Wenn irgendwas unerwartet schief läuft (und das wird es - niemand kann für alle Eventualitäten planen), schreibt
Euch auf, was wann wie nicht funktioniert hat, notiert, welche Tests Ihr durchgeführt habt und woran es schließlich
lag. Daraus könnt Ihr nur lernen, und im Zweifel hilft Euch diese Dokumentation, um in der Nachlese zu erklären, was
da eigentlich passiert ist. Wer schreibt, der bleibt - dieser Spruch ist nie so wahr wie in Streitigkeiten mit dem
Kunden. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, ein Diktiergerät neben mir liegen zu haben, denn ein kurzer
Zwischenstand lässt sich schneller sprechen als schreiben, und nebenbei hat es auch noch den Vorteil, dass der Kunde
einem nicht über die Schulter guckt und in dem Text, den man eben nur so als Gedächtnisstütze hingeschludert hat,
anfängt herumzukorrigieren. Zeit, um das diktierte zu schreiben und in druckreife Form zu gießen, habt Ihr außerhalb
der heißen Migrationsphase noch genug. Im Nachhinein geschriebene Braindumps sind oft zu lückenhaft und manchmal auch
schlicht inkorrekt.
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