Auf dem Papier gibt es die Regel “Fernverkehr vor Nahverkehr” ja nicht mehr. Hat was mit dem
diskriminierungsfreien Zugang zu tun. Aber gelebt wird es immer noch etwas anders.
So hat es mich eben fast mein Mittagessen gekostet, dass die Transportleitung es vorgezogen hat, eine in der Ankunft
pünktliche S-Bahn in Heidelberg fast zwölf Minuten stehen zu lassen, um zu verhindern, dass ein zwanzig Minuten
verspäteter, anstelle von “zehn Minuten vor der S-Bahn” zehn Minuten nach planmäßiger Abfahrt der S-Bahn
ankommender Intercity kurz vor Mannheim Hbf auf eben diese S-Bahn aufläuft und sich nochmal zusätzlich zwei Minuten
einfängt. Der IC ist auf Minute :47 in Friedrichsfeld Süd durchgerauscht; die pünktliche S-Bahn wäre (hätte man sie
pünktlich fahren lassen) auf :42 in Friedrichsfeld Süd und auf :51 in Mannheim Hbf gewesen. Das hätte für den IC
maximal nochmal +2 gegeben, aber die Fahrgäste der (vollen, Feierabendverkehr!) S-Bahn ihre Anschlüsse noch erreichen
lassen.
Liebe DB, etwas mehr Augenmaß bitte!
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