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    <subtitle type="html">Das persönliche Blog von Marc Haber</subtitle>
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    <updated>2012-05-15T10:22:15Z</updated>
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        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-11T11:52:00Z</published>
        <updated>2012-05-15T10:22:15Z</updated>
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        <title type="html">Elektrik, Leitungen, Kabelschächte</title>
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                <p>
Robert fragt in einem Kommentar zu <a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2421&amp;entry_id=939"  onmouseover="window.status='http://blog.zugschlus.de/archives/937-Bauen,-aber-wie.html';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" title="Link zu
einem anderen Blogartikel">Bauen, aber wie:</a>
<blockquote>
Wie sieht es denn in einem Fertighaus mit der Möglichkeit aus, Kabelschächte mit einzuplanen? Bei einem Steinhaus kann
man ja vor dem Verputzen großzügig Schlitze einsetzen. Bei den Fertighäusern aus den 70ern, die ich noch genauer
kenne, sind Schlitze mangels Wanddicke keine Option.
</blockquote>
</p>
<p>
Das Thema ist mir als Geek wichtig genug, als dass es einen eigenen Artikel wert ist.
</p>
 <p>
In einem modernen Haus sind Elektroleitungen das Nonplusultra. Man möchte eigentlich einen Hausbus, der mit aktuellem
Stand der Technik üblicherweise zentral implementiert wird. Also braucht es von jeder Brennstelle und jeder Steckdose
eine eigene Leitung in die Unterverteilung. Dann braucht man als Kommunikationsgeek mehrere Netzwerkanschlußdosen pro
Raum; dafür kann die klassische Telefonsteckdose entfallen (wird durch eine Netzwerkdose ersetzt). Und im Zeitalter von
Festplattenreceivern reicht eine einzige Antennenleitung pro Raum auch nicht. Dann möchte man vielleicht irgendwann
eine Sauna unterm Dach (braucht 3x400V) oder eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach (braucht dickes Kupfer).
</p>
<p>
Und: Anschlußdosen sind immer da, wo man sie nicht braucht, selbst wenn man das Haus selbst geplant hat. Schließlich
sehen die Möbel im realen Haus immer anders aus als auf dem Grundriß oder im 3D-Planer. Oder man kauft andere Möbel,
die an anderer Stelle viel besser passen. Selbst in unserem gemieteten Wohnzimmer haben wir inzwischen den dritten
Standplatz fürs Sofa mit entsprechender Auswirkung auf den Bedarf an Strom- und Netzwerksteckdosen.
</p>
<p>
Aber nun zur eigentlichen Frage. Du musst hier unterscheiden zwischen dem, was direkt zum Bau des Hauses eingeplant ist
und dem, was Du nach dem Bau nachrüsten möchtest. Die größere Flexibilität hast Du natürlich da, was Du planst,
bevor in der Fertigungshalle die Holzständer mit Irgendwasfaserplatte beplankt werden. Da werden dann in aller Regel
Zugdrähte in den Wänden versenkt, und nach dem Aufstellen des Hauses, aber vor dem Schließen der Decken, die
Leitungen eingezogen. Dasselbe gilt sinngemäß für dickere Kabelschächte wie z.B. der Zuführung zum
Netzwerkschrank.
</p>
<p>
Dabei hast Du nahezu alle Freiheiten, wobei es hier bei gewissen Bauweisen vorteilhaft ist, sich an gewisse
&#8220;Regeln&#8221; zu halten. So haben beispielsweise die Holztafelmodule eines uns inzwischen ganz gut bekannten
Herstellers bereits ab Werk vorgesehene Kabelkanäle, die man nach dem Aufstellen des Hauses einfachmit dem Dosensenker
anbohrt und fertig ist der Zugang zum Kabelschacht. In <a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2422&amp;entry_id=939"  onmouseover="window.status='http://www.youtube.com/watch?v=VZOO0U5kDP4';return true;" onmouseout="window.status='';return true;"
title="externer Link zu Youtube">diesem Werbefilm eines mit Holztafeln arbeitenden Fertighausanbieters</a> sieht man das
wenigstens ein wenig. Es ist offensichtlich, dass man es hier einfacher hat, wenn man die Steckdosen so plant, dass sie
direkt auf einem Kabelkanal sitzen. Sich nicht an das Raster zu halten, erhöht Preis und Aufwand.
</p>
<p>
Nachträglich ist auch kein Thema. Die tragenden Elemente des Hauses sind die Holzständer (das ist auch bei
Holztafelbauweise so), und wenn Du schlitzt, bleibst Du üblicherweise in der Beplankung der Wand. Und wenn Du das
Großverkabelungsprojekt vor hast, nimmst Du einfach die Irgendwasfaserplatten weg und legst die Kabel oder Rohre in die
offene Wand. Beim Durchfahren von Geschoßdecken mit Elektrokabeln hast Du denselben &#8220;Spaß&#8221; wie beim
Steinhaus.
</p>
<p>
Die Innenwände der meisten Fertighäuser haben eine Dicke in der Größenordnung von 15 cm, während das gemauerte
Haus, in dem ich derzeit lebe, bei nicht tragenden Innenwänden nur 8 cm Wanddicke hat. Da bin ich schon mehr als einmal
unbeabsichtigt mit dem Bohrhammer auf der anderen Seite wieder herausgekommen. Die Außenwände sind natürlich nochmal
dicker; hier findest Du üblicherweise eine &#8220;normale&#8221;, schon ganz ordentlich gedämmte Wand mit einer
nochmal zusätzlich aufgebrachten Isolierschicht unter dem Außenputz.
</p>
<p>
Nichtdestrototz wird man bei größerem Schachtbedarf vermutlich eher mehrere &#8220;flache&#8221; Kabelkanäle
nebeneinander in die Wand einbauen als einen dicken, um sich die Isolationseigenschaften der Wand nicht zu versauen, und
dies bevorzugt in Innenwänden tun. Ein Kabelschacht besteht eben größtenteils aus Luft oder aus (gut leitendem)
Kupfer, so dass jeder Schacht die Isolation der Wand reduziert.
</p>
<p>
Zusammenfassung: Wer rechtzeitig und sauber plant, wo Leitungen in sollen, und im Zweifel lieber mehr als weniger in die
Wand steckt, kommt auch mit einem Fertighaus klar. Der Spaß beim Nachrüsten von Leitungen ist in ähnlicher
Größenordnung wie beim Steinhaus, nur anders.
</p>
<p>
Noch Fragen?
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>elektro</dc:subject>
<dc:subject>hausbau</dc:subject>
<dc:subject>kabel</dc:subject>
<dc:subject>kabelschacht</dc:subject>
<dc:subject>netzwerk</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/937-Bauen,-aber-wie.html" rel="alternate" title="Bauen, aber wie?" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-09T13:00:00Z</published>
        <updated>2012-05-11T20:47:46Z</updated>
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        <title type="html">Bauen, aber wie?</title>
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                <p>
Parallel zur Suche nach einem Bauplatz suchen wir nach jemanden, der uns ein Haus baut, ohne uns dabei über den Tisch
zu ziehen. Dabei müssen wir unter anderem die Entscheidung treffen, ob wir ein massives Haus oder ein Fertighaus bauen
wollen.
</p>
 <p>
Eigentlich sprechen alle Zeichen für ein Haus in der klassischen Massivbauweise, Stein auf Stein. So macht man es halt,
und ich habe nie großartig Energie darauf eingesetzt, die Alternativen zu beleuchten. Sandra schleift mich eines Tages
mit in das <a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kZXV0c2NoZXMtZmVydGlnaGF1cy1jZW50ZXIuZGUv&amp;entry_id=937"  onmouseover="window.status='http://www.deutsches-fertighaus-center.de/';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" title="externer Link">Deutsche Fertighaus-Center,</a>
das direkt am Mannheimer Maimarktgelände und somit nahezu direkt vor unserer Haustür liegt.
