Robert fragt in einem Kommentar zu Bauen, aber wie:
Wie sieht es denn in einem Fertighaus mit der Möglichkeit aus, Kabelschächte mit einzuplanen? Bei einem Steinhaus kann
man ja vor dem Verputzen großzügig Schlitze einsetzen. Bei den Fertighäusern aus den 70ern, die ich noch genauer
kenne, sind Schlitze mangels Wanddicke keine Option.
Das Thema ist mir als Geek wichtig genug, als dass es einen eigenen Artikel wert ist.
Parallel zur Suche nach einem Bauplatz suchen wir nach jemanden, der uns ein Haus baut, ohne uns dabei über den Tisch
zu ziehen. Dabei müssen wir unter anderem die Entscheidung treffen, ob wir ein massives Haus oder ein Fertighaus bauen
wollen.
Neulich habe ich ja schon geschrieben, dass wir uns schließlich gegen das völlig überteuerte Grundstück in Wallstadt
Nord entschieden haben: Unbezahlbar. Die Idee, zwei Häuser zu bauen, bleibt aber in unseren Köpfen erhalten.
Ich war heute schon wieder auf der Schiene unterwegs. Wenn eine reibungslose und pünktliche Fahrt nicht interessiert,
bitte nicht weiterlesen.
Die Wikipedia schreibt
über den Makler:
Der Begriff des Maklers bezeichnet in Deutschland den Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen
Als Normalbürger hat man mit dem Beruf des Maklers eigentlich nur dann zu tun, wenn man eine Immobilie kaufen,
verkaufen, mieten oder vermieten möchte. Und ich muss zugeben, dass ich mit diesem Berufsstand durchaus das eine oder
andere Problemchen habe.
Da mein Fahrer diese Woche urlaubt, musste ich heute sehen, wie ich selbst ins Büro komme. Sandra hat mir ihr Auto
aufgedrängt, abre ich wollte ihr das Auto nicht für zwei Tage klauen und habe mich in den ÖPNV gesetzt. Reisenotizen
einer erstaunlich verpatzten Fahrt am Mitteltag einer Brückenwoche, wo es eigentlich völlig entspannt hätte sein
sollen.
Schon in den 1930er Jahren wurde in Deutschland erkannt, dass dem Deutschen Bürger recht bald das Auto über Alles
gehen wird und mit der Reichsgaragenordnung festgelegt, dass jeder Wohnneubau eine gewisse Anzahl von Garagenplätzen
mit sich bringen soll. Im Zuge des autogerechten Umbaus der Städte wurde das dann auch konsequent umgesetzt. Über den
daraus entstehenden Unfug in den Neubaugebieten unserer Zeit möchte ich in diesem Artikel berichten.
Wenn man auf den einschlägigen Portalen nach einem Haus sucht, ist ein ordentlicher Teil der Anzeigen nur mit
Computergrafiken illustriert, und man hat es mit Angeboten zu tun, die Häuser “in Planung” zu verkaufen
versuchen. Mit so einem Projekt landet man unweigerlich bei einem Bauträger, der ein Grundstück in der angepriesenen
Lage mit einem darauf passenden Haus zu verkaufen versucht, bevor er investiert hat.
Hanseaten sagen, bei einer Immobilie kommt es eigentlich nur darauf an, dass die Lage, die Lage und die Lage stimmen.
Dementsprechend machen wir uns auf die Suche nach einem gut gelegenen, bezahlbaren und optional bebautem Stück Land.
Für mich ist einer der wichtigsten Lagefaktoren die Verkehrsanbindung. Ich muss von dort, wo ich wohne, morgens
angemessen schnell in Richtung von Projekten mit wechselnden Orten abreisen können und abends halbwegs bequem
zurückkommen. Das ist im Rhein-Neckar-Bereich für Autoreisende eigentlich überall gegeben, wenn man nicht gerade in
eins der Odenwaldkäffer ohne getunnelte Ortsumgehung des letzten Talzufahrtsorts oder ins vordere Neckartal ziehen
möchte. Also konzentrieren wir uns auf die ÖPNV-Anbindung
Schon als ich mich im Jahr 2004 in Mannheim nach einem Stadtteil zum Wohnen umgesehen habe, hat mir Wallstadt gefallen,
und ich bin ja schließlich auch dort hingezogen. Dort gehalten hat es mich schließlich nur zweieinhalb Jahre, aber
schön find ich es da immer noch.
