kaum etwas im Wege steht. Außerdem taugt das Rettungssystem als
Referenz für &amp;#8220;das läuft&amp;#8221;. Im Gegensatz zu dem, was man von &lt;a onclick=&quot;window.open(this.href, &#039;_blank&#039;);
return false;&quot; href=&quot;http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2067&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://grml.org&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://grml.org&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;grml und co&lt;/a&gt; gewöhnt ist, wird weder eine der Plattenpartitionierung
entsprechende &lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;/etc/fstab&lt;/font&gt; generiert, noch sinnvolle Mountpoints in
&lt;font face=&quot;courier new,courier,monospace&quot;&gt;/mnt&lt;/font&gt; angelegt - hier ist also solide Handarbeit angesagt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Authentifikation per ssh-Key ist nach Anlage einer &lt;font face=&quot;courier
new,courier,monospace&quot;&gt;/root/.ssh/authorized_keys&lt;/font&gt; möglich, was für mein Installationsverfahren recht wichtig
ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Netzwerkkonfiguration kommt wie im Produktivbetrieb per DHCP.&lt;/p&gt;


&lt;h5 id=&quot;toc9&quot;&gt;Installation des zgserver-Standardimages&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Mein Installer für einen &amp;#8220;Standard-zgserver&amp;#8221;; arbeitet über ssh und kann somit auf jedem System
installieren, das irgendwie im Netz erreichbar ist. Als &amp;#8220;Startpunkt&amp;#8221; braucht es irgend ein LVM-fähiges
Linux auf dem Zielsystem, wobei der Zugriff des Scripts dadurch eingerichtet wird, dass der Bediener im ersten Schritt
gebeten wird, ein paar Kommandos, die unter anderem einen ssh-Key für root etablieren, in eine Shell auf dem zu
installierenden System zu pasten. Der Rest - Partitionierung, Einrichtung von LVM, Erzeugung der Filesysteme, Aufspielen
und Personalisierung des Images - geht weitgehend automatisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rechtzeitig bemerkte Hürde war, dass der Server ein via-rhine-II-Netzwerkinterface hat, was in meinem zgserver-Image
nicht verfügbar war. Jetzt ist es.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem ersten Reboot in das neu installierte Linux kam das System nicht ans Netz - ich kannte die notwendigen
DHCP-Tricks noch nicht, und musste sie per trial-und-error und Vergleich mit dem Rescuesystem erst herausarbeiten. Hier
wäre eine serielle Konsole echt praktisch gewesen, aber ein zusätzliches Initscript, das als letzten Schritt des
Bootvorgangs die Netzwerkkonfiguration ins syslog kippt, zeigte dann auch ziemlich schnell, dass ohne Defaultroute mit
funktionierendem Internetzugang eher nicht zu rechnen sei.&lt;/p&gt;&lt;h5&gt;Turn-Offs&lt;/h5&gt;



&lt;p&gt;Im Alturo-Angebot fehlt leider eine serielle Konsole. Die gibt es bei United Internet leider erst ab 1und1. Da ist
der Server dann zwar kein Celeron, sondern eine relativ dicke AMD64-Kiste und kostet dann fast das Fünffache, aber wer
braucht so &amp;#8216;nen dicken Rechner? Mit 40 GB ist die Festplatte auch nicht wirklich groß, aber für den Hausgebrauch
reicht das. Einen Debian-Mirror wird man damit eher nicht aufsetzen wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ebenfalls nicht möglich sind zusätzliche IP-Adressen, was den Einsatz von Virtualisierungstechniken sicher
erschwert. Stellt sich die Frage, ob man das für den Preis überhaupt braucht.&lt;/p&gt;


&lt;h5 id=&quot;toc11&quot;&gt;Fazit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Bis auf die serielle Konsole und das unflexible IP-Setup erfüllt das Alturo-Produkt fast alle meine Anforderungen,
die ich an einen Housing-Server habe. Die Konfiguration geht bis auf minimale Fallen beim DHCP geradeaus und einfach,
das Rescuesystem erfüllt seine Arbeit, das Webfrontend taugt. Der von mir getestete Server kostet 19,99 Euro im Monat,
und wenn der noch billigere Alturo Webserver (ohne Plus, für 14,99 Euro im Monat) dasselbe System hat (was ich
vermute), frag ich mich, wie andere Anbieter ihre im gleichen Preissegment liegenden vserver überhaupt an den Mann
bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einrichtungsgebühr kostet 49 Euro, das ist schmerzlich, aber akzeptabel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Urteil: nicht billig, aber preiswert.&lt;/p&gt;

 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Dec 2005 09:38:32 +0100</pubDate>
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    <category>alturo</category>
<category>hosting</category>
<category>rootserver</category>
<category>rootserver-test</category>

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