Dafür, dass der Canon MX-420 eigentlich als Scanner angeschafft wurde, finde ich es interessant, dass ich in dem guten
halben Jahr, das das Gerät jetzt da ist, fast so viel gefaxt wie gescanned habe: 80 Scans und 74 Faxe, wobei der
durchschnittliche Scan sicher umfangreicher war als das durchschnittliche Fax.
Wenn man kein Fax hat (wie ich seit 2004), ist die Ansage “Fax ist tot” einfach. Wenn man dann wieder eins
hat, weil die Faxfunktion als Nebeneffekt einer anderen Neuanschaffung (hier: eines Scanners) abgefallen ist, ist es
sofort wieder ungemein praktisch. Für viele Dinge sogar praktischer als E-Mail.
In den letzten 24 Stunden habe ich endlich mal wieder was für Debian gemacht: dnstop und sipcalc vom bisherigen
Maintainer übernommen, auf Vordermann gebracht und uploaded, und immerhin einen Alibi-Upload von pdns-recursor, damit
auch der recursor mit der neuen Maintainer-Mailingliste im Maintainerfeld und dem korrekten Alioth-Vcs-Link im
debian/control nach Wheezy kommt.
I have published PowerDNS version 3.1-1.0 on https://ivanova.notwork.de/~mh/debian/pdns/
This is a preliminary package and a release candidate to be 3.1-2 in Debian. If you’re interested in PowerDNS on
Debian, please test this package.
I plan to upload next week. This package will vanish from the web server once the package is visible in Debian.
Menschen sind keine Ressourcen - dies hat sich das PM Camp zum Leitsatz gemacht. Es ist schön zu lesen, dass es wirklich Projektmanager und Chefs gibt, die
von der in der Geschäftswelt inzwischen leider üblichen Denkweise abweichen. Roland Dürre hat das
im IF-Blog sehr schön auf den Punkt gebracht. Besser als ich es könnte.
Mir ist das ja das erste mal vor ein paar Jahren aufgestoßen, als ich einen Projektleiter und seinen Abteilungsleiter
sprechen hörte: “Für dieses Feature brauche ich aber zwei Ressourcen mehr”, und erst fünf Minuten später
kapierte, worum es da eigentlich ging...
Das nebenstehend abgebildete Foto entstand am 10. Juni 1982 anlässlich meines minus 27sten
Hochzeitstags13ten Geburtstags in Hamburg-Altona vor der vermutlich aufregendsten Eisenbahnfahrt meines
bisherigen Lebens: Einmal auf dem Führerstand der Baureihe 103 vor einem Plan-IC mit 200 km/h Spitze von Hamburg nach
Bremen und zurück.
Mein Vater hatte Verbindungen zur Bahn und so wurde es möglich, dass wir zu viert (der Lokführer, der
Chef-Lehrlokführer der Dienststelle Hamburg, mein Vater und ich) auf dem Führerstand waren - ganz offiziell, mit Brief
und Siegel. Ein Geburtstagsgeschenk, an das ich mich heute noch erinnere. Die Baureihe 103 fuhr damals noch planmäßig
mit zwei Mann Besatzung und hatte die alte LZB-Ausstattung, bei denen Vist, Vsoll und die Entfernung zum Ziel als
Balkenanzeige ausgeführt waren. Vziel waren Nixieröhren. Das Handrad diente für die AFB als Geschwindigkeitsvorwahl;
sowas wie ein Zugkraftsteller ist mir nicht in Erinnerung.
Heute vor
drei Jahren bloggte ich von den Vorbereitungen des bisher heftigsten Changes in meinem (und Sandras) Leben. Von
einem Rollback hat bisher niemand gesprochen, der Livebetrieb hat sich drei Jahre lang bewährt.
Sandra, ich liebe Dich und möchte, dass auf die drei Jahre nochmal drei Jahre kommen. Und nochmal. Und nochmal. Und
nochmal. ... ... … … …
Wenn dieser Artikel vor heute 17:00 bei Twitter announced wird, ist S9y krank.
Update: Der Artikel wurde gar nicht announced. Ob das das ist, was ich mir vorgestellt hatte?
SWR3 hat anlässlich des World IPv6 Launch Days einen Artikel über IPv6 veröffentlicht.
Und gemessen an dem, was sonst so in der Presse über IPv6 geschrieben wird, war dieser Artikel nicht so, dass man ihn
neu schreiben müsste, um ihn mit der Realität in Verbindung zu setzen. Nach einer kurzen Twitter-Diskussion mit @SWR3
habe ich mich entschlossen, nicht das Kommentierspielchen auf der SWR3-Webseite zu spielen, sondern einen Blogartikel
darüber zu schreiben
Eight days ago, I uploaded atop 1.26-1 to DELAYED/8, listing me as new maintainer. This means that the package has in
the mean time appeared in unstable, and I hope that it’ll swiftly migrate to testing.
