Ihr werdet es gemerkt haben, ich blogge nicht mehr viel. Das liegt nicht daran, dass mir der Stoff ausgeht - im
Gegenteil. Ich hab nur in letzter Zeit eine ziemliche aversion gegen das Tippen entwickelt. Mich nervt, gleichzeitig
denken und tippen zu müssen.
So eine Situation hatte ich 1999 schonmal, als ich meine Diplomarbeit geschrieben habe. Damals habe ich mich dadurch
“gerettet”, dass ich mich mit einem Diktiergerät in die Bahn gesetzt habel und reisend diktierte.
Nachmittags habe ich dann das Diktierte selbst getippt, musste dabei aber nicht nachdenken. Dabei kann man prima das
Hirn ausschalten, einfach die Ohren mit den Fingern verbinden und den Text grad’ herunterklopfen. Und wenn man
noch etwas mitdenkt, hat man gleich die erste redaktionelle Stufe miterledigt.
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