Nein, das wird kein Piratenartikel. Meine Norddeutsche Herkunft schlägt nur durch.
Am 14. April 2006 ist in meinem ICQ-Clienten ein Fenster von einer “Sandy” aufgepoppt. Ich habe eine Weile
gebraucht, um herauszubekommen, dass ich es hier nicht mit einem russischen Spambot zu tun habe, sondern mit der großen
Liebe meines Lebens, die ich dann auch am 16. April 2006 kennengelernt habe. Am 18. April 2006 hatte sie Geburtstag, und
seit diesem Tag sind wir zusammen.
Am 30. April 2006 haben wir das erste Mal miteinander die Tanzschule besucht. Wir hatten beide als Schüler schon bis
gut in den Medaillenbereich hineingetanzt und mussten deswegen nach der Generalprobe im “Tanz in den Mai”
nicht wieder beim Anfängerkurs beginnen, sind bis heute dabei geblieben und lieben den gemeinsamen Sport (Gestern waren
wir natürlich auch wieder beim “Tanz in den Mai” an altbekannter Stelle).
Schon am Jahreswechsel 2006/2007 ging mir die Pendelei zwischen eigener Wohnung in Mannheim, ihrer Wohnung in Haßloch,
ihrer Arbeit in Mannheim und meiner Arbeit in Mannheim so auf den Zeiger, dass wir uns eine gemeinsame Wohnung gemietet
und im Mai 2007 bezogen haben.
Schon im neunten Eintrag in diesem Blog im Jahr 2005 ging es um munin. Es ist jetzt schon sieben Jahre her, dass ich dieses Tool einsetze. An vielen Stellen nervt es,
aber die schlimmsten Macken sind mit der hoffentlich bald erscheinenden (aber auch als beta schon stabil laufenden) 2.0
abgestellt.
Munin 2.0 rechnet die Grafiken nur noch auf Anforderung neu, und mit einer noch mehr im Betastadium befindlichen
weiteren Konfigurationsoption gehört auch munin-html der Vergangenheit an.
Bleibt nur noch das Problem, dass munin bei mehr als einer Handvoll Rechnern die Platte foltert. rrdtool rödelt auf den
Datenfiles herum wie nichts gutes, und die Platte ist die ganze Zeit über beschäftigt. Auf die Dauer macht das keinen
Spaß.
Mit rrdcached kann man die
Datensicherheit gegen Geschwindigkeit oder geringere Systembelastung tauschen. munin 2.0 unterstützt rrdcached direkt,
und nach wenigen Minuten Konfiguration und ein wenig Gefrickel mit den Permissions landen die fünfminütigen Updates
nicht direkt im rrd-File, sondern erstmal im RAM des Munin-Masters. Der rrdcached schreibt die Daten dann auf
Anforderung oder nach Ablauf einer bestimmten Zeit. Die Auswirkung des rrdcached sieht man hier:
Die Bilder sprechen für sich.
Im Jahr 1999 habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit ein Framework entwickelt, das flexibel und leistungsfähig die
Erstellung von - damals noch - ipfwadm-basierten Firewalls erlaubte. Irgendwann wurde es dann auf iptables aktualisiert
und war insgesamt zwölf Jahre lang in zahlreichen Installationen im produktiven Betrieb.
Eben habe ich die letzten zwei Instanzen abgeschaltet. Und ich bin froh darüber.
Diejenigen, die die Artikel aus Föhr brav gelesen haben, werden sich gemerkt haben, dass ich weise und 42 geworden bin
und außerdem zwei Jahre lang verheiratet bin. Hier sind noch ein paar Fotos von meinen Geburtstagsgeschenken.
|
Comments