Ich habe mir vorgenommen, im Bereich der Energieeinsparung mit unserem Haus alle Register zu ziehen, die technisch und
wirtschaftlich möglich sind. Nachdem mir natürlich sofort Themen wie Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk, Solarthermie,
Photovoltaik etc durch den Kopf geschossen sind, habe ich mich schlaugefragt und -gelesen und wurde darüber informiert,
dass es noch weitere Wege gibt und außerdem Förderungen.
Es ist etwa 20 Jahre her, dass meine damalige allerbeste Freundin nach einem knappen Jahr Australien wieder in ihre etwa
200 km von meinem damaligen Wohnort entfernte Heimat zurückgekehrt ist. Wir haben kurz telefoniert, Inhalt:
“Schön, dass Du wieder da bist. Werden wir mehr als zwei Stunden miteinander reden? Ja? Ok, ich bin in knapp zwei
Stunden da.”
Ich schwang mich ins Auto und bin hingefahren. Und in derselben Nacht wieder zurück. Und: Es war billiger als ihre
Rückkehr am Telefon zu feiern.
Ich hatte damals ein dieselgetriebenes Auto, der Liter Diesel kostete knapp eine Mark und 20 Pfennige. Und Telefonkosten
in der Nebenzeit bemaßen sich für ein innerdeutsches Ferngespräch nach der Faustregel “Eine halbe Stunde kostet
zehn Mark”. Für das, was ein anderthalbstündiges Telefonat kostete, konnte ich damals 400 Kilometer weit
fahren.
Seitdem sind die Telefonkosten ins unermessliche gefallen (Flatrate, Telefonat kostet einfach nichts). Und der
Sprit ist dann doch “ein wenig” teurer geworden. Aus Umweltsicht ist das eigentlich fein, denn Telefonieren
hat damals schon die Umwelt so gut wie nicht belastet. Die Fahrt mit meiner alten Dreckschleuder, die heute - natürlich
- nichtmal die rote Plakette bekäme, war eine ganz schöne Sauerei.
Alle Leute sagen, btrfs sei die Zukunft. Es gibt Leute, die einen schon mitleidig angucken, wenn man ihnen sagt, dass
man immer noch ext4 einsetzt, wie ich das tue. Aber ich hatte neulich einen Grund, btrfs auszuprobieren. Mit btrfs kann
man nämlich Snapshots innerhalb einer verschlüsselten LV einsetzen. Mit ext4 muss man vom Cryptodevice einen Snapshot
machen und dann den Snapshot gesondert aufschließen. Damit ist schroot derzeit noch überfordert (#639105).
Also habe ich mal btrfs ausprobiert und musste feststellen, dass es mindestens beim Anlegen eines chroot massiv
langsamer ist als ext4. Hier meine Messergebnisse für das Anlegen eines sid-chroot mit debootstrap mit und ohne
eatmydata:
| fs | eatmydata | Laufzeit |
| ext4 | nein | 4:40 |
| ext4 | ja | 4:17 |
| btrfs | nein | 8:50 |
| btrfs | ja | 8:46 |
Ich muss sagen, ich bin entsetzt. Sowohl darüber, dass btrfs so viel langsamer ist, als auch darüber, dass eatmydata
so gut wie nix bringt. Habe ich etwas falsch gemacht? Braucht btrfs beim Erstellen des Dateisystems bzw. beim Einhängen
desselben irgend eine magische Option, um in die gleiche Performanceregion wie ext4 zu kommen?
Testumgebung war Debian GNU/Linux sid auf einer KVM VM.
Robert fragt in einem Kommentar zu Bauen, aber wie:
Wie sieht es denn in einem Fertighaus mit der Möglichkeit aus, Kabelschächte mit einzuplanen? Bei einem Steinhaus kann
man ja vor dem Verputzen großzügig Schlitze einsetzen. Bei den Fertighäusern aus den 70ern, die ich noch genauer
kenne, sind Schlitze mangels Wanddicke keine Option.
Das Thema ist mir als Geek wichtig genug, als dass es einen eigenen Artikel wert ist.
Parallel zur Suche nach einem Bauplatz suchen wir nach jemanden, der uns ein Haus baut, ohne uns dabei über den Tisch
zu ziehen. Dabei müssen wir unter anderem die Entscheidung treffen, ob wir ein massives Haus oder ein Fertighaus bauen
wollen.
Neulich habe ich ja schon geschrieben, dass wir uns schließlich gegen das völlig überteuerte Grundstück in Wallstadt
Nord entschieden haben: Unbezahlbar. Die Idee, zwei Häuser zu bauen, bleibt aber in unseren Köpfen erhalten.
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