Sunday, May 29. 2005Geekend Episode IIIComments
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Lass’ mich ‘mal vorab bemerken: Die ‘Geek’-Witzeleien sind, wenn auch unbemerkt, so doch seit langem ausgesprochen spießig und langweilig. Dann: "Der zweite Vortrag ist der in der GPN-Diskussion angekündigte Meta-Vortrag darüber, wie man einen Vortrag vorbereiten und halten muss. Kris lässt dabei spüren, dass er schon sehr viel geredet hat - und sowohl Reden und Vorträge gehalten hat, [...]" Aufgrund dieser Empfehlung habe ich mir die “Folien” angesehen und war ziemlich entsetzt: Also, ich-weiss-nun-wirklich-was-ich-sagen-soll: 1. Als Rezipent will ich weder irgendwo “abgeholt” noch irgendwohin “geführt” werden. Woher will der Vortragende übrigens wissen, wo ich stehe ? Ich will Informationen zum Thema, ich will Anregungen, ich will Spaß oder Freude am Vortrag haben. 2. Shannon ignoriert: Es gibt kein “Kommunikationsziel”. Es gibt einen Inhalt und eine Botschaft. Hier haben wir das erste Spannungsfeld: Wieviele Informationen liefere ich, welche lasse ich weg ? Welche Schlußfolgerungen ziehe ich ? Welche deute ich nur an ? 3. Und selbst wenn es ein Kommunikationsziel gäbe: Auf gar keinen Fall darf sich diesem alles andere unterordnen. Als Referent versuche ich, meine Ziele und die Erwartungen der Zuhörer fair gegeneinander abzuwägen. Das Schema ist also ‘(Information vs. Botschaft) vs. Meine_Zusage_im_Abstract’. Wenn ich die Erwartungen des Auditoriums nicht berücksichtige, weil ich nur mein “Kommunikationsziel” im Auge habe, dann habe ich Lebenszeit verschwendet. Ein Vortrag à la Koehntopp, der diese Punkte mißachtet, fällt beim Rezipienten trotz eines erstklassig aufbereiteten Inhalts durch: Schon mehrfach habe ich mit bestem Gewissen die Seiten zur Shellprogrammierung unter ‘koehntopp.de’ empfohlen. Die Reaktionen waren stets angesäuert. “Der schulmeisterliche Ton paßt mir nicht”, kam unisono zurück. Darüberhinaus fehlen mir in den Folien einige wesentliche, wenn auch nicht grundsätzliche Dinge. a) Ob wir es mögen oder nicht: Menschen wollen vor allem unterhalten werden. Diesem Umstand muß man als Referent leider Rechnung tragen. b) Mit einem Eistiegsknaller anfangen - gilt vor allem nach der Mittagspause. Das gleiche gilt für den Schluß. c) Fragen nicht am Schluß (wo sich sowieso niemand meldet), sondern mittendrin klären. d) Ein Ausdruck der “Folien” ersetzt keineswegs die Dokumentation, die schriftlich nach dem Vortrag gereicht werden sollte. Liebe Grüße nach Mannheim, hoffe, Du hast Dich gut eingelebt. Comment (1)
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QuicksearchBlog AdministrationCategoriesCommentsWed, 2012-05-16 16:57
about Haller Wilhelm
Mon, 2012-05-14 14:10
Fri, 2012-05-11 23:35
about Bauen, aber wie?
Fri, 2012-05-11 22:47
Fri, 2012-05-11 17:23
Warum sollte man im Zeitalter
von *overIP noch Antennenkabel
legen? Dort wo das HF Fernseh
signal ins Gebaeude eint [...]Comments ()
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oder der Tag der nicht Dienstag genannt werden darf. Das Vergnügen hatten wir heute bei Kris und Katze wegen nicht näher genannten Verwicklungen zu eckes seh kamen wir fast zwei Stunden zu spät und haben nur noch die Hälfte des Vortrags "Security Manag Comment (1)
Tracked: May 29, 01:00
...war in KA-Durlach so ein sagenumwobener Dienstag bei Kris (siehe hier, hier). Allerdings fuhr aus verschiedenen Gründen (der prominenteste war wohl die Guadec, siehe hier, hier und hier) niemand aus Stuttgart hin, und so verplante ich den Abend andersw Comment (1)
Tracked: May 29, 11:18