</p>
<p>
Fertighäuser sind billig, unflexibel, hellhörig, schlecht isoliert und nicht langlebig. So lautet das allgemeine
Vorurteil, das auch ich mit auf das Gelände bringe. Ich verlasse das Gelände drei Stunden später,
informationsüberladen und grübend darüber, ob meine Meinung immer noch die richtige ist. Ich werde sie revidieren
müssen.
</p>
<p>
Wenn man heute ein Fertighaus baut bzw. anfertigen und aufstellen lässt, bekommt man in fast allen Fällen ein Haus in
Holzständer- oder Holztafelbauweise. Dabei wird jede Wand im Werk des Herstellers aus Holzbalken in eine
Fachwerkkonstruktion vorgefertigt. Zwischen das Fachwerk kommen Isolationen, auf beiden Seiten kommen Gips- oder
sonstige Faserplatten drauf, von außen wird dann noch einmal isoliert und verputzt. Ähnlich sind die Geschoßdecken
aufgebaut; das Dach wird aus Holzbalken gebaut, isoliert und mit Dachziegeln gedeckt wie das Dach auf einem Stein auf
Stein gebauten Haus auch.
</p>
<p>
Womit wir direkt bei der Isolation wären: Ein Stein auf Stein gebautes Haus erreicht in aller Regel mit zusätzlicher
Außenisolierung KFW 70, für bessere Werte muss man schon in die technische Trickkiste greifen und mit einer
kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung arbeiten. So zumindest die Stein auf Stein bauenden
Bauträge, mit denen wir gesprochen haben. Ein Fertighaus dagegen kommt bei vielen Herstellern schon ohne technische
Klimmzüge auf das bessere KFW 55. Zur Förderung von Energieefiizienzhäusern werde ich noch einen gesonderten Artikel
schreiben.
</p>
<p>
Zum Thema Langlebigkeit stellt man sich die Frage: Was sind die ältesten Häuser, die heute noch stehen? Richtig:
Fachwerkhäuser. Ein heutiges Fertighaus kann man zwar vermutlich nicht mit dem vergleichen, was im fünfzehnten und
sechzehnten Jahrhundert gebaut wurde, aber die Bauprinzipien sind erstmal dieselben. Und dann stellt sich natürlich die
Frage, wie wichtig die Langlebigkeit eines Hauses ist, wenn man heute schon wieder anfängt, in den 1950ern oder 1960ern
gebaute Häuser abzureißen, weil ihr Energieverbrauch so absurd hoch ist, dass man langfristig mit einem modernen
Neubau besser fährt...
</p>
<p>
Bei der Hellhörigkeit muss man in der Tat aufpassen. Dazu werde ich später noch einen eigenen Artikel schreiben; die
Thematik ist kompliziert. Das muss ich mir, bevor ich darüber schreibe, nochmal vom Architekten erklären lassen.
</p>
<p>
Die sprichwörtliche Unflexibilität eines Fertighauses ist heute kein Hinderungsfaktor. Früher war es in der Tat so,
dass die Fertighaushersteller nur ihre Standardgrundrisse geliefert haben, und wenn man den Grundriss nicht mochte, hat
man halt Pech gehabt, und konnte sich höchstens ein anderes Modell aussuchen. Das war die Zeit, wo der Begriff
&#8220;Fertighaus&#8221; noch gestimmt hat. Heute möchte man eher von einem vorgefertigten Haus sprechen, dann
inzwischen kann man eigentlich bei allen Anbietern völlig frei nach Gusto planen; schräge Wände etc sind gar kein
Problem mehr. Natürlich hat jede Abweichung von dem, was man günstig bauen kann, ihr ganz eigenes Preisschild; und
jeder Fertighausanbieter hat auch seine Standardgrundrisse im Angebot, die besonders günstig lieferbar sind. Was nichts
daran ändert, dass man auch ganz invididuell planen kann. Manche Anbieter fertigen in einem Raster, so dass man doch
nicht ganz beliebig planen kann; und wieder andere sagen, dass Wände, die nicht in einem ganzzahligen Vielfachen des
Rastermaßes liegen, zwar machbar aber überproportional teuer und nicht so gut isoliert sind.
</p>
<p>
Billig sind Fertighäuser allerdings auch nicht. Für ein Fertighaus zahlt man in derselben Größenordnung wie für ein
Stein auf Stein gebautes Haus, und abhängig davon, wie man die Ausstattung plant, kann man ein Fertighaus locker teurer
machen als ein Stein auf Stein gebautes Haus. Zum Geld sparen taugt es also schonmal nicht. Sprich, ein Fertighaus muss
das technisch überlegene Produkt sein, damit man es guten Gewissens kaufen kann.
</p>
<p>
Ein weiteres Argument für das Fertighaus ist, dass man es hier in aller Regel mit Unternehmen zu tun hat, die eine
gewisse Größe haben. Wer seit 25 Jahren jedes Jahr 250 Häuser auf die Bodenplatte stellt, wird mit einiger
Wahrscheinlichkeit nicht ausgerechnet an unserem Bauprojekt pleite gehen. Das ist bei einem der normalen
Stein-auf-Stein-Bauträger, die üblicherweise eher kleine Klitschen sind, durchaus wahrscheinlicher.
</p>
<p>
Schneller als ein konventionell gebautes Haus ist das Fertighaus übrigens auch nicht: Es wird zwar in zwei bis drei
Tagen aufgestellt, aber die Vorlaufzeiten mit Entwurfsphase, Genehmigung, Keller, Erdarbeiten etc hat man genau so zu
berücksichtigen wie den kompletten Innenausbau. Ein Fertighaus braucht von Unterschrift bis Einzug in aller Regel
mindestens sechs Monate, und wenn das Geschäft so brummt, wie es das im Moment tut, eher länger. Wir planten damals im
November 2011, Weihachten 2012 im neuen Haus verbringen zu können. Von diesem Ziel sind wir inzwischen weit entfernt.
</p>
<p>
Neben dem Stein auf Stein gebauten Haus und dem klassischen Holzfertighaus gibt es auch noch Häuser au
Betonfertigteilen oder aus vorgefertigten nicht-Holz-Werkstoffen, z.B. Liapor. Auch hierüber haben wir uns - eher
oberflächlich - informiert. Zu dem Zeitpunkt, den ich mit diesem Artikel beschreibe, bin ich ca. 50:50 zwischen
Stein-auf-Stein und dem Holzständerfertighaus eingepolt.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>hausbau.fertighaus</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/936-Warum-eigentlich-nur-ein-Haus.html" rel="alternate" title="Warum eigentlich nur ein Haus?" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-08T17:41:45Z</published>
        <updated>2012-05-08T18:19:31Z</updated>
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        <title type="html">Warum eigentlich nur ein Haus?</title>
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                <p>
Neulich habe ich ja schon geschrieben, dass wir uns schließlich gegen das völlig überteuerte Grundstück in Wallstadt
Nord entschieden haben: Unbezahlbar. Die Idee, zwei Häuser zu bauen, bleibt aber in unseren Köpfen erhalten.
</p>
 <p>
Klar, wir brauchen nur ein Haus zum Wohnen. Aber auf manchen Grundstücken, wie beispielsweise dem großen Flecken in
Wallstadt, ist es wirtschaftlich, zwei Häuser zu bauen. Das macht man praktischerweise als zwei Doppelhaushälften. Im
Augenblick sind Baukredite sehr günstig zu bekommen, so dass es sogar realistisch ist, dass die Miete eines vermieteten
Hauses die Rate des dazu passenden Kredits bezahlt. Auf diese Weise kann man überschüssiges Geld halbwegs
inflationssicher anlegen und hat die Chance, sich aus der Miete ein bequemes Zusatzeinkommen im Alter zu schaffen.
</p>
<p>
Auf den ersten Blick erscheint das größenwahnsinnig, und wenn man sich die Beträge anschaut, die man für zwei
Doppelhaushälften ausgeben muss, wird einem buchstäblich schwarz vor Augen. Aber wenn man rechnet, ist das
Geschäftsmodell durchaus realistisch. Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass man einen Mieter, den man einmal
hat, kaum wieder loswird, wenn er sich als &#8220;faules Ei&#8221; entpuppt. Und wenn man sich im Bekanntenkreis
umhört, gibt es kaum jemanden, bei dem nicht ein Freund eines Freundes einen Mietnomaden monatelang kostenlos hat
wohnen lassen müssen, der ihm dann zum Abschied eine völlig zerstörte Wohnung hinterlassen hat, oder bei dem eine
Schrottimmobilie nicht deutlich mehr Kosten erzeugt als sie Miete einbringt.
</p>
<p>
Als Freiberufler kann man auch mal beruflich Pech haben, und deswegen ist es wichtig, dass das Immobilienprojekt mehr
als eine Exit-Option bietet. Wenn es mal etwas schlechter läuft, sollten wir die Möglichkeit haben, uns teilweise
zurückzuziehen, ohne dass gleich unser eigenes Haus &#8220;fällt&#8221;. Deswegen ist es für mich klar, dass beim Bau
von zwei Häusern wirklich zwei Häuser gebaut werden: Getrennte Heizungen, getrennte Hausanschlüsse, am besten
getrennte Grundstücke, damit man das zweite Haus verkaufen kann, ohne dass es einen &#8220;Haken&#8221; in Form
gemeinsam zu nutzender Infrastruktur gibt. Steuerlich sinnvoll ist, dass man das zweite Haus zehn Jahre lang behält,
damit der Gewinn nicht als Spekulationsgewinn versteuert werden muss.
</p>
<p>
Bleibt die steuerliche Gestaltung einer solchen Zwei-Häuser-Konstruktion. Ich werde zuhause ein Büro haben und möchte
den entsprechenden Anteil der Kosten natürlich steuerlich geltend machen. Die Kosten, die das vermietete Haus erzeugt,
landen sowieso &#8220;in der Steuer&#8221;. Um hier das Maximum &#8220;herausholen&#8221; zu können, entscheiden wir
uns (nach Beratung natürlich) dazu, dass das von uns bewohnte Haus mir gehören wird; Sandra bekommt das vermietete
Haus. Bei so einer Verteilung müssen wir uns natürlich gegenseitig absichern, es kommt das Thema
&#8220;Ehevertrag&#8221; auf den Tisch, und ein Termin beim Rechtsanwalt.
</p>
<p>
Zu dem Zeitpunkt, zu dem wir diese Gedanken spielen, haben wir noch kein Grundstück; aber wer mich kennt wird wissen,
dass ich das Thema nicht so breit treten würde, wenn es später nicht doch so gekommen wäre wie hier beschrieben. Aber
dazu später mehr.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>ehevertrag</dc:subject>
<dc:subject>finanzieren</dc:subject>
<dc:subject>hausbau</dc:subject>
<dc:subject>vermieten</dc:subject>

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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/935-Nicht-ganz-ernst-gemeint-Unix-Kommandozeilentools.html" rel="alternate" title="Nicht ganz ernst gemeint Unix-Kommandozeilentools" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-08T17:06:51Z</published>
        <updated>2012-05-08T17:06:51Z</updated>
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                <p>
<a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2420&amp;entry_id=935"  onmouseover="window.status='http://www.brendangregg.com/specials.html';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" title="externer Link">http://www.brendangregg.com/specials.html</a>
</p>  
            </div>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/934-Zur-Abwechslung.html" rel="alternate" title="Zur Abwechslung" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-07T12:08:37Z</published>
        <updated>2012-05-07T13:02:19Z</updated>
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                <p>
Ich war heute schon wieder auf der Schiene unterwegs. Wenn eine reibungslose und pünktliche Fahrt nicht interessiert,
bitte nicht weiterlesen.
</p>
 <p>
Diesmal habe ich das VRN-Handyticket gleich bis Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach gelöst. Der Bus ist pünktlich, ich habe
in Ladenburg Zeit für die Fahrkarte von H-K/R nach Karlsruhe-Durlach. Der Automat zeigt, dass durch eine Störung
Anschlüsse auf der von mir gewählten Verbindung gefährdet sind. Nach etwas Klicken bekomme ich die Anzeige
&#8220;Störung am Fahrzeug&#8221; für die S-Bahn von Heidelberg nach Karlsruhe. Die nächste Verbindung verkehrt erst
eine halbe Stunde später, so dass ich es riskiere und weiterfahre wie geplant.
</p>
<p>
Der DB-Navigator setzt neben die RB aus Darmstadt ein Ausrufungszeichen (&#8220;Bauarbeiten an der Strecke&#8221;), die
dann erklärt werden als &#8220;Halt in Darmstadt Süd entfällt&#8221;. Geht mir also am Allerwertesten vorbei. Die RB
ist pünktlich, und die Anschluß-S-Bahn auch. In der RB nach Heidelberg handle ich mir in Friedrichsfeld ein Lächeln
der Nebendame ein, als ich mich gegenüber hinsetze, um uns beiden Platz zu verschaffen. Umsteigen in
Pfaffengrund-Wieblingen.
</p>
<p>
Die S3 wird laut Automaten-Ingo wieder falsch herum geteilt (&#8220;Der vordere Zugteil fährt weiter nach
Osterburken&#8221;); zur Abwechslung kann man den Tf, der die Ansage richtigrum macht, nur verstehen, wenn man weiß,
was er sagt. Diesmal schreibe ich eine kurze Mal an DB Regio Ludwigshafen, dass die den Fehler in der Ansagentabelle
fixen.
</p>
<p>
Die S-Bahn ist nicht so voll wie letzte Woche, aber immer noch unangenehm. Wir sitzen bis Bruchsal zu viert in der
Vierergruppe, ich ans Fenster gequetscht. Gemütlich wird es erst ab Bruchsal.
</p>
<p>
In Karlsruhe Sichtanschluß zur gerade davon fahrenden 2E. Aber der Bus 55 kommt direkt hintendran und bringt mich auf
die andere Seite des Kundengebäudes. Und heute Spaß mit PowerDNS 3.1.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>db</dc:subject>
<dc:subject>karlsruhe</dc:subject>
<dc:subject>pendeln</dc:subject>
<dc:subject>regio</dc:subject>
<dc:subject>s-bahn</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/933-Makler.html" rel="alternate" title="Makler" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-06T21:26:00Z</published>
        <updated>2012-05-08T07:14:38Z</updated>
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        <title type="html">Makler</title>
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                <p>
Die <a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2419&amp;entry_id=933"  onmouseover="window.status='http://de.wikipedia.org/wiki/Makler';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" title="Link zum Wikipedia-Artikel über Makler">Wikipedia</a> schreibt
über den Makler:
<blockquote>
Der Begriff des Maklers bezeichnet in Deutschland den Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen
</blockquote>
</p>
<p>
Als Normalbürger hat man mit dem Beruf des Maklers eigentlich nur dann zu tun, wenn man eine Immobilie kaufen,
verkaufen, mieten oder vermieten möchte. Und ich muss zugeben, dass ich mit diesem Berufsstand durchaus das eine oder
andere Problemchen habe.
</p>
 <p>
Eins dieser Problemchen ist, dass der Makler üblicherweise einer Seite des Vertrags ordentlich Arbeit abnimmt, und sich
in aller Regel von der anderen bezahlen lässt. Wenn ich als Verkäufer oder Vermieter einen Makler beauftrage, nimmt
mir dieser regelmäßig die Telefoniererei und die Besichtigungstermine ab, bereitet mir einen meinen Interessen
entsprechenden Vertrag vor, hält mir die Interessenten und auch den Käufer bis zum letzten Moment vom Leib und
präsentiert mir vorgefilterte Interessenten. Und wenn ich &#8220;Nein&#8221; sage, tue ich das nicht ins Gesicht
desjenigen, der da abgelehnt wird, sondern ich lasse die schlechte Nachricht von jemand anderem übermitteln.
</p>
<p>
Als Käufer oder Mieter bekomme ich bei einer über einen Makler angebotenen Immobilie im Internet erstmal keine
Informationen über die genaue Lage der Immobilie. Abhängig von der &#8220;Güte&#8221; der Suchfunktion kann ich auch
nur über Gemeindenamen suchen, und kann somit aus der Information &#8220;Edingen-Neckarhausen&#8221; nicht sehen, ob
die Immobilie direkt neben der Stadtbahn in Edingen oder im nur auf der Straße erreichbaren Neckarhausen liegt. Ich
muss also erstmal telefonieren, und wenn ich einen besonders unkooperativen Makler bekomme, muss ich erstmal einen
Vertrag unterschreiben, bevor ich gesagt bekomme, dass die Immobilie an einem Ort liegt, für den ich mich nicht
interessiere. Dann ist &#8220;gute ÖPNV-Anbindung&#8221; ein werktags tagsüber im Stundentakt verkehrender Bus, dessen
Haltestelle 2 km von der Immobilie enfernt liegt, und der auf seiner Odyssee zum 5 km entfernten S-Bahnhof noch drei
weitere Wohngebiete abklappert und für diese 5 km 30 Minuten Fahrzeit hat. Oder es steht im Expose &#8220;Internet
möglich&#8221;, und auf detaillierte Nachfrage kommt dann etwas wie &#8220;der Vorbesitzer hat ISDN, darüber kann man
doch auch Internet machen, oder&#8221;.
</p>
<p>
Dann kann ich mir vor Abschluß des Vertrags kein Bild von meinem Vermieter machen. Ich sehe ihn maximal in einer Art
Bewerbungsgespräch, die Verhandlungen selbst führe ich mit einem Menschen, den ich nach Vertragsabschuß nie wieder
sehen werde. Gerade in einem Mietvertrag muss ich mir aber ein genaueres Bild von meinem Vermieter machen können, denn
sonst passiert mir wieder sowas wie in meiner letzten Wohnung, wo der Vermieter nach meiner Kündigung zum pissigen
Kleingärtner mutierte.
</p>
<p>
Und am Ende der Geschichte bekomme <u>ich</u> die Rechnung für eine Dienstleistung, die mein Vertragspartner in
Anspruch genommen hat. Das ist einfach unangenehm.
</p>
<p>
Und dann gibt es natürlich noch die schwarzen Schafe der Branche. Zum Beispiel die Maklerin, die meinem Vermieter
(rechtswidrig!) (falschen!) Rechtsrat erteilte und ihm den Floh ins Ohr setzte, die (unwirksame) Renovierungsklausel mit
starren Fristen wäre natürlich gültig, denn vor dem BGH-Urteil geschlossene Verträge blieben ja von diesem Urteil
unberührt.
</p>
<p>
Oder den Makler, der sich in seinem in grauslichen Deutsch gehaltenen Vertrag vorbehielt, auch für die andere Seite
tätig werden zu dürfen. Was er dann in der Form tat, dass er nicht nur mir als Verkäufer der Immobilie 3 % des
Kaufpreises in Rechnung stellte, sondern denselben Betrag auch vom Käufer kassierte. Und die jeweils andere Seite des
Vertrags erfuhr hiervon aus dem Entwurf des notariellen Kaufvertrags. Muss ich noch extra erwähnen, dass dieser Makler
sich jede Information von mir heraussuchen und beschaffen ließ und auch die gesamte Behördenkommunikation auf den
Notar und mich abwälzte?
</p>
<p>
Oder die Maklerin, die die Information, dass wir vier Katzen haben, offensichtlich bis zur letzten Sekunde vor dem
Vermieter (ihrem Kunden!) verbarg und somit den fertig verhandelten Vertrag mit komplettem Hoserunterlassen inklusive
Steuerbescheid, Schufaauskunft und Kontoauszügen buchstäblich in letzter Sekunde platzen ließ, weil der Vermieter,
ein großes lokales Geldinstitut, keine asozialen Tierhalter in seiner Wohnung haben möchte.
</p>
<p>
Aber es gibt auch positive Beispiele: Die Maklerin, die uns die letztlich von uns gekauften Grundstücke vermittelt hat,
hat ihren Job ganz gut gemacht. Genau genommen war diese Maklerin bisher die einzige Dienstleisterin, die ihren Job
vollständig erledigt hat. Sie hat uns auf die Ämter begleitet, ihre lokalen Kenntnisse bei der Beschaffung von
Hintergrundinformationen über die Grundstücke eingesetzt, hat immer zeinah zurückgerufen bzw. auf E-Mail geantwortet,
und bei einem Kaufvertrag interessiere ich mich auch nicht so dafür, meinen Vertragspartner direkt kennenzulernen. Wenn
ich etwas kaufe, verhandle ich lieber mit einem Profi als mit einem Amateur. Nichtsdestotrotz hat mir die Maklerrechnung
schon weh getan, weil zusammen mit der Grunderwerbssteuer man halt doch nochmal zehn Prozent auf den Kaufpreis obendrauf
zahlt, und dieses Geld ist weg.
</p>
<p>
Grundsätzlich würde ich mich freuen, wenn Eigentümer sich in Zukunft mehr selbst um ihre Immobilien kümmern würden,
oder - wenn sie sich schon eines Dienstleisters bedienen - ihre Dienstleister wenigstens selbst bezahlen würden. Aber
das wird in diesem Land wohl ein frommer Wunsch bleiben. Ich hoffe, dass ich so bald nicht mehr mieten oder kaufen muss.
Ist besser für den Blutdruck.
</p>

 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>hausbau</dc:subject>
<dc:subject>makler</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/932-Warum-ists-heute-in-der-Bahn-so-voll.html" rel="alternate" title="Warum ist's heute in der Bahn so voll?" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-03T07:09:16Z</published>
        <updated>2012-05-07T04:05:03Z</updated>
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        <title type="html">Warum ist's heute in der Bahn so voll?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Da mein Fahrer diese Woche urlaubt, musste ich heute sehen, wie ich selbst ins Büro komme. Sandra hat mir ihr Auto
aufgedrängt, abre ich wollte ihr das Auto nicht für zwei Tage klauen und habe mich in den ÖPNV gesetzt. Reisenotizen
einer erstaunlich verpatzten Fahrt am Mitteltag einer Brückenwoche, wo es eigentlich völlig entspannt hätte sein
sollen.
</p>
 <p>
Seit ich das letzte Mal gefahren bin, wurde die RB von Ladenburg nach Heidelberg um vier Minuten vorverlegt, was den
vormals komfortablen und auch busverspätungskompatiblen Anschluß in Ladenburg laut DB Navigator auf knappe drei
Minuten reduziert. Später lerne ich, dass die drei Minuten Fußweg zum Bahnhof vom Navigator stillschweigend auf die
Busfahrtzeit aufgeschlagen werden, so dass doch bequem Zeit zum Fahrkartenkauf gewesen wäre. Dies nicht wissend, ziehe
ich mir also vor Einstieg in den Bus ein Handyticket bis Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach, da sich die nächste
Möglichkeit zum Fahrkartenkauf erst in Pfaffengrund/Wieblingen ergeben wird und wenn ich schon bis Heidelberg bezahle,
ich auch die Fahrt durch Heidelberg durch noch zum Verbundtarif erledigen kann. Nachher durchgerechnet ist der Wechsel
vom Verbund zum DB-Tarif für BC25-Träger in Kirchheim/Rohrbach sogar 15 Cent günstiger als schon in Friedrichsfeld
zur DB zu wechseln.
</p>
<p>
Der Bus kommt pünktlich. Als ich - nach dem Kauf der Fahrkarte ab Kirchheim/Rohrbach - auf den Bahnsteig hoch komme,
ist die Zugspitze schon am Bahnsteig. DB Historic fährt heute typenrein, nur der Wittenberger Steuerwagen hinter der
führenden Bügelfalten-110 und die am Zugschluß kalt mitlaufende 111 stören das Bild. Die Fuhre ist erheblich voller
als ich sie in Erinnerung habe; ich laufe durch zwei Wagen durch, bis ich einen Platz ohne Nachbarn finde.
</p>
<p>
Ab Pfaffengrund/Wieblingen benutze ich die S3, die in Heidelberg getrennt wird. Laut Beschilderung am Zug und am
Bahnsteig fährt der vordere Zugteil nach Karlsruhe und der hintere nach Osterburken, was den Automaten-Ingo aber nicht
davon abhält, zu verkünden, es wäre andersrum. Ich atme erst wieder durch, als die Anzeigen im Fahrzeug nach der
Türfreigabe in Heidelberg Hbf &#8220;S3 Karlsruhe Hbf&#8221; anzeigen und der Tf nach der Trennung der beiden Zugteile
durchsagt, er führe nach Karlsruhe.
</p>
<p>
Auch diese Fuhre ist deutlich voller als ich es in der Erinnerung habe. Normalerweise ist die Fahrt wenigstens zwischen
Wiesloch-Walldorf und Bruchsal entspannt; heute jedoch sind die ganze Fahrt über Stehplätze notwendig und ich traue
mich nicht, mein Notebook auszupacken. Tweetdeck auf dem Galaxy Tab spinnt rum, so dass es sich nichtmal twittert.
</p>
<p>
In Karlsruhe-Durlach stemple ich meine KVV-Fahrkarte und finde danach keinen Sitzplatz mehr. Das Aussteigen in Karlsruhe
Hbf dauert an meiner Tür betont lange. Kurz bevor ich &#8220;dran&#8221; bin, sehe ich auch den  Grund: Ein herrenloser
Trolley-Schrankkoffer mit DB-Logo blockiert die halbe Tür, und der dazugehörige Fahrgast hatte sich bequem in einiger
Entfernung hingesetzt und war noch hinter mir. Ich schlucke einen bissigen Kommentar herunter und mache mich auf den Weg
zur Straßenbahn...
</p>
<p>
... die nicht fährt. Unfall am Albtalbahnhof. Auch die Busse fahren nicht. Ich knirsche mit den Zähnen und mache mich
zu Fuß auf den Weg. Am Albtalbahnhof steht ein Bulacher-Loch-Flachbus mitten auf der Kreuzung, alle Relationen des dort
verbauten Gleisdreiecks blockierend, mit leicht verbeulter rechter vorderer Ecke. Ein Unfallgegner ist nicht zu sehen;
die Polizei kommt gerade in Form eines einsamen Krad-Polizisten dazu. Nach einem Frühsportmarsch erreiche ich das
Office.
</p>
<p>
Wäre ich auf Sandras Angebot eingegangen, hätte ich mindestens 8 km auf der A5 im Stau gestanden oder hätte mal
wieder über die Landstraße gurken müssen.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>db</dc:subject>
<dc:subject>karlsruhe</dc:subject>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/931-Das-heilige-Blech-abstellen.html" rel="alternate" title="Das heilige Blech abstellen" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-02T21:55:00Z</published>
        <updated>2012-05-03T08:25:33Z</updated>
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        <title type="html">Das heilige Blech abstellen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Schon in den 1930er Jahren wurde in Deutschland erkannt, dass dem Deutschen Bürger recht bald das Auto über Alles
gehen wird und mit der Reichsgaragenordnung festgelegt, dass jeder Wohnneubau eine gewisse Anzahl von Garagenplätzen
mit sich bringen soll. Im Zuge des autogerechten Umbaus der Städte wurde das dann auch konsequent umgesetzt. Über den
daraus entstehenden Unfug in den Neubaugebieten unserer Zeit möchte ich in diesem Artikel berichten.
</p>
 <p>
Irgendwann haben nämlich die Kommunen erkannt, dass es doch viel
praktischer ist, wenn man gar keine Parkplätze mehr selbst bauen muss,
weil man doch die Last des Parkplatzbaus an die Häuslebauer abtreten
kann. So entstanden Landesgesetze, die einem Häuslebauer
beispielsweise vorschreiben, dass er gefälligst den kompletten
Vorgarten seines sechs Meter breiten Reihenmittelhauses für die
Schaffung von zwei PKW-Stellpätzen zu opfern hat.
</p>
<p>
Sind in dem Haus zwei Wohneinheiten vorgesehen, sind drei Stellplätze
notwendig; zwei Häuser mit jeweils einer Wohneinheit brauchen vier.
Und das unabhängig davon, wo die Hütte gelegen ist. So könnte man
seine Terrasse auf dem Bahnsteig einer im Fünfminutentakt befahrenen
Straßenbahnstrecke haben, Stellplätze braucht man trotzdem.
</p>
<p>
Das führt natürlich dazu, dass auf den teuer einzeln bezahlten
Stellplätzen ein &#8220;my home is my castle&#8221; Effekt einsetzt und selbst
diejenigen, die nur ein eigenes oder gar kein Auto haben, mit
Argusaugen darauf wachen, dass bloß niemand &#8220;Fremdes&#8221; auf dem eigenen
Stellplatz steht. Was dies bedeutet, wenn einer der Nachbarn
motorisierten Besuch bekommt, und das vielleicht nicht nur von einer
Familie, sondern gleich von mehreren, braucht man sich ja nicht
auszumalen: Mangels öffentlichem Parkraum hat man nicht nur Ärger
wegen der lauten Musik, sondern auch noch wegen der Falschparker, oder
der sich laut unterhaltenden Gäste, die mitten in der Nacht zu ihrem
in handlichen 2 km Abstand geparkten Autos laufen.
</p>
<p>
Und so führt eine eigentlich sinnvolle Bestimmung dazu, dass die Kommunen ihre eigenen Urpflichten auf Privathaushalte
abwälzen, und somit eine gemeinschaftliche nutzbare Ressource plötzlich zum Privateigentum wird. Davon hat niemand
wirklich effektiv was, aber hauptsache alles hat seine Ordnung. Schade drum.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>hausbau</dc:subject>
<dc:subject>parken</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/930-Wie-man-Haeuser-auf-Grundstuecken-verkauft,-die-einem-gar-nicht-gehoeren.html" rel="alternate" title="Wie man Häuser auf Grundstücken verkauft, die einem gar nicht gehören" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-01T21:28:00Z</published>
        <updated>2012-05-04T19:55:09Z</updated>
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        <title type="html">Wie man Häuser auf Grundstücken verkauft, die einem gar nicht gehören</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Wenn man auf den einschlägigen Portalen nach einem Haus sucht, ist ein ordentlicher Teil der Anzeigen nur mit
Computergrafiken illustriert, und man hat es mit Angeboten zu tun, die Häuser &#8220;in Planung&#8221; zu verkaufen
versuchen. Mit so einem Projekt landet man unweigerlich bei einem Bauträger, der ein Grundstück in der angepriesenen
Lage mit einem darauf passenden Haus zu verkaufen versucht, bevor er investiert hat.
</p>
 <p>
Diese Serviceleistung geht so weit, dass man im persönlichen Gespräch auch schon einmal angeboten bekommt, dass man
bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück unterstützt wird. Wenn man nun davon ausgeht, dass ein Unternehmen der
Immobilienbranche einschlägige Kontakte hat, wird man optimistisch.
</p>
<p>
Leider ist es in der Praxis dann doch so, dass das vom Bauträger angebotene, schön gelegene freistehende Haus in
Wallstadt dann doch das vierte Angebot des bereits gut bekannten, fast dreieckigen und deswegen nur mit einem einzelnen
120-m²-Haus bebaubaren 400-m²-Grundstücks am Rohrkolbenweg für weit über 400 Euro pro Quadratmeter mit einem
niedrig kalkulierten Spartahaus ist.
</p>
<p>
Auch das von einem Fertighausanbieter angebotene Grundstück, auf dem man zwei Doppelhaushälften platzieren könnte,
muss ausscheiden, weil der Eigentümer eigentlich gar nicht verkaufen möchte und deswegen fast 600 Euro pro
Quadratmeter haben möchte. Wallstadt ist ja eh schon teuer, aber so einen Preis kann man doch nur als &#8220;kauf
woanders&#8221; interpretieren.
</p>
<p>
Wir treffen in dieser Situation die einzig richtige Entscheidung: Wir suchen selbst nach einem Bauplatz und haben dann
die Freiheit, uns den Hausanbieter aussuchen zu können, der am besten zu uns passt.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>grundstück</dc:subject>
<dc:subject>hausbau</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/929-Lage,-Lage,-und-Lage.html" rel="alternate" title="Lage, Lage, und Lage" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-01T21:17:00Z</published>
        <updated>2012-05-02T05:38:41Z</updated>
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        <title type="html">Lage, Lage, und Lage</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Hanseaten sagen, bei einer Immobilie kommt es eigentlich nur darauf an, dass die Lage, die Lage und die Lage stimmen.
Dementsprechend machen wir uns auf die Suche nach einem gut gelegenen, bezahlbaren und optional bebautem Stück Land.
</p>
<p>
Für mich ist einer der wichtigsten Lagefaktoren die Verkehrsanbindung. Ich muss von dort, wo ich wohne, morgens
angemessen schnell in Richtung von Projekten mit wechselnden Orten abreisen können und abends halbwegs bequem
zurückkommen. Das ist im Rhein-Neckar-Bereich für Autoreisende eigentlich überall gegeben, wenn man nicht gerade in
eins der Odenwaldkäffer ohne getunnelte Ortsumgehung des letzten Talzufahrtsorts oder ins vordere Neckartal ziehen
möchte. Also konzentrieren wir uns auf die ÖPNV-Anbindung
</p>
 <p>
Nach den traumatischen Erfahrungen mit dem Busverkehr in Ilvesheim soll es diesmal wieder eine Bahnanbindung sein. Also
fällt unser Maßindex auf &#8220;Entfernung zur nächsten Zugangsstelle des schienengebundenen ÖPNV&#8221;, gewichtet
mit deren Bedienungstakt und der Fahrzeit bis zur Zivilisation. Für mich treffe ich die Entscheidung, dass ich gerne
mindestens einen 30-Minuten-Takt haben möchte und zum Bahnhof bequem laufen können möchte.
</p>
<p>
So enden wir ziemlich schnell mit einer Karte, auf der um die S- und RB-Bahnhöfe jeweils ein 700-Meter-Kreis gezogen
ist, und Suchaufträgen für jeweils einen 15-km-Umkreis um Mannheim-Wallstadt und Sandhausen.
</p>
<p>
In den nächsten Wochen sortieren wir viel aus und schauen uns auch das eine oder andere Objekt an. Die Bahnstadt in
Heidelberg fällt wegen der überzogenen Preise und der langen Schlangen kaufwilliger Interessenten aus.
</p>
<p>
Der Schwetzinger Ortsteil Schälzig ist fast 2 km vom Bahnhof weg, und jetzt nicht so umwerfend schön wie von der
Verkäuferin des Bauträgers angekündigt. Wir verwerfen das Projekt unter anderem deswegen, weil das von uns
angestrebte Reihenendhaus keine eigene Heizungsanlage hat, sondern die gesamten von diesem Bauträger zusammen gebauten
5 Reihenhäuser eine gemeinsame Heizung bekommen sollen, und diese &#8220;shared&#8221; Heizung obendrein auch noch als
Eigentümergemeinschaft organisiert werden soll. Ich habe mir damals beim Verkauf von Sandras Haßlocher Wohnung
geschworen, mich in meinem Leben nie wieder in eine Eigentümerversammlung zu setzen, und so fällt Schälzig auch weg.
</p>
<p>
Das mehr oder weniger direkt am Bahnhof gelegene Politikerviertel in Oftersheim leidet unter starkem Güterzugverkehr in
den Nachtstunden und der frei nach Joachim Witt lauschigen Lage direkt an der Umgehungsstraße kurz hinter den
Lärmschutzmauern der Stadt.
</p>
<p>
Doch bevor ich in einem der nächsten Artikel blogge, wo wir schließlich unseren Bauplatz gefunden haben, muss ich mich
erstmal über Stellplatzanforderungen, Makler und Bauträger aus<strike>kotzen</strike>weinen.
</p>

 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>grundstück</dc:subject>
<dc:subject>hausbau</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/928-Wallstadt-oder-nicht-Wallstadt.html" rel="alternate" title="Wallstadt oder nicht Wallstadt" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-01T20:24:37Z</published>
        <updated>2012-05-02T12:24:15Z</updated>
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        <title type="html">Wallstadt oder nicht Wallstadt</title>
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                <p>
Schon als ich mich im Jahr 2004 in Mannheim nach einem Stadtteil zum Wohnen umgesehen habe, hat mir Wallstadt gefallen,
und ich bin ja schließlich auch dort hingezogen. Dort gehalten hat es mich schließlich nur zweieinhalb Jahre, aber
schön find ich es da immer noch.
</p>
 <p>
Ganz besonders schön finde ich das Neubaugebiet in Wallstadt Nord, wo die Häuser nicht ordentlich in Reih und Glied
stehen, sondern ein wenig von Schräg nach Quer gebaut sind und sich zwischen den Häusern Wasserläufe schlängeln. Und
die Straßenbahn ist auch direkt in der Nähe. Die Linie 4 wird zwar nur im 20-Minuten-Takt befahren, aber dafür ist
man angemessen schnell in der Mannheimer Innenstadt. Natürlich gibt es dort auch Nachteile: Die verkehrsgünstige Lage
kostet Geld, und das nicht zu knapp, die A6 ist nur knapp 500 Meter entfernt, das Wohngebiet ist verhältnismäßig eng
geplant und es gibt außerhalb der privaten Grundstücke kaum Parkplätze.
</p>
<p>
Aber als Anfang Oktober 2011 ein im Bau befindliches Bauträger-Reihenmittelhaus im Immobilienportal im Netz hochpoppt,
waren wir ziemlich schnell Feuer und Flamme: Wir könnten noch mitplanen, ein Spielplatz ist direkt vor der Tür, ein
Raum im Keller hat ein großes Fenster und kann mit einem Lichthof zum brauchbaren Büro ausgebaut werden, die
Straßenbahn ist fußläufig erreichbar. Und bezahlbar ist das ganze Stück auch noch. Nachteile: Das ganze liegt in
zweiter Reihe, man kann nicht zum Entladen mit dem Auto vor die Tür fahren und der Carport, den man mit kaufen muss,
ist im Rahmen einer WEG organisiert, nicht mit Strom versorgt und liegt etwa 150 Meter entfernt.
</p>
<p>
Anyway, nachdem wir uns endlich entschieden haben und auch schon eine Finanzierung auf die Beine gestellt haben, kommt
die Absage: Ein bar zahlender Kunde wird das Haus kaufen und noch vor der zum 1. November anstehenden Erhöhung der
Grunderwerbssteuer zum Notar gehen. Wir sind frustriert, haben jetzt aber Feuer gefangen, nehmen Teile des Konzepts mit
und beginnen mit der amtlichen Suche nach Bauplatz oder Bauträgerhaus.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>hausbau</dc:subject>
<dc:subject>wallstadt</dc:subject>

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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/927-Anker-werfen.html" rel="alternate" title="Anker werfen" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-05-01T20:19:00Z</published>
        <updated>2012-05-04T08:28:07Z</updated>
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        <title type="html">Anker werfen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Nein, das wird kein Piratenartikel. Meine Norddeutsche Herkunft schlägt nur durch.
</p>
<p>
Am 14. April 2006 ist in meinem ICQ-Clienten ein Fenster von einer &#8220;Sandy&#8221; aufgepoppt. Ich habe eine Weile
gebraucht, um herauszubekommen, dass ich es hier nicht mit einem russischen Spambot zu tun habe, sondern mit der großen
Liebe meines Lebens, die ich dann auch am 16. April 2006 kennengelernt habe. Am 18. April 2006 hatte sie Geburtstag, und
seit diesem Tag sind wir zusammen.
</p>
<p>
Am 30. April 2006 haben wir das erste Mal miteinander die Tanzschule besucht. Wir hatten beide als Schüler schon bis
gut in den Medaillenbereich hineingetanzt und mussten deswegen nach der Generalprobe im &#8220;Tanz in den Mai&#8221;
nicht wieder beim Anfängerkurs beginnen, sind bis heute dabei geblieben und lieben den gemeinsamen Sport (Gestern waren
wir natürlich auch wieder beim &#8220;Tanz in den Mai&#8221; an altbekannter Stelle).
</p>
<p>
Schon am Jahreswechsel 2006/2007 ging mir die Pendelei zwischen eigener Wohnung in Mannheim, ihrer Wohnung in Haßloch,
ihrer Arbeit in Mannheim und meiner Arbeit in Mannheim so auf den Zeiger, dass wir uns eine gemeinsame Wohnung gemietet
und im Mai 2007 bezogen haben.
</p>
 <p>
Im August 2008 haben wir uns schließlich verlobt und im Juni 2009 geheiratet. Nach drei Jahren Ehe wird es dann Zeit
für den nächsten Schritt in unserem durchgeplanten Leben: Wohneigentum soll es sein.
</p>
<p>
Auch wenn ich die Rhein-Neckar-Gegend jetzt nicht so besonders reizvoll finde, für meine Lebenssituation als
Freiberufler ist es hier ideal: Ich bin mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 30 Minuten in Heidelberg und
Mannheim, innerhalb von einer Stunde in Karlsruhe, Darmstadt, Frankfurt und Stuttgart, innerhalb von zwei Stunden in
Köln und bis nach München sind es auch nur etwas über drei Stunden (Die Zeiten zählen jeweils zu den
Hauptbahnhöfen. Ja, geschummelt.) Damit kann ich weit über 80 % meines Projektgeschäfts bequem von daheim erreichen
und habe eine Chance, weiterhin mit nur einem Auto in der Familie auszukommen und nicht von Montag bis Freitag im Hotel
sitzen zu müssen.
</p>
<p>
Das Thema Eigentumswohnung, mit der man die Nachteile von Wohneigentum mit den Nachteilen einer Mietwohnung wirkungsvoll
zu kombinieren versteht, haben wir nach dem Verkauf von Sandras Haßlocher Wohnung im Jahr 2010 hoffentlich endgültig
abgeschlossen. Dies lässt für unser Projekt &#8220;Anker Werfen&#8221; freilich nur noch die Option &#8220;Haus&#8221;
zu.
</p>
<p>
Mit einer Gebraucht-Immobilie kann ich mich nicht so hundertprozentig anfreunden, da ich mich lieber über selbst
gemachte Fehler ärgere als über Dinge, die mir jemand anders durch unpassende Planung eingebrockt hat. Auch kann ich
mir nicht vorstellen, dass eine Gebrauchtimmobilie wirtschaftlich auf einen technischen Stand gebracht werden kann, der
meinen Vorstellungen entspricht: Da müsste man vermutlich Heizung und Elektrik komplett rausreißen und erneuern, und
am Ende ist man auch nur unwesentlich billiger gewesen als wenn man ein neues Haus nach aktueller Bester Verfügbarer
Technik genau auf die eigenen Wünsche schneidert.
</p>
<p>
Deswegen wird dieses Blog eventuell in nächster Zeit ein wenig hausbaulastig, aber ich verspreche auch jede Menge neuer
Inhalte. Eine eigene Kategorie ist jedenfalls angelegt, und auch einschlägige Usertags hoffe ich vernünftig zu setzen.
Da wir bereits jede Menge Ärger mit manchen Firmen und Dienstleistern haben, empfehle ich die Aufstockung der
Popcornvorräte.
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>hausbau</dc:subject>
<dc:subject>leben</dc:subject>
<dc:subject>sandra</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/926-rrdcached-schont-die-Platte.html" rel="alternate" title="rrdcached schont die Platte" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-03-12T21:21:56Z</published>
        <updated>2012-03-18T21:07:02Z</updated>
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        <title type="html">rrdcached schont die Platte</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Schon im neunten Eintrag in diesem Blog im Jahr 2005 ging es um <a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2415&amp;entry_id=926"  onmouseover="window.status='http://blog.zugschlus.de/archives/9-munin.html';return true;" onmouseout="window.status='';return true;"
title="munin">munin.</a> Es ist jetzt schon sieben Jahre her, dass ich dieses Tool einsetze. An vielen Stellen nervt es,
aber die schlimmsten Macken sind mit der hoffentlich bald erscheinenden (aber auch als beta schon stabil laufenden) 2.0
abgestellt.
</p>
<p>
Munin 2.0 rechnet die Grafiken nur noch auf Anforderung neu, und mit einer noch mehr im Betastadium befindlichen
weiteren Konfigurationsoption gehört auch munin-html der Vergangenheit an.
</p>
<p>
Bleibt nur noch das Problem, dass munin bei mehr als einer Handvoll Rechnern die Platte foltert. rrdtool rödelt auf den
Datenfiles herum wie nichts gutes, und die Platte ist die ganze Zeit über beschäftigt. Auf die Dauer macht das keinen
Spaß.
</p>
<p>
Mit <a href="http://blog.zugschlus.de/exit.php?url_id=2416&amp;entry_id=926"  onmouseover="window.status='http://oss.oetiker.ch/rrdtool/doc/rrdcached.en.html';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" title="rrdcached">rrdcached</a> kann man die
Datensicherheit gegen Geschwindigkeit oder geringere Systembelastung tauschen. munin 2.0 unterstützt rrdcached direkt,
und nach wenigen Minuten Konfiguration und ein wenig Gefrickel mit den Permissions landen die fünfminütigen Updates
nicht direkt im rrd-File, sondern erstmal im RAM des Munin-Masters. Der rrdcached schreibt die Daten dann auf
Anforderung oder nach Ablauf einer bestimmten Zeit. Die Auswirkung des rrdcached sieht man hier: <a
class="serendipity_image_link"  href='http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached2.png'><!-- s9ymdb:161 --><img class="serendipity_image_right" width="90" height="40" src="http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached2.serendipityThumb.png" alt=""  /></a> <a class="serendipity_image_link" 
href='http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached1.png'><!-- s9ymdb:162 --><img class="serendipity_image_right" width="90" height="41" src="http://blog.zugschlus.de/uploads/rrdcached1.serendipityThumb.png" alt=""  /></a>
</p>
<p>
Die Bilder sprechen für sich.
</p>
  
            </div>
        </content>
        <dc:subject>munin</dc:subject>
<dc:subject>rrdcached</dc:subject>
<dc:subject>rrdtool</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://blog.zugschlus.de/archives/925-letzte-netfilter-init-Installation-ausser-Betrieb.html" rel="alternate" title="letzte netfilter-init Installation ausser Betrieb" />
        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2012-02-19T16:02:35Z</published>
        <updated>2012-02-19T17:14:00Z</updated>
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        <title type="html">letzte netfilter-init Installation ausser Betrieb</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Im Jahr 1999 habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit ein Framework entwickelt, das flexibel und leistungsfähig die
Erstellung von - damals noch - ipfwadm-basierten Firewalls erlaubte. Irgendwann wurde es dann auf iptables aktualisiert
und war insgesamt zwölf Jahre lang in zahlreichen Installationen im produktiven Betrieb.
</p>
<p>
Eben habe ich die letzten zwei Instanzen abgeschaltet. Und ich bin froh darüber.
</p>
 <p>
Als ich netfilter-init schrieb, war es Stand der Technik, in einem Script zunächst das komplette Regelwerk zu löschen
und dann durch explizit geschrieben Aufrufe von ipfwadm neu aufzubauen. Abhängig davon, wieviel Mühe man sich dabei
gab, war die Firewall während dieses Aufbauprozesses für einige Zeit komplett offen oder komplett zu, was auf der
einen Seite ein Sicherheitsrisiko ist und auf der andren Seite im Falle eines fatalen Tippfehlers den ssh-Zugriff auf
die Firewall unterbindet, wenn der Aufbau des Regelwerks abbricht, bevor die Regeln etabliert sind, die den ssh-Zugriff
erlauben.
</p>
<p>
Mit netfilter-init war ein Konglomerat verschiedener Shellscripts. Das Haupt-Regelwerk war dabei in eigenen Rules
versteckt, die nach dem Bau des Regelwerks mit einer atomaren iptables --replace Regel aktiviert wurden. Auf diese Weise
war das alte Regelwerk bis zum erfolgreichen Bau des neuen Regelwerks aktiv. Außerdem hatte ich ein Verfahren
implementiert, mit dem man Kreuzprodukte schreiben konnte: --src { 192.168.0.0/24 , 192.168.10.0/24 } --dst {
172.16.0.0/24 , 172.17.0.0/24 } erzeugte vier Regeln.
</p>
<p>
Mit dem Einbau von netfilter-init in das Firewall-Produkt meines damaligen Arbeitgebers bekam netfilter-init
kommerzielle exposure und zeigte recht schnell seine Grenzen: Besonders die Expansion der Kreuzprodukte und die
Einbindung der aktuellen Netzwerkkonfiguration des Gerätes waren viel zu langsam, so dass die stringintensiven
Operationen relativ schnell in einige kurze C++-Programme ausgelagert wurden. perl wollte ich damals vermeiden, weil
meine Vision war, ein minimales Firewall-System ohne perl installieren zu können. Leider entwickelte sich Debian in die
andere Richtung, und es ist heute richtig schwer, ein Debian ohne perl und ohne python zu betreiben.
</p>
<p>
Parallel dazu gab es den Versuch, einen in C geschriebenen Konverter zu etablieren, der mir erlauben sollte, dieselben
Scripts zum Regelwerkbau zu verwenden wie vorhanden, nur nicht für jede Regel einen eigenen iptables-Aufruf absetzt,
sondern die Regeln im Speicher zusammenbaut, um sie dann zum Schluß atomar via iptables-restore in den Kernel zu
schieben. So weit kam es dann nicht mehr, weil ich den Arbeitgeber wechselte.
</p>
<p>
netfilter-init wurde von mir nie wirklich ernsthaft veröffentlicht, weil zu dem Zeitpunkt, zu dem die nötige Reife
erreicht war, andere Lösungen wie shorewall etc da waren, die den Job besser gemacht haben. Ich habe nur lange
gebraucht, bis ich eine Lösung fand, die auch meine Wünsche erfüllt.
</p>
<p>
Währenddessen schrumpfte die Installationsbasis von netfilter-init immer weiter, während die großen Installationen so
langsam auf unzumutbare Arbeitsgeschwindigkeiten kamen. Dies lag zum Schluß nichtmal mehr an den Shellscripts, sondern
an iptables, bei dem es signifikant Zeit dauert, 16000 Regeln aus dem Kernel auszulesen und dann 16001 Regeln wieder in
den Kernel zurückzuschreiben. Meine größte Installation hat schließlich 15 Minuten gebraucht, um das Regelwerk neu
zu bauen, was besonders beim Booten, wo kein &#8220;altes&#8221; Regelwerk zur Verfügung stand, unangenehm war.
</p>
<p>
Schließlich entdeckte ich ferm und arbeitete lange daran, &#8220;meine&#8221; Spezialitäten auch in einem mit ferm
gebauten Paketfilter unterzubringen. Dies gipfelte in einigen kleinen Patches gegen den ferm-Code selbst und einem
inzwischen ganz gut ausgefeilten &#8220;Drumrum&#8221;. Das eigentliche Regelwerk wird auf einem Managementsystem gebaut
und das daraus entstehende iptables-restore-taugliche File per scp auf die eigentliche Firewall geschoben. Bevor das
neue Regelwerk dort etabliert wird, gibt es einen at-job, der das alte Regelwerk wieder aktiviert, wenn nicht innerhalb
von 30 Sekunden ein neuer erfolgreicher Login vom Management-System erfolgt und somit nachgewiesen ist, dass auch das
neue Regelwerk den Management-Zugang erlaubt. Versionskontrolle in git rundet die ganze Aktion ab.
</p>
<p>
Heute habe ich jetzt die beiden letzten, kleinen netfilter-init-Installationen von lenny auf squeeze gehoben und den Bau
des Regelwerks auf mein ferm-Framework umgestellt. Damit endet für mich eine Ära. Wenn man mir 1999 gesagt hätte,
dass diese Software zwölf Jahre lang leben wird - ich hätte es nicht geglaubt.
</p>
<p>
In diesem Sinne: netfilter-init ist tot, es lebe ferm.
</p>

 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>firewall</dc:subject>
<dc:subject>iptables</dc:subject>
<dc:subject>linux</dc:subject>

    </entry>
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        <author>
            <name>Marc 'Zugschlus' Haber</name>
            <email>mh+blog-zugschlus-de@zugschlus.de</email>        </author>
    
        <published>2011-06-24T10:00:00Z</published>
        <updated>2011-06-23T15:36:56Z</updated>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Diejenigen, die die Artikel aus Föhr brav gelesen haben, werden sich gemerkt haben, dass ich weise und 42 geworden bin
und außerdem zwei Jahre lang verheiratet bin. Hier sind noch ein paar Fotos von meinen Geburtstagsgeschenken.
</p>
 <p>
<a class="serendipity_image_link"  href='http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.09.jpg'><!-- s9ymdb:160 --><img class="serendipity_image_left" width="90" height="54" src="http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.09.serendipityThumb.jpg" alt=""  /></a>
</p>
<p>
<a class="serendipity_image_link"  href='http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.47.jpg'><!-- s9ymdb:158 --><img class="serendipity_image_left" width="90" height="54" src="http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.16.47.serendipityThumb.jpg" alt=""  /></a>
</p>
<p>
<a class="serendipity_image_link"  href='http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.15.48.jpg'><!-- s9ymdb:159 --><img class="serendipity_image_left" width="90" height="54" src="http://blog.zugschlus.de/uploads/2011/06/2011-06-10-09.15.48.serendipityThumb.jpg" alt=""  /></a>
</p>
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>42</dc:subject>
<dc:subject>foehr2011</dc:subject>
<dc:subject>fotos</dc:subject